AMS Kurse in Österreich – Ausbildung, Weiterbildung, Gründung – Berufliche Zukunft

Eine gute Ausbildung ist das A und O. Denn je besser man ausgebildet ist, umso höher sind die Chancen auf dem Arbeitsmarkt eine geeignete Stelle zu finden. Unterstützung hierfür in Österreich bieten kann das AMS. Dabei handelt es sich um den Arbeitsmarktservice.

Info: Das Thema “AMS Kurse in Österreich” ist umfassend, da aktuell in der Weiterbildungsdatenbank vom AMS mehr als 19.000 Kurse angeboten werden – Da ist sicher auch der passende Kurs und das richtige Thema für Sie dabei.

AMS Kurse im Überblick in Österreich

Um den richtigen AMS Kurs zu finden ist es sinnvoll eine Beratung beim AMS wahrzunehmen. Online können die AMS Kurse in Österreich auf https://www.weiterbildungsdatenbank.at/kurse/ durchsucht werden.

Neben vielen Informationsveranstaltungen, an denen man sich zum jeweiligen Kurs/Weiterbildung/Ausbildung informieren kann gibt es auch kostenlose Angebote wie Beispiele zur Lernberatung.

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Wichtig: Den idealen AMS Kurs für die eigene Bildung wählen!
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Welche Kurse es mit AMS Förderung (AMS geförderte Kurse) gibt zeigt die AMS Seminare Schnellsuche. Auch das Thema “Kurse die vom AMS bezahlt werden” ist natürlich relevant, da man in der Arbeitslosigkeit nur wenig Geld verdient.

Tipp: Wer auf der Suche nach “AMS Kurs Geld in Österreich” ist sollte sich mit einem Termin vor Ort direkt beim AMS über Möglichkeiten zu Förderungen/Unterstützung bzw. dem Erhalt von AMS Kurs Geld informieren.

Damit Arbeitslose oder andere Betroffene besser vom Markt profitieren können, bietet das Amt verschiedene Kurse an. Doch nicht jeder eignet sich dafür. Es müssen je nach Kurs bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden.

Neben der klassischen Beihilfe gibt es auch Passendes zur Aus- und Weiterbildung. Welche erfolgsversprechenden Kurse das Amt bietet und was man dafür benötigt, wird im folgenden Artikel erklärt.

Warum bietet das AMS Kurse an?

Wie oben bereits angesprochen handelt es sich beim AMS um den Arbeitsmarktservice in Österreich. Sie sind dafür zuständig Arbeitslosen bei der Suche nach einem neuen Job zu unterstützen.

Die Aus- und Weiterbildung ist für das Land sehr wichtig. Durch unterschiedliche Kurse können sich die Menschen in ihren Bereichen verbessern oder gar umschulen. Vorausgesetzt es werden bestimmte Bedingungen erfüllt.

Arbeitslose können sich erst dann beim AMS melden, wenn sie keine Arbeit mehr haben. Voraussetzung ist ein Sitz in Österreich und das genaue Datum der Arbeitslosigkeit.

Mit der Meldung hat man jedoch noch keinen Anspruch auf das Arbeitslosengeld oder andere finanzielle Unterstützungen wie die Kurse. Zunächst ist es Pflicht einen Antrag zu erstellen und diesen persönlich bei der AMS oder über das eAMS-Konto abzugeben. Erst dann starten die Gespräche zu den verschiedenen Kursen.

Großes Angebot für eine gute berufliche Zukunft – AMS Kurse, Umschulung, Weiterbildung

Die AMs bietet unterschiedliche Hilfen an, um Arbeitslosen während ihrer Suche unterstützen zu können. Neben zahlreichen Aus- und Weiterbildungshilfen gibt es auch Gelder für unterschiedliche Dinge.

Unter anderem beinhalten die Kurse folgende Bereiche:

  • Allgemeine Beihilfen
  • Weiterbildung in Bildungskarenz oder Bildungsteilzeit
  • überbetriebliche Lehre und Ausbildung in Mangelberufen
  • Unternehmensgründung

Allgemeine Beihilfen

Bei der allgemeinen Beihilfe wird viel Wert auf die Unterstützung während der Arbeitslosigkeit gelegt. Der AMS bietet dafür folgende Hilfe an:

  • -> Aus- und Weiterbildungshilfen
  • -> Beihilfe für Arbeitserprobung bzw. Arbeitstraining
  • -> arbeitsplatznahe Qualifizierung (AQUA)
  • -> Umschulungsgeld
  • -> Beihilfe zusätzlich zum Umschulungsgeld
  • -> Beihilfe für Gebärdensprache
  • -> Kompetenz mit System
  • -> Förderung der Lehrausbildung

Vor allem um das Umschulungsgeld soll sich dieser Artikel drehen. Im Grunde genommen kann er dann erhalten werden, wenn ein sogenannter Rechtsanspruch auf berufliche Maßnahmen der Rehabilitation gelten.

Dabei müssen auch bestimmte Bedingungen erfüllt werden. Dazu gehören zum einen eine Pensionsversicherung, die festgestellt hat, dass man persönlich Anspruch auf Umschulungsgeld laut ASVG hat.

