Winterreifenpflicht in Österreich & Winterreifen Test 2014

In Österreich startet mit dem 1. November jeden Jahres die allgemeine, gesetzlich gültige Winterreifenpflicht. Zuwiderhandlungen werden je nach Gefährdungsgrad mit empfindlichen Geldstrafen geahndet. Den gegebenen Normen nicht entsprechende Winterreifen können auch zu Strafmandaten führen. Dementsprechend müssen auch die Winterreifen einer jährlichen Qualitätskontrolle unterzogen werden.

Gesetzliche Winterreifenpflicht in Österreich

Die gesetzliche Winterreifenpflicht gilt ab dem 1. November und endet am 15. April des Folgejahres. Diese Regelung trat mit dem 1. Jänner 2008 in Kraft.

Winterreifen Test 2014 – Aktuelle Empfehlungen

NameDimensionDetailsBestellen
Continental > ContiWinterContact TS850175/65 R14 TBestes Modell auf nasser FahrbahnJetzt bestellen
Dunlop SP Winter Response 2175/65 R14 Tgute Werte auf allen FahrbahnenJetzt bestellen

Dunlop SP Winter Sport 4D195/65 R15 Tdurchwegs gute WerteJetzt bestellen


Tipp: ÖAMTC, Autowerkstätten und Autofahrerclubs raten zu einer frühzeitigen Kontrolle und zu einem zeitgerechten Reifenwechsel. Im Ratgeber werden die wichtigsten gesetzlichen Regelungen sowie Qualitätskriterien für Winterreifen und Schneeketten besprochen und erläutert. Aktuelle Winterreifentestes werden kurz vorgestellt und wissenswerte Details rund ums Thema vermittelt.

Es folgt ein kurzer Auszug aus den entsprechenden gesetzlichen Vorgaben und Vorschriften für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht bis zu und über 3500 kg:

  • Lenker von PKW, Kombikraftwagen oder LKW mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht von nicht mehr als 3500 kg (3,5 t) dürfen bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen wie Schneefahrbahn, Schneematsch oder Eis ein Fahrzeug nur dann in Betrieb nehmen, wenn an allen Rädern Winterreifen montiert sind oder wenn Schneeketten an mindestens zwei Antriebsrädern angebracht sind.
  • Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3500 kg, Lastkraftwagen und Omnibusse mit mehr als acht Sitzen sind dazu verpflichtet, zumindest an den Rädern einer Antriebsachse Winterreifen anzubringen. Zudem müssen (verpflichtend!) diese Fahrzeuge geeignete Schneeketten für mindestens zwei Antriebsräder in dieser Zeit mitführen.
  • Diverse Ausnahmen betreffen überwiegend den öffentlichen Sicherheitsdienst, Heeresfahrzeuge oder Fahrzeuge, deren Verwendungszweck die Anbringung nicht ermöglicht oder erforderlich macht und sind für den privaten als auch überwiegend den gewerblichen Bereich nicht zutreffend.
  • Schneeketten dürfen nur auf einer mit Schnee oder Eis bedeckten Fahrbahn verwendet werden beziehungsweise auf einer Fahrbahn, deren Schnee- und Eisschicht nicht nennenswert unterbrochen ist. Ansonsten können Schäden an der Fahrbahn entstehen, die bei Bekanntwerden des Verursachers diesem auch zur Last gelegt werden können.
  • Von der Winterreifenpflicht sind parkende Fahrzeuge ausgenommen. Werden diese den Winter über nicht verwendet, also nicht in Betrieb genommen, ist auch die Montage entsprechender Winterreifen nicht erforderlich.

Welche Reifen sind als Winterreifen gesetzlich zugelassen?

Gesetzlich werden nur jene Reifen als Winterreifen anerkannt, die mit folgenden Bezeichnungen versehen sind: „M+S“, „M.S.“ oder „M & S“. Zudem muss die Profiltiefe mindestens 4 mm betragen, bei Diagonalreifen mindestens 5 mm. Diese Regelung trifft auch auf Ganzjahresreifen, Spikereifen und Allwetterreifen zu.

