E-Auto Förderung in Österreich – Elektrofahrzeuge

Das Thema Elektromobilität ist in aller Munde und nicht nur die asiatischen, sondern auch viele deutsche Autohersteller verfolgen diesen Trend.

Nach der Dieselaffäre des VW Konzerns aus Wolfsburg wird nun scheinbar mehr denn je auf die E-Mobilität gesetzt. Im Jahr 2017 dürfen sich Autofahrer darüber freuen, dass sie eine Prämie bekommen können, wenn sie auf ein Elektrofahrzeug oder auf einen PKW mit einer Brennstoffzelle wechseln.

Welche Förderungen sind aktuell in Österreich bei Elektrofahrzeugen möglich?

Derzeit werden verschiedene Förderungen in Österreich bei den Elektrofahrzeugen angeboten. Seit dem 1. Jänner 2017 ist es möglich, dass eine Prämie in Höhe von bis zu 4.000 Euro angefordert werden kann. Dies gilt für alle, die sich für einen PKW mit Brennstoffzelle, oder aber auch für ein Elektroauto entscheiden.

Electric Car Icon

Wichtig ist zu wissen, dass der Antrag erst ab dem Monat März 2017 gestellt werden kann. Der Kauf des Fahrzeuges darf jedoch schon im Monat Jänner 2017 erfolgt sein. Die aktuellen Informationen zur Prämie in Höhe von 4.000 Euro finden sich auf der Webseite www.umweltfoerderung.at.

Welche Unterschiede gibt es zwischen der privaten und der betrieblichen Förderung des Elektroantriebes?

Die aktuelle Förderaktion wird für Betriebe sowie für Privatpersonen zum März 2017 gestartet. Fakt ist, dass die Prämien bundesweit in Österreich genutzt werden können.

Es handelt sich um eine Aktion des Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, kurz BMLFUW und dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, kurz BMVIT und den verschiedenen Importeuren der Automobilindustrie.

Während der Fördermaßnahmen werden insgesamt in Summe 48 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die beiden Ministerien stellen 24 Millionen Euro davon zur Verfügung und die andere Hälfte wird durch den Arbeitskreis der Automobilimporteure zur Verfügung gestellt.

Wer bekommt welche Prämien für die Elektrofahrzeug Anschaffung ausgezahlt?

Privatfahrzeuge mit einem Elektroantrieb sowie mit einer Brennstoffzelle erhalten eine Förderung in Höhe von 4.000 Euro gutgeschrieben. Wer sich für einen Plug-in-Hybrid entscheidet, kann als Privatperson eine Förderung in Höhe von 1.500 Euro erhalten.

Betriebe sowie Vereine und Gebietskörperschaften erhalten beim Ankauf von E-Fahrzeugen eine Prämie in Höhe von 3.000 Euro, wenn das Fahrzeug einen reinen Elektroantrieb hat. Sollte es sich um ein Fahrzeug mit einem Plug-in-Hybrid Antrieb handeln, so beläuft sich die Prämie auf 1.500 Euro für Betriebe und Selbstständige.

Der Kauf der Fahrzeuge kann bereits im Januar 2017 erfolgt sein, die Förderung kann jedoch erst ab dem 1. März 2018 beantragt werden. Die Fördermittel können bis Ende des Jahres 2018 genutzt werden.

Top Elektrofahrzeuge in Österreich – welche Elektrofahrzeuge sind in Österreich besonders beliebt?

Wer sich in Österreich dazu entschließt, ein Elektrofahrzeug zu erwerben, der wird schnell feststellen, dass es jede Menge guter Angebote gibt. Grundsätzlich ist es möglich, dass zum Beispiel von BMW das Modell i3 mit einer 94AH Batterie genutzt werden kann.

Das Fahrzeug fällt unter die Fahrzeuge, die gefördert werden. Der Neupreis liegt als UVP bei über 35.000 Euro und es ist davon auszugehen, dass mit der Batterie eine Reichweite von etwa 200km möglich ist. Fakt ist, dass der BMW i3 einen mehr als starken Antrieb hat und der Wagen maximal 150 km/h fährt. Bei dieser Geschwindigkeit wird der Wagen elektronisch abgeriegelt.


