Arbeitnehmer Kündigung – Job kündigen & selbständig machen

Das Thema „Job kündigen“ ist gar nicht so leicht und viele Menschen trauen sich erst dann, einen Job zu kündigen, wenn sie einen neuen Job haben. Dabei handelt es sich in der Regel streng genommen auch eher um einen Job Wechsel. Häufig ist es aber auch der Fall, dass der Job gekündigt wird, ohne dass jemand einen neuen Job hat.

Wer seinen Job ohne einen neuen Job zu haben, kündigt, hat dafür meist ganz eigene Gründe. Ebenfalls ist es möglich, dass der Job gekündigt wird, weil eine eigene Selbstständigkeit aufgebaut wird. In vielen Fällen wird die Selbstständigkeit bereits aufgebaut, während man noch im alten Job arbeitet und irgendwann erfolgt der Wechsel. Dies ist jedoch nicht immer möglich und so kann es sein, dass erst die Kündigung beim Arbeitgeber erfolgen muss, bevor die Unternehmensgründung erfolgen kann.

Muster Kündigung – Vorlage für Ihr Kündigungsschreiben

Max Mustermann
Straße 1145
1010 Wien
Österreich

An Wien, den XX.XX.2017
Firma XY
Musterweg 23
1010 Wien
-Personalangelegenheiten-

Betreff: Fristgerechte Kündigung

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit diesem Schreiben kündige ich fristgerecht zum XX.XX.2017 mein Arbeitsverhältnis (siehe Vertrag vom XX.XX.XXXX).
Ich bitte Sie um eine schriftliche Bestätigung des Zugangs meiner Kündigung und des Datums der Vertragsaufhebung.
Darüber hinaus möchte ich Sie bitten, mir ein Arbeitszeugnis zu erstellen und mir zukommen zu lassen.

Für die Zusammenarbeit und ihre Unterstützung bedanke ich mich bereits im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen,
Hans Mustermann

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Den Job als Arbeitnehmer kündigen – wie gehe ich vor?

Wer seinen Job als Arbeitnehmer kündigen möchte, sollte sich zunächst darüber im Klaren sein, welche rechtlichen Schritte er einhalten muss. Fakt ist, dass es in der Regel eine Kündigungsfrist gibt, die einzuhalten ist. Wer einen Job gerade erst begonnen hat und sich noch in der Probezeit befindet, kann in der Regel binnen weniger Tage kündigen. Üblich ist es, dass während der Probezeit binnen 2 Wochen zu einem beliebigen Tag gekündigt werden kann. Wie lange die Probezeit ist, hängt komplett vom Betrieb ab. In der Regel sind Zeiträume von 0 bis 6 Monaten üblich.

In Österreich sowie in Deutschland beläuft sich die Kündigungsfrist im Angestelltenverhältnis auf einen Monat (4 Wochen). In der Regel ist es möglich, dass zum Ende eines Kalendermonats, oder aber auch zum 15. Eines Monats gekündigt werden kann.

Kündigung bekommen? Suchen Sie aktiv nach einem neuen Job

Wer seine Kündigungsfrist weiß, kann umgehend die Kündigung beantragen. Wichtig ist, dass die Kündigung in jedem Fall schriftlich beantragt wird, damit sie auch Gültigkeit hat. Es ist also erforderlich, dass ein entsprechendes Schreiben aufgesetzt wird. Grundsätzlich ist es möglich, dass auch ein Musterschreiben zum Thema Job kündigen genutzt wird, um den Job beim Arbeitgeber zu kündigen.

Welche Informationen gehören ins Kündigungsschreiben?

Wer seinen Job in Österreich kündigen möchte, muss in jedem Fall im Anschreiben einen korrekten Briefkopf mit seinem vollständigen Namen und der Anschrift nutzen. Ebenso ist es wichtig, dass die komplette Anschrift des Arbeitgebers korrekt eingetragen wird. In der Regel wird das Kündigungsschreiben direkt an die Personalabteilung gesendet. Auch muss der Brief das aktuelle Datum enthalten, damit klar ist, wann die Kündigung aufgesetzt wurde. Je nach Verhältnis zum Arbeitgeber kann es erforderlich sein, dass das Kündigungsschreiben z.B. als Einschreiben versendet wird, so dass ein Nachweis über den fristgerechten Zugang der Kündigung existiert.

