Autoversicherung in Österreich

Was ist eine Autoversicherung?

Unter dem Oberbegriff “Autoversicherung” werden meist verschiedene Versicherungsarten verstanden, die alle der Absicherung von einem Auto dienen. Beispielsweise ist die Haftpflichtversicherung für ein Auto in Österreich gesetzlich vorgeschrieben.

Die Kosten für eine Autoversicherung sind vom jeweiligen Fahrzeug und der Wahl der günstigsten Versicherung abhängig. Die Gebühren können hier um 100 % oder mehr variieren – Daher ist ein Vergleich bei der Autoversicherung sehr zu empfehlen.

Um in Österreich ein Auto oder ein Motorrad, in Betrieb nehmen zu können, muss dieses versichert sein. Die Autoversicherung ist somit eine Pflichtversicherung – wer diese ignoriert, macht sich strafbar.

Neben der regulären Kfz Versicherung können Autobesitzer auch eine Teil- oder Kaskoversicherung abschließen, welche die standardmäßige Kfz Versicherung um viele Versicherungsaspekte ergänzt. Allerdings ergeben sich vorab häufig ähnliche Fragestellungen, etwa wie teuer eine entsprechende Kfz Versicherung ist. Hier werden die wichtigsten Fragen, die in Zusammenhang mit Autoversicherungen gestellt werden, beantwortet.

Inhalt:

Welche Versicherung ist Pflicht?

Wie bereits erwähnt, gilt in Österreich für zulassungspflichtige Fahrzeuge (Auto, Motorrad) eine Versicherungspflicht. Eine Kfz-Haftpflichtversicherung muss verpflichtend abgeschlossen werden, die Kaskoversicherungen sind eine freiwillige Ergänzung.

Wer muss eine Kfz-Haftpflichtversicherung abschließen?

Im Allgemeinen muss der Fahrzeughalter, der Besitzer des Kfz, die Autoversicherung abschließen. Es gibt auch die Möglichkeit für Fahranfänger, das eigene Kfz als Zweitwagen der Eltern anzumelden.

Welche Schäden werden abgedeckt?

Die gesetzliche Kfz-Haftpflichtversicherung deckt Kosten, die durch einen Autounfall einer 3. Person (geschädigte Person) entstehen. Wird durch einen Autounfall beispielsweise ein anderes Fahrzeug beschädigt, so deckt die Haftpflichtversicherung die daraus resultierenden Schadensersatzansprüche der geschädigten Person. Zudem werden unbegründete Forderungen und Ersatzansprüche an den Fahrzeughalter abgewehrt.

Wer ist versichert, wer darf fahren?

Tipp: Angebote einholen & vergleichen

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Die Versicherung bezieht sich auf ein konkretes Kfz. Demnach richtet sich die Schadensersatzforderung zunächst an den Halter des unfallverursachenden Kfz. Sollte der Fahrzeughalter den Unfall nicht verursacht haben, kann auch der Fahrer zum Unfallzeitpunkt belastet werden.

Diese Versicherungspflicht, bezogen auf ein Auto, macht Sinn, da auch Mängel am Auto zu Unfällen und Schäden führen können – auch wenn der Fahrzeughalter nicht selbst am Steuer sitzt. Generell darf jeder ein versichertes Fahrzeug steuern, sofern es der Fahrzeughalter zulässt und diejenige Person einen gültigen Führerschein besitzt.

Was ist versichert?

In der Haftpflicht sind Sach-, sowie Vermögens- und Personenschäden versichert, die einer dritten, geschädigten Person entstehen. Die gesetzliche Mindestversicherungssumme beträgt hierbei 7 Millionen Euro.

Autoversicherung für Fahranfänger – sind höhere Kosten gegeben?

Ja. Dies lässt sich damit begründen, dass statistisch in den ersten Führerscheinjahren die häufigsten Unfälle passieren. Eine Versicherung sichert sich dahingehend ab, dass sie die Versicherungskosten für Führerscheinneulinge erhöht. Hierbei sind Kosten von 240 % innerhalb der ersten drei Jahre im Vergleich zum Normaltarif nicht ungewöhnlich. Anstelle von 800 € jährlich würden dem Fahranfänger Versicherungskosten von 1920 € anfallen. Erst nach dem dritten Führerscheinjahr werden die Kosten reduziert und nähern sich den Normaltarifen an.

Können diese erhöhten Tarife für Führerscheinneulinge umgangen werden?

Ja. Zum einen kann das Kfz des Führerscheinneulings als Zweitwagen der Eltern angemeldet werden, bis ein normaler Versicherungstarif möglich ist. Einige Tarife sehen auch vor, dass die Schadensfreiheitsklassen vom Erstwagen auf den Zweitwagen abgetreten werden können.

Die unfallfreien Jahre fallen dem Fahranfänger aber somit um. Versichert sich dieser im Anschluss selbst, steigt dieser in der Grundstufe der Schadensfreiheitsklasse ein. Diese Vorgehensweise ist nicht bei jeder Versicherung möglich und nicht in jedem Tarif enthalten – häufig werden Altersgrenzen verklausuliert, sodass beispielsweise diese Regelung für Personen unter 22 – 24 Jahren nicht gilt.

