Basiskonto in Österreich – Konto für Alle – Einschränkungen & Details, Hauptkonto, EU

Das Konto sollte kein Privileg sein, sondern sollte der Freiheit und Gleichheit mit den Rechten jedes Bürgers ähneln. Ohne ein Bankkonto ist es nicht mehr möglich, am täglichen Leben unserer modernen Gesellschaft teilzunehmen.

Aufgrund dieser Überlegung gab es in Deutschland seit den späten 1990er Jahren eine freiwillige Vereinbarung zwischen den Banken und jedem Kunden.

Leider ist diese Absicht über die Jahre begrenzt geblieben. In anderen Ländern fehlte das entsprechende Verständnis völlig.

Dies wurde von der EU anerkannt und es wurde ein obligatorisches Basiskonto eingeführt, das ab September 2016 in Österreich in Kraft getreten ist.

Was bedeutet ein Basiskonto?

Niemand sollte jetzt von einem tollen Service ausgehen, da nur Hauptrechte mit dem Hauptkonto verbunden sind. Dieses Modell stellt jedoch sicher, dass jeder Bürger ein Bankkonto eröffnen kann.

Bisher lehnen Banken obdachlose Menschen oder andere Personen ohne Einkommen oder mit einer hohen Schuldenlast ab.

Ohne ein Konto können Sie jedoch kaum eine Unterkunft oder einen Job finden. Für diese zeitweilig in der Gesellschaft benachteiligten Menschen begann also ein Teufelskreis, aus dem kaum eine Flucht möglich war.

Wichtig: Auch bei einem Hauptkonto/Basiskonto sollte man Leistungen und Anspruch/Gebühren prüfen!

Diese Ereignisse sollten jetzt mit dem Hauptkonto unterbrochen werden. Am Ende verdient jeder Mensch eine zweite Chance, zum normalen Leben zurückzukehren.

Die folgenden Gruppen sind von dieser finanziellen Diskriminierung schwer betroffen:

  • Mindesteinkommensempfänger
  • Mindestrentner
  • Schutzbedürftige
  • Arbeitssuchende
  • Obdachlose
  • Schuldner
  • Menschen aus anderen EU-Mitgliedstaaten

Hinweis: In Österreich konnten rund 150.000 Menschen nicht regulär Zahlungen ausführen. Ein erheblicher Teil der Bevölkerung, der ab September 2016 wieder mit dem Hauptkonto integriert wurde.

Welche Einschränkungen verbleiben bei diesem Konto?

Natürlich kann kein Gesetz die Banken dazu verpflichten, dauerhafte Verluste zu erleiden.

Das Basiskonto ist also ein reines Guthabenkonto (Kontolimits werden nicht angegeben!).

Ansonsten können zum Beispiel Obdachlose in die Zweigstelle gehen, ein Konto eröffnen, das Konto schnell leeren und nach diesem kleinen Zuschuss auf der Straße verschwinden. Andere bedürftige Personen, wie Asylbewerber, können einen Kredit nicht verwenden.

Wird das „Konto für alle“ beispielsweise nicht verwendet oder arbeitet es ohne Einkommen, erlischt der Anspruch dafür.

Darüber hinaus führen falsche Daten bei der Kontoeröffnung zur Absage oder Annulierung. Missbrauch (z. B. Geldwäsche) ist ebenfalls nicht akzeptabel, und ist ebenfalls ein Tabu. Die wichtigste Bedingung betrifft jedoch neben dem Saldo die Gebühren.

Banken sollten jedem die Möglichkeit geben, ein Konto zu erhalten, müssen dies aber nicht kostenlos tun. Für die Bedienung des Kontos fallen Gebühren an. Wenn sie nicht bezahlt werden, kann das Finanzinstitut auch das Hauptkonto schließen. Somit ist dieses neue Recht zweifellos mit bestimmten Verpflichtungen verbunden und stellt keine Freikarte dar.

Hinweis: Eine Kreditkarte ist nicht Teil der Rechte. Hier sind jedoch Prepaid-Karten eine geeignete Alternative. Mit diesem Zahlungsmittel kann nur mit vorhandenem Geld bezahlt werden, und niemand kann Regeln für Sie festlegen.

Kosten des Hauptkontos

Die Arbeiterkammer Österreichs empfiehlt die einheitliche Kostenkontrolle für das Hauptkonto, berechtigt aber auch zu bestimmten Gebühren. Dies beinhaltet einen monatlichen Betrag und zusätzliche Gebühren für eine Reihe von Transaktionen. Obwohl Kontoinhaber nicht für die Ausführung eines Dauerauftrags zahlen, bezahlen sie für die Einrichtung, nicht erfolgreiche Abbuchungen oder ähnliche Verstöße. Es kann auch eine Debitkartengebühr anfallen.

Trotz dieser Kosten gibt es ein gesetzliches Limit, sodass das Hauptkonto nicht zu einer Kostenfalle wird.

Bislang nutzten Banken oft die Position von Arbeitssuchenden und boten kostenlose Konten an, forderten jedoch überproportional hohe Gebühren. Diese Praxis sollte auch durch das neue Gesetz verhindert werden. Verschiedene Angebote zu bekommen lohnt sich immer!

Anmerkung: Im Vergleich zu einigen anderen Konten, insbesondere in Vorarlberg, klingt dies besonders günstig, da Girokonten fast 300 Euro pro Jahr kosten können.

