Forex Broker & Anbieter für binäre Optionen

Der Devisenhandel oder auch Forex genannt, wird schon seit Jahrzehnten von Banken betrieben. Es gab über lange Zeit jedoch einige driftige Ausschlußfaktoren, welche es privaten Tradern unmöglich machten, in diesen Handel einzusteigen. Mittlerweile ist dies jedoch bequem möglich – Wir stellen die besten Online Broker vor, die Forex/Devisenhandel und binäre Optionen ermöglichen.

Die Top Forex Broker im Test

Broker-NameZusatzinfoMinimal SpreadZum Broker
Etorokein Forex Broker, sondern Social Trading3 PipsZum Anbieter
AVAFXFloating Spread Account beachten3 Pips
XM53 Währungspaare1 PipZum Anbieter
Plus500unter britischer Aufsicht2 Pips
etx Capitalunter britischert Aufsicht0,7 Pips
Sensus400:1 Leverage0,1 Pips
EasyForexviel Infos für Trader)1,8 Pips
ActivTradesbis zu Hebel von 400:10,8 Pips
OrbexECN Account möglich1,9 Pips
ForexYardkeine negativen Kontostände)3 Pips
IronFxZum Anbieter

Risiko beim Währungshandel

Zum zweiten sind die Kursunterschiede im Devisenhandel meist sehr gering, wodurch ein Hebel (oder Leverage) benötigt wird, um entsprechend signifikante Gewinne zu verbuchen. Ein typischer Hebel wäre zum Beispiel 1:100, was bedeutet, dass für 100 Euro Einsatz für 10.000 Euro Kontrakte gezeichnet werden können.

Viele Möglichkeiten beim Devisenhandel

Viele Möglichkeiten beim Devisenhandel

Dies bringt natürlich auch überdurchschnittliches Risiko mit sich. Das Risiko des Leverage, der weiter unten noch genauer erläutert wird, bildete eine weitere Schwelle, warum Banken nicht gerne ihren Privatkunden den Devisenhandel anboten. Ein dritter Grund ist die schnelle Handelsgeschwindigkeit im Devisenhandel.

Kontrakte laufen manchmal nur wenige Stunden oder einen Tag, was die Betreuung von Privatkunden im Offline-Bereich praktisch unmöglich macht, da die Servicekosten jegliche Gewinne verzehren würden.

Forex im Online-Zeitalter

Durch die Verbreitung von stabilen Breitband-Zugängen, haben sich viele der oben genannten historischen Probleme für den Privatkunden gelöst und viele Banken haben die Chance erkannt, ihren Kunden künftig ein weiteres Spekulationsprodukt anbieten zu können. Schnell kamen auch eigenständige Online-Broker hinzu, die sich vor allem in Ländern niedergelassen haben, die als Steueroasen bekannt sind oder entsprechend lockere Vorschriften der jeweiligen Bankenaufsichten aufweisen. Deshalb sind viele Online Broker, die man im Internet findet, in Zypern, Gibraltar, Irland oder an noch exotischeren Orten registriert.

Welchen Anbieter sollte man wählen?

Diese Registrierungsorte können teilweise ein gewisses Warnsignal sein, um sich gegen einen Broker zu entschieden, aber man darf dies nicht überbewerten, denn auch sehr klassische Institutionen wie die Deutsche Bank gründen Tochterunternehmen zum Beispiel in Irland. Also man sollte in jedem Fall den Registrierungsstandort mit anderen Informationen, wie entsprechenden Partnern oder Mutterkonzernen, in Zusammenhang bringen, um die Seriosität eines Brokers abzuschätzen.

Was macht ein Online-Broker für mich?

Ein klassischer Online-Broker, wie er weiter unten vorgestellt wird, ist im Prinzip die Pforte zum Interbankenhandel. Er bietet diesen Service für einen bestimmten Kommissionsaufschlag an, welcher als Spread in Pips bestimmt wird. Ein Pip ist dabei eine Änderung an der fünften Stelle nach der ersten Stelle des Währungsverhältnisses.

Sprich wenn das Wechselkursverhältnis zwischen Euro und US-Dollar 1,3523 (Stand 18. Juli 2014) beträgt, dann ist ein Pip 0,0001 an Änderung. Obwohl dies nach einem sehr geringen Wert klingt, handelt es sich um eine sehr wichtige Kennzahl bei der Auswahl eines Brokers, denn die eigenen Gewinne werden sehr stark durch den Spread gemindert. Ein typischer Spread für sehr handelsübliche Währungspaare wären 2 Pips oder weniger.