Zum anderen können Familienmitglieder ihre Kfz-Versicherungen an den Fahranfänger abtreten. Dies geschieht zumeist in der Form, als ein Großelternteil endgültig sein Auto abmeldet. In diesem Fall können die Schadensfreiheitsklassen und Tarife an den Fahranfänger abgetreten werden.

Achtung: Sollten nur Schadensfreiheitsklassen abgetreten werden, um die Kosten zu verringern, muss beachtet werden, dass somit auch die Kosten der eigenen Kfz-Versicherung, die weiter läuft, wieder steigen. Hier sollte genau kalkuliert werden.

Was gilt es bei Schadensfreiheitsklassen zu beachten?

Bei erstmaliger, gesetzlicher Versicherung steigen Versicherungsnehmer in einer festgelegten Grundstufe ein – es handelt sich hierbei um die Schadensfreiheitsklasse 9. Diese stellt im hier angewendeten Bonus – Malus System 100 % dar. Wer in den vertraglich festgehaltenen Beobachtungszeiträumen, diese sind den Versicherungsverträgen zu entnehmen, unfallfrei fährt, steigt zu einem ebenfalls fixierten Stichtag in eine günstigere Klasse auf. Wer einen Unfallschaden verursacht, aus welchen Schadensersatzforderungen resultieren, fällt zurück. Auch hier gilt es, die vertraglichen Details sehr genau zu studieren.

Das Bonus – Malus System

Das Bonus – Malus System reicht von Stufe 18 (schlechteste Stufe) bis Stufe 0 beziehungsweise durchaus weiter in Bonusstufen, die folglich mit -1, -2 weitergereiht werden (ab und an auch Doppel-O genannt). Ein Aufstieg ist, wie bereits erwähnt, durch Unfallfreiheit in entsprechenden Beobachtungszeiträumen möglich, ein Rückfall resultiert durch Unfallschäden.
Die Grundstufe 9 repräsentiert 100 %. Wer eine Stufe höher steigt, erhält meist einen Preisnachlass, etwa von 5 %. In der Stufe 0 müssen nur noch 50 % der ursprünglichen Versicherungskosten übernommen werden – diese erreicht man allerdings erst frühestens nach 10 Jahren. Nach einer Unfallserie ist es durchaus möglich, in Stufe 18 zu landen. Ist man dort angekommen, sollte man sich überlegen, ob man noch fahrtauglich ist oder zusätzliche Fahrstunden benötigt.

Diese Kosten verringern sich um etwaige Rabatte oder erhöhen sich um Zuschläge, die vertraglich vereinbart wurden.
Ein Beispiel: Bei Erstanmeldung einer Autoversicherung fallen jährliche Kosten von 800 Euro an. Zehn Jahre später, in Stufe 0, betragen die Versicherungskosten nur noch 400 Euro. Sollte zu Beginn ein Rückfall in die Stufe 12 eintreten, müssen schon 1120 Euro entrichtet werden (140 % des Basistarifes).

Was ist ein Freischaden?

Ein Freischaden wird häufig in der Stufe 0 oder besser gewährleistet. Das bedeutet, dass unter bestimmten Rahmenbedingungen ein Schadensfall in dieser Stufe nicht direkt zu einem Rückfall in der Schadensfreiheitsklasse führt.

Grundsätzlich kann auch generell ein Freischaden oder Freischadenrabatt (erster Schaden) ausgehandelt werden, allerdings muss hier meist der Versicherte einen möglichen Schaden selbst begleichen. Diese Variante sollte nur bei geringen Schäden in Anspruch genommen werden, es muss sich letztendlich lohnen.

Wie lassen sich die Tarifkosten berechnen?

Die Kosten für eine Haftpflichtversicherung, auch in Kombination mit einer Kaskoversicherung, lassen sich aus folgenden Faktoren berechnen:

  • Einheitliche Zulassungsgebühr: Inklusive Nummerntafeln – 188 €; Exklusive Nummerntafeln – 170 €.
  • Bonus – Malus Stufe: Orientiert sich anteilig am Basistarif. Für Fahranfänger gelten erhöhte Tarife von bis zu 240 % der Basiskosten.
  • Motorleistung (PS / kW), Alter und Typ des Kfz: Hieraus ergibt sich unteranderem die Höhe der motorbezogenen Versicherungssteuer, diese kann nicht vermindert werden.
  • 11 % Steuer für die Kfz-Haftpflichtversicherung

Die tatsächlichen Kosten können aus den hieraus errechneten Tarifen durchaus abweichen. Häufig können Rabatte ausgehandelt werden, indem man sich mehrere Angebote einholt und diese dementsprechend in den Verhandlungen einsetzt. Es sollten auch Rechner und Vergleiche verwendet werden.

Wie kann der Preis gesenkt werden – ist Sparen möglich?

