Kindergeld & Kinderbetreuungsgeld in Österreich – Karmasin plant Kindergeldkonto

Aktuell gibt es für Eltern von neugeborenen Kindern beim Thema „Kindergeld“ bzw. Beihilfen bis zu fünf verschiedenen Varianten von Kinderbetreuungsgeld.

Laut Familienministerin Karmasin soll dieses System jetzt reformiert werden. Das Ziel der Änderungen ist hierbei ein Kindergeldkonto – Dieses soll den Bezug des Kindergeldes flexibiler möglich machen. Der Zeitplan für die Änderungen ist aktuell bis zum Frühjahr 2015 anberaumt.

  • Fix: Neben dem Konto in jedem Fall bestehen bleibt die aktuelle einkommensabhängige Variante des Kinderbetreuungsgeldes.

Welche Änderungen plant Familienministerin Sophie Karmasin?

Trotz der Reformen soll die einkommensabhängige Variante bleiben, aktuell beziehen knappe 30 Prozent der Eltern diese Variante. Das Kinderbetreuungsgeld-Konto, auch als KBG Konto bezeichnet, wird im Jahr 2016 eingeführt werden – Genaue Details werden aktuell erarbeitet.

Wie funktioniert die einkommensabhängige Variante beim Kinderbetreuungsgeld in Österreich?

Hierbei erhält der Elternteil in Karenz für ein Jahr lang 80 Prozent des letzten Einkommens ausbezahlt. Sollte der zweite Elternteil in Karenz gehen, gibt es 2 weitere Bezugsmonate zusätzlich. Aktuell erhalten diese Variante ca 30 % der Kindergeldbezieher in Österreich.

Weitere Kindergeld Varianten in Österreich: In der kürzesten Form kann man das Geld ein Jahr lang erhalten, in der längsten Variante 3 Jahre. Je länger das Geld bezogen wird, desto geringer ist das monatliche Kindergeld.  Hierbei wird eine Änderung in das „Kindergeldkonto“ geplant, das Ziel ist hierbei eine freiere Wahl von Dauer und Höhe der Bezüge.

Arbeitsgruppe für das Kindergeldkonto im Einsatz

Wie die tatsächlichen Details für dieses Konto und die Möglichkeiten für Eltern aussehen, wird aktuell von einer Arbeitsgruppe erarbeitet – Diese besteht aus Ministerien, Sozialpartnern und Familienverbänden. Auch eine Kürzung der aktuellen maximalen Bezugsdauer von 3 Jahren steht laut einer SPÖ Förderung im Raum.

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Bonus für Karenzteilung laut Karmasin möglich

Für Eltern, bei denen auch der Vater die Kinderbetreuungszeit übernimmt kann sich die Familienministerin einen Bonus vorstellen. Dieser könnte durch mehr Zeit oder mehr Geld erfolgen. Ergebnisse der Arbeitsgruppe sollten bis zum Frühjahr 2015 vorliegen.  Aktuell wird eine Milliarde jährlich in das Kinderbetreuungsgeld investiert.

 

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