Bezüglich Anhänger können am Zugfahrzeug sowie am Anhänger unterschiedliche Reifen montiert sein, hierzu gibt es keine gültige, gesetzliche Regelung. Für Anhänger werden aber Winterreifen ganzjährig oder alternativ Ganzjahresreifen empfohlen. Eine Ausnahme betrifft Spikes-Reifen: Hier müssen Zugfahrzeug sowie Anhänger mit gleichartigen Reifen ausgerüstet werden.

Wichtig: Hochwertige Winterreifen verwenden

Wichtig: Hochwertige Winterreifen verwenden

Schneeketten – wichtige Details

Schneeketten sind die Alternative zu Winterreifen, wenn gleich dies nicht empfohlen wird. Sommerreifen gepaart mit Schneeketten stellen ein gewisses Risiko dar, auch wenn dies gesetzlich nicht verboten ist. Denn jene beiden Sommerreifen, die ohne Schneeketten verbleiben, drohen leicht auszubrechen und ins Rutschen zu geraten, ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko.

In Österreich sind Schneeketten nach der ÖNORM V5117 oder V5119 erlaubt, ebenfalls die entsprechend EU-genormte Varianten. Bezüglich der Höchstgeschwindigkeit muss man die Angaben des Herstellers beachten, empfohlen werden aber maximal 50 km/h. Außerdem verlängert sich auf Grund der Schneeketten der Bremsweg.

Wie bereits erwähnt, sind die Schneeketten an der Antriebsachse zu montieren. Bei Allradantrieb sollte man den Empfehlungen der Betriebsanleitung Folge leisten, fehlt diese, wird zur Hinterachse geraten.

Grundsätzlich gelten die bereits erwähnten Vorgaben zur Verwendung von Schneeketten, also auf nahezu ununterbrochenen Schnee- oder Eisflächen. Darüber hinaus besteht Schneekettenpflicht, wenn entsprechende Verkehrsschilder, blaue runde Tafeln mit Schneekettensymbol und eventuellem Zusatztext Schneeketten vorschreiben.

  • Wichtig: Anfahrhilfen/Anfahrketten sind als Ersatz für Schneeketten nicht erlaubt!

Mit welchen Strafen ist zu rechnen?

Fahren ohne Winterreifen kann teuer werden. Die geringfügigste Strafe beträgt 35 Euro, je nach Gefährdungsgrad anderer Verkehrsteilnehmer können aber auch Geldbußen von bis zu 5000 Euro fällig werden. Die Höhe der Strafe orientiert sich hier somit am Gefährdungsgrad anderer, an den äußeren Bedingungen sowie am eigenen Fahrverhalten.

Einem Lenker, der mit Sommerreifen in einen Unfall verwickelt ist, wird eine Beweispflicht sozusagen auferlegt. Kann dieser nicht nachweisen, dass der entsprechende Unfall auch mit Winterreifen passiert wäre, entfällt auf diesen zumindest eine Teilschuld. Dies wirkt sich letztendlich auf die Höhe der Strafe aus.

Sollte man mehrfach ohne Winterreifen angehalten werden, kann die Polizei den betreffenden Fahrzeuglenker auch aus dem Verkehr ziehen. Eine wiederholte Gefährdung der Verkehrssicherheit kann somit mit einem Führerscheinentzug geahndet werden.

Wie verhalten sich Versicherungen bei Unfällen mit Sommerreifen?

Sollte man mit Sommerreifen in einen Unfall involviert sein und eine andere Person oder ein anderer Sachgegenstand dabei zu Schaden kommen, übernimmt diesen Schaden von Rechtswegen die Haftpflichtversicherung. Bis zur Einführung der Winterausrüstungspflicht konnten Versicherungen einen Lenker eines sommerbereiften Fahrzeuges nicht zu Rückzahlungen auffordern.

Auf Grund der neuen Regelung sind aber Rückzahlungen denkbar, da eine grobe Fahrlässigkeit der Sicherheitspflicht gegeben ist. Sollte erschwerend ein weiteres Fehlverhalten hinzukommen, erhöhte Geschwindigkeit oder Telefonieren am Steuer etwa, sind entsprechende Forderungen von Seiten der Versicherung durchaus möglich. Relevante Informationen und Details können wohl jederzeit bei der jeweiligen Versicherung in Erfahrung gebracht werden.