Zudem muss festgestellt werden, dass die betroffene Person dafür geeignet ist. Und zu Schluss muss der Betroffene aktiv an seiner beruflichen Rehabilitation mitwirken.

Die Höhe beim Umschulungsgeld hängt von mehreren Faktoren ab. Während der Planung und der Auswahl ist es genauso hoch wie das Arbeitslosengeld. Während der Rehabilitation wird es nochmal um 22 Prozent erhöht.

In jedem Fall erhält die betroffene Person einen Mindestbetrag. Ebenfalls überwiesen werden Familienzuschläge. Die Dauer für den Bezug kann variieren. Unterschieden wird zwischen Beginn und Ende. Meist beginnt es an dem Tag, an dem die Versicherung den Bescheid ausgestellt hat. Bei einer späteren Beantragung wird es ab dem Tag fällig, an dem es beantragt wird.

Außerdem gibt es zwei Möglichkeiten das Geld für die Umschulung zu beantragen. Entweder wird das AMS persönlich besucht oder beantragt das Umschulungsgeld im Internet über das eAMS-Konto.

Es ist wichtig dabei die Fristen der AMS-Berater einzuhalten. Zudem macht es Sinn die Mitarbeiter rechtzeitig zu informieren, falls die Frist nicht eingehalten werden kann. Dann gibt es noch die Beihilfe zusätzlich zum Umschulungsgeld.

Diese Hilfe lässt sich nur erhalten, wenn die Betroffenen bereits Umschulungsgeld erhalten und die Voraussetzungen erfüllen. Allerdings reicht die Voraussetzung für den Erhalt des Umschulungsgeldes schon aus.

Dabei werden folgende Kosten ersetzt:

  • => Kosten für die Aus- und Weiterbildung
  • => tägliche, wöchentliche oder monatliche Fahrtkosten

Die Beihilfe erstattet 100 % der anfallenden Kosten, sofern die notwendigen Belege nachgewiesen werden können. Die Dauer der Beihilfe hält solange wie die berufliche Rehabilitation an. Die Beantragung erfolgt persönlich oder über das Internet.

Weiterbildung in Bildungskarenz oder Bildungsteilzeit

Das Weiterbildungsgeld unterstützt zusätzlich die Qualifikationen der Betroffenen. Der große Vorteil dieser Bildungskarenz ist, dass man den Arbeitsplatz behält und sich keine Sorgen machen muss. Während der Umschulung bzw. der Weiterbildung wird nach wie vor das Einkommen gesichert, wenn die Bedingungen für das Weiterbildungsgeld erfüllt worden.

Außerdem profitiert der Arbeitgeber davon. Durch die danach höheren Qualifikationen kann auch das Unternehmen profitieren. Des Weiteren muss der Arbeitgeber nichts machen. Die Bildungskarenz kann in drei unterschiedlichen Wegen konsumiert werden:

  • Möglichkeit 1: 1 Jahr (innerhalb von 4 Jahren)
  • Möglichkeit 2: Teilzeit (mind. 2 Monate je Teil)
  • Möglichkeit 3: Kombination von Bildungsteilzeit und Bildungskarenz

Allerdings lässt sich der Kurs nicht einfach so erhalten. Zuvor braucht es eine Einigung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Sie müssen eine gesetzliche Bildungskarenz ohne Bezug vereinbaren. Außerdem muss von vor Freistellung mindestens 6 Monate arbeitslos sein.

Überbetriebliche Lehre und Ausbildung in Mangelberufen

Ein weiterer Kurs ist die überbetriebliche Lehre und Ausbildung in Berufen, an denen es an Personal mangelt. Die überbetriebliche Lehrausbildung ist dabei ein guter Kurs. Denn es kann trotz großer Bemühungen immer wieder vorkommen, dass sich kein passender Arbeitgeber finden lässt.

Sie kommt dann in Frage, wenn die Pflichtschule abgeschlossen wurde und sich keine Lehrstelle finden ließ. Eine weitere Möglichkeit besteht bei Abbruch der Lehrausbildung. Während des Kurses erwarten einen unterschiedliche Dinge. Unter anderem wird Folgendes erklärt:

  • -> Welche Art von Ausbildungen gibt es überhaupt? Dadurch wird den Betroffenen geholfen ihre geeignete Ausbildung zu finden. Denn nicht jeder weiß es direkt zu Beginn.
  • -> Wie sieht der Alltag in den Berufen aus? Vor der Lehrausbildung hat man oft nur eine gewisse Ahnung wie ein Beruf aussieht. Der Kurs von der AMS lässt tiefer blicken und erleichtert somit das Finden einer besseren Ausbildung.
  • -> Wie sehen die Chancen in der jeweiligen Branche aus? Das AMS hilft auch dabei realistisch zu bleiben. Die Stärken und Schwächen werden getestet, um so den passenden Beruf für einen zu finde. So lassen sich spätere Rückschläge vermeiden.