Inhaltlich ist es im Kündigungsschreiben erforderlich, dass zunächst erwähnt wird, dass es sich um eine Kündigung handelt. In der Regel bezieht sich der Arbeitnehmer auf seinen Arbeitsvertrag, der zu einem angegebenen Datum aufgesetzt wurde und kündigt diesen fristgerecht zum genannten Stichtag.

Wichtig: Auch wenn die Kündigungsfrist 4 Wochen beträgt, ist es natürlich möglich, dass das Schreiben zur Kündigung deutlich früher versendet wird und an den Arbeitgeber geht. Nachdem die Daten in dem Schreiben erwähnt wurden ist es erforderlich, dass um eine schriftliche Bestätigung gebeten wird. Der Arbeitgeber wird gebeten, den Erhalt der Kündigung mit dem Aufhebungsdatum schriftlich zu bestätigen.

Darüber hinaus ist es zu empfehlen, auch ein Arbeitszeugnis anzufordern, was die meisten Arbeitnehmer vergessen.

Zum Abschluss setzen viele Arbeitnehmer ein „Mit freundlichen Grüßen“ unter das Schreiben.

Im Endeffekt ist das Kündigungsschreiben sehr leicht aufzusetzen und braucht auch nicht sehr lange vorbereitet werden. Die entsprechende Vorlage zum Kündigungsschreiben von dieser Seite kann ohne Probleme genutzt werden, um den Job zu Kündigen.

  • Auf korrekte Absender und Empfängeradressen achten (z.B. Personalabteilung)
  • Auf Arbeitsvertrag beziehen (Datum, Nr. oder ähnliches)
  • Fristgerechtes Kündigungsdatum angeben
  • Um schriftliche Bestätigung der Kündigung bitten
  • Um Arbeitszeugnis beten
  • Mit freundlichen Grüßen verbleiben

Die oben genannten Stichpunkte können ideal dabei helfen, ein gutes Kündigungsschreiben zu formulieren. Ein Grund muss dazu in jedem Fall nicht angegeben werden.

Wie kann der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer kündigen?

Es ist nicht nur möglich, dass der Arbeitnehmer seinen Arbeitsvertrag kündigen kann, sondern auch, dass der Arbeitgeber den Vertrag kündigen kann. Auch hierfür gibt es besondere Rechtsgrundlagen, die in jedem Fall einzeln geprüft werden müssen.

In der Regel ist die Kündigung auch davon abhängig, wie lange jemand bereits im Betrieb arbeitet. Je mehr Dienstjahre angefallen sind, desto länger ist die Kündigungsfrist, die einzuhalten ist. Im ersten und zweiten Dienstjahr wird von einer Frist von 6 Wochen ausgegangen und ab dem 3. Dienstjahr 2 Monate. Ab dem 6. Dienstjahr beläuft sich die Kündigungsfrist auf 3 Monate und ab dem 16. Dienstjahr auf 4 Monate. Wer mehr als 26 Dienstjahre bei einer Firma verbracht hat, hat eine Kündigungsfrist von 5 Monaten.

Die einzelnen Kündigungsfristen sollten in jedem Fall für die konkrete Kündigung in Österreich durch den Arbeitgeber nachgesehen werden.

Was kann zu einer fristlosen Kündigung durch den Arbeitgeber führen?

Immer wieder gibt es Gründe, die zu einer fristlosen Kündigung durch den Arbeitgeber führen. In der Praxis bedeutet dies, dass der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer kündigen kann und zwar ohne Einhaltung einer Frist. Grundsätzlich ist es möglich, dass der Arbeitnehmer dem widersprechen kann, was aber auch davon abhängig ist, wie z.B. die Beweislast ist.

