AK hilft: Firma glaubte Mitarbeiter im Homeoffice Arbeitszeit nicht

Anderl: „Viele Chefs haben keine Ahnung, wie viel Arbeit die Arbeit macht“

Martin Z. ist Anfang 20 und nimmt seinen Job als Sachbearbeiter bei einem Finanzdienstleister ernst. Schließlich will er im Leben noch etwas erreichen. Dementsprechend lehnte er sich im Corona-bedingten Homeoffice nicht zurück, sondern arbeitete seine Arbeitsaufträge gewissenhaft ab.

Als er jedoch seine Arbeitszeit wahrheitsgemäß der Firma übermittelte, bekam er die Kündigung. AK Präsidentin Renate Anderl:

„Viele Chefs haben keine Ahnung, wie viel Arbeit die Arbeit macht. Die AK sorgt für Gerechtigkeit und hat Martin Z. dabei geholfen, die Kündigung erfolgreich zu bekämpfen. Die Firma zog die Kündigung schließlich zurück, da hatte Martin Z. aber bereits eine andere Stelle. Er bekommt nun eine Abschlagszahlung von 5.000 Euro.“

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