Tipps zum Reifenwechsel

Viele Österreicher überlassen den Reifenwechsel einem Experten und kontaktieren diesbezüglich eine Autowerkstatt oder ein Reifen- und Service Center. Dazu raten auch ÖAMTC und andere Autofahrerclubs. Üblicherweise besteht kurz vor Fristbeginn mit 1. November eines Kalenderjahres die größte Nachfrage an Terminen, sodass es klug ist, sich rechtzeitig um einen Termin zu kümmern. Die fachgerechte und sichere Montage sowie die notwendige Kontrolle der Winterreifen erfolgt hier gegen eine geringe und überschaubare Gebühr.

Häufig werden im Frühjahr die Winterreifen schon bezüglich Profil und Tauglichkeit geprüft, sodass man im Winter kurzfristig mit keinen bösen Überraschungen rechnen muss. Dennoch sollte der Termin so gewählt werden, dass auch bei Problemen ein Zeitpuffer hin zum 1. November gegeben ist. Natürlich kann sich jeder auch online über Kosten und Gebühren diverser Anbieter problemlos informieren und dort vergleichen.

  • Reifen selber wechseln: Grundsätzlich besteht für jeden KFZ-Besitzer auch die Möglichkeit selbst die Reifen zu wechseln. Hierfür bedarf es naturgemäß ein wenig mehr an Zeit und Geduld. Wagenheber und entsprechende Radkreuzschlüssel oder Stecknusssatz sind meist Standardzubehör und sollten exakt nach Anleitung verwendet werden. Auch hier sollte man rechtzeitig die Winterreifen und deren Profil prüfen und im Zweifelsfall einen Experten um Rat bitten. Die Winterreifen dürfen im Übrigen getauscht werden, um sie gleichmäßig abnützen zu können. So sollte der vordere linke Reifen rechts hinten montiert werden sowie der rechte Vorderreifen links hinten.

Ausnahme: Reifen mit einer Laufrichtungsangabe. Hier bleiben die Winterreifen auf ihrer jeweiligen Seite (links oder rechts), dürfen aber beispielsweise von vorne rechts nach hinten rechts gesteckt werden.

Der ÖAMTC bietet darüber hinaus entsprechende Tipps und Anleitungen zum Reifenwechsel an – http://www.oeamtc.at/portal/tipp-reifen-selbst-wechseln+2500+1135732 .

Die besten Winterreifen – das ÖAMTC Testergebnis von 2014

Der ÖAMTC hat, wie in den vergangenen Jahren auch, im Jahr 2014 erneut in Zusammenarbeit mit verschiedenen europäischen Partnern, darunter der ADAC, Stiftung Warentest und der Verein für Konsumenteninformation, Winterreifen getestet.

Geprüft wurden insgesamt 28 Reifenmodelle, je 14 in den Dimensionen 175/65 R14 T (kleinere Fahrzeuge) und 195/65 R15 T (Mittelklasse und Kompaktwagen). Dabei konnten je Dimension je vier Winterreifenmodelle mit „sehr empfehlenswert“ ausgezeichnet werden, je zwei Modelle pro Dimension sind durchgefallen. Bleibt ein breites, gutes Mittelfeld von 15 Reifenmodellen, ein Modell ist nur „bedingt empfehlenswert. Einige Winterreifen der diesjährigen Saison waren zum Zeitpunkt der Prüfung noch nicht in Serienausführung erhältlich.

Geprüft wurden folgende Kriterien mit entsprechender Gewichtung:

  • Trocken 15 %
  • Nässe 30 %
  • Schnee 20 %
  • Eis 10 %
  • Geräusch 5 %
  • Kraftstoffverbrauch 10 %
  • Verschleiß 10 %

Die höchste Gewichtung entfällt auf den Faktor Nässe bzw. nasse Fahrbahn. Grund dafür sind die überwiegend nassen Fahrbahnverhältnisse, die auch oder vor allem in den Wintermonaten hierzulande gegeben sind, gefolgt von Schneefahrbahn, trockenen Verhältnissen und Eisfahrbahn. Somit führten auch Schwächen bei Nässe in vielen Fällen dazu, dass Winterreifenmodelle nicht mit der Bestnote bewertet wurden.

