Preisentwicklung am steirischen Immobilienmarkt : Wirtschaft fordert weniger Regulierung

Die komplexen Vorschriften im Wohnbau führen am steirischen Immobilienmarkt zu steigenden Preisen. Nun fordert die Wirtschaft ein Ende der Regulierungswut.

Tipp: Preise und Kosten investieren

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Die Nachfrage hat sich nun laut Gerald Gollenz, dem Fachgruppenobmann der Immobilien- und Vermögenstreuhänder normalisiert. Auch der aktuelle Immobilienpreisindex zeigt hierbei für die Steiermark vergleichsweise moderate Preise. In einigen Bereichen gibt es hier sogar die günstigsten Angebote in ganz Österreich.

Leistbares Wohnen dennoch nicht für alle möglich

Trotz der moderaten Preise ist das leistbare Wohnen für viele dennoch nicht finanzierbar.

Einer der Gründe liegt hierbei in Normen, Vorschriften und Auflagen im Wohnbau. Diese tragen 10 % der Baukosten bei und treiben Preise in die Höhe. Benedikt Bittmann, der Vizepräsident der WKO Steiermark fordert hier eine Durchforstung, um einen wesentlichen Schritt zu leistbarem Wohnen zu schaffen.

Einsatz für weniger Bürokratie und Regulierung im Wohnbau

Die Politik kritisiert zu hohe Wohnungspreise, solle aber die eigenen Massnahmen überdenken. Die Novellierung des steirischen Baugesetzes habe Chancen verpasst, so das Resümee. Erhebliche Sparpotentiale sind hier zum Beispiel beim Thema „Lift ab dem vierten Obergeschoß“ möglich – Wie in anderen Bundesländern üblich. Bittmann sieht hier ein Sparpotential von mehr als 100 € pro Quadratmeter.

Alle Preise rund ums Wohnen im Überblick: http://www.stwi.at/stwi_2014-18/#/8/

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