Aktien kaufen in Österreich für Anfänger – Wertpapierdepot eröffnen – Depotübertrag

Aufgrund der auch weiterhin bestehenden Niedrigzinspolitik der EU werden die Sparer sowie die privaten Anleger heutzutage gezwungen, sich nach wertsteigernden und werterhaltenden Möglichkeiten zu Sparen umzusehen.

Empfehlung: Erste Bank DirektDepot in der Übersicht

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  • Erste Bank DirektDepot eröffnen

Wie die deutschen Anleger, investieren die Österreicher von Hause aus weniger in Aktien, als dies bei den Amerikanern oder den Schweizern der Fall ist. Eine der Gründe ist die Angst vor der Entstehung von großen Verlusten, aber auch das nicht vorhandene Wissen sind hier häufig die Gründe dafür. Der Einstieg in diesem Bereich ist jedoch relativ einfach.

Online Broker in Österreich – Depotgebühren & Orderkosten im Vergleich

 

In Österreich gibt es für den Aktienkauf eine Vielzahl von Banken, bei denen ein Depot eröffnet werden kann. Zusätzlich ist es auch möglich, ein solches Depot online zu eröffnen und zu führen.

Aktien sind deutlich sicherer als die Allgemeinheit vermutet. Dafür müssen sich jedoch die Anleger gewisse Grundkenntnisse aneignen.

Was ist eine Aktie?

Bei einer Aktie handelt es sich um ein Wertpapier von einem realen Unternehmen. Hierbei wird von einem solchen Unternehmen, das an der Börse notiert ist, der Unternehmenswert in viele Wertpapiere aufgeteilt.

Beim Aktienerwerb ist dann der neue Aktieninhaber Anteilseigner dieses Unternehmens. Dabei kann die Ausgabe der Aktienanzahl das Unternehmen selbst bestimmen. Einfach dargestellt ist dann der Wert einer Aktie der Gesamt- Unternehmenswert geteilt durch die Anzahl der ausgegebenen Aktien.

Beispiel: Der Unternehmenswert von einem Unternehmen liegt bei 1.000.000 Euro und dieses Unternehmen hat 40.000 Aktien ausgegeben. Somit liegt der Wert von einer Aktie bei einem Unternehmenswert von 25 Euro. Dabei sind dann 40 Aktien aus diesem Beispiel 0,1 Prozent des Gesamt-Unternehmenswertes.

Quelle: Wiener Börse

Bulle und Bär
Quelle: Wiener Börse

Der Aktienpreis unterliegt Schwankungen. Diese entstehen unter anderem durch die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens oder durch die Verknappung oder durch die Ausweitung der ausgegebenen Aktienstückzahlen.

Dabei sollte man bei einer Aktieninvestition das Ziel haben, eine Aktie zu einem günstigen Kurs zu kaufen. Diese Aktie sollte dann verkauft werden, sobald der Aktienkurs dann entsprechend gestiegen ist.

Die zum Teil hier vorgeschlagene Strategie „Buy and Hold“ klappt heutzutage bei den meisten Einzelaktien eher selten. Ein anderes Thema sind hier die sogenannten Indizes.

Der Deutschen Aktienindex (DAX – der größte deutsche Aktienindex) beinhaltet die 30 umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland, die an der Börse notiert sind. Wenn hier dann DAX-Anteile gekauft werden, sind dort alle 30 Unternehmen enthalten.

Ein solches DAX-Index ist dann für die Strategie „Buy and Hold“ geeignet, weil in den letzten 5 Jahren der DAX insgesamt seinen Wert mehr als verdoppelt hat. Gerade Anfänger können hier zunächst in solche Indizes investieren.

Auch gibt es eine weitere Möglichkeit, Gewinne mit Aktien zu erwirtschaften. Dazu gehören die Dividenden, die von den Aktien- Unternehmen jährlich ausgeschüttet werden.

Was ist ein Wertpapierdepot bei Aktien?

Wer sich Aktien zulegen möchte, benötigt ein Wertpapierdepot. Ein solches Wertpapierdepot kann bei den Banken eröffnet werden. Dabei sollte im Vorfeld überlegt werden, welche Ansprüche dann an die depotführende Bank gestellt werden. Hierbei sollte es möglich sein, die Verkäufe sowie Käufe online, per Telefon oder auch persönlich tätigen zu können.

Von den Direktbanken gibt es hierzu unter anderem auch teilweise Angebote für die Führung eines kostenlosen Wertpapierdepots.

Deshalb sollte hier im Vorfeld vor der Entscheidung verglichen und es sollten Informationen über die Gebühren, die für einzelne Transaktionen anfallen, eingeholt werden. Gerade ein Online-Depot ist hier besonders für eigene Handelsaktivitäten sehr flexibel einsetzbar.

Die Einrichtung eines Wertpapierdepots ist häufig nicht kompliziert. Dies kann zum Teil bei den Direktbanken auch online durchgeführt werden. Dort werden auch zum Teil auf den Webseiten der Anbieter die notwendigen Hintergrundinformationen für ein Online Wertpapierdepot zur Verfügung gestellt. Dabei ist die Einrichtung und Verwaltung eines solchen Depots teilweise kostenlos.