Verschiedene Hauptkontoanbieter

Ab September 2016 sind die Anzahl der Vorschläge dramatisch angestiegen, und wir können bereits mehrere Berichte extrahieren, die den Richtlinien des neuen Gesetzes entsprechen.

Bei der BAWAG P.S.K. Dieses Konto wird zum Neustart deklariert. Die Bank Austria bietet ein einfaches Konto, das nur mit Guthaben funktioniert. Die Hypo NOE Landesbank hat eine ähnliche “leichte Version” im Portfolio. Dieses Kontopaket enthält eine Reihe von Diensten, die Sie normalerweise von einem Basiskonto erwarten können:

  • Daueraufträge bearbeiten (ohne Löschung oder Ähnliches)
  • Kontoauszüge
  • Geldautomat ohne Überziehung

Hinweis

Wenn für die aufgelisteten Services eine Kontoführungsgebühr anfällt, können Sie verschiedene Konten einfach und schnell vergleichen.

Wenn jeder Versuch, ein Konto zu eröffnen, mit einer negativen Entscheidung endet, wird eine besondere Bank empfohlen. Seit September 2016 wird dieses letzte Ass nicht mehr benötigt, wir möchten jedoch die lobenswerte Politik dieses Anbieters hervorheben.

„ Die zweite Sparkasse“ oder „Zweite Sparkasse“ versteht sich als Bank für Menschen. Sie bietet daher schon heute für fast alle ein Guthabenkonto an.

Hinweis: Die innovative Rolle der Zweiten Sparkasse in Österreich ist sehr interessant, da in Deutschland die einzelnen Sparkassen eine ähnliche Position einnehmen. Obwohl sich die Banken in unserem nördlichen Nachbarn freiwillig dazu verpflichtet haben, jeder Person ein Konto anzubieten, ist die Realität etwas anders. Große Unternehmen wie die Commerzbank oder die Deutsche Bank wählen weiterhin die besten Kunden aus und schicken alle anderen zu regionalen Sparkassen.

Die Rolle der Europäischen Union bei der grundlegenden Rechnungslegung

Obwohl die EU immer wieder kritisiert wurde und viele Behauptungen bezüglich des Betriebsnutzens gekennzeichnet sind, sollte der Basisbericht klar als Leitlinie für die schwächeren sozialen Schichten interpretiert werden.

Diese Homogenisierung des Bankenmarktes in Europa erweist sich zudem als sehr vielversprechend, da die Anforderungen im Frühjahr 2014 festgelegt wurden. Insbesondere für Asylbewerber ist ein neues Grundkonto eine großartige Gelegenheit, einen produktiven Beitrag zum Leben in unserer Heimat zu leisten, und nicht den Steuerzahlern auf der Tasche zu liegen.

Darüber hinaus ist dieses “Konto für alle” keineswegs ein zusätzliches Geschäft für Finanzgruppen, sondern vielmehr ein Weg, um den Teufelskreis einer schwierigen Phase zu durchbrechen. Sie können Sozialleistungen beantragen, Wohnraummieten werden wieder wahrscheinlicher und mit kleinen Arbeitsplätzen kann ein Ausweg aus einer schwierigen Situation beginnen. Diese Bewertung wird auch von vielen Verbrauchervertretern geteilt oder betont.

Die einschlägige Richtlinie 2014/92 / EG legt jedoch nicht nur das Recht auf ein Konto für alle fest, sondern auch eine gute Vergleichbarkeit der Zahlungsdienste. Daher sind alle Banken verpflichtet, ein eigenes, entsprechend gekennzeichnetes Merkblatt beizufügen, das alle Provisionen in klarer und verständlicher Form enthält. Dies macht es einfach, verschiedene Kontotypen schnell zu vergleichen, insbesondere zu diesem Zeitpunkt. Je mehr kostenlose Angebote für ein Abrechnungs- oder ein Giro-Konto angezeigt werden, desto besser. Ein kurzer Blick auf diese positive EU-Richtlinie zeigt jedoch auch, wie schwierig die Kommission mit einer solch einfachen Vorlage umgehen muss.

Welche zusätzlichen Kosten können ohne Konto anfallen?

Wir wollen dieses Leben nicht ausschließen, mit dem es möglich ist, ohne Kunde einer Bank zu sein, zu leben. Die Haupterklärung ist kein Diktat in dieser Hinsicht, sondern nur eine Gelegenheit. Die zusätzlichen Kosten bestätigen jedoch, welche Einsparpotenziale insbesondere für finanziell schwache Menschen gemäß der neuen Richtlinie möglich sind.

Obwohl es möglich ist, ohne Bezahlung einer Rechnung zu leben, beispielsweise eine Miete bar zu zahlen, ist eine Barzahlung teuer. Die Arbeitskammer akzeptiert nur 72 Zahlungen pro Jahr. Es werden 6 Transfers pro Monat sein (Miete, Strom, Mobiltelefon, Internet, Versicherung und nur eine weitere Auslage). Nach Berechnungen von AK führt dies zu jährlichen Kosten von 216 Euro. Vor allem, wenn Sie Geld sparen müssen, ist dies ein enormer Betrag. Zum Vergleich: Ein Basiskonto kann nur 80 Euro pro Jahr kosten. In jedem Fall ist es eine Ersparnis, und kein Geschäft für große Unternehmen.

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