Anbei Beispiele von Verhaltensweisen, die zu einer fristlosen Kündigung führen könnten:

  • Diebstahl von Gegenständen am Arbeitsplatz
  • Diebstahl von Daten
  • Betrug oder Betrugsversuche
  • Rassismus
  • Körperverletzung
  • Nicht angemeldete Nebentätigkeiten
  • Annahme von Schmiergeldern
  • Sexuelle Belästigung
  • Alkoholsucht oder Erkrankung
  • Vortäuschen von Erkrankungen
  • Erkrankungen und nebenbei anderen Tätigkeiten nachgehen
  • Mehrfach unentschuldigtes Fehlen

Die Liste der Vergehen, die zu einer fristlosen Kündigung führen ist groß. Es ist möglich, dass eine fristlose Kündigung durch den Arbeitgeber, aber auch durch den Arbeitnehmer ausgesprochen werden kann.

Aus welchen Gründen kündigen Arbeitnehmer oder Arbeitgeber einen Job in Österreich?

Es gibt zahlreiche Gründe, aus denen eine Arbeit gekündigt werden kann. In den meisten Fällen ähneln sich diese, so dass einige Gründe aufgelistet werden können. In vielen Fällen ist es bei einer Kündigung durch den Arbeitnehmer die eigene Unzufriedenheit im Job. Wer einen Job nur macht, weil er damit Geld verdient und sonst nicht zufrieden ist, der wird diesen nicht sein Leben lang mit Freude ausüben können.

In der Praxis ist es häufig der Fall, dass Arbeitnehmer nach einiger Zeit ihren Job kündigen und eine Alternative suchen, weil sie einfach unzufrieden sind und sich nicht vorstellen können, diesen Beruf bis zu ihrer Pensionierung auszuüben. Langeweile und Unzufriedenheit sind typische Argumente, die dazu führen, dass über lang oder kurz der Job gekündigt wird und eine andere Beschäftigung gesucht wird.

Zu wenig Gehalt? – den Job wegen Unzufriedenheit kündigen!

Ebenfalls ein Grund, weshalb der Job häufig gewechselt wird, ist das Gehalt. Wer mit seinem Gehalt unzufrieden ist, versucht in vielen Fällen zunächst nach einer Gehaltserhöhung zu fragen. Ebenso ist es möglich, dass zum Beispiel auf besondere Leistungen geachtet wird, so dass Mitarbeiter dafür einen Bonus verlangen können.

Tipp: Jobsuche via Jobportalen/Internet bietet viele Chancen

In der Praxis werden die Gehälter bei vielen Firmen einmal im Jahr angepasst. Das bedeutet, dass es einmal im Jahr eine Gehaltserhöhung geben kann. Diese ist meist leistungsbezogen, was bedeutet, dass bei guten Leistungen und Bewertungen durch den Vorgesetzten eine höhere Lohnerhöhung stattfinden kann, als wenn die Bewertung nicht so gut erfolgt und der Arbeitnehmer keine attraktive Lohnanpassung erhält. Häufig wird der Lohn im eigenen Job mit dem Lohn in anderen Berufen verglichen. Das bedeutet häufig, dass durch einen Vergleich festgestellt wird, dass es z.B. bei einem anderen Arbeitgeber ein besseres Gehalt gibt.

Das eigene Gehalt ist oftmals ein Grund für Unruhe im Job und ein Grund, um den Job zu wechseln. Wer sich dazu entscheidet, den Job wegen des Gehaltes zu wechseln, der kann ohne Probleme mit einem Musterschreiben die Kündigung einreichen.

Berufliche Veränderung – kein Problem nach der Kündigung!

Häufig ist es eine berufliche Veränderung, die als Grund für eine Kündigung angegeben wird. Wer zum Beispiel einen attraktiven Job bei einem anderen Arbeitgeber gefunden hat, oder aber auch in die Selbstständigkeit starten möchte, kann aus diesem Grund unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfristen zu jeder Zeit kündigen.

Kollegen – ein häufiger Grund, den Job zu kündigen!