>> BMW i3 Rex im Praxistest | deutsch / german
Quelle: https://www.youtube.com/channel/UCtmCJsYolKUjDPcUdfM8Skg

Der Wagen hat einen mehr als starken Motor und rund 170 PS. Angenehm zu fahren ist er in jedem Fall und serienmäßig ist der kleine BMW i30 mit einer Klimaautomatik ausgestattet. Die Verarbeitung ist typisch für BMW mehr als hochwertig.

Im Vergleich zu vielen naderen Elektrofahrzeugen ist die Reichweite mit 200km mehr als großzügig. Der kleine BMW i3 eignet sich vor allem für innerstädtische Fahrten, bei denen eine Stromtankstelle nicht zu weit entfernt ist. Wie es bei einem Kleinwagen üblich ist, fällt auch der Kofferraum nicht sehr üppig aus. Wer eine Schnellladefunktion haben möchte, kann diese ebenfalls gegen Aufpreis bekommen.

  • BMW i3 mit 200 km Reichweite und 170 PS
  • Schnellladefunktion möglich
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Preis rund 35.000 Euro

VW E-Up für unter 30.000 Euro inkl. 160km Reichweite – Volkswagen setzt auf Elektromobilität

Bei Volkswagen wird der VW E-Up seit einiger Zeit zu einem Preis von knapp unter 27.000 Euro in der Basisversion angeboten. Der Motor hat eine Leistung von rund 82 PS und binnen 12,4 Sekunden erreicht der VW E-Up eine Geschwindigkeit von 100 km/h.


>> VW E-Up: Mit dem Strom schwimmen – Die Tester | auto motor und sport
Quelle: https://www.youtube.com/channel/UCLINPbYQ9sy6qc-TqtBeVnw

Maximum fährt der VW E-Up bis zu 130 km/h. Laut Angabe des Herstellers können die Kunden mit einer Ladung des Akkus rund 160 Kilometer zurücklegen. Betankt werden kann der VW E-Up mit Strom an der Schnellladestation und an der haushaltsüblichen Steckdose. An einer Schnellladestation kann der Akku binnen 30min zu 80% geladen werden. Wer den Wagen zu Hause komplett laden möchte, muss hierfür mehrere Stunden in Kauf nehmen.

  • VW E-Up unter 27.000 Euro
  • Reichtweite 160 km/h und 100km/h max. Speed
  • Schnellladefunktion mit 80% Akkuladung in 30min
  • 12,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h

Mercedes bietet B-Klasse als Elektrofahrzeug mit 200km Reichweite

Auch Mercedes bietet aktuell eine Version der B-Klasse als Electric Drive Sports Tourer an. Diese kostet rund 39.150 Euro und bietet einen Elektromotor mit 132kW, bzw. 179 PS was recht ordentlich ist.

Im Maximum erreicht die Elektro-B-Klasse eine Geschwindigkeit von 160 km/h gemäß Angaben des Herstellers. Mit einer Akkuladung ist es möglich, dass rund 200km zurück gelegt werden können. Je nachdem wo der Wagen geladen wird, dauert eine Ladung zwischen 3 und 10 Stunden.


>> ElectroDrive Salzburg testet die Mercedes B-Klasse Electric Drive
Quelle: https://www.youtube.com/channel/UCSmjVGiSex_kJubrvB6VJWw

  • Mercedes B Klasse mit Electric Drive Sports Tourer
  • Unter 40.000 Euro inkl. 179 PS Motor
  • Reichweite 200km
  • Max. Geschwindigkeit 160 km/h

Luxus und Elektromobilität für Österreich? – kein Problem mit dem Tesla Model S

Mit dem Tesla Model S ist es möglich, ein besonders starkes und komfortables Fahrzeug mit Srom zu betreiben. In der Basisversion kostet das Fahrzeug 68.000 Euro mit einer Batterie, die über 60 kWh Leistung verfügt.


