Breitband Tarife Vergleich – Internet in Österreich

Ein Blick auf die Möglichkeiten, die ein einfaches Kabel oder eine Funkverbindung ermöglichen, lässt einen direkt in Ehrfurcht erstarren. Mit dem einen LAN Anschluss zum Router offenbart sich ein Tor zur Welt, welches praktisch nur durch die eigene Vorstellungskraft und vielleicht Kreditkarte begrenzt ist.  Tipp: In unserem Breitband Tarife Vergleich findest du die besten Tarife für Österreich!

Breitband Tarife Vergleich – Internet Anbieter in Österreich


Es kann praktisch jedes bekannte Buch gelesen werden und andere Medien sind dank Breitband Internet ebenso kein Problem mehr. Laut eigenen Angaben werden nur auf Youtube in jeder Minute 100 Stunden Videomaterial hochgeladen. Also nur um bei dieser Menge mitzuhalten, müsste man gleichzeitig 6000 Bildschirme vor sich haben und alle verfolgen. Nur dann würde man gänzlich bei YouTube auf dem Laufenden bleiben, während man eine Vielzahl andere Videoanbieter, wie Twitch mit tausenden Kanälen ignorieren würde. Dieses Beispiel zeigt die Vielfalt, welche sich im Netz bietet.

E-Sports & Forex Trading

Viele junge Menschen starten über das Internet eine E-Sport Karriere und verdienen Millionen durch dieses eine Kabel. Private Trader auf dem Forexmarkt wären ein weiteres Beispiel für ganz neue Berufsmodelle durch das Internet. Die große Liebe für das Leben kann durch diesen einen Anschluss gefunden werden oder man belegt einfach nur einen Sprachkurs, der online abgewickelt wird.

Die alten Bekannten die heute vielleicht auf der andere Seite des Planeten leben können gratis mit einem telefonieren und teilen ganz freiwillig ihre Urlaubsfotos auf Facebook. Jeden Tag entstehen neue Möglichkeiten durch diese globale Vernetzung mit dem simplen Namen Internet und genau deshalb wollen wir die wichtigsten Fragen zu Mobile Internet, zu den notwendigen Bandbreiten und zu einigen Punkten mehr, die dieses simple Kabel in sich birgt, beantworten.

Welche Internet Geschwindigkeit brauche ich?

Diese Frage hängt sehr stark mit den entsprechenden Kosten für den Internetanschluss zusammen. Aus diesem Grund möchte man zwar die Geschwindigkeit haben, die man braucht, aber nicht zu viel darüber hinaus. Viele Leser hätten hier nun gerne eine Tabelle die folgendermaßen aufgebaut ist:

download-rate

Aber Achtung: Diese Zahlen sind mit großer Vorsicht zu betrachten!!

Ein Grund für diese Vorsicht sind die Maßstäbe, die einer ständigen Veränderung unterworfen sind. Man kann den Begriff Breitband nicht auf eine Mindestgeschwindigkeit festsetzen. Noch rund um das Jahr 2000 herum hätte man eine Verbindung mit 1 Mbit Downloadrate als Breitband bezeichnet, während man in der heutigen Zeit wohl eher erst ab 6 Mbit oder gar 10MBit wirklich von Breitband spricht. Rund um das Jahr 2000 gab es aber noch nicht so viele Angebote im Netz, wie HD Streams oder entsprechend komplexe Spiele, die wirklich eine 10MBit Leitung benötigten.

Zudem können wir uns das Beispiel Online Gaming ansehen und wir haben dazu in dutzenden Foren gestöbert. Die Empfehlungen der Community reichen von 1MBit bis über 20 Mbit und unterscheiden sich nach Spiel oder Spielinhalt wie Player vs Player oder Player gegen Computer.

Der Hauptgrund für die unterschiedlichen Meinung liegt jedoch im Ping oder der Latenz begraben. Dabei handelt es sich um die die Zeit, die Pakete benötigen um einen bestimmten Host zu erreichen und wieder zurückgeschickt zu werden, Diese Zeit hängt wiederum in erster Linie an den letzten paar Metern von dem nächsten größeren Verteiler in die eigene Wohnung oder ins Haus. Effekte wie veraltete Kupferleitungen, schlecht eingestellte Router oder zweifelhaft arbeitende Verteilerstationen haben eine viel größere Auswirkung, als die maximale Downloadgeschwindigkeit, die im Vertrag festgesetzt wurde.

