SVA Krankenversicherung – Änderungen bei der Zusatzversicherung 2017

Das Problem ist für viele Selbständige bekannt: Sollte man aufgrund einer Krankheit ausfallen und nicht arbeiten können wird kein Geld verdient. Die Rechnungen und Ausgaben des täglichen Lebens müssen aber trotzdem bestritten werden.

Hier setzt die immer beliebter werdende Zusatzversicherung in der gewerblichen Krankenversicherung an. Damit ist eine freiwillige Vorsorge möglich und kann bereits ab dem 4ten Tag einer Erkrankung eine Leistung in Form von Krankengeld ausbezahlt bekommen.

Höhere Leistungen bei der Zusatzversicherung 2017

Aufgrund den gestiegenen Leistungen durch diese Versicherungsform kam es jedoch zu einem Problem: Die Zusatzversicherung befindet sich aktuell in einem Defizit. Der Gesetzgeber schreibt hier jedoch eine ausgeglichene Bilanz vor, eine Quersubventionierung durch Leistungsrücklagen ist verboten.

Gesetzeliche Neuregelung ab 1.1.2017

Ab dem 1.Jänner 2017 wird das Mindestkrankengeld (dieses war bis Ende 2016 in Höhe von töglich 29,33 €) gestrichen. Dadurch erfolgt die Berechnung für das tägliche Krankengeld entsprechend der Einkünfte bzw. der Beitragsgrundlage der Krankenversicherung.

Das Mindestkrankengeld beträgt 8,51 €. Sollte man jedoch bereits 2016 das Krankengeld bezogen haben und der Bezug über den 31. Dezember 2016 bestehen bleiben erhält die Mindeststumme in unveränderter Höhe.
Der Mindestbeitrag für die Zusatzversicherung 2017 liegt 2017 bei 30,77 € monatlich.
Weiters neu: Vertragsärzte können die Krankmeldung (für den Bezug des Krankengeldes Voraussetzung!) elektronisch über das E-Card System an die SVA senden – Bei Fragen dazu sprechen Sie mit ihrem behandelnden Arzt!

Quelle: G’sundheit- Das Magazin der SVA ; Seite 16

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