Festgeld Vergleich in Österreich

Die aktuell höchsten Festgeldzinsen kannst du bequem in unserem Vergleich finden – Jederzeit aktuell!

Festgeld Rechner – Aktuelle Festgeldzinsen im Vergleich




Die Europäische Zentralbank hat den Zinssatz erneut von 0,15 Prozent auf 0,05 Prozent gesenkt. Das Sparen ist in Österreich damit so unattraktiv wie noch nie zuvor. Die Gebühren für die Kontoführung drohen die Zinserträge zu übersteigen, ein Negativzins wird befürchtet.

Umso wichtiger ist es jetzt, beim Sparen die Zinsangebote zu vergleichen. Ein Festgeld Vergleich kann enorme Unterschiede ans Tageslicht bringen. Neben dem Zinsvergleich sollten auch die weiteren Konditionen beim Vergleichen berücksichtigt werden.

Man spart fleißig, legt jeden überschüssigen Euro zur Seite, statt ihn zu verpulvern, und früher oder später stellt sich dann doch die Frage: Wofür eigentlich? Durch das Sparen wird das Vermögen nicht mehr, im Gegenteil scheint es durch schlechte Zinssätze und höhere Lebenserhaltungskosten beständig weniger zu werden.

Auch Erste-Vorstand Peter Bosek bestätigt in einem Interview mit der „Presse“ diesen negativen Trend, wenn er meint: „Die Inflation steigt schneller als die Reallöhne.“ Und weiter: „Seit zwei Jahren ist die Sparquote deutlich gesunken.“ All jene, die noch am Sparen festhalten, prüfen die Angebote umso genauer. Die Suche nach den besten Zinssätzen für Festgeld ist eröffnet!

Was ist Festgeld?

Festgeld ist eine in Österreich sehr beliebte, weil traditionelle Form der Geldanlage. Wie der Name schon verrät, wird zwischen dem Kunden und der Bank eine feste Laufzeit vereinbart, für die ein bestimmter fixer Zinssatz gilt.

Der Zins, der je nach Angebot wesentlich attraktiver als der durchschnittliche Zinssatz sein kann, wird erst nach Ablauf der Laufzeit ausbezahlt. Ein Festgeldkonto kann vorzeitig aufgelöst werden, allerdings erhält der Kunde dann nur den aktuellen Zinssatz, eventuell können auch Gebühren für das vorzeitige Auflösen anfallen.

Rendite? - Festgeld- Anlagen lohnen sich

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Welche Laufzeiten gibt es beim Festgeld?

Eine beliebte Laufzeit für Festgeld sind 12 Monate, aber auch längere Bindungen sind möglich. Ob ein Festgeld 2 Jahre, 3 Jahre oder sogar 10 Jahre gebunden ist, schlägt sich auf die Zinserträge nieder. Je länger die Sparperiode, umso besser sind die Zinserträge für Festgeld.
In Österreich können Sie mit durchschnittlich 1 % und Top-Zinsen für Festgeld von bis zu 1,61 % rechnen. Aber Achtung! Nicht nur beim Tagesgeld, sondern auch beim Festgeld ist die Zinsentwicklung sehr unsicher. Zinsen über 1 % werden immer seltener.

Die Vorteile von Festgeld

Im Vergleich zwischen Tagesgeld und Festgeld sind der größte Vorteil von Festgeld die besseren Zinssätze. Über Tagesgeld kann der Kunde täglich verfügen. Durch die Bindung bei Festgeld kann die Bank für einen festen Zeitraum mit dem Geld rechnen und es entsprechend für die Finanzierung der Bankgeschäfte verwenden. Der Kunde wird dafür mit höheren Zinserträgen belohnt.

Allerdings kann er in dieser Zeit nicht über sein Erspartes verfügen bzw. muss er bei einer frühzeitigen Auflösung des Kontos mit Abstrichen rechnen. Festgeld eignet sich deshalb nur für Sparer, die für den vereinbarten Zeitraum das Geld „parken“ können, ohne darauf angewiesen zu sein. All jene, bei denen nicht sicher ist, ob sie das Ersparte nicht doch brauchen, sind mit Tagesgeld besser bedient. Beim Tagesgeld ist Direktsparen zu empfehlen. Die Online Banken bieten meist bessere Zinssätze als die Filialbanken.