  • Abschließend kann auch die Anzahl der Internet-Nutzer im entsprechenden Haushalt sehr bedeutend sein. In einer Studenten-WG sollte man eine viel höhere Bandbreite bestellen, als in einem Single-Haushalt. Der Tarif kann im ersten Fall aber auch unter mehr Personen aufgeteilt werden.

Doch was bedeutet der Ausdruck Mbit überhaupt? Ist die Upload-Rate ebenfalls wichtig? Wie sieht es mit mobilem Breitband Internet aus?

Wir wollen uns all diesen Fragen und noch ein paar mehr nähern.

Was bedeutet Mbit?

Ein Bit stellt die Abkürzung für ein „binary digit“ (binäre Zahl) dar. Ein Bit beschreibt folglich einen von zwei Zuständen, nämlich Strom an und Strom aus. Aufgrund dieser Basis werden derzeit alle Daten in handelsüblichen Computern übertragen. Die große Beschreibungskraft von Bits kann man sich durch deren Kombination vor Augen führen. So kann ein Bit nur 2 Zustände darstellen, während 8 Bits schon 256 (2 hoch 8) verschiedene Zustände darstellen können. Diese 8 Bit reichen schon aus um einen Buchstaben darzustellen. Eine 8 Bit Kombination wird auch verwendet um einen Byte zu bilden.

Zwei Überlegungen sind von besonderer Bedeutung wenn man über die Geschwindigkeit nachdenkt. Zum einen ist ein Mega Bit pro Sekunde nicht gleichbedeutend mit einem Megabyte pro Sekunde. Die Umrechnung erfolgt mit dem Faktor 8, wie wir oben schon angedeutet haben. Also benötigt die Übertragung von einem Megabyte bei einer Geschwindigkeit von 1 Mbit/s genau 8 Sekunden. Zweitens muss dieses theoretische Verständnis leider als zweitrangig angesehen werden, da es schwer ist eine wahre Verbindung mit der benötigten Geschwindigkeit herzustellen. Wie viele Megabyte werden bei meinem Spiel übertragen? Wie viele Bits werden bei der Video-Telefonie übertragen?

Diese Fragen können von Verbrauchern schwer beantwortet werden und da wir weiter oben schon erwähnt haben, dass reine Mbit Angaben mit großer Vorsicht zu betrachten sind, wollen wir hier nur aufzählen, welche üblichen Verbindungsgeschwindigkeiten angeboten werden.

 

geschwindigkeiten-breitband

Grob gesehen wird man sich in eine dieser Kategorien einordnen. Wobei die entsprechenden Geschwindigkeiten nur das Versprechen der Internet-Anbieter sind, die keinesfalls im Alltag zutreffen müssen. Als realistische Einschätzung würde eine durchschnittliche Übertragungsrate von 2 Mbit unter dem versprochenen Wert gelten.

Weiters sollte beachtet werden, dass eine Glasfaserleitung selbst bei geringerer Geschwindigkeit, diese oft hält, da die oben erwähnte Latency geringer bleibt. So finden sich hin und wieder Glasfaser Angebote mit nur 16 Mbit pro Sekunde. Diese sind einem identischen Angebot mit Funk oder Kupfer-Verbindung vorzuziehen.

Wir haben uns bisher nur über den Downstream unterhalten. Als Laie könnte man davon ausgehen, dass Upstream und Downstream identisch sein könnten. Doch die Anbieter sparen Geld indem sie den Upstream im Vergleich zum Downstream extrem drosseln und die Leitungen nicht synchron laufen lassen.

Für was brauche ich Upstream?

Eine hohe Downstream-Rate wird von den Internet-Anbietern immer fleißig beworben. Im Kleingedruckten findet sich dann oft ein sehr mickriger Upstream. Wo liegt der Unterschied zwischen Upstream und Downstream? Der Downstream wird benötigt, um Daten vom Internet auf den eigenen Computer zu bringen. Dies geschieht beim Öffnen einer Website, beim ansehen eines Streams oder bei ähnlichen Funktionen.