Wie die hohen Einstiegskosten für Fahranfänger gesenkt werden können, wurde bereits erläutert. Grundsätzlich lassen sich die Versicherungskosten folgendermaßen verringern:

  • Wenigfahrerbonus: Der Versicherungsnehmer vereinbart eine Fahrleistung, beispielsweise 7500 km pro Jahr, die er nicht überschreiten wird. Sollte er dennoch mehr Kilometer zurücklegen und einen Schaden verursachen, wird dieser nicht von der Versicherung übernommen.
  • Selbstbehalte – diese können individuell verhandelt und vereinbart werden.
  • Versicherungssumme: Viele Versicherungsunternehmen bieten weit höhere Versicherungssummen als die gesetzlichen 7 Millionen an. Hier können auf Grund verringerter Versicherungssummen geringere Kosten ausgehandelt werden
  • Verzicht auf diverse Optionen: Etwa Verzicht auf Leihwagen.
  • Übernahme von Schadensfreiheitsklassen.
  • Verhandlungsgeschick: Idealerweise werden mehrere Angebote eingeholt und im Zuge der Verhandlungen gegeneinander ausgespielt. Vergleichen lohnt sich.

Für Haftpflichtversicherung und Kaskoversicherungen gültig

Vertragsabschluss und Vertragsdauer: Die Verträge werden direkt mit der Versicherung abgeschlossen, häufig handelt es sich hierbei bereits um Zulassungsstellen. Die Vertragsdauer beträgt im Normalfall ein Jahr (außer anders vereinbart, um die Kosten zu senken) und verlängert sich nach verstreichen der einmonatigen Kündigungsfrist automatisch um ein Weiteres. Häufig werden die Laufzeiten an das kalendarische Jahr angepasst.

Fristgerechte Kündigung und Sonderkündigungsrecht

Eine fristgerechte Kündigung muss einen Monat vor Ablauf des Versicherungsjahres erfolgen. Endet ein Versicherungsjahr mit dem Stichtag 31.12., so muss die Kündigung in schriftlicher Form bis zum 30.11. dem Versicherungsunternehmen vorliegen.

Das Sonderkündigungsrecht kommt etwa dann zur Anwendung, wenn die Vertragskonditionen verändert werden – beispielsweise aufgrund einer Tariferhöhung. Auch hier sind nach Information durch das Versicherungsunternehmen Fristen zu beachten (siehe AGB, meist auch ein Monat).
Achtung: Ab und an werden Autos einer anderen Typenklasse zugeordnet. Auf den ersten Blick, da man auch in eine bessere Schadensklasse aufgestiegen ist und sich dadurch die Kosten verringern, scheint es so, als wäre der Tarif günstiger geworden. Durch die Typenänderungen entstehen aber nicht selten vergleichsweise höhere Kosten, die aufgrund der günstigeren Schadensfreiheitsklasse nicht sofort erkennbar sind. Ist dies der Fall, kann das Sonderkündigungsrecht ebenfalls angewendet werden.

Abmeldung des Fahrzeuges

Wird ein Fahrzeug abgemeldet, endet somit auch die Versicherungspflicht. Hier endet die Versicherung automatisch mit dem Abmeldungsdatum, die anteilig nicht genutzten Versicherungskosten werden zurückerstattet.

    Vorsicht: Sollten sie länger als ein Jahr keine neue Versicherung abschließen, drohen Rückstufungen im Bonus – Malus System. Hier sollte man darauf achten, dass die Versicherungen die Schadensfreiheitsstufe bei Abmeldung übernehmen (häufig werden 2 Jahresfristen eingeräumt).

Was sollte beim Versicherungswechsel beachtet werden?

Ein Versicherungswechsel macht nur dann Sinn, wenn dieser eine echte Ersparnis bei gleichbleibenden Konditionen mit sich bringt. Viele Versicherungsnehmer sehen nur die reine Ersparnis aus einem geringeren Versicherungstarif, übersehen aber die Fixkosten, die bei einem Versicherungswechsel anfallen.

Generell sollte es zu keinerlei Rabatt- oder Bonusverlusten im Zuge eines Versicherungswechsels kommen. Unter Umständen können auch günstigere Konditionen mit dem aktuellen Versicherer ausgehandelt werden, wenn diesem ein besseres Angebot vorlegt wird, welches zu einem Versicherungswechsel motivieren könnte.
Tipp: Auch ohne echte Wechselabsichten sollten jährlich kurz vor verstreichen der Kündigungsfrist Versicherungsvergleiche durchgeführt werden. Nur so können bessere Konditionen wahrgenommen oder ausverhandelt werden! Berechnen und vergleichen Sie die verschiedensten Angebote Jahr für Jahr!

Die Kaskoversicherungen

Dank einer Teil- oder Kaskoversicherung können auch Schäden am eigenen Auto versichert werden, die durch keine Haftpflichtversicherung gedeckt sind – also auch Schäden aus selbstverursachten Unfällen. Die Kaskoversicherung ist eine Ergänzung zur verpflichtenden Versicherung.