-> Art der Ausbildung: In Österreich kann man auf verschiedene Wege ausgebildet werden. Dabei gibt es 2 Möglichkeiten. Entweder selbst in einer Schulungseinrichtung oder in einer Schulungseinrichtung, die mit einem Unternehmen kooperiert.

Ebenfalls besucht werden muss die Berufsschule, da sie mit allen Lehrlingen gleichgestellt werden. Des Weiteren gibt es noch Sonderformen. Das betrifft vor allem Kinder mit einer Benachteiligung. Sie bekommen meist mehr Zeit für ihren Abschluss oder können einen Teil der Qualifikation erwerben.

Die Dauer der Umschulung bzw. der Lehrausbildung dauert so lange, bis eine Lehrstelle in einem Betrieb gefunden wurde. Sollte trotzdem keine Lehre gefunden worden sein, dann unterstützt das AMS bis zur Lehrabschluss-Prüfung. Das Einkommen beträgt im 1. und 2. Jahr 332,40 € und im letzten Jahr 768,00 € im Monat. Mehr darüber kann direkt vor Ort oder über das Internet erfahren werden.

Unternehmensgründung – UGP Programm vom AMS – Selbständigkeit in Österreich

Die Unternehmungsgründung zählt nicht direkt zur Umschulung, jedoch hilft es Menschen, die sich in ihrer Arbeitslosigkeit ein eigenes Gewerbe aufbauen möchten. Auch hier gibt es einige Bedingungen im Voraus zu erfüllen.

Zudem sollte man beachten, dass es je nach Region und Land zu Unterschieden kommen kann. Die folgenden Punkte betreffen Österreich. Zu den Voraussetzungen gehört zum einen, dass man zu Beginn der Vorbereitungsphase arbeitslos ist. Zudem muss sich die betroffene Person selbstständig machen wollen und bereits eine Geschäftsidee im Sinn haben. Zudem benötigt es die berufliche Qualifikation sich selbstständig zu machen.

Unterstützt wird mit einer kostenlose Unternehmungsberatung. Sämtliche Fragen zur Gründung werden hier beantwortet und sorgfältig erläutert. Des Weiteren gibt es Unterstützung in Sachen Ausbildung.

Alle notwendigen Kurse finden über ein Programm statt. Dort werden 4 Themen behandelt:

  • -> Klärung
  • -> Vorbereitung
  • -> Realisierung
  • -> Nachbetreuung

In der ersten Phase werden die Grundlagen geklärt und geprüft, ob man dafür überhaupt geeignet ist. Danach wird alles Notwendige vorbereitet. Nach Erstellung wird der Plan in die Tat umgesetzt. Im letzten Teil gibt es noch Hilfe, falls eine Idee nicht richtig umgesetzt werden kann.

Das Programm erstreckt sich in der Regel auf 6 Monate. Mehr darüber kann man im Internet über das eAMS erfahren.

Was sind die besten Weiterbildungen in Österreich?

Neben dem umfangreichen Angebot an Kursen beim AMS in Österreich und der Option der Umschulung ist es auch sinnvoll bereits während einem Job sich zum Thema Weiterbildung und Fortbildung zu informieren – Spezialisten und Fachwissen in bestimmten Bereichen sind in jedem Fall empfehlenswert. Die Frage “Was sind die besten Weiterbildungen in Österreich?” kann nicht allgemein beantwortet werden, da dies von der individuellen Situation abhängig ist.

Dinge, über die man dabei nachdenken sollte: Berufliche Ziele der nächsten Jahre, Stärken und Kompetenzen, “Was fehlt mir noch (Fertigkeiten, Know How, Wissen, ..)?”  – Dies führt dann dazu die passende Weiterbildungs-Maßnahme in Angriff nehmen zu können.

Unter den beliebtesten Themen für die Weiterbildung in Österreich liegen die Bereiche Mitarbeiterführung, Beiträge und Texte klar und prägnant formulieren, Rechtliche Themen, Lohn- und Gehaltsabrechnung sowie das Thema Projektmanagement und Methoden. Je nach Einsatzgebiet können aber unterschiedliche Spezialisierung sinnvoll sein. Auch Schulungen im Bereich Vertrieb, SAP, bestimmten Software Programmen aus ihrem Bereich oder Themen wie Motivation, Zeitmanagement und Organisation können je nach ihren individuellen Zielsetzungen sinnvoll sein.

 

Österreich bietet  unterschiedliche Möglichkeiten an, um beruflich bessere Chancen zu haben. Das gelingt vor allem durch Umschulungen. Interessant dabei sind die Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen.

Des Weiteren besteht die Möglichkeit sich umzuschulen und dafür auch Geld zu erhalten. Das kann verschiedene Gründe haben. Voraussetzung dafür ist ein Rechtsanspruch für berufliche Rehabilitation.

Die Höhe beträgt dabei 100 Prozent des Arbeitslosengeldes und kann in manchem Fällen noch mehr betragen. Mitunter gibt es Familienzuschläge. Zudem versucht AMS die Betroffenen so gut wie möglich zu unterstützen. Sie helfen bei der Berufsauswahl oder helfen beim Wechsel der Branche.

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