Bausparen Vergleich 2019/2020 in Österreich – Bausparprämie & Bausparkassen

Wie ist das Bausparen historisch entstanden?

Der Grundgedanke des Bausparens geht zurück auf das 18. Jahrhundert. In der damaligen Zeit war es für einzelne Menschen kaum möglich, mit geringem Einkommen den Bau eines eigenen Hauses zu finanzieren. Ein paar kluge Bürger haben sich zu einer Gemeinschaft zusammen geschlossen.

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Sie vereinbarten monatlich einen bestimmten Geldbetrag in einen gemeinsamen Topf einzubezahlen. Dieser Topf aus dem 18. Jahrhundert entspricht im Wesentlichen dem heute bekannten Bausparvertrag.

Durch die vielen Einzahler war das Geld für den Bau des ersten Hauses in relativ kurzer Zeit erreicht. Durch Auslosung wurde ermittelt, welcher der Einzahler das erste fertiggestellte Haus zugeteilt bekam.

Der glückliche Hausbesitzer hat sein Eigenheim deutlich früher beziehen können, als es ihm ohne das Bausparen möglich gewesen wäre. Für ihn endet damit aber nicht die Zahlung des monatlichen Sparbetrages. Er wandelt sich nun zu einer Darlehensrate um, da er bisher weniger in den gemeinsamen Topf eingezahlt hat, als der Wert seines Hauses ausmacht.

Durch die weiterhin in den Topf fließende Gelder sind kurze Zeit später genügend finanzielle Mittel vorhanden, um ein zweites Haus für den nächsten Einzahler bauen zu können. Dieser Vorgang setzt sich immer weiter fort, sodass am Ende der Geschichte alle Bausparer von der Regelung profitiert haben.

Jeder von ihnen erreicht in der Gemeinschaft sein Ziel vom eigenen Haus früher, als wenn er alleine für den Erwerb der Immobilie gespart hätte.

Was genau ist überhaupt ein Bausparvertrag in der heutigen Zeit?

Der moderne Bausparvertrag ist in Österreich eine traditionelle Sparform mit einer mittleren Laufzeit und hoher Sicherheit. Der Bausparvertrag eignet sich als Sparform besonders für Menschen, welche die feste Absicht haben in der Zukunft eine Immobilie zu erwerben.

Es ist dabei ganz gleich, ob es sich dabei um ein eigens Haus oder eine Eigentumswohnung handelt. Die Gelder aus einem Bausparvertrag können zusätzlich für Renovierungsmaßnahmen einer bestehenden Immobilie eingesetzt werden.

In der Ansparphase ist der Bausparvertrag eine gute Grundlage, um den Eigenmittelanteil an einer späteren Baufinanzierung aufzubauen.

Ein weiterer Vorteil des Bausparvertrages ist, dass bereits mit kleinen regelmäßigen Einzahlungen auf ein großes Ziel hin gespart werden kann. So ist es später einfacher, sich den Traum vom eigenen Haus zu erfüllen.

Welche Änderungen der Neuzeit machen den Bausparvertrag in Österreich noch attraktiver?

Damit der Bausparvertrag noch attraktiver wurde, gab es im Laufe der Zeit zwei wichtige Änderungen:

  • Die vom Anleger angesparten Eigenmittel müssen nicht zwangsläufig für wohnwirtschaftliche Zwecke verwendet werden
  • seit dem Jahre 1973 gibt es einen staatlichen Zuschuss für Bausparer auf die geleisteten Einzahlungen

Die vom Anleger angesparten Eigenmittel müssen nicht zwangsläufig für wohnwirtschaftliche Zwecke verwendet werden

Der Bausparvertrag kann von Anlegern auch als reine Sparform mit Rendite gut genutzt werden. Mit einer Laufzeit von sechs Jahren ist der Anlagehorizont überschaubar. Wer am Ende der Laufzeit bei Zuteilung des Bausparvertrages auf das Bauspardarlehen verzichtet, kann sich mit dem angesparten Geld auch andere Wünsche erfüllen.

Die wohnwirtschaftliche Zweckbindung des eingezahlten Eigenkapitals ist nur dann verpflichtend, wenn der Bausparer bei der Zuteilung des Vertrages auch das Bauspardarlehen in Anspruch nimmt.

  • seit dem Jahre 1973 gibt es einen staatlichen Zuschuss für Bausparer auf die geleisteten Einzahlungen

Zur Förderung des Wohnungsbaus in Österreich hat der Staat zusätzliche Anreize geschaffen, um das Bausparen noch attraktiver zu machen. In einer Zeit sehr niedriger Renditen an den Kapitalmärkten ist die staatliche Bausparförderung ein zusätzlicher Anreiz, um den Abschluss eines Bausparvertrages zu begünstigen. Ein Rechenbeispiel haben wir im nächsten Absatz vorbereitet.

Wie wirkt sich die staatliche Bausparförderung auf einen Vertrag mit sechs Jahren Laufzeit und dem maximalen Fördervolumen rechnerisch aus?

Die staatliche Bausparprämie in Österreich ist von der Kapitalertragsteuer (KESt.) befreit. Die Prämie wird auf die Einzahlung des laufenden Jahres gewährt. Einzahlungen aus dem Vorjahr können leider nicht berücksichtigt werden. Die Auszahlung der Prämie erfolgt jährlich.