Teilkasko haftet bei Diebstahl, Raub, unbefugter Gebrauch, Naturgewalten, Brand, Explosion, Glasbruchschäden, Tierschaden, wahlweise auch Parkschaden und Vandalismus.
Hinzukommen bei einer Kaskoversicherung: Parkschaden und Vandalismus (fix) und selbst verschuldete Unfallschäden.

Wann sollten Kaskoversicherungen abgeschlossen werden?

Eine Kaskoversicherung ist grundsätzlich für Neuwagen sinnvoll. Ältere Gebrauchtwagen können natürlich auch Kasko versichert werden, allerdings sollte hier noch ein hoher Fahrzeugwert gegeben sein. Grundsätzlich würde sich für gut erhaltene Gebrauchtwagen eher eine Teilkaskoversicherung anbieten. Für ältere Gebrauchtwagen dürfte eine verpflichtende Autoversicherung ausreichend sein.

Wann ist die Rückstufung in die Teilkasko sinnvoll?

Ab einem gewissen Fahrzeugalter ist eine Rückstufung von einer Kasko- in eine Teilkaskoversicherung sinnvoll. Dies reduziert die Versicherungskosten, zumal ältere Kfz mit einer Vollkaskoversicherung häufig überversichert sind. Hier kann die Versicherung verlässlich Auskunft geben, alternativ auch ein Autohändler oder Mechaniker.

Beispielrechnung für Kaskoversicherungen

Die beiden folgenden Versicherungsvergleiche (es wurde ein verlässlicher Rechner im Internet verwendet) sollen die Unterschiede zwischen den Kosten für einen Fahranfänger, 18-jährig, und einem 30-jährigen unter ansonsten gleichen Voraussetzungen veranschaulichen. Zudem bieten sie einen kleinen Überblick zu den Kosten der einzelnen Versicherungen, erfasst werden jeweils die besten 5 Angebote aktuell (Anfang Dezember 2015).

Voraussetzungen:

  • Bonus – Malus: Stufe 9
  • Fahrzeugleistung: 66 – 90 kW
  • Diesel
  • Baujahr 2015
  • Kreditfinanzierung
  • Kosten ca. 23.000 Euro
  • Fahrleistung 10.000 km pro Jahr
  • Selbstbehalt bei allen Schäden (in der Kasko)
  • Rabatte: Garagenplatz
  • Einschränkungen: 1 Jahr Vertragslaufzeit; keine Selbstbehalte bei verursachten Schäden andere Fahrer (Schäden, die nicht durch den Fahrzeughalter verursacht wurden); kein Selbstbehalt in der Haftpflichtversicherung; Selbstbehalt bei Fahrern unter 22 – 25 Jahren.

Ergebnisse 30 jähriger
ergebnisse-30-jahre

Ergebnisse 18 jähriger
ergebnisse-18-jahre

Es handelt sich hierbei um die Kosten pro Jahr. Die motorbezogene Steuer beträgt für alle Tarife im vorliegenden Beispiel 312,48 € und ist Teil des Gesamtpreises.

Zum Ergebnis:
Das Top-Angebot für 30-jährige ist um 335,63 € günstiger als jenes für 18-jährige. Auffällig ist auch, dass die Schwankungsbreite für 18-jährige bezüglich der Top-5 Platzierungen wesentlich größer ausfällt (mehr als 1600 € Differenz) als bei 30-jährigen (Differenz von knapp 300 €).
Verweigert man im Übrigen bei den 30-jährigen den Selbstbehalt für unter 22 – 25 Jahre alte Fahrer, ändert sich das Bestangebot schlagartig – dieses liegt dann bei 2.152,14 €. Wer sparen möchte, tut gut daran, die Rechner aus dem Internet zu verwenden und Angebote genau zu vergleichen.

Autoversicherung für Fahranfänger – wie finde ich die richtige Versicherung?

Auf der Suche nach einer Autoversicherung für Fahranfänger spielt das Internet eine wichtige Rolle. Zahlreiche Versicherungen können inzwischen online abgeschlossen werden und so werden auf Fahranfänger hier nach einer günstigen Option recherchieren.

Welche Arten von Versicherungen gibt es für Fahranfänger beim eigenen KFZ?

Wer ein eigenes Auto kaufen möchte, der muss dieses auch zulassen und entsprechend versichern. Anzumerken ist, dass es unterschiedlichste Versicherungen gibt, die zum Teil gesetzlich vorgeschrieben sind, zum Teil jedoch auf freiwilliger Basis abgeschlossen werden können.

Die so genannte Haftpflichtversicherung zählt zu jeden Versicherungen, die durch den Gesetzgeber in der Regel vorgeschrieben sind. Ferner besteht für Fahranfänger die Option, dass eine Teilkasko Versicherung sowie eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen wird.

Die Haftpflichtversicherung und ihre Aufgaben

Die Haftpflichtversicherung dient dazu, alle Schäden abzudecken, die durch einen verschuldeten Unfall zustande gekommen sind. Wenn ich also mit meinem Auto einen Unfall verursache und daran schuld bin, springt meine Haftpflichtversicherung für alle Schäden ein, die ich anderen zufüge.