Innerhalb des Wertpapierdepots werden dann dem Aktieninhaber die Wertentwicklungen der gekauften Aktien in einer Übersicht angezeigt. Bei dem angezeigten Kurs der gekauften Aktien handelt es sich um Realtime-Kurse (Kurse in Echtzeit).

Depot eröffnen – Welche Unterlagen sind erforderlich? Kosten?`

Bei der Entscheidung, bei welcher Bank oder bei welchen Online-Angebot ein Depot eröffnet wird, hängt neben den jährlichen Gebühren auch von den Gebühren ab, die für eine Order dort anfallen können. Gerade dann, wenn das Depot aktiv in regelmäßigen Abständen für Orders eingesetzt wird, können hier Transaktionskosten anfallen.

Hier gibt es einige Direktbanken, bei denen die Depotführung kostenlos ist. Dabei wirken sich hier die nicht vorhandenen Filialen (im Gegensatz zu den Filialbanken) positiv auf der Kostenseite aus. Der Nachteil ist aber der, dass hier eine direkte Beratung entfällt. Hier kann dann eine Beratung eventuell am Telefon durchgeführt werden.

Wenn man sich dann für ein Angebot bei der Anlage eines Wertpapierdepots entschieden hat, können dort zum Teil Online die erforderlichen Unterlagen angefordert werden. Diese müssen dann ausgefüllt, unterschrieben und in Form des Postident-Verfahrens zurück gesandt werden.

Das Postident-Verfahren dient auch für den Identitätsnachweis des Depot-Interessenten. Mit den dann ausgefüllten und unterschriebenen Unterlagen geht man dann zur nächsten Postfiliale und dort wird dann vom Postangestellten gegen Vorlage des Ausweises oder Reisepasses dann das Postident-Verfahren durchgeführt

Die Zugangsdaten werden dann von der Stelle, wo das Wertpapierdepot eröffnet worden ist. per Post zugesandt. Nach der Einlogg-Aktion mit diesen Daten können dann Aktien gekauft oder verkauft werden, wenn dann eine entsprechende Guthaben-Deckung vorhanden ist.

In welcher Form fallen in Österreich Depotgebühren an?

In den vergangenen Jahrzehnten war das Wertpapier-Depot traditionell bei der Hausbank. Dies war dann auch oftmals mit hohen Kosten verbunden, auch wenn keine Transaktionen getätigt wurden. Ebenso war es erforderlich, die entsprechende Bankfiliale aufzusuchen, um dann dort die Aktien zu kaufen oder zu verkaufen. Heutzutage ist dieser Zeitaufwand nicht mehr gegeben.

In der heutigen Zeit gibt es viele Anbieter von Wertpapierdepots, die im Internet erhältlich sind. Wie bereits erwähnt, ist zum Teil das Führen eines solchen Depots kostenfrei. Was bezahlt wird, ist die Transaktionsgebühr. Dabei gibt es hierzu eine Vielzahl von Preismodellen.

Deshalb ist es sinnvoll, hier die Angebote genau zu vergleichen und dass für einen auch von den Kosten her passende Angebot auszusuchen.

Zu den Kosten gehört hier, wie bereits erwähnt, zum Teil die Jahresgebühr (einzelne Anbieter verlangen auch eine Eröffnungsgebühr für die Depot-Einrichtung). Die Transaktionsgebühren werden entweder pro Order oder prozentual vom Handelswert berechnet.

Überblick über die wichtigsten Börsen

Österreich

Die Wiener Börse wurde 1771 gegründet und ist heute in Österreich der Handelsplatz unter anderem für Aktien. Der Betreiber ist die Wiener Börse AG, die für die Durchführung der Börsengeschäfte über ihr elektronisches Handelssystem sorgt. Der Handel ist dort heutzutage vollelektronisch. Die Wiener Börse übernimmt auch die Berechnung sowie die Veröffentlichung von Indizes.

Dabei ist der wichtigste Aktienindex in Österreich der ATX (Austrian Trades Indes). Die Wiener Börse berechnet neben dem ATS 130 weitere Indizes. Dazu gehören unter anderem die wichtigen Indizes für Ost- und Zentraleuropa, wie der CECE oder der RDX.

Deutschland

In Deutschland gibt es mehrere Börsenplätze. Dazu gehört nicht nur die bekannteste Börse in Frankfurt/Main, sondern auch einige Regionalbörsen, die sich unter anderem in Stuttgart, Düsseldorf, Berlin, München, Hamburg und Hannover befinden.

Börsenplätze in Europa

Viele Anbieter von einem Wertpapierdepot bieten auch die Möglichkeit, hier die Börsen in Europa zu nutzen. Zu den wichtigsten Börsen gehören hier die Mehrländerbörse Euronext sowie die Börsen in London, die bereits erwähnte Börse in Wien sowie die Börse in Zürich.

Börsenplätze weltweit

Die größten Börsen der Welt befinden sich in Nordamerika oder Asien. Dazu gehört unter anderem die Börse New York, die Börse Tokio sowie die Börse Hong Kong.

