Hypothekendarlehen zur Baufinanzierung

Ein Hypothekendarlehen ist ein Kredit, bei dem der Schuldner dem Kreditgeber eine Hypothek als Sicherstellung der Kreditschuld in Aussicht stellt.

Das Gut, das als Sicherheit dient, verbleibt dabei jedoch dem Schuldner als wirtschaftliches Eigentum und wird nur im Falle der Zahlungsunfähigkeit zwangsversteigert und der Erlös geht dann an den Gläubiger. Ansonsten verbleibt das Gut im Besitz des Schuldner und die Hypothek erlischt mit Abzahlung der Forderung. Diese Darlehensform kann auch als Hypothekenkredit bezeichnet werden und stellt eine Möglichkeit der Baufinanzierung bzw. Immobilienkredite dar.

Häufige Finanzierungsform für die Immobilienfinanzierung

Der Hypothekarkredit ist eine Finanzierungsform, die so ziemlich jeder anwendet um sich ein eigenes Haus zu bauen oder eine Eigentumswohnung zu kaufen.

Da die wenigsten über ausreichendes Kapital verfügen, um es direkt zu kaufen, müssen sie fast auf das Hypothekardarlehen zurückgreifen. Ohne Hypothek erhält man heute kaum noch ein Darlehen für Bauzwecke oder Wohnungsankauf. Unter http://www.hausmagazin.com/hypothek-aufnehmen/ bekommen Sie detaillierte Infos zum Vorgehen bei der Aufnahme einer Hypothek.

Wichtig: Lassen Sie sich von Banken beraten

Wichtig: Lassen Sie sich von Banken beraten

Der Begriff Hypothek stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie Unterpfand. Grundlegend wird eine Hypothek eigentlich nur beim Kauf von Liegenschaften angewendet. Ansonsten spricht man von einem Lombardkredit.

Rechtslage zum Thema Hypothekendarlehen

Im Österreichischen Recht geht es dabei immer um ein Pfandrecht einer unbeweglichen Sache. Genauergesagt ein Grundstück, welches bebaut sein kann, aber nicht sein muss, oder auch um eine Wohnung. Im deutschen Recht wird es explizit als Hypothek bezeichnet.

Im Schweizer Recht spricht fällt es ganz einfach unters Pfandrecht und es wird nicht explizit zwischen Hypothekardarlehen und Lombardkredit unterschieden. In der Umgangssprache hielt der Begriff Hypothek jedoch auch in der Schweiz einzug.

Hypothek: Eintrag ins Grundbuch notwendig

Die Unterschiede rühren vom Alter der Gesetzbücher her. Während man um 1811 als das österreichische Privatrecht verfasst wurde den Begriff Hypothek noch nicht kannte, ist das deutsche Recht wesentlich jünger.

Sollte sich die Forderung als uneinbringlich darstellen, muss der Gläubiger den Staat einsetzen um seine Ansprüche geltend zu machen. In Österreich spricht man dabei von Exekution, in Deutschland von der Zwangsvollstreckung.

Die Schweizer wählten den Begriff Betreibung. Eine Hypothek ist nur dann rechtskräftig, wenn sie auch ins Grundbuch eingetragen wird. Der Eintrag ins Grundbuch dient dazu, dass ein und dieselbe Liegenschaft nicht über ihren Wert hinaus mit Hypotheken belehnt wird und dadurch die Ansprüche nicht mehr gedeckt werden können. Details zum Vorgehen dazu und Gebühren finden Sie unter https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/20/Seite.200060.html im Ratgeber.

Bei den Darlehensnehmern kann es sich im Falle eine Hypothekarkredites sowohl um natürliche als auch juristische Personen handeln.

Hypothekendarlehen berechnen und vergleichen – wie geht das?

 Egal ob Kauf, Umbau und Renovierung, oder eine günstige Umschuldung. Wer einen Hypothekarkredit für sein Haus oder seine Wohnung ins Auge fasst, steht meist vor mehreren Fragen gleichzeitig: Wie viel Hypothekarkredit benötige ich? Wie viel Darlehen kann ich mir monatlich leisten? Und wo finde ich eigentlich die günstigste Finanzierung?  

Hier heißt es systematisch vorgehen, bevor man sich für einen Hypothekendarlehen entscheidet. Zuallererst sollten die Kaufsumme für die Immobilie bzw. die voraussichtliche Höhe der Renovierungs- oder Modernisierungskosten genau ermittelt werden – und zwar samt aller Nebenkosten. Diese werden nämlich gerne oft vergessen und unterschätzt.