Das kann sogar so weit führen, dass der Bankkunde im Zinsen Vergleich mit Festgeld einen ebenso guten Zinssatz wie bei 3 Monaten Bindung bekommt.
Je nachdem, wie gut der aktuelle Zins für Festgeld bei den verschiedenen Banken ist und wie gut man vergleicht, lohnt sich diese Form der Geldanlage im Schnitt erst ab 6 Monaten, ab einem Jahr wird sie durchaus lukrativ.
Ein wichtiger Vorteil gegenüber anderen Anlageformen ist beim Festgeldsparen die staatliche Einlagensicherung, mit der Geldbeträge bis zu 100.000 Euro gesichert sind.

Der Festgeld Zinssatz für 3 Monate – Immer noch besser als nichts

Die Festgeld Angebote hängen davon ab, wie lange man das Ersparte binden möchte bzw. kann. Die kürzeste mögliche Zeit für Festgeld sind 3 Monate. Die Festgeld Zinsen erhält der Kunde erst nach dem Ablauf der Laufzeit. Bei der minimalen Laufzeit bietet die VakivBank aktuell mit 1,3 % den besten Zinssatz. Bei einer Geldanlage von 10.000 Euro für 3 Monate würde der Bankkunde 24,38 Euro erhalten.

Beim Zins-Vergleich in Österreich liegt auch das DenizBank Festgeld sowie das Santander Bank Festgeld mit 22,50 Euro bzw. 0,750 % bei einem Jahr Bindung% weit über dem Durchschnitt. Die meisten anderen Angebote, wie z. B. das Festgeld der Raiffeisen Landesbank Oberösterreich, der Bank Austria oder der EasyBank, liegen zwischen 0,125 % und 0,25 %.

Die Bawag PSK bietet im Festgeld Vergleich bei einer Laufzeit von 3 Monaten mit 0,1 % eher weniger attraktive Konditionen. Trotzdem liegen sie mit einem Ertrag von gerade einmal 1,88 Euro aber immer noch über dem Leitzins.

Festgeld für 6 Monate im Vergleich

Nicht alle Banken bieten eine dreimonatige Bindung eines Kontos an. Beim Festgeld für 6 Monate haben die Kunden deshalb bereits eine größere Auswahl an Festgeld in Österreich. Bei der DenzelBank wird der Sparer für 10.000 Euro Einlage mit einem fixen Zinssatz von 1,35 % bzw. 50,63 Euro belohnt. Im Festgeld Vergleich bei einer halbjährlichen Bindung ist dies das beste Angebot.

Bei der ING-DiBa, der Hypo Oberösterreich und der Porschebank verdient man für sein Erspartes in 6 Monaten über 30 Euro, bei den anderen Anbietern gibt es zwischen 3,75 Euro bei der Bawag PSK und 21,38 Euro bei der AutoBank eine breite Streuung.
Schon ab einer Bindung von sechs Monaten wird deutlich, dass es sich sehr lohnt, die Festgeld Konditionen zu vergleichen.

Festgeld für 1 Jahr – Eine absehbare Frist, die sich lohnt

Je länger man sein Erspartes bindet, umso besser sind die Aussichten auf höhere Zinsen für Festgeld. Der aktuelle Spitzenreiter bei einer einjährigen Bindung ist die VakifBank mit 1,61 %. Sowohl beim Online Festgeld als auch bei einem Sparbuch bietet die Denizbank einen Zinssatz von 0,750 % bei Festgeld für 12 Monate an. Auch Santander, die BigBank, die AutoBank, die Denzel Bank und die Porsche Bank liegen mit Zinssätzen über 1 % für Festgeld für 1 Jahr weit über dem durchschnittlichen Festgeld Zins. Der Zinsvergleich lohnt sich deutlich.