Damit sind Personenschäden, aber auch Sachschäden gemeint. Wenn also eine Person durch einen Unfall den ich zu verantworten habe, verletzt wird, oder sogar ins Krankenhaus kommt und Folgekosten entstehen, übernimmt meine Haftpflichtversicherung den Schaden. Ferner übernimmt die Versicherung auch den Schaden, wenn ich daran Schuld habe und andere Fahrzeuge, oder Gegenstände sowie Gebäude und Pflanzen beschädige, oder sogar zerstöre.

Der Schaden an meinem eigenen Auto wird durch diese Versicherung nicht übernommen. Wichtig zu wissen ist, dass die Versicherung den Schadensanspruch des Unfallgegners natürlich prüft. Sollte dieser nicht klar sein, ist es möglich, dass die Haftpflichtversicherung dagegen vorgeht und somit z.B. auch als passive Rechtsschutzversicherung angesehen werden kann.

Wer zusätzlich sein eigenes Fahrzeug versichern möchte, der kann dies durch die so genannte Teilkaskoversicherung, oder aber auch durch die Vollkaskoversicherung tun. Auch für Fahranfänger stehen diese beiden Versicherungen zur Debatte. Anzumerken ist jedoch, dass sie aufgrund der geringen Fahrpraxis in beiden Versicherungen meist hohe Gebühren zu zahlen haben.

Die Teilkaskoversicherung und ihre Aufgaben:

Die Teilkaskoversicherung können Fahranfänger, aber auch jeder andere Autofahrer, bzw. jede andere Autofahrerin ohne Probleme zusätzlich zur Haftpflichtversicherung abschließen. Sie sorgt dafür, dass das eigene Fahrzeug zum Teil versichert wird.

In erster Linie ist sie dafür nützlich, dass der Wagen versichert ist, wenn zum Beispiel Wildschäden, oder aber auch Unwetterschäden sowie generell Schäden durch äußere Einflüsse entstehen. Bei dem Abschluss der Teilkaskoversicherung sollte genau darauf geachtet werden, welche Bereiche in den Sachbereich der Teilkaskoversicherung fallen und welche hier ausgenommen werden.

Ein typisches Beispiel, welches z.B. beachtet werden muss ist der Vandalismus. Grundsätzlich können einige Schäden durch die Teilkaskoversicherung abdeckt werden jedoch längst nicht alle.

Die Vollkaskoversicherung und ihre Aufgaben:

Die Vollkaskoversicherung kann ebenfalls von Fahranfängern und allen anderen Personen die ein Fahrzeug versichern lassen möchten, abgeschlossen werden. Sie sorgt dafür, dass alle weiteren offenen Schäden am Fahrzeug versichert werden.

In der Praxis bedeutet dies, dass diese Versicherung zum Beispiel bezahlt, wenn das Fahrzeug beschädigt wird, zerstört wird, oder aber wenn es komplett gestohlen wird. Ferner ist diese Versicherung zuständig, wenn zum Beispiel Glasbruch entsteht, oder wenn selbstverschuldete Schäden am Fahrzeug entstehen.

Auch wenn es zu einem Motorschaden kommt, oder aber entsprechend Vandalismus am Fahrzeug auftritt, kommt es dazu, dass die Vollkaskoversicherung sich um die entsprechenden Schäden kümmert. Dies z.B. auch dann der Fall, wenn ein Reifen kaputt geht, oder etwas anderes am Fahrzeug nicht mehr intakt ist.

3 Versicherungsarten in der Übersicht – welche Versicherung kümmert sich um was beim KFZ?

Anbei eine kleine Übersicht der eben erläuterten Versicherungen und ihrer Leistungen:

  • Haftpflichtversicherung: kümmert sich um alle Schäden, die ich bei einem Autounfall verursache
  • Teilkasko: sichert mein Fahrzeug gegen bestimmte Schaden (z.B. Unwetter) ab
  • Vollkasko: sichert mein Auto gegen selbstverursachte und andere Schäden ab

Generell ist es möglich, dass ein Fahrzeug nur mit einer Haftpflichtversicherung abgeschlossen wird. Dies ist vor allem bei älteren und preiswerteren Fahrzeugen der Fall, die z.B. bei Fahranfängern und jungen Menschen sehr beliebt sind.

Wer sein Fahrzeug etwas besser versichern möchte, greift meist zur Teilkasko. Bei Neufahrzeugen oder sehr jungen gebrauchen wird in den meisten Fällen die Vollkaskoversicherung abgeschlossen. Diese zählt zu den umfangreichsten Versicherungen überhaupt.

Es sollte in der Praxis immer verglichen werden, wie groß der Preisunterschied zwischen der Teilkasko und der Vollkasko Versicherung ist. In einigen Fällen kann der Unterschied mehrere hundert Euro betragen, in manchen Konstellationen ist es möglich, dass der Unterschied bei gerade einmal 50 Euro im Jahr liegt, so dass es hier auch für ein älteres Fahrzeug interessant sein kann, auf die Vollkaskoversicherung umzusteigen.