Steht der sogenannte Finanzierungsbedarf fest, sollte als nächstes ein Kassensturz folgen: Wie viel Bares, sprich Eigenkapital steht parat? Und wie viel an Geld kann man noch locker machen? Hier gilt als grober Richtwert: Mindestens 20 % vom Kaufpreis bzw. der benötigten Gesamtsumme sollte man schon mitbringen, um eine solide und sichere Finanzierung zu gewährleisten.

Steht der Nettodarlehensbetrag, also die Summe, die man tatsächlich von der Bank benötigt fest, geht es ans vergleichen. Auch hier kommen viele Entscheidungen auf einen zu. Wie lange soll das Darlehen laufen? Wie hoch soll die monatliche Tilgung sein? Wählt man einen variablen oder fixen Zinssatz für das Hypothekendarlehen? Und kann man jederzeit Sondertilgungen leisten, jedes Jahr und in welcher Höhe?

All diese Fragen kann man mit modernen Hypothekarkredit Rechnern heute im Internet schnell und bequem durchrechnen und für sich das günstigste Angebot ausfindig machen. Am Ende steht dann die tatsächliche monatliche Kreditrate samt Effektivzins.

Beide sind entscheidend: Denn jetzt sieht man, was das Hypothekendarlehen tatsächlich Monat für Monat kostet, ob man sich dies auch tatsächlich leisten kann, und wer der günstigste Anbieter für den Hypothekarkredit ist. Diesen auszuwählen und direkt online sein Darlehensangebot beim Anbieter anzufordern – auch das ist heute kein Problem mehr.
Übrigens: Bei einem Hypothekendarlehen sind auch der aktuell ausgeübte Beruf und der Wohnort durchaus entscheidend. Denn längst ist ein Hypothekendarlehen in Österreich nicht überall und für jeden Darlehensnehmer gleich günstig. Auch dies kann man beim Vergleich mit modernen Hypothekarkredit Rechnern sofort berücksichtigen.

Tipp: Je geringer der Anteil des Hypothekendarlehens an der Gesamtsumme ist und je schneller man seinen Hypothekarkredit tilgt, desto günstiger wird die Finanzierung. Zum einen ist der Zinssatz bei kurzen Laufzeiten meist niedriger. Zum anderen zahlt man schlichtweg weniger Zinsen, je schneller man sein Hypothekendarlehen abstottert.

Umschulden kann sparen helfen

Oft hat man bereits ein Hypothekendarlehen laufen, aber dieses ist schlicht zu teuer oder man kann oder möchte die monatlichen Raten nicht mehr länger zahlen. Geht es ans Umschulden, ist die Sache meist klar. In der Regel braucht man die gesamte Restschuldsumme des alten Hypothekendarlehens für die neue Finanzierung. Doch möchte man sein altes Darlehen durch einen neuen günstigeren Hypothekarkredit ablösen, sollte man seinen Altvertrag genau studieren – besser noch bei seiner alten Bank nachfragen.

Denn oft wollen Banken bei der vorzeitigen Ablösung eines Hypothekendarlehens eine Entschädigung für die ihnen entgehenden Zinsen der restlichen Laufzeit. Bei Altkrediten ist dies in Österreich meist sogar die Regel – man spricht hier von einer sogenannten Vorfälligkeitsentschädigung für die Bank. Und diese kann ja nach Darlehenshöhe und restlicher Laufzeit des Hypothekarkredits oft einige tausend Euro betragen. Hier heißt es also genau nachrechnen, ob das günstiger neue Hypothekendarlehen tatsächlich billiger ist, als wenn man den alten Hypothekarkredit weiterhin Monat für Monat abbezahlt.

Tipp: Bei der jetzigen Bank alle Kosten einer Umschuldung genau auflisten lassen und dann mit der Gesamtbelastung des neuen Hypothekendarlehens vergleichen. Wird es billiger, macht eine Umschuldung Sinn und spart viel Geld.

Wer vergibt alles Hypothekarkredite?

In erster Linie dürfen in Österreich alle Kreditinstitute aus dem EU-Raum Hypothekardarlehen vergeben. Außerdem können sich noch alle Bausparkassen an solchen Geschäften beteiligen. Und als letztes gibt es noch Lebensversicherungsgesellschaften in diesem Geschäftsbereich. Ansonsten ist kein Unternehmen in diesem Sektor tätig.

Die Vor- und Nachteile von Hypothekardarlehen

Wichtig: Vergleichen Sie die Konditionen und Hypothekenzinsen

Wichtig: Vergleichen Sie die Konditionen und Hypothekenzinsen

Ein Hypothekarkredit hat wie andere Finanzierungsformen seine Vorzüge. Unter anderem kann man durch die zusätzliche Sicherheit an bessere Konditionen bezüglich Zinsen und Gebühren kommen, wenn man eine Sicherheit bieten kann. Dies gilt vor allem gegenüber dem klassischen Ratenkredit.