Spitzenmodelle im Winterreifen Test 2014

Dimension 175/65 R14 T (kleinere Fahrzeuge):

  • Continental ContiWinterContact TS850 – Bestes Modell auf nasser Fahrbahn, ausgezeichnet im Bereich Verschleiß, gut im Bereich Trocken und Eis.
  • Dunlop SP Winter Response 2 – Bester Winterreifen im Bereich Kraftstoffverbrauch, gute Werte auf allen Fahrbahnen.
  • Michelin Alpin A4 – Geringster Verschleiß, gute Werte auf allen Fahrbahnen.
  • Firestone Winterhawk 3 – Sehr gut im Kraftstoffverbrauch, gute Werte auf allen Fahrbahnen.

Dimension 195/65 R15 T (Mittelklasse und Kompaktwagen):

  • Continental ContiWinterContact TS850 – Beste Bewertungen in den Bereichen Schnee, Trocken, Verschleiß und Kraftstoffverbrauch, gut auf nasser Fahrbahn.
  • Bridgestone Blizzak LM001 – Bester Winterreifen bei Nässe, gute Werte in allen anderen Bereichen.
  • Dunlop SP Winter Sport 4D – Zweitbestes Modell im Bereich Kraftstoffverbrauch, ansonsten durchwegs gute Werte.
  • Semperit Speed-Grip 2 – In allen Bereichen gute Werte.

 

Ergänzend: Im Bereich Geräusch bewegen sich nahezu alle Modelle im durchschnittlichen Bereich, auch die Spitzenmodelle. Auf Grund der geringen Gewichtung ist dieser Wert nahezu vernachlässigbar bezüglich der Gesamtbewertungen.

Die Testergebnisse sind unter http://www.oeamtc.at/media/download/2014.09.23/14114763063774.pdf abrufbar.

Traktionshilfen – Schneeketten und Co.

Als gängige Traktionshilfen gelten Schneeketten, textile Traktionshilfen sowie ein Reifenspray. Jede dieser Varianten ist dem Winterreifen unterlegen. Als beste Alternative zum Winterreifen kann oder muss immer noch die Schneekette empfohlen werden, allerdings zeigt diese grobe Schwächen gegenüber dem Winterreifen. Als zusätzliche Traktionshilfe in Kombination mit einem Winterreifen ist diese aber sehr hilfreich.

Zuletzt wurden diese Traktionshilfen vom ÖAMTC 2011 genauer unter die Lupe genommen. Als Bewertungskriterien wurden folgende Bereiche herangezogen:

  • Handhabung 40 %
  • Schnee 35 %
  • Eis 10 %
  • Verschleiß 15 %

Die Faktoren Nässe und Trocken entfallen konsequenterweise, da diese Hilfsmittel nur auf Schnee- oder Eisfahrbahn zulässig sind.

Dabei konnten einige Schneeketten mit vier von fünf möglichen Sternen bewertet werden, ebenfalls die textile Traktionshilfe von Michelin, der Easy Grip II. Weitere textile Traktionshilfen brachten es auf einen maximalen Wert von drei Sternen, Reifensprays fielen gänzlich durch und erreichten als Spitzenwert nur einen Stern. Textile Traktionshilfen können zwar auf Schnee überzeugen, weisen aber teilweise eklatante Schwächen auf Eis auf und haben einen enorm hohen Verschleißwert.