Beim Upstream geht es darum Daten vom eigenen Computer in das Internet zu bringen. Jeder kennt den Begriff Web 2.0 und dieser basiert praktisch darauf, dass jedermann sehr viel zu den Inhalten im Internet beiträgt und nicht nur passiv konsumiert. Die zunehmende Bedeutung des Web 2.0 macht wiederum den Upstream immer wichtiger und folglich darf diese Kehrseite der Medaille nicht ignoriert werden.

Twitch.tv wurde im Jahr 2014 von Amazon für eine Milliarde Dollar gekauft. Die komplette Plattform basiert auf der Idee, dass Gamer dort ihre Spielerfahrungen per Stream teilen. Um einen solchen Stream in angemessener Qualität zu betreiben, wird ein Upstream von cirka 6 Mbit benötigt. Dieses Beispiel stellt nur die Spitze des Eisbergs dar. Je interaktiver das Internet wird, desto bedeutender wird die Upload-Rate und da viele Anbieter ihre Kunden mit Verträgen von 2 Jahren binden, will man nicht 2 Jahre von heute noch mit ungenügendem Upstream feststecken. Schenken Sie diesem Wert große Beachtung.

Mobiles Internet – eine vernünftige Alternative?

Die Netzabdeckung muss in vielen Gebieten Österreichs als praktisch allumfassend angesehen werden. Dieser Fakt kommt den Mobiles Internet angeboten sehr zu Gute, aber wird bei den vielen WLAN Stationen überhaupt mobiles Internet benötigt? Angesichts dieser Frage wird eine Unterscheidung zwischen verschiedenen Arten des Netzzugangs von unterwegs notwendig.

Es gibt sehr viele Gratis WLAN Zugänge, die an der Universität oder in verschiedenen Bars oder Cafes ohne zusätzliche Tarife nutzbar sind. Diese Angebote stempeln einen zusätzlichen Vertrag bezüglich Mobile Internet als redundant und unnötig ab. Auf der anderen Seite bietet zum Beispiel T-Mobile Funk-Internet an, welches durch die hohe Verbindungsgeschwindigkeit so manche Festnetz Leitung überbieten kann und folglich mobiles Internet sogar für den Heimgebrauch diskutabel macht.

Wenn die Wahl auf tatsächlich individuelles Mobiles Internet fällt, muss die erste Entscheidung zwischen einer Wertkarte und einem Vertrag getroffen werden. Die Wertkarte verspricht eine bessere Kostenkontrolle, während man durch einen Vertrag doch eine Kostenüberraschung erleben kann. Auf der anderen Seite gibt es Verträge mit einer Mobile Flatrate, welche unlimitiertes Surfen von unterwegs erlauben.

Man muss hier die eigene Balance zwischen geringen Grundgebühren und hoher maximaler Datenübertragungsrate finden. Dazu muss das eigene Verhalten analysiert werden und dadurch realistisch die richtige Wahl getroffen werden.

  • Bitte beachten: Bei Mobile Angeboten hinkt die Upstream Rate noch drastischer hinterher als bei Standard-Angeboten für das Eigenheim. Also unbedingt nach der Upstream-Rate fragen.

Kombi-Angebote für Fernsehen und Internet

Das Internet kommt nicht immer zwangsweise über die Telefonleitung in das eigene Haus. Neben der oben erwähnten Funkverbindung von T-Mobile, ist hier natürlich vom Kabelnetz für den Fernseher die Rede. Demnach würde es nahe liegen ein Internetangebot mit einem TV-Angebot zu verbinden.

Vor allem die Angebote mit hoher Verbindungsgeschwindigkeit sind nicht nur bei den Kabelanbietern mit einem TV-Anschluss gekoppelt. Manchmal stören diese Kombi-Pakete und manchmal kommen sie einem ganz gelegen.