MetaTrader zum einfacheren Handeln

Zusätzlichen bieten die Broker ein Handelsprogramm an, welches den Handel erleichtert, indem man zum Beispiel Reports abrufen kann oder automatische Schwellen zu setzen vermag. Ein sehr populäres Programm ist der MetaTrader in den einzelnen Versionen. Manche Broker bieten auch automatische Handelsassistenten, welche Entscheidungen für den Händler treffen, oder das Trading von Rohstoffen.

Vor allem in Sachen Zusatzangebote wollen sich die Broker meist übertrumpfen, aber man darf sich in keinem Fall von dem zentralen Spread-Thema ablenken lassen, denn viele Zusatzleistungen kann man auch günstig oder gar gratis an anderen Stellen im Web beziehen.

Anbieter für Devisenhandel und binäre Optionen

Obwohl viele der Online Broker vor allem für den Handel mit Währungspaaren bekannt sind, bieten die meisten mittlerweile eine ganze Auswahl an riskanten Finanzinstrumenten an. Dazu zählen viele Termingeschäfte, wie auch die binären Optionen, die wir an dieser Stelle als ein Beispiel aus der Fülle an Instrumenten kurz erklären wollen.

Eine binäre oder auch digitale Option unterscheidet sich von einer normalen Option, dahingehend, dass sie komplett verfällt, wenn der entsprechende Kurswert nicht erreicht wurde. Eine normale Option ist einfach gesagt, ein zugesicherter Einkaufspreis oder Verkaufspreis zu einem zukünftigen Zeitpunkt. Der Gewinn wird erzielt, indem man einen Rohstoff beispielsweise zu einem viel günstigeren Preis als dem aktuellen kaufen kann, da man eben den Preis schon früher festgesetzt hat. Sollte man sich mit seiner Vorahnung verschätzt haben, dann kann man die Option immer noch einlösen und kauft vielleicht etwas zu teuer, aber hat keine 100 % Verlust.

Klassische Optionen sind in erster Linie ein Sicherungsinstrument, um Fonds vor zu großen Verlusten zu schützen. Sprich ein Fondsmanager setzt darauf, dass eine Aktie steigen wird, aber falls dies nicht eintreffen sollte, federt er mit einer Option zumindest einen Großteil der Verluste ab.

Binäre Optionen verfallen direkt wenn die Einschätzung daneben liegt und man hat 100 % Verlust. Sie gleichen mehr einem Pferderennen mit dem Setzen auf Sieg. Vor allem kann man bei klassischen Optionen oft noch eine Art Notbremse ziehen, wenn man eine negative Tendenz erkennt. Das ist bei binären Optionen nicht immer möglich, auch wenn es hier Escape-Angebote gibt.

Wann sollte man Devisenhandel betreiben?

Sie haben nun einige Hinweise zu dem hohen Risikofaktor des Devisenhandels gelesen. Dem stehen tatsächlich sehr hohe Gewinnchancen gegenüber. Es können zwar nur sehr wenige Trader wirklich in diesen Gewinn-Bereich kommen, aber schon aufgrund der Portfolio-Theorie sollte man seine Anlagen diversifizieren. Wenn man also bereits den Bausparer befüllt, Anleihen hält, einige Fondsanteile besitzt und weiters Geld investieren möchte, dann ist eine riskante Anlageform im Mix auch durchaus zu empfehlen.

Leverage: Chance für hohe Gewinne

Wir möchten aber nochmal kurz anhand des Leverage die Gewinnchance, aber auch Verlustchancen aufzeigen. Wenn man mit dem angesprochenen Hebel von 1:100 einhundert Euro einsetzt und sich der EUR/USD Kurs 10 Cent in die richtige Richtung bewegt, dann kann man durch den Hebel direkt einen Gewinn von 1.000 Euro für sich verbuchen. Jedoch schon wenn sich der Kurs um 1 Cent in die falsche Richtung bewegt, dann muss man Kapital nachschießen, um die Position weiter halten zu können, denn die 100 Euro, die man für den Hebel zugrunde gelegt hat, sind ab diesem Punkt schon verloren.