>> 2015 Tesla Model S P85D – Fahrbericht der Probefahrt, Test, Review (German)
Quelle: https://www.youtube.com/channel/UCAXLYcPBW3AJ52ZAhinOyFQ

Die neuere Tesla Model S Variante hat eine Batterie mit 70 kWh und kostet 75.800 Euro. Das Modell trägt die Bezeichnung Model S 70D, was gleichzeitig die Leistung der Batterie widerspiegelt. Es ist anzumerken, dass der Tesla eine Leistung von 246 kW, bzw. 334 PS hat und die Reichweite bei 442 km liegt. Der Wagen verfügt über eine Schnellladefunktion, die als Supercharger Anschluss bezeichnet wird. Zu den serienmäßigen Funktionen beim Tesla Model S zählt unter anderem der Allradantrieb.

  • Tesla Model S mit 334 PS zu 75.800 Euro
  • Reichweite 442 Kilometer
  • Schnellladefunktion „Supercharger“ Anschluss
  • Allradantrieb serienmäßig inkludiert
  • Luxus und hohe Reichweite in Kombination mit umweltfreundlichem Antrieb

Im Vergleich zeigt sich, dass die meisten Elektrofahrzeuge in der Preisklasse von 25.000 bis 40.000 Euro zu haben sind. Dabei handelt es sich in der Regel um Modelle, die bereits auf dem Markt etabliert sind und zusätzlich in einer Elektro Variante angeboten werden.

Welche Nachteile haben Elektrofahrzeuge in Österreich derzeit?

Wer sich für ein Elektroauto in Österreich interessiert wird schnell merken, dass es inzwischen einige Fahrzeuge gibt, die angeboten werden. Was nicht klar ist, ist die Laufzeit, bzw. die Lebensdauer des verbauten Akkus. Ob dieser in 10 Jahren noch die gleiche Leistung bringt, wie es bei einem neuen Akku der Fall ist, ist derzeit noch nicht bekannt.
Ebenso ist anzumerken, dass die Elektrofahrzeuge zum Teil geringe Reichweiten haben. Wer mit einem Elektromotor gerade einmal 160km weit kommt, muss sich genau überlegen, wohin er mit dem Fahrzeug fahren möchte. Eine Fahrt an die Nordsee oder ein Urlaub in Österreich sowie in Italien können kaum realisiert werden – außer mit vielen Tankstopps.
Was die Preise angeht sind die Elektroautos in Österreich derzeit nicht gerade sehr günstig und auch in Deutschland kosten sie eine Menge an Geld. Anzumerken ist, dass die Förderung in Höhe von 4.000 Euro den Kauf etwas attraktiver macht.

Warum lohnt sich der Elektroauto Kauf 2017 in Österreich?

Viele Elektrofahrzeuge können über Nacht zu Hause aufgeladen werden. Mit einer Reichweite von teilweise 200km kann damit problemlos täglich zur Arbeit und zurück gefahren werden. Wer sich für Luxus und Elektromobilität entscheidet, der kann mit dem Tesla S ein futuristisches Fahrzeug mit jeder Menge Qualität und Luxus erwerben. Grundsätzlich zeichnen sich Elektrofahrzeuge auch dadurch aus, dass der Wartungsaufwand deutlich geringer ist. Auch fallen bestimmte Ersatzteile weg, die bei einem Verbrennungsmotor (z.B. Benzin oder Diesel) gewartet oder sogar ersetzt werden müssen.
Der Elektromotor ist in der Regel mehr als leise und kann z.B. mit Ökostrom geladen werden, was dazu beiträgt, dass die Fahrzeuge ohne Probleme umweltfreundlich geladen und gefahren werden können.

Im Internet gibt es viele Berichte darüber, dass zahlreiche Hersteller daran arbeiten, vor allem die Reichweite der Elektrofahrzeuge zu verbessern. Sollten die Fahrzeuge eine Reichweite von 400 bis 500 km schaffen, ist es ohne Probleme möglich, dass sie für viele Kunden interessanter werden.

Auch wenn umfangreiche Garantien auf den Akku gegeben werden, oder klar ist, dass dieser auch nach 10 Jahren noch ohne Probleme voll funktioniert, können die Elektrofahrzeuge für den Privatkunden deutlich interessanter werden. Fördergelder sind hier in jedem Fall der richtige Ansatz und sollten dazu führen, dass die Autohersteller ebenfalls mehr auf die Technik der Elektromobilität setzen.

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