Photovoltaik Versicherung – Anbieter und Kosten

Der grüne Gedanke hat nun bereits seit einigen Jahren Einzug in unseren Alltag gefunden. Ob nun beim Auto, bei der Mülltrennung oder bei der Stromgewinnung, Nachhaltigkeit spielt eine sehr große Rolle. Und für den privaten Haushalt gibt es hierbei viele Handlungsmöglichkeiten. Für die Stromgewinnung etwa die Photovoltaikanlage.

In diesem Artikel wollen wir uns nun mit der Versicherung dieser Anlage beschäftigen. Wann brauchen Sie diese Versicherung? Wer bietet diese in Österreich an? Was kostet das Ganze? Welche Schäden sind abgedeckt? Dies und noch mehr versuchen wir nun zu beantworten.

Wann brauchen Sie eine Photovoltaik Versicherung?

Sie brauchen sie natürlich dann, wenn Sie eine solche Anlage in Ihrem Besitz haben. Sie werden sich vielleicht zu Anfang fragen, wozu dies überhaupt nötig ist. Sie haben nun 10.000 Euro oder mehr in die Anlage investiert und müssen nun noch eine Versicherung abschließen?

Wichtig: Die Absicherung bei Photovoltaik-Anlagen

Wichtig: Die Absicherung bei Photovoltaik-Anlagen

    Im Falle eines Falles ist es äußerst ärgerlich, wenn Sie auf den Kosten eines Schadens sitzen bleiben.

Etwa bei Diebstahl, bei Feuer oder Schäden durch Wasser, Sturm oder Hagel. Was können Sie tun, wenn es einen Konstruktionsfehler gab?

Sie haben die Anlage falsch bedient? Für diese Belange ist eine Photovoltaik Versicherung zuständig. Gegen welche Gefahren Sie abgesichert sind, schlüsseln wir später noch ein wenig genauer auf.

Wer bietet eine Photovoltaik Versicherung in Österreich an?

Vor allem vier Anbieter tun sich in Österreich besonders hervor. Die Condor, die Zurich, die Inter sowie die VHV. Diese Versicherungsunternehmen haben dezidierte Pakete dafür. Im Prinzip können Sie eine Photovoltaik Versicherung bei einem jeden Versicherungsdienstleister in Österreich abschließen, vorgefertigte Pakete sind jedoch eher zu empfehlen.

Sollten Sie bereits bei einem dieser Versicherungsunternehmen versichert sein, können sich weitere Vorteile ergeben.

    In der Regel lässt sich die Photovoltaik Versicherung mit der Eigenheimversicherung oder Haushaltsversicherung kombinieren, sodass Sie Kosten sparen können.

Wie viel kostet die Prämie

Dies hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Die meisten Versicherungen beziehen die Art der Anlage, den Montageort, die Montageart, den Überspannungsschutz, das Baujahr und den Wert der Anlage mit ein. Rechnen wir nun ein konkretes Beispiel durch. Die Anlage ist netzgekoppelt, auf einem privaten Gebäude, das bewohnt ist, auf einem Dach montiert, verfügt über einen Überspannungsschutz, wurde 2010 erbaut und hat einen Wert von 20.000 Euro.

Nun müssen Sie unterscheiden, ob Sie im Falle eines Falles einen Selbstbehalt löhnen wollen oder nicht. Sind Sie bereit 250 Euro an Selbstbehalt zu zahlen, so können Sie unter 10 Euro im Monat wegkommen. Wollen Sie ohne Selbstbehalt auskommen, werden bis zu 15 Euro fällig. Das sind jedoch nur grobe Richtwerte.

Welche Photovoltaikversicherung sollte man wählen?

Neben der Höhe der Prämie sollte man bei einem Vergleich der Anbieter auch auf die abgedeckten Schäden achten. Wenn man sich selbst nicht genauer mit der Materia beschäftigen möchte kann hier auch die Beratung durch einen Versicherungsmakler sinnvoll sein, um eventuelle Unsicherheiten abzuklären.

Welche Schäden deckt die Photovoltaik Versicherung ab?

Im Großen und Ganzen sind Sie gegen Beschädigung, Zerstörung oder Verlust abgesichert. Das betrifft Blitzschlag, Brand, Hagel, Sturm, Frost, Feuchtigkeit, Überspannung, Bedienungsfehler, Kurzschluss, Ungeschick, Glasbruch, Diebstahl, Vandalismus und Tierverbiss. Es gibt natürlich auch Umstände, die durch die Versicherung nicht abgedeckt werden. Etwa grobe Fahrlässigkeit, Schäden durch Aufstände oder Kriege, Kernenergie, oberflächliche Schäden, die die Funktionalität nicht beeinträchtigen, Garantiefälle und noch vieles mehr. Das gilt es im Einzelnen mit der Versicherung abzuklären.

Nun gilt es jedoch auch zu klären, welche Anlageteile versichert sind. Das hängt vom Versicherungsgeber ab. In der Regel betrifft dies jedoch die Photovoltaikmodule, Befestigungsvorrichtungen, Paneele oder das elektrische Leistungsnetz.

Akkumulatoren, Fundamente, Wechselrichter, Einspeisezähler, Laderegler oder Datenlogger zählen ebenfalls dazu. Wechseldatenträger, Verschleißteile oder aber Wechselrichtiger, die sehr alt sind, fallen nicht unter den Schutz der Versicherung. Doch auch hier gilt es, das Angebot der jeweiligen Versicherung genauer zu studieren.

Zusätzliche Möglichkeiten zur Absicherung:
Außerdem gibt es noch viele optionale Möglichkeiten. Etwa die Aufräumkosten, falls es einen Schadensfall geben sollte, der eine solche Maßnahme nach sich ziehen würde. Auch Dekontaminationskosten und Entsorgungskosten lassen sich durch die Versicherung abdecken.

Wenn kostenintensive Ersatzteile aus Fernost per Flugzeug geordert werden müssen, können enorme finanzielle Belastungen entstehen. Auch hierfür gibt es einen zusätzlichen Schutz. Im Endeffekt können Sie sich gegen sämtliche Eventualitäten versichern. Wichtig ist jedoch, dass Sie hinterfragen, ob dies überhaupt sinnvoll ist. Jede optionale zusätzliche Versicherung sorgt für eine Anhebung der Prämie. Schnell sind Sie nicht mehr bei nur 10 Euro im Monat, sondern müssen 20 Euro oder gar mehr löhnen. Durchrechnen und vergleichen lohnt sich an dieser Stelle besonders.

Das müssen Sie wissen:

  • für jede Photovoltaikanlage ein Muss
  • bereits ab unter 10 Euro im Monat möglich
  • Absicherung gegen Diebstahl, Unwetter und Naturkatastrophen
  • sogar bei leichter Fahrlässigkeit wird Schutz geboten

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