Oft sind es die Kolleginnen und Kollegen, die einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin dazu veranlassen, den Job zu wechseln. Das bedeutet, dass Unzufriedenheit wegen schlechter Stimmung am Arbeitsplatz ein häufiger Kündigungsgrund ist. Wer sich für einen Job entschieden hat, der ihm zwar Spaß macht, aber wer dann nicht mit den Kolleginnen und Kollegen klar kommt, der wird sich auf die Dauer nicht wohl fühlen. Wer nur zum Arbeiten auf der Arbeit ist und keinen Spaß hat, mit den Kollegen zusammen zu arbeiten und wenn die Stimmung Atmosphäre nicht stimmen, ist dies ein häufiger Grund, den Job zu wechseln.

Ein häufiger Grund, den Job zu wechseln ist im Übrigen auch der Vorgesetzte. Das bedeutet, dass es durchaus der Fall sein kann, dass sich der Chef unfair verhält, seine Lieblinge hat und in jedem Fall nicht gerade eine Unterstützung ist. Ein schlechter Vorgesetzter ist häufig ein Grund, den Job zu wechseln und sich für einen anderen Beruf zu entscheiden.

Auch aus gesundheitlichen Gründen kann es möglich sein, dass der Job gekündigt wird. Wer sich im Netz umschaut wird schnell feststellen, dass viele Menschen einen Beruf kündigen, weil sie gesundheitliche Probleme haben. Wer im Netz schaut, wird schnell feststellen, dass gerade die Gesundheit ein Grund ist, der häufig angeführt wird, wenn es darum geht, dass jemand den Job kündigt. Gerade bei Arbeiten, die körperlich sehr belastend sind ist es häufig der Fall, dass die Gesundheit eine Rolle spielt und der Grund dafür sein kann, dass ein Job gekündigt wird und nach einer Alternative gesucht wird.

  • Unzufriedenheit mit der eigenen Arbeit
  • Schlechtes Arbeitsklima mit Chef und / oder Kollegen
  • Schlechtes Gehalt
  • Erkrankungen und gesundheitliche Gründe

Die Liste der Gründe, weshalb ein Job gekündigt wird ist recht groß und kann beliebig durch verschiedenste Gründe ergänzt werden. Grundsätzlich ist es möglich, dass ohne Probleme gekündigt werden kann, wenn die gesetzlichen Fristen in Österreich eingehalten werden.

Job kündigen ohne neuen Job – warum viele Menschen sich das nicht trauen

Es gibt die Möglichkeit, dass ein Job in Österreich gekündigt werden kann, ohne dass ein neuer Job vorhanden ist. Natürlich trauen sich nicht viele Menschen diesen Schritt, jedoch kann er auch bewusst gegangen werden. Wer mit seinem Job nicht zufrieden ist, oder sich in Ruhe eine Alternative suchen möchte, kann ohne Probleme den Job kündigen, ohne einen neuen Job zu haben.

In der Regel haben die Bewerber auch Angst, dass sie nach der Kündigung bei der Bewerbung auf einen neuen Job eine längere Lücke im Lebenslauf haben, die es zu Überbrücken gilt. In der Praxis ist oft nur schwer vorhersehbar, ob diese Lücke wenige Monate, oder sogar einige Jahre lang dauern kann. In dieser Zeit leben Arbeitnehmer ohne Job in der Regel von der Sozialhilfe, oder aber auch von ihrem Ersparten. Oftmals stellt die Kündigung für viele Arbeitnehmer die einzige Möglichkeit dar, den aktuellen Job zu wechseln, bzw. einen neuen Job anzutreten. Wer sich im Netz umschaut wird schnell feststellen, dass es gar nicht so leicht ist, etwas Passendes zu finden und einen guten Job zu haben, mit dem man zufrieden ist.