Ob Sie wie bei der Bawag PSK 7,50 Euro Ertrag für 10.000 Euro oder 120,75 Euro wie bei der VakifBank erhalten, kann auf Dauer viel ausmachen.
Auffallend beim Festgeld Vergleichen ist, dass die traditionellen österreichischen Banken eher schlechte Konditionen bieten. Die Zinsen für Festgeld bei der Sparkasse, der Hypo oder der Raiffeisenkasse liegen im Schnitt bei 0,4 %. Auch die Ing-DiBa, die bei den Zinsen für Tagesgeld meist vorne mit dabei ist, bietet mit 0,8 % fixem Zins für Festgeld nur ein durchschnittliches Angebot.

Festgeld anlegen – Ein Vergleich der Anbieter lohnt sich

Wer mit Spareinlagen auch Geld verdienen möchte, der sollte möglichst lange Laufzeiten wählen. Mit der Zunahme der Monate steigen auch die Zinsen auf Festgeld. Was auf den ersten Blick nicht relevant zu sein scheint, kann langfristig einen großen Unterschied ausmachen. Schon ab Festgeld für 1 Jahr ist der Zinsvergleich sehr relevant. Würde man Festgeld für 4 Jahre anlegen, könnten die Erträge je nach Bank zwischen 75,26 Euro und 613,64 Euro liegen. Das ist eine Menge Geld!

Zinsen für Festgeld im europaweiten Vergleich

Auch wenn Österreich seinen Sparern nicht die schlechtesten Aussichten bietet, gibt es im europaweiten Zinsvergleich einige Angebote, die wesentlich attraktiver sind. Die Zinsen bei der Credit Europe Bank können bis zu 2,5 % ausmachen, das sind Zinssätze für Festgeld wie von damals. In vielen Fällen ist der Online Abschluss eines Kontos bei einer ausländischen Bank möglich. Sollte es sich aber um ein Konto mit Fremdwährung handeln, müssen Sie das Risiko berücksichtigen, dass die Währung gegenüber dem Euro an Wert verlieren kann.
Der aktuelle Vergleich der Anbieter zeigt, dass man mit Zinsen für Festgeld um 1 % herum schon sehr zufrieden sein kann bzw. muss. Eine positive Zinsentwicklung ist für die nächsten Jahre nicht zu erwarten, die Lage erholt sich nur sehr langsam.

Alternative Sparmethoden – Mehr Risiko, mehr Ertrag

Mit der neuerlichen Zinssenkung der EZB ist unsicher, ob es ebenfalls eine Senkung der Zinssätze für Tagegeld und Festgeld geben wird. Gegenüber dem Wirtschaftsblatt meinte die Bank Austria dazu: „Wir erwarten von der Leitzinssenkung generell keine Auswirkungen auf das Kundengeschäft, weil die Zinsen am Geldmarkt schon sehr tief sind.“ Auch der Chef des deutschen Bankenverbandes, Michael Kemmer, versucht in einem dpa-Statement die europäischen Sparer zu beruhigen: „Die ökonomischen Wirkungen der heutigen Zinssenkung sind vernachlässigbar.

Die Gefahr, dass der Euro-Raum in eine gefährliche Deflationsspirale rutscht, ist nach wie vor gering.“
Trotzdem suchen viele Bankkunden fieberhaft nach alternativen Sparmethoden und Anlagemethoden und verzichten dabei sogar auf die wichtige Einlagensicherung der Anbieter. Eine weiterhin sehr beliebte Form der Geldanlage sind Immobilien. Aber auch riskantere Varianten, wie Investmentfonds oder Aktien, stehen wieder hoch im Kurs.
Sollten auch Sie eine solche Art der Wertanlage in Erwägung ziehen ist es wichtig, dass Sie sehr gut beraten werden. Von hochriskanten Geschäften sollten Sie aktuell unbedingt die Finger lassen! Warten Sie stattdessen lieber ab, bewahren Sie einen kühlen Kopf und setzen Sie auf Spararten mit Einlagensicherung, bis sich die allgemeine Lage entspannt hat.

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