Was haben Fahranfänger bei ihrem Führerschein zu beachten?

Wer in Österreich seinen Führerschein als bestanden hat, freut sich erst einmal darüber, kann jedoch noch lange nicht wirklich Auto fahren.

Es dauert meist Monate der Praxis, ehe man richtig Auto fährt und sicher im Verkehr unterwegs ist. In den meisten Fällen sorgt das regelmäßige Fahren dafür, dass man Routine bekommt und in der Praxis entsprechend lernt, wie man im Verkehr unterwegs sein muss.

In den ersten beiden Jahren hat man den Führerschein auf Probe. Das bedeutet, dass man hier beweisen muss, dass man sich an die Regeln im Straßenverkehr hält und entsprechend z.B. nicht zu schnell fährt. Gleichzeitig ist anzumerken, dass man sich in Österreich natürlich auch an die hier geltende Promillegrenze von 0,1 Promille zu halten hat.

KFZ Versicherung für Fahranfänger – welche Beiträge sind zu entrichten?

Fahranfänger sind in der Regel geschockt, wenn sie das erste Mal ein Angebot für eine KFZ Versicherung einholen.

Das liegt daran, dass die Versicherung sie als besonders gefährdet einstuft, bzw. das Risiko, dass Fahranfänger einen Unfallverursachen deutlich höher ist, als es bei einem Teilnehmer der Fall ist, der bereits seit vielen Jahren im Besitz eines Fü

hrerscheins ist. In der Regel sinkt das Unfallrisiko in den ersten 5 Jahren deutlich, so dass die Fahranfänger gerade zu Beginn ihrer Fahrzeug und Laufbahn sehr viel Geld ausgeben müssen.

In Österreich gibt es hierzu ein so genanntes Bonus-Malus System, bei welchem die Autoversicherung eine langjährige Schadenfreiheit belohnen. Das bedeutet, dass immer wenn ein Jahr ohne einen Schaden vergeht, die Prämie für die Versicherung gesenkt wird, bis ein bestimmter Level erreicht ist. Sollte es zu einem gemeldeten Schaden kommen, führt dies dazu, dass die Prämie, die jährlich zu entrichten ist, wieder ansteigt.

Das bekannte Bonus-Malus System ist für alle PKWs in Österreich mit einer Nutzlast von bis zu 1.500kg im Einsatz. Insgesamt gibt es 18 Stufen, bei denen die Grundprämie von 50 bis 200% aufgestellt wird.

Wie funktioniert in Österreich das Bonus Malus System mit 18 Stufen?

Grundsätzlich ist es wichtig zu wissen, dass das System der Autoversicherung in Österreich über verschiedene Stufen verfügt. Das bedeutet konkret, dass man zwischen Stufe 0 und Stufe 17 eingeordnet werden kann. Es gibt also insgesamt 18 unterschiedliche Stufen, die zur Auswahl stehen.

Grundsätzlich sind diese Stufen mit einer unterschiedlich hohen Prämie verknüpft. Je Stufe ist mit einem bestimmten Prozentsatz der Grundprämie verknüpft. Wer bei Stufe 9 und 8 eingeordnet ist, zahlt zum Beispiel 100% der Grundprämie.

Generell muss erwähnt werden, dass Fahranfänger in einer sehr hohen Prämienstufe, sprich in der Stufe 17 oder 16 anfangen und somit 200% der Grundprämie bezahlen müssen.

Wer sein Auto versichern lässt und auf eine monatliche Prämie in Höhe von 50 Euro kommt, muss in diesem Fall 100 Euro zahlen, da er in einer hohen Prämienstufe ist. Wer den Führerschein schon etwas länger hat, der sinkt in der Stufe und zahlt prozentual deutlich weniger was die Grundprämie angeht.

Je länger man in Besitz des Führerscheines ist und umso länger man keinen Unfall, bzw. Schaden verursacht hat, der der Versicherung gemeldet wurde, umso niedriger sind auch die Kosten, die für die Versicherung des Fahrzeuges entrichtet werden müssen. Generell ist zu erwähnen, dass die Grundprämie bei 200% beginnt und binnen der ersten Jahre deutlich reduziert werden kann.

Welche Grundprämie ist mit welcher Prämienstufe in Österreich bei der KFZ Versicherung für Fahranfänger verknüpft?

Wer sich in der Prämienstufe 16 und 17 befindet muss mit einer Grundprämie in Höhe von 200% rechnen. In diesen Stufen sind vor allem Fahranfänger gelistet, die erst seit kurzem den Führerschein haben.

Nach ein paar Jahren geht es dann runter in die Prämienstufe 14 und 15, welche mit 170% der Grundprämie verknüpft ist, also mit einem deutlich niedrigen Wert. Wer sich in der Prämienstufe 12 und 13 aufhält, der muss mit 140% der Grundprämie rechnen und zahlt schon deutlich mehr, als es bei einem Fahranfänger der Fall ist, der seinen Führerschein erst seit wenigen Monaten hat.