Für den Gläubiger bietet es Sicherheit, das heißt für ihn wird das Risiko minimiert. Doch diese Finanzierungsform bietet auch Nachteile. Es erschwert den Weiterverkauf, da ein Grundpfandrecht für diese Liegenschaft besteht.

Um die mit einem Hypothekardarlehen belehnte Liegenschaft weiterverkaufen können, muss zuerst die Schuld beim Gläubiger aufgehoben werden. Dies verursacht Notarkosten und man muss die Hypothek aus dem Grundbuch streichen lassen, was wiederum zu Kosten führt. Deshalb wird der Weiterverkauf von belehnte Grundstücken kaum praktiziert.

Die Rückzahlung eines Hypothekenkredites

Wie bei den meisten Darlehen gibt es auch hier verschiedene Möglichkeiten diese zurückzuzahlen. Es kommt ganz auf den Gläubiger und den Schuldner und vor allem auch auf die Verhandlung an, wie das Hypothekendarlehen zurückgezahlt wird. Als erstes sollte man Gebühren, Provisionen und die Zinsen betrachten.

Gebühren für ein Hypothekendarlehen

Gebühren und Provisionen sind einmal fällig. Sie werden jeweils für eine Tätigkeit bezahlt. Der Bankangestellte erhält eine Provision für den Abschluss und die Bank erhält die Bearbeitungsgebühr. Bei Abschluss eines Kreditvertrages sollte man diese genauso wenig wie die Zinsen außer Acht lassen.

Zinsen für ein Hypothekendarlehen

Die Zinsen, die auch auf verschiedene Methoden berechnet werden, machen jedoch den größten Teil der Schuld aus. Diese können grundlegend dekursiv und antizipativ berechnet werden. Dekursiv bedeutet, dass immer am Ende einer Periode verzinst wird. Antizipativ genau das Gegenteil. Dann sollten Sie drauf achten, wie oft verzinst wird. Es kann einmal pro Jahr verzinst werden oder mehrmals während des Jahres.

Wie hoch ist der Hypothekenzins in Österreich aktuell?

Die Angebote für Wohnfinanzierungen im Jahr 2014 sind aufgrund des gesamten niedrigen Zinsniveaus günstig. Daher empfiehlt sich die Investition in Immobilien besonders oder das Erschaffen von Wohneigentum. Über die Vorteile und Unterschiede von fixen und variablen Zinsen für ihre Baufinanzierung informiert der Ratgeber auf http://www.mytoday.at/gunstige-baufinanzierung-in-oesterreich-worauf-achten/ mit Tipps zum Erreichen günstiger Angebote.

  • Vergleich der Zinssätze beim Darlehen:Egal ob es sich um ein Hypothekardarlehen oder ein anderes handelt, müssen Sie bei mehrmaliger Verzinsung immer auf den Effektivzinssatz schauen. Der Effektivzinssatz zeigt ihnen, wie viel sie dabei in einem Jahr aufbringen müssen um ihren Kredit abzuzahlen. Der nächste Teil ist die Tilgung. Die Tilgung ist der Teil um den sich der Kreditbetrag vermindert. Hier kann es wiederum möglich sein, dass Sie Ihren Hypothekarkredit am Ende der Laufzeit auf einmal abbezahlen( davor nur Zinsen) oder dass sie ständig einen Teil Zinsen und einen Teil Tilgung bezahlen. Passen Sie also die Bezahlung Ihrem Bedürfnissen an. Vergessen Sie nie mehrere Angebote einzuholen, um für Ihre Hypothek die besten Konditionen zu bekommen.
  • Finanzierung ohne Eigenkapital: Diese Möglichkeit ist nicht zu empfehlen, da hier meist höhere Risikoaufschläge bzw. Zinsen anfallen. Daher ist es sinnvoller, vorab zu überlegen, wieviel Eigenkapital man als Sicherheit/Ergänzung zur Hypothek bei einem Bauvorhaben/Kaufvorhaben investieren kann. Mit einem Rechner zur Immobilienfinanzierung bzw. einer Bankberatung können Sie ihre Situation realistisch einschätzen und einen Überblick mit einem Vergleich aktueller Darlehenszinsen erhalten. Nehmen Sie sich die Zeit um mehrere Angebote für Hypothekendarlehen und Finanzierungsvarianten von verschiedenen Banken einzuholen!

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