Schuldschein 2017 in Österreich als Urkunde

Der Schuldschein ist ein Dokument, das ausgefüllt wird, wenn jemand zum Beispiel Schulden bei einer anderen Person, oder aber auch bei einem Unternehmen hat. Das bedeutet, dass auf dem Schuldschein jede Menge an Daten aufgenommen werden müssen, welche dann von beiden Parteien unterschrieben werden.

Fakt ist, dass der Schuldschein anhand einer Vorlage (z.B. aus dem Internet), oder aber auch unter Mitwirkung eines Notars entworfen werden kann. Ein korrekt ausgefüllter Schuldschein ist in jedem Fall wichtig, was damit zusammen hängt, dass der Schuldschein eventuell später vor Gericht Bestand haben muss und hier eingesetzt werden muss. In unserem Ratgeber informieren wir auch über ein mögliches Schuldschein Muster/Vorlage welche Daten auf dem Schuldschein stehen sollten.

Warum ist der Schuldschein in Österreich wichtig?

Allein aus diesem Grund ist es von großer Bedeutung, dass der Schuldschein korrekt ausgefüllt ist und natürlich auch alle Daten passend eingetragen sind. Wer sich im Netz umschaut wird feststellen, dass es beim Schuldschein darum geht, dass nachgewiesen werden kann, welche Person A an welche Person B Geld geliehen hat. Sollte das Geld in Teilen zurück gezahlt werden, so ist es zu empfehlen, dass über diese Teilzahlungen eine Quittung ausgestellt wird.

Wichtig: Bei geborgtem Geld auf Dokumentation und Schuldschein achten

Sollte es später bei einem Gerichtsprozess in Österreich dazu kommen, dass Rückzahlungen nachgewiesen werden müssen, so ist es in jedem Fall zu empfehlen, dass Quittungen aufbewahrt werden.

Nur so kann bewiesen werden, dass Gelder wirklich übergeben wurden. Alternativ ist es möglich, dass auch durch Überweisungen nachgewiesen werden kann, dass Gelder gezahlt wurden und die Schulen abgebaut wurden. Entsprechende Belege sind in einem Gerichtsprozess in jedem Fall wichtig und dienen als offizieller Nachweis in Österreich darüber, dass die Schulden komplett, oder aber auch in Teilen zurück gezahlt wurden.

Welche Informationen gehören 2017 auf den Schuldschein in Österreich?

Wer einen Schuldschein ausfüllen möchte und dazu kein Muster aus dem Internet nutzen mag, kann den Schuldschein auch selbst ausfüllen. Auch besteht die Möglichkeit, dass durch einen Notar ein Muster für einen Schuldschein erstellt wird. Alternativ besteht die Möglichkeit, dass ein Schuldschein aus dem Internet als Basis genutzt wird und denn gemäß den persönlichen Bedingungen angepasst wird.

In jedem Fall sollte der Schuldschein auch den entsprechenden Titel „Schuldschein“ enthalten, so dass problemlos mit diesem gearbeitet werden kann und direkt klar ist, um was für ein Dokument es sich handelt.
Auf dem Schuldschein sollte der Name und die Adresse des Darlehengebers notiert werden. Nicht nur die Daten des Darlehengebers sondern auch die Daten des Darlehensnehmers müssen in jedem Fall auf dem Schuldschein notiert werden. Ferner ist darauf zu notieren, dass es sich um ein Schuldanerkenntnis handelt.

Es ist daher ratsam, wenn der Satz „Schuldanerkenntnis des Schuldners gegenüber dem Gläubiger“ auf dem Schuldschein zu finden ist. In jedem Fall ist es wichtig, dass auch angegeben wird, welche Summe in Zahlen und in Worten verliehen wurde. Ebenfalls muss ergänzt werden, zu welchem Datum die Summe zurück zu zahlen ist und natürlich auch, ob ein Zinssatz gezahlt werden muss. Auch das Datum der Rückzahlung, oder der Teilbeträge der Rückzahlungen ist festzuhalten. Es kann zum Beispiel vereinbart werden, dass die entsprechende Summe in Teilzahlungen a 100 Euro zurückgezahlt wird und zwar jeweils zum 1. eines neuen jeden Monats.

Auf dem Schuldschein sollte auch notiert werden, wann die Schulden komplett abbezahlt sind und dies sollte auch quittiert werden. Ebenso ist es wichtig, dass angegeben wird, in welchem Ort und zu welchem Datum der Schuldschein erstellt wurde. Der Gläubiger sowie der Schuldner müssen den Schuldschein letztendlich unterzeichnen.

Welche Vorteile ergeben sich für beide Parteien durch den korrekt ausgefüllten Schuldschein?

Der Schuldschein bietet dem Schuldner aber auch dem Gläubiger einige Vorteile. Das bedeutet, dass mit dem Dokument genau nachgewiesen werden kann, wie viel Geld von A zu B geflossen ist. Ebenso ist es möglich, dass genau nachgewiesen werden kann, welche Summen zurückgezahlt wurden, wenn entsprechende Quittungen ausgestellt werden.