Die Spitzenmodelle – Schneeketten und Traktionshilfen

Schneeketten

  • Pewag Servo – Spitzenwerte in den Bereichen Eis und Verschleiß, gut in den Bereichen Handhabung und Schnee.
  • Weissenfels Clack & Go Attiwa – Sehr gut in den Kategorien Handhabung, Eis und Verschleiß, gut auf Schnee.
  • Thule CS-10 – Sehr gut in den Kategorien Eis und Verschleiß, gut in puncto Handhabung und Schnee.
  • RUD matic Hybird – Sehr gut in Handhabung und Verschleiß, gut auf Schnee und Eis.
  • RUD comfort Centrax – Spitzenwert im Bereich Handhabung, sehr gut im Verschleiß, gut auf Schnee und Eis.

Textile Traktionshilfen

  • Michelin Easy Grip II – Sehr gut in Handhabung und Schnee, durchschnittlich auf Eis, im Bereich Verschleiß durchgefallen.
  • Auto Sock – Sehr gut in der Handhabung, gut auf Schnee, nicht zu empfehlen auf Eis, hoher Verschleiß.

Die Testergebnisse sowie die einzelnen Detailergebnisse können nach wie vor unter http://www.oeamtc.at/portal/testergebnisse-im-detail+2500+1373728 nachgelesen werden.

Die Montage der Schneeketten und textilen Traktionshilfen sollte nach Herstelleranleitung erfolgen und stellt überwiegend keine größere Herausforderung dar. Grundsätzlich wird empfohlen, noch vor Winterbeginn diese einmal zur Probe zu montieren. Unter http://www.oeamtc.at/videobox/?domain=oeamtc&videobox=Schneeketten_anlegen&movie_kind=swf können auch Montagevideos des ÖAMTC betrachtet werden.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Winterreifenpflicht in Österreich

  • Winterreifenpflicht – von wann bis wann? Ab 1. November jeden Jahres bis zum 15. April des Folgejahres.
  • Für wen gilt die Winterreifenpflicht? Diese ist gültig für alle Fahrzeuge unter und über 3500 kg, sofern diese in Betrieb genommen werden. Parkende Autos sind von der Winterreifenpflicht ausgenommen.
  • Wann dürfen Autos mit Sommerreifen in dieser Zeit nicht in Betrieb genommen werden? Bei Schneefahrbahn, Schneematsch oder Eisfahrbahn.
  • Welche Regelungen gelten bis zu einem Gesamtgewicht von 3500 kg? Alle Räder müssen mit Winterreifen bestückt sein.
  • Welche Regelungen gelten für ein Gesamtgewicht von über 3500 kg? Mindestens eine Antriebsachse muss mit Winterreifen bestückt sein, Schneeketten müssen für zwei Antriebsräder verpflichtend mitgeführt werden.
  • Welche Winterreifen sind gesetzlich zugelassen? Winterreifen, die folgendermaßen gekennzeichnet sind: „M+S“, „M.S.“ oder „M & S“.
  • Profiltiefe – was ist zu kontrollieren? Winterreifen müssen eine Profiltiefe von 4 mm aufweisen, Diagonalreifen erfordern 5 mm Profiltiefe.
  • Wann dürfen Schneeketten verwendet werden? Bei durchgehender oder geringfügig unterbrochener Schnee- oder Eisfahrbahn. Wenn ein entsprechendes Verkehrsschild die Schneeketten verlangt.
  • Schneeketten auf Sommerreifen – ist das möglich? Ja, allerdings wird davon dringlich abgeraten.
  • Welche Normen gelten für Schneeketten? Schneeketten, die der ÖNORM V5117 oder V5119 bzw. den EU-Normen entsprechen.
  • Welche Strafen sind zu erwarten? Die Strafen reichen je nach Risikograd von 35 bis 5000 Euro. Bei Wiederholungstätern kann auch der Führerschein eingezogen werden.
  • Kann die Versicherung Schadensrückzahlungen einfordern, wenn ich mit Sommerreifen einen Unfall verursache? Ja, vor allem dann, wenn eine weitere, grobe Fahrlässigkeit (Handy, erhöhte Geschwindigkeit) hinzukommt.
  • Sind Schneeketten und textile Traktionshilfen in Kombination mit Sommerreifen zulässig? Ja, auf entsprechenden Schnee- und Eisfahrbahnen. Allerdings sollten diese nur in Kombination mit Winterreifen verwendet werden.

 

 

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