Ebenso sinkt die Grundprämie noch einmal auf 120%, wenn man in der Prämienstufe 10 und 11 ist und somit den Führerschein noch etwas länger hat. Nachdem die Prämienstufe 9 und 8 erreicht wurde, zahlt man 100% der Grundprämie und somit deutlich weniger, als es bei einem Fahranfänger der Fall ist.

Wer weiterhin ohne Unfall unterwegs ist, den er selbst verschuldet hat, sinkt auch in der Grundprämie weiter, jedoch sind die jährlichen Sprünge jetzt nicht mehr so groß, wie es zu Beginn der Reise der Fall gewesen ist.

In den Prämienstufen 6 und 7 zahlt man 80% der Grundprämie pro Jahr und in den Prämienstufen 4 und 5 zahlt man nur noch 70% der Grundprämie.

Darunter gibt es lediglich zwei weitere Prämienstufen, nämlich die Stufen 2 und 3, welche mit 60% der Grundprämie verbunden sind und die Stufen 0 und 1, welche mit 50% der Grundprämie verbunden sind. Diese Stufen erreicht man, wenn man viele Jahre ohne Unfall unterwegs ist und entsprechend günstig aus der Sicht der Versicherung versichert werden kann.

Was passiert mit meiner Einstufung, wenn ich einen Unfall verursache?

Wer einen Unfall verursacht, der steigt in der Prämienstufe wieder hoch, bzw. muss im darauf folgenden Jahr eine höhere Grundprämie zahlen. Es gibt einige Versicherungen, bei denen man quasi einen Schaden jedes Jahr frei hat. Das bedeutet in der Praxis, dass man etwas mehr an Prämie zahlen muss.

Einige KFZ Fahranfänger rechnen genau durch, ob es sinnvoll ist, einen Schaden der Versicherung zu melden, oder ob man über die kommenden Jahre so viel mehr zahlt, dass es günstiger ist, den entstandenen Schaden selbst aus der eigenen Tasche zu zahlen, anstatt ihn an die Versicherung zu melden und über diese bezahlen zu lassen.

Grundsätzlich sollte man jedoch sicher sein, dass man die richtige Versicherung hat und entsprechend alles im Lot ist, wenn man einen Unfall verursacht. Dies ist bereits dann der Fall, wenn man sich für die gesetzliche Haftpflichtversicherung für KFZ Fahranfänger entscheidet, welche in jedem Fall abgeschlossen werden muss.

Welche Versicherung lohnt sich für mich als Fahranfänger?

Es gibt viele Fahranfänger, die genau überlegen, ob sie sich nur für die Haftpflichtversicherung, oder aber auch für die Teilkaskoversicherung und sogar für die Vollkaskoversicherung entscheidet.

In der Praxis sind diese beiden Versicherungen gerade in den ersten Jahren nach dem Abschluss mehr als teuer und so ist es gar nicht so leicht, entsprechend zu handeln und eine passende Versicherung abzuschließen.

Wer ein älteres Fahrzeug erworben hat, bzw. von den Eltern oder Großeltern zur Verfügung gestellt bekommt, der sollte sich bei einem geringen Wert des Fahrzeuges darüber Gedanken machen, ob die Haftpflichtversicherung alleine nicht vollkommen ausreichend ist. Dies ist in jedem Fall dann der Fall, wenn der Wagen kaum noch einen Wert hat.

Beispiel:

Wer ein Fahrzeug hat, dass über einen Wert von etwa 500 Euro verfügt, der sollte sich ein Angebot für die Haftpflichtversicherung, aber auch für die Teilkasko und die Vollkasko Versicherung machen lassen. In der Regel ist bei der Haftpflichtversicherung mit einem Betrag in Höhe von z.B. 200 bis 400 Euro im Jahr zu rechnen.

Sollte man nun noch die Teilkaskoversicherung abschließen, werden für diese z.B. weitere 200 bis 400 Euro pro Jahr fällig. Wer den alten Wagen via Vollkasko Versicherung versichern lassen möchte, der muss dafür insgesamt vielleicht 300 bis 500 Euro für die Teilkasko und die Vollkasko Versicherung bezahlen.

Dies ist für einen Fahranfänger eine Menge an Geld, zeigt aber jedoch, dass die Kosten für eine umfangreiche Versicherung gerade bei einem alten Fahrzeug deutlich höher sein können, als der eigentliche Wert des Fahrzeuges selbst hoch ist. Somit sollte beachtet werden, dass es hier deutliche Unterschiede gibt. In den meisten Fällen lohnen sich umfangreiche Versicherungen gerade bei älteren Fahrzeugen nicht.

