Geldanlage 2017 in Österreich – Aktuelle Sparzinsen

Jeder träumt davon sein Geld praktisch im Schlaf zu verdienen.

Mittels einer klugen Kapitalanlage kann dies zumindest für einen überraschend großen Teil des Jahreseinkommens zutreffen. Zinsen, Mieten und Dividenden sorgen nämlich für Einkünfte, die tatsächlich unabhängig von einer aktiven Erwerbstätigkeit verbucht werden können.

Aktuelle Tagesgeld Zinsen 2017 in Österreich

Doch welche Geldanlage sorgt für relevante Renditen bei kalkulierbarem Risiko? Angesichts der großen Auswahl ist diese Frage nicht immer leicht zu beantworten. Doch mit unserer simplen Anleitung zur Geldanlage zeichnen wir einen nachvollziehbaren Plan, der zu einem ordentlichen Verdienst im Schlaf führen kann.

Hinweis: In diesem Ratgeber gehen wir von einem Vermögensaufbau, der praktisch bei Null startet, aus. Aber selbst wenn durch eine Erbschaft direkt eine größere Geldmenge zur Verfügung steht, treffen viele der folgenden Tipps zu.

Der erste Schritt bei der Geldanlage: Liquidität

Ein gewisser Teil des eigenen Vermögens sollte jederzeit zur Verfügung stehen. Schließlich hält das Leben immer zahlreiche Überraschungen bereit. Unerwartete Ausgaben können jederzeit anfallen und die Auflösung einer langfristigen Geldanlage kann mit hohen Verlusten verbunden sein.

Zudem wird durch eine liquide Anlage klar, wie viel tatsächlich jedes Monat gespart werden kann. Aus diesen Gründen sollte ein gewisser Anteil immer in Tagesgeld oder ein täglich fälliges Sparbuch investiert werden, wobei Sparkonten grundsätzlich mehr Zinsen bieten.

Doch es stellt sich immer noch die Frage wie viel in diese Anlageform eingezahlt werden sollte. Finanzexperten nennen hier als Daumenregel immer wieder zwei Monatsgehälter.

Sollte einmal mehr Geld notwendig sein, dann ist der Bedarf meist nicht besonders kurzfristig und es kann eher über die Auflösung eines Festgeldkontos nachgedacht werden. Außerdem vermindert die ständige Liquidität die Rendite.

Tipp: Einen Überblick von Experten-Meinungen zum Thema Geldanlage 2017 gibt es im Trend Artikel zum Nachlesen.Somit können Sie sich rasch einen Überblick über aktuelle Empfehlungen verschaffen.

Der zweite Schritt bei der Geldanlage: Sicherheit

Obwohl verschiedene Personen unterschiedliche Risikoaversionen besitzen, sollte zumindest ein Teil des eigenen Kapitals immer in einem sicheren Hafen liegen.

Viele denken bei diesem Begriff zwar sofort an Gold und in gewisser Weise kann auch das gelbe Edelmetall eine äußerst sichere Geldanlage darstellen, aber wir denken in dieser Hinsicht eher an Anlageformen, die nicht von Kursschwankungen betroffen sind.

Dazu zählen in Österreich in erster Linie die folgenden Anlageprodukte:

  • Festgeldkonten bzw. Festgeld
  • Gebundene Sparbücher
  • Sparbriefe
  • Bausparverträge
  • Wohnbauanleihen
  • Staatsanleihen mit Triple A Rating
  • Unternehmensanleihen mit Triple A Rating
  • Lebensversicherungen
  • Pensionsversicherungen
  • Konservative Fonds

Hinweis: Eine Absicherung des eigenen Geldes bedeutet auch eine Rendite, welche die Inflation ausgleicht. Dieser Punkt sollte vor allem bei der Auswahl von Anleihen oder Versicherungen berücksichtigt werden.

Diese Anlageformen bieten attraktivere Renditen als die täglich fälligen Anlagen. Schon wegen diesem Unterschied sollte nur ein begrenzter Anteil mit Liquidität geparkt werden. Außerdem sorgen die längeren Laufzeiten, über die beispielsweise in einen Bausparer eingezahlt wird, für eine größere Anhäufung von Kapital. Am Ende der Bausparzeit stehen beispielsweise über 7.200 Euro zur Verfügung, da die Laufzeit meist 6 Jahre beträgt und pro Jahr 1.200 Euro eingezahlt werden.

Die genaue Geldmenge, welche in sichere Anlageformen investiert werden sollte, bestimmt sich durch die eigene Risikoaversion. Wer eher weniger Risiko in Kauf nehmen möchte, der wird weit mehr als die Hälfte seines Geld dort parken. Wer jedoch mehr Risiko toleriert, um höhere Renditen zu erzielen, der wird weniger als die Hälfte seines Geld sicher anlegen.

Tipp: Bei einem Festgeldkonto oder einer vergleichbaren Geldanlage sollten keinesfalls die gesamten 10 Jahre ausgereizt werden. Die Leitzinsen ändern sich meist in dieser Zeit und der Anleger möchte auf solche eine Umstellung auf den Kapitalmärkten reagieren.

Tipp 2: Ein Bausparvertrag kann unabhängig von einer Bank abgeschlossen werden. Informieren Sie sich unabhängig über die einzelnen Konditionen. Banken wollen nämlich immer den Bausparer ihres Partners verkaufen.

Der dritte Schritt bei der Geldanlage: Rendite

Sobald die ersten beiden Schritte ausreichend bedient wurden, können sich selbst besonders risikoscheue Anleger überlegen, ihr Geld ein klein wenig rasanter und mit mehr Rendite zu vermehren. In einem dritten Schritt sollte der Blick ganz klar in Richtung Börse oder Edelmetalle schweifen. Solange die richtigen Verhältnisse gewahrt bleiben, ist es durchaus zu rechtfertigen ein wenig mehr Risiko bei der Geldanlage einzugehen. Die Investition in Aktien oder sogar Optionen bzw. CFDs (contracts for difference) kann für einen bestimmten Betrag vorgesehen werden.

Quelle: http://www.onlinebrokertest.at/
Tipp: Alle wichtigen Informationen zu diesen Anlageformen können passenden Büchern entnommen werden. Wer es sich jedoch einfach machen will, der kann seinen Bankberater nach einem Indexfonds fragen. Mit dieser Anlage ist garantiert, dass die jeweilige Marktrendite des Indexes erzielt wird.

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