Wer sich selbst entfalten möchte und zum Beispiel in die Selbstständigkeit starten möchte, dem bleibt häufig gar nichts anderes mehr übrig, als den Job zu kündigen, ohne einen neuen Job zu starten. In der Praxis ist es häufig der Fall, dass ein Job gekündigt werden muss, bevor die Selbstständigkeit gestartet wird, da es z.B. zeitliche Überschneidungen gibt. Wer einen neuen Job starten möchte, kann schlecht parallel im alten Job weiterarbeiten. Zwar gibt es die Möglichkeit, dass gewisse Vorbereitungen für die Selbstständigkeit getroffen werden können, jedoch ist es in der Praxis gar nicht so leicht, alles korrekt zu machen und beides parallel am Laufen zu halten.

Wie verhalte ich mich auf der Arbeit nach der Kündigung?

Es gibt sehr unterschiedliche Verhaltensmuster, wenn es um das Thema Kündigung geht. In der Praxis hängt dies auch davon ab, wie das persönliche Verhältnis zwischen dem Arbeitnehmer und dem Chef sowie den Kollegen ist. Wenn dieses gut ist, ist es ohne Probleme möglich, den Vorgesetzten sowie die Kollegen offen und ehrlich darüber zu informieren, dass der Job gewechselt wird.

Sollte das Verhältnis zum Chef seit Jahren angespannt sein und keine vertrauensvolle Atmosphäre herrschen ist es durchaus legitim die schriftliche Kündigung einzureichen und gar nicht erst mit dem Vorgesetzten zu sprechen. Gerade in großen Unternehmen kann es bedingt durch typischen Bürokratismus häufig dazu kommen, dass eine Kündigung ausgesprochen wird, bzw. sogar durch die Personalabteilung schriftlich bestätigt wird, jedoch der Chef in der Kürze der Zeit gar nicht erfährt, dass dies der Fall ist.

Nicht selten ist es der Fall, dass ein Mitarbeiter das Unternehmen zum Ende des Monats verlässt, der Vorgesetzte dies aber erst wenige Tage zuvor, oder zum Teil erst hinterher erfährt. Im Alltag verlassen die Mitarbeiter in diesem Fall das Unternehmen, was auch eine Erleichterung sein kann. Zu beachten ist, dass das Arbeitszeugnis in der Regel wichtig ist, wenn der Job gewechselt wird.

Einvernehmliche Kündigung – wenn Arbeitnehmer und Arbeitgeber sich einig sind

Bei einer einvernehmlichen Kündigung sind sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber darüber einig, dass der Arbeitsvertrag zu einem bestimmten Stichtag aufgehoben wird. Wenn sich der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer über die einvernehmliche Kündigung einigen ist es möglich, dass das Datum der Wirksamkeit selbst gewählt wird. In der Praxis kann dies recht kurzfristig, aber auch langfristig der Fall sein. Zu beachten ist, dass eine einvernehmliche Kündigung in der Regel immer die Möglichkeit bietet, auch eine Abfindung zu verhandeln.

Viele Menschen werden z.B. im Alter in Ruhestand geschickt, wenn es darum geht, dass sozialverträglich Stellen abgebaut werden. Wenn dies der Fall ist, ist es häufig möglich, dass eine einvernehmliche Kündigung von beiden Seiten unterschrieben wird. In der Regel ist diese auch an Bedingungen wie z.B. eine Abfindung zu knüpfen. Es ist ratsam, sich von Seite des Arbeitnehmers beraten zu lassen, wenn eine Abfindung sinnvoll gewählt werden soll.

Auch bei der Zahlung der Abfindung muss darauf geachtet werden, dass der Stichtag festgelegt wird. Zum Teil kann es sinnvoll sein, wenn die Abfindung nicht in einer Summe gezahlt wird, sondern über mehrere Jahre ausgezahlt wird, um die steuerliche Belastung deutlich niedriger zu halten.

Job in Österreich kündigen und 2017 oder 2018 in die Selbstständigkeit starten

Wer seinen Job in Österreich im Jahr 2017 oder 2018 kündigen möchte und in die Selbstständigkeit starten mag, sollte einige Dinge im Vorfeld klären. In der Praxis ist es meist kein Problem, den Job gemäß der Kündigungsfristen korrekt zu Kündigen und im Anschluss in die Selbstständigkeit zu starten.