  • Wert des Fahrzeuges: 500 Euro
  • Haftpflichtversicherung: 200 bis 400 Euro im Jahr (ist gesetzlich vorgeschrieben)
  • Teilkasko Versicherung: + 200 bis 400 Euro im Jahr
  • Vollkasko Versicherung: + 300 bis 500 Euro im Jahr (Teilkasko Versicherung ist bereits inkludiert)

Unter dem Strich betrachtet wird sehr schnell deutlich, dass es sich in dem genannten Beispiel nicht lohnt, den Wagen via Vollkasko Versicherung versichern zu lassen, sondern entsprechend darauf zu warten, dass eine passende Versicherung gefunden wird, die mit der Haftpflichtversicherung nicht zu teuer ist.

Welche Rolle hat die Selbstbeteiligung bei einer Versicherung und wie hoch ist diese?

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, dass bei einer Teilkaskoversicherung sowie bei einer Vollkaskoversicherung eine Selbstbeteiligung eingerichtet werden kann. Bei einigen Versicherungen können hier Beträge zwischen 0 Euro und 1.500 Euro fest definiert werden.

Die Selbstbeteiligung ist eine Summe, die in jedem Fall bei einem gemeldeten Schaden gezahlt werden muss. In der Praxis bedeutet dies, dass die Selbstbeteiligung gezahlt wird und wenn der Schaden innerhalb der Selbstbeteiligung liegt, dieser selbst gezahlt werden muss. Sofern der Schaden teurer ist, als die Summe, die als Selbstbeteiligung bezahlt wird, wird der restliche Betrag von der Versicherung übernommen.

Beispiel: Wer an seinem Fahrzeug mit einer Vollkaskoversicherung einen Schaden von 5.000 Euro verursacht und eine Selbstbeteiligung in Höhe von 500 Euro definiert hat, muss wie folgt bezahlen: Zunächst ist eine Zahlung in Höhe von 500 Euro aus eigener Tasche für die Reparatur des Schadens zu entrichten. Ferner ist dann Sache der Versicherung, dass die restlichen 4.500 Euro gezahlt werden, so dass die Gesamtsumme in Höhe von 5.000 Euro komplett beglichen wird.

In der Praxis kann die Selbstbeteiligung einen großen Einfluss darauf haben, wie hoch die jährlich zu entrichtende Prämie ist. Je höher die Selbstbeteiligung ist, desto geringer ist die Prämie, die jedes Jahr für die Versicherung gezahlt werden muss. Das bedeutet in der Praxis, dass jemand, der z.B. 1.500 Euro Selbstbeteiligung zahlen muss, auf das Jahr gerechnet deutlich weniger an Prämie an die Versicherung zu zahlen hat.

Es ist möglich, dass sich dieses Vorhaben über viele Jahre rechnet. Wenn die Ersparnis, die durch die geringere Prämie eintritt, größer ist, als die Summe, die an Selbstbeteiligung bei einem Unfall zu entrichten ist, bedeutet dies automatisch, dass die Wahl die richtige gewesen ist. Eine hohe Selbstbeteiligung in Kombination mit einer niedrigen Prämie ist somit vor allen Dingen für Menschen interessant, die nicht ständig Unfälle verursachen, sondern eher defensiv unterwegs sind.

Wie kann ich als Fahranfänger bei der Prämie für die Versicherung Geld sparen?

Es gibt die Möglichkeit, dass auch Fahranfänger bei der Versicherung Geld sparen können, wenn es um die Prämie geht. Das bedeutet in der Praxis, dass zum Beispiel durch ein so genanntes Fahrsicherheitstraining Geld gespart werden kann.

Das hier erworbene Zertifikat legt man der Versicherung vor, so dass entsprechend ein Rabatt bei einigen Gesellschaften möglich ist.

Eine andere Option ist es, wenn das Fahrzeug über den eigenen Vater, oder die eigene Mutter angemeldet wird und man hier als Fahrer gemeldet wird.

Dies führt meist dazu, dass es insgesamt günstiger ist, als wenn man den Wagen auf sich selbst anmeldet und entsprechend bezahlen muss. In der Praxis ist es daher immer zu empfehlen, dass die entsprechenden Beispiele durchgerechnet werden und danach entschieden wird, für welches Modell man sich entscheidet.

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Kommentare

  1. Castellhoff says:

    Sehr geehrte Damen und Herren!

    Ich bitte um Auskunft folgenden Sachverhaltes wie von Ihnen gehandhabt.

    Gesetzt dem Fall ich habe eine Vollkasko Versicherung und zeige einen vermuteten Parkschaden an,

    der Sachverständige kommt dann in seiner Expertise zum Schluss, es war kein Parkschaden/Vandalismus!

    Wird dann über den Vollkaskotitel “Unfall” abgerechnet, wenn ein eindeutig von außen einwirkendes Ereignis aufs Auto vorliegt.??

    Ich spreche explizit von einer Vollkasko Versicherung, denn bei einer Teilkasko würde der Fall glasklar sein.

    Mit besten Grüßen

  2. Foerderportal Redaktion says:

    Ich bitte hierzu einen Versicherungsagenten oder Versicherungsmakler ihres Vertrauens anzufragen. Ich kann hierzu eine Nachfrage bei Herrn Menghini (https://www.menghini.cc/home.html ) empfehlen.

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