Da auf dem Schuldschein genau festgehalten wird, zu welchem Stichtag welche Zahlungen geleistet werden müssen, ist es in jedem Fall praktisch, dass die entsprechenden Nachweise über die Zahlungen geleistet werden. Grundsätzlich bietet der Schuldschein dem Schuldner einige Vorteile, die auf den ersten Blick gar nicht so leicht zu sehen sind.

Wer einen Schuldschein hat und entsprechend ein Darlehen bekommt, kann dies bekommen, ohne dass die Bonität des Schuldners geprüft wird. Das nackte Vertrauen alleine reicht quasi, um ein kleines Darlehen zu vergeben. Die entsprechenden Forderungen und die genauen Modalitäten werden auf dem Dokument, bzw. auf dem Schuldschein selbst festgehalten.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der Schuldschein sehr schnell ausgefüllt werden kann. Das bedeutet, dass es möglich ist, dass der Schuldschein ohne Probleme binnen weniger Minuten ausgedruckt und ausgefüllt werden kann. Somit ist es möglich, dass problemlos der Schuldschein in weniger als 15min ausgefüllt werden kann und das Darlehen vergeben werden kann. Dies ist unter dem Strich betrachtet deutlich schneller, als es bei einer Bank der Fall ist, wenn es um die unkomplizierte Vergabe eines Darlehens geht.

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  • Keine Prüfung der Bonität durch eine Bank (dauert seine Zeit!)

Der Schuldner hat also beim Thema Schuldschein einige Vorteile gegenüber einem Kredit, der über eine Bank aufgenommen wird.

Welche Vorteile bietet der Schuldschein dem Gläubiger?

Nicht nur der Schuldner, auch der Gläubiger hat einen Vorteil bedingt durch den schriftlich fixierten Schuldschein. Das bedeutet, dass genau dokumentiert und festgelegt wurde, welche Konditionen mit dem Darlehen verbunden werden. Auf dem Schuldschein steht genau geschrieben, an welchem Datum welche Summe bezahlt wurde und natürlich auch, wie diese Summe wieder zurück gezahlt wird. Fakt ist, dass die Summen in jedem Fall in Form von Raten zusammen mit den Zinsen zurück gezahlt werden. Es ist jedoch auch möglich, dass die Schulden zum Beispiel in einer kompletten Summe zu einem bestimmten, auf dem Schuldschein festgelegten, Datum gezahlt werden.

Sollte es Probleme mit den Zahlungen auf dem Schuldschein geben, so bedeutet dies automatisch, dass der Gläubiger mit dem Schuldschein vor Gericht ziehen kann und den Schuldner entsprechend dazu bewegen kann, dass dieser seine noch offenen Schulden begleichen soll. Wichtig ist es, dass der Schuldschein korrekt ausgefüllt wurde, damit er auch rechtskräftig ist und vor Gericht eingesetzt werden kann.

Wie muss der Schuldschein 2017 in Österreich unterschrieben werden?

Wenn zwischen Gläubiger und Schuldner ein Schuldschein ausgestellt und unterschrieben wird ist es wichtig, dass dieser in jedem Fall korrekt unterschrieben wird. Das bedeutet, dass in jedem Fall entsprechend beide Partien unterschreiben müssen und beide auch in jedem Fall per Hand unterschreiben müssen.

Grundsätzlich darf die Unterschrift nicht mit dem Computer durchgeführt werden, sondern muss händisch erfolgen. Es ist darüber hinaus wichtig, dass die Unterschrift von beiden Parteien leserlich durchgeführt wird. Auch soll jeder Vertragspartner ein original unterschriebenes Dokument haben, so dass jeder sieht, welche Verpflichtungen er durch den Schuldschein eingeht.

Für welche Zwecke werden 2017 und 2018 Schuldscheine in Österreich ausgestellt?

Schuldscheine sollten immer dann genutzt werden, wenn es darum geht, dass ein privates Darlehen ausgezahlt wird. Fakt ist, dass der Schuldschein jede Menge wichtiger Daten speichert, bzw. beinhaltet. Es ist zu beachten, dass der Schuldschein für kleinere Summen, sprich 10 bis 300 Euro genutzt werden kann, aber auch für größere Summen von z.B. 500 bis 10.000 Euro.

In jedem Fall ist es wichtig, dass genau festgehalten wird, wozu der Schuldschein verwendet wird und welche Summen dahinter stecken.
In Österreich werden Schuldscheine zum Beispiel für die folgenden Dinge genutzt:

  • Kauf von Elektrogeräten wie Waschmaschine oder Fernseher
  • Kauf von Fahrzeugen oder Fahrrädern sowie Mofas und Motorrädern
  • Sanierung und Renovierungsarbeiten im Haus oder in der Wohnung
  • Engpässe bei der Miete
  • Bezahlung von Urlaub und Reisen

Die Gründe für ein Darlehen sind sehr verschieden und lassen sich sehr beliebig festhalten. Es ist wichtig, dass auf dem Schuldschein genau definiert wird, wozu das Darlehen eingesetzt wird.

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