Wer in die Selbstständigkeit starten möchte, sollte diese natürlich im Vorfeld ordentlich vorbereiten. Das bedeutet, dass zum Beispiel entsprechend darüber nachgedacht werden muss, wo und wie ein Gewerbe angemeldet wird. Ebenso ist es erforderlich, sich um die Altersvorsorge und auch um die Krankenversicherung zu kümmern. Selbstständige brauchen in jedem Fall eine eigene Krankenversicherung, da diese nicht mehr über den Arbeitgeber, bzw. über die gesetzliche Krankenversicherung geleistet wird.

Ebenfalls sollte ein guter Business Plan aufgestellt werden, wenn die Selbstständigkeit gestartet wird. Im Alltag vergessen viele Menschen ihren Business Plan. Es ist erforderlich zu wissen, welche Umsätze zu erzielen sind, damit genügend Gewinn erzielt wird, um davon leben zu können. In der Praxis ist es gar nicht so leicht, den Business Plan zu gestalten. Dieser ist im Übrigen auch sehr wichtig, wenn es darum geht, dass eine Finanzierung für ein Gewerbe durch die Bank auf die Beine gestellt wird.

Welche Fragen kann ich mir im Selbst-Test stellen bevor ich in die Selbständigkeit 2017 oder 2018 starte?

Die Auswahl der Fragen, die gestellt werden müssen, wenn die Selbstständigkeit gestartet wird sind gar nicht so leicht zu finden. Die nachfolgende Auflistung kann dabei helfen, entsprechende Antworten zu definieren und im Selbsttest zu erfahren, ob die Selbstständigkeit ideal vorbereitet wurde

  • Habe ich eine Krankenversicherung?
  • Ist mein Business Plan fertig erstellt?
  • Habe ich alle Ausgaben im Blick?
  • Wie hoch muss mein monatlicher Umsatz sein um genügend Gewinn zu erzielen?
  • Wie gewinne ich Kunden?
  • Habe ich eine private Altersvorsorge?
  • Wann entscheide ich ob meine Selbstständigkeit für mich das Richtige ist?
  • Welche Alternativen zur Selbstständigkeit habe ich?

Grundsätzlich gibt es sehr viele Fragen, die dabei helfen, die Selbstständigkeit vorzubereiten. Vor allem ist es wichtig, dass darauf geachtet wird, dass entsprechende Versicherungen vorhanden sind und zum Beispiel eine private Altersvorsorge vorhanden ist.

Wie finde ich 2017 oder 2018 einen neuen Job in Österreich?

Wer im Jahr 2017 oder im Jahr 2018 einen neuen Job in Österreich sucht, der kann diesen ohne Probleme finden. Wichtig ist, dass vor allem das Internet, aber auch klassische Medien genutzt werden, um Stellenanzeigen zu finden. Große Stellenportale, sowie die Online Version diverser Zeitungen können in jedem Fall dabei helfen, einen Job zu finden.

Gerade online werden inzwischen sehr viele Jobs zur Verfügung gestellt. Das bedeutet, dass auf den großen und bekannten Stellenportalen gesucht werden kann. Ebenso ist es möglich, dass direkt auf den Seiten potentieller Unternehmen und Arbeitgeber nach einem Job gesucht werden kann.

Auf einzelnen Seiten, bzw. in einzelnen Job Portalen ist es sogar möglich, dass ein eigenes Profil oder ein Suchagent eingestellt werden kann, wenn ein Job gesucht werden soll. In der Praxis ist dies mehr als praktisch und zu empfehlen. Der Suchagent schickt in der Regel direkt eine Email, wenn eine entsprechende Stellenanzeige gepostet wurde, die zum eigenen Profil passt. Somit kann sehr schnell reagier werden und es wird jede Menge an Zeit gespart gegenüber der manuellen Suche nach einer Stelle.

Quellen und weiterführende Informationen:

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