Trading Tipp von Förderportal.at

Nach Bacheliers Random Walk Theorie und der „Efficient Market Hypothesis“ ist es praktisch unmöglich Kursbewegungen voraus zu sagen, denn der erwartete zukünftige Kurs, stellt bereits den aktuellen Kurs da. Anders gesagt sind alle Informationen, die man über die Zukunft haben, kann bereits in dem heutigen Kurs verarbeitet, da alle diese Informationen haben und folglich ihre zukünftigen Wertvorstellung jetzt schon eingebracht haben.

Jetzt ist es natürlich nicht so, dass der Devisenhandel Markt in der Praxis absolut effizient ist, aber viele Studien legen nahe, dass er sehr nah an diese Effizienz ran kommt. Was bedeutet das nun? Man kann sich durchaus Feinheiten der technischen oder fundamentalen Analyse für den Forex Handel aneignen, aber man sollte nicht zu viel Zeit und vor allem nicht allzu hohe Kosten damit verbinden, denn die folgenden Ergebnisse müssen dann nicht nur im Gewinnbereich sein, sondern auch die Kosten der Informationsbeschaffung ausgleichen. Kosten für Informationen die zu einem Großteil bereits heute im Kurs verarbeitet sind. Also die zusätzlichen Info-Angebote der Online Broker nicht allzu hoch bewerten.

Wichtig: Setzen Sie nur Geld beim Forex/Devisenhandel ein, das sie im Falle eines Totalverlustes verschmerzen können und informieren Sie sich vorab über die vorhandenen Risiken!

Welcher Forex Broker ist der beste?

Diese Frage müssen Sie abhängig von ihren eigenen Anlage-Zielen und Erfahrungen im Bereich Währungshandel durchführen. Für Anfänger sind sicher Broker gut geeignet, die vielseitige Informationen und Hilfestellungen anbieten. Weiters sollten Sie bei der Brokerwahl auch auf die Kosten bzw. Höhe der Spesen für Trades achten.

Aufgrund dem relativ neuen Finanzprodukt binäre Optionen ist die Besteuerung von Gewinnen aus dem Handel mit „Binary Options“ bzw. binäre Optionen noch nicht in allen Ländern klar.

Dies führt naturgemäss auch dazu, dass Anleger verunsichert sind und aufgrund dieser Unsicherheiten auch vorab Informationen zur jeweiligen Besteuerung vom Trading mit binären Optionen und der Angabe von Erträge aus dem Handel mit binären Optionen in der Steuererklärung einholen sollten.

Wichtig: Binäre Optionen sind keine Wettgewinne

Im Glückspiel-Vertrag gibt es aktuell keine Definition gesonderet für binäre Optionen – Diese gelten also vermutlich so wie klassische Optionen.

Die Absicht von Händlern ist klarerweise die regelmässige Gewinnerzielung – Daher gelten diese als Termingeschäft und sind steuerpflichtig. Somit würde beim Handel mit binären Optionen bzw. Brokern für Binary Options nach dem Übertreten der Freigrenze die Abgeltungssteuer gültig.

Wichtig: Beim Thema binäre Optionen und Steuern: Beratung einholen

Wichtig: Beim Thema binäre Optionen und Steuern: Beratung einholenAusländische Binary Options Broker & Steuern

Wer beim Finanzamt auf Nummer sicher gehen möchte, sollte daran denken, die Einkünfte direkt zu melden. Bei Unternehmern/Online Brokern die im Inland sind, führt die Bank/der Broker die Steuern direkt ab.

Um sich hier abzusichern sollte man je nach Einkünften/Gewinnhöhe in jedem Fall bei einem Termin mit einem Steuerberater die Vorgehensweise klären. Auch eine Rückfrage beim jeweiligen Binary Options bzw Forex Broker kann hier helfen.

Gibt es steuerliche Vorteile?

Hier ist es leider so, dass sich binäre Optionen nur bedingt dafür eignen, um Steuervorteile zu erhalten. Man kann jedoch eine Verlustanrechnung durchführen, wenn das Investment/binäre Optionen zu Verlusten führen. Hierbei muss man jedoch auf die Anrechnung von einem Restwert achten. Hierzu gibt es jedoch noch keine geltende Rechtssprechung – Man sollte auch hier eine Rücksprache mit einem Steuerberater durchführen.

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