Der elektronische Handel

Bedingt durch den elektronischen Handel werden viele Aktien kaum noch über den normalen Parkethandel einer Börse ge- oder verkauft.

Die wichtigsten Aktienindizes

Aktienindizes gibt es für Branchen, für Länder, für Regionen oder für bestimmte Unternehmensgrößen. Der Index bildet immer die Entwicklung der Aktien ab, aus dem er sich zusammensetzt. Dabei sind die Stückzahl der Aktien und deren Gewichtung bei den einzelnen Indizes sehr unterschiedlich. Nachfolgend sind die wichtigsten Indizes aufgeführt.

MSCI World

Dieser Index bildet die Entwicklung von mehr als 1600 Unternehmen aus 23 Industrieländern ab.

Dazu gehören die USA, Japan, Großbritannien, Frankreich, Schweiz und Deutschland. Die wichtigsten Branchen sind unter anderem die IT- und Finanzbranche.

MSCI Emerging Markets

Hier wird die Entwicklung in den Schwellenländern abgebildet. In diesem Index sind insgesamt 24 Länder mit mehr als 800 Unternehmen vertreten. Zu den 24 Ländern gehören unter anderem Indien, Südafrika, China und Südkorea. Auch hier zählen die IT- sowie die Finanzbranche zu den wichtigsten Säulen.

Stoxx 600

Der Stoxx 600 ist eine wichtige Größe in Europa. In diesem Index sind genau 600 Unternehmen aus 17 Ländern in Europa (große, kleine sowie auch mittlere Unternehmen) vertreten.

S & P 500

Hierbei handelt es sich um die 500 größten Unternehmen in den USA (Gewichtung nach ihrer Marktkapitalisierung).

MSCI Japan

Dieser Index bildet die Entwicklung in Japan ab. Er enthält mehr als 320 japanische Unternehmen.

Nikkei 225

Dieser Index aus Japan verfügt über 225 Unternehmen aus Japan. Die Zusammensetzung erfolgt nach dem Preis und nicht, wie bei dem MSCIA Japan, nach der Marktkapitalisierung.

Euro Stoxx 50

Hier sind 50 große europäische Unternehmen (die sog. Blue Chips) aus 12 Ländern zusammengefasst.

Dow Jones

Den Dow Jones gibt es bereits seit dem Jahr 1896. Auch dort werden die Unternehmen nach dem Preis und nicht nach ihrem Anteil an der Marktkapitalisierung gewichtet. Der Index bildet die Entwicklung der 30 Top- Unternehmen der USA ab.

DAX

Bei dem Deutschen Aktienindex (DAX) handelt es sich um den Leitindex für die Wirtschaft in Deutschland. Er enthält 30 Unternehmen. Diese Unternehmen sind aufgrund ihrer Marktkapitalisierung die größten deutschen Aktiengesellschaften.

Was sind Dividenden?

Unter einer Dividende wird ein Teil des Bilanzgewinnes verstanden, der an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Die Höhe der Dividende wird von den Aktionären auf der Hauptversammlung beschlossen.

Depotübertrag – Wie erfolgt der Wechsel beim Online-Broker?

Wer mit seinem Wertpapierdepot auf einen anderen Anbieter umziehen möchte, sollte hier nicht nur auf die für den Depotwechsel angebotenen Prämien achten. Hier sollte vielmehr im Vordergrund stehen, dass durch einen solchen Wechsel ein positives Ergebnis insgesamt erzielt wird.

Deshalb sollten hier verschiedene Depots dann miteinander verglichen werden, um dann zu beurteilen, ob sich so ein Wechsel lohnt. Dabei geht es vor allem um die Depotgebühren sowie die Orderkosten, die dann gegenübergestellt werden sollten.

ETFs – Was sind ETFs und die entsprechenden Vor- und Nachteile dazu?

Bei einem ETF (Exchange Traded Fund) handelt es sich um einen börsengehandelten Indexfonds, welcher dann die Wertentwicklung von einem Index (beispielsweise DAX) nachbildet. Mit Hilfe von ETFs kann man mit einem Wertpapier kostengünstig in ganze Märkte investieren.

Die Vorteile von ETFs

Mit Hilfe von ETFs kann man breit gestreut in ganze Märkte investieren. Da ETFs auch keinen Fondsmanager benötigen, sind hier die Gebühren gering.

Die Nachteile von ETFs

Aufgrund der Tatsache, dass hier viel Kapital versammelt ist, warnen manche Experten bei einem Börsencrash davor, dass die ETFs einen solchen Abwärtstrend verstärken könnten, wenn alle dann auf einmal verkaufen.

Was ist Daytrading?

Als Daytrading versteht man die Börsengeschäfte (Verkäufe und Käufe von Werten), die innerhalb eines Tages getätigt werden (im Unterschied zum normalen Trading). Hierbei handelt es sich um die Positionen, die eröffnet oder gekauft werden und nur in wenigen Stunden, Sekunden oder Minuten später wieder geschlossen oder verkauft sind. Hier wird versucht, mit Hilfe von geringen Kursveränderungen Gewinne zu erzielen.

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