Die wichtigste Frage zu den Kombi-Angeboten ergibt sich durch folgende wirtschaftliche Überlegung. Manchmal werden Produkte in ein Paket gesteckt, um ein weniger beliebtes Produkt mit einem gewünschten Produkt zusammen zu verkaufen. Stellt das TV-Angebot einen tatsächlichen Mehrwert für Sie dar?

Je nach der Antwort auf diese Frage sollte ein Angebot mit einem TV-Anschluss oder ohne diesen gewählt werden. Beide Versionen sind ausreichend im Bundesgebiet von Österreich verfügbar, doch wie sieht es allgemein mit der Verfügbarkeit von Breitband Internet in Österreich aus?

Verfügbarkeit von  Breitband Internet in Österreich

Theoretisch sollte man überall in Österreich den Zugang zu Breitband Internet haben. Jedoch kann es Ausnahmen geben, wenn ein Anschluss nicht zwingend bis in den obersten Stock oder zum letzten Haus in der Straße reicht. Da unterschiedliche Netz-Angebote jedoch auf unterschiedlichen Techniken beruhen, darf man wegen einer Absage nicht verzagen.

Meist stellt sich ein anderer Anbieter als aufgeschlossener heraus und stellt gratis den Anschluss her oder T-Mobile schafft dies über eine Funkverbindung. Die Devise in Sachen Verfügbarkeit bleibt also Hartnäckigkeit. Selbst wenn eine bestimmte Netzgeschwindigkeit zu einem Datum von einem Anbieter noch nicht zur Verfügung gestellt wird, kann dies bereits ein halbes Jahr später ganz anders aussehen. Ebenso hartnäckig sollte man prüfen, ob die im Tarif versprochene Internet-Geschwindigkeit auch eingehalten wird.

Wie teste ich die eigentliche Netzgeschwindigkeit?

Wir haben schon mehrere Ursachen angegeben, warum die vom Anbieter versprochene Internetgeschwindigkeit im Upload als auch im Download abweichen kann. Natürlich erfährt man dabei nur den zweifelhaften Luxus von geringerer Geschwindigkeit. Ein blindes Vertrauen gegenüber den Anbietern ist also niemals empfehlenswert. Prüfen Sie Ihre Netzgeschwindigkeit zu verschiedenen Tageszeiten, um die effektive Wahrheit zu kennen.

Eine beliebte Webseite für solche Geschwindigkeitsprüfungen wäre www.speedtest.net. Achten Sie aber in jedem Fall auf die Auswahl des richtigen Servers bei einer solchen Überprüfung. Der Testserver sollte sich möglichst in der Nähe des eigenen Standorts befinden. Zudem sollte der Ping als wichtiger Wert nicht außer Acht gelassen werden und dieser sollte die 50 nicht weit übersteigen.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Breitband Internet in Österreich

Wer bietet das schnellste Internet in Österreich an?

  • Auf das gesamte Bundesgebiet bezogen, bietet Anfang 2015 UPC das schnellste Netz.

Wer bietet das günstigste Internet per Vertrag?

  • Auf das gesamte Bundesgebiet bezogen, bietet Anfang 2015 UPC den günstigsten Vertrag mit € 15,90 pro Monat an.

Welche zusätzlichen Kosten fallen bei einem neuen Breitband Internetanschluss an?

  • Die Kaution für den Router und entsprechende Aktivierungsgebühren müssen beachtet werden.

Wie kann der Internetanbieter gewechselt werden?

  • Wie beim Telefon sollte zuvor ein neuer Anbieter gewählt werden und alle Kündigungsfristen müssen beachtet werden.

Wie sollte bei häufigen Verbindungsabbrüchen reagiert werden?

  • Nehmen Sie Kontakt mit dem Kundenservice auf und in vielen Fällen kann ein neuer Router das Problem lösen.

Welche Breitband Tarife Angebote sind für Studenten oder Familien die richtigen?

  • Es müssen zusätzliche Details erwogen werden, wie die Anzahl der Nutzer und die täglichen Anforderungen, um diese Frage eindeutig zu klären.

Was bedeutet DSL?

  • DSL steht für Digital Subscriber Line und stellt einen Fortschritt gegenüber alten Telefonmodems dar, mit dem Breitband Übertragungsraten erst möglich werden.

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