Dem Bausparer ist es möglich auch den gesamten Förderbetrag erst zum Jahresende einzuzahlen. Er erhält dann trotzdem die Bausparprämie für das abgelaufene Jahr. Die Höhe der staatlichen Bausparprämie liegt zwischen 1,50 % p. a. und 4,00 % p. a. Aktuell ist die Bausparprämie für das Jahr 2019 auf 1,50 % p. a. festgelegt worden.

Dies sind die Ausgangswerte für die Prämienberechnung auf Basis des Jahres 2019:

  • Bausparförderbetrag: max. EUR 100 pro Monat
  • Laufzeit des Bausparvertrages: 6 Jahre
  • Höhe der Bausparprämie 2019: 1,50 % p. a.

Bei der Annahme, dass sich der Prämiensatz für die gesamte Laufzeit des Bausparvertrages nicht ändert, ergibt sich für den Bausparer folgendes Ergebnis:

  • Bausparförderbetrag: EUR 1.200 p. a.
  • Bausparprämie: 1,50 % p. a. auf EUR 1.200 = EUR 18 p. a.
  • Laufzeit 6 Jahre: Bausparprämie insgesamt EUR 108

Dieses Ergebnis kann sich vor dem Hintergrund der aktuell niedrigen Zinsen am österreichischen Kapitalmarkt sehen lassen, zumal die Bausparbeiträge des Bausparers zusätzlich auch noch von der Bausparkasse verzinst werden.

Wie viel Geld kann der Bausparer in seinen Bausparvertrag einbezahlen?

Die Höhe der monatlichen Einzahlungen in einen Bausparvertrag sind nach oben hin unbegrenzt. Wer die staatliche Bausparförderung optimal ausnutzen möchte, sollte auf jeden Fall einen Regelsparbeitrag von EUR 100 monatlich mit der maximalen Laufzeit von sechs Jahren wählen.

So erhält der Bausparer die maximale Förderung des Staates. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit einen Bausparvertrag mit einer niedrigeren Sparleistung abzuschließen.

Bei Einzahlungen die den maximalen Höchstsatz von EUR 1.200 im Jahr übersteigen entfällt allerdings die vom Staat gezahlte Bausparprämie für den überschüssigen Sparbeitrag.

Welche Rendite wirft der Bausparvertrag insgesamt ab?

Der Ertrag des Bausparvertrages besteht aus zwei Komponenten:

  • Prämie des Staates für den Bausparvertrag
  • Verzinsung der Sparbeiträge durch die Bausparkasse

Prämie des Staates für den Bausparvertrag

Über die Prämie des Staates haben wir im vorangegangenen Absatz ausführlich informiert. Die Prämie steht jedem österreichischen Staatsbürger bis zu einer maximalen Sparleistung von EUR 1.200 im Jahr zu.

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Verzinsung der Sparbeiträge durch die Bausparkasse

Die Verzinsung der Bausparbeiträge ist bei den vier in Österreich vertretenen Bausparkassen unterschiedlich. Aufgrund der seit Jahren anhaltenden historischen Niedrigzinsphase am Kapitalmarkt in Österreich ist die Verzinsung der Bausparguthaben recht gering.

Ein Tarif- und Zinsvergleich der einzelnen Bausparkassen werden wir im Laufe des Ratgebers noch durchführen.

Wie erhält der Bausparer in Österreich das Bauspardarlehen?

Die Regelsparzeit für Bausparverträge in Österreich beträgt sechs Jahre. Mit dieser Vertragslaufzeit und einer jährlichen Sparleistung von EUR 1.200 ist es möglich, die maximale staatliche Bausparförderung durch Prämien zu erhalten.

Es können aber auch Verträge mit längeren Laufzeiten und höheren Einzahlungsbeträgen vereinbart werden. Wenn der Sparzeitraum komplett erreicht ist, bedeutet das allerdings noch nicht, dass das Bauspardarlehen sofort zugeteilt werden kann.

Wie in dem historischen Beispiel aus dem 18. Jahrhundert kann das Bauspardarlehen erst ausgezahlt werden, wenn genügend Geld bei der Bausparkasse vorrätig ist. Aus diesem Grund ist eine gewisse Wartezeit bis zur Darlehenszuteilung erforderlich.

Ein exaktes Datum für die Zuteilung des Bauspardarlehens kann die Bausparkasse bei Vertragsabschluss nicht vorgeben. Das Zuteilungsdatum ist immer abhängig von dem Geldzufluss, den die Bausparkasse von neuen Bausparern erhält. Wenn viele neue Bausparer viel Geld in die Bausparkasse einzahlen, ist auch eine schnellere Zuteilung der angesparten Verträge möglich.

Damit der Bausparer eine ungefähre Übersicht über die Zuteilung seines Bausparvertrages hat, vergibt die Bausparkasse jährlich eine Zielbewertungszahl. Anhand dieser Zahl kann der Bausparer am Jahresende ermessen, wann mit der Zuteilung seines Bauspardarlehens zu rechnen ist.

Wenn die Zielbewertungszahl des einzelnen Bausparers die Mindestbewertungszahl erreicht hat, die die Bausparkasse für alle Verträge vorgegeben hat, ist eine kurzfristige Darlehenszuteilung für den Bausparer sehr wahrscheinlich.

Bei einem beispielhaften Bausparvertrag über EUR 20.000 und einem Tarif mit einem Sparguthaben von 40 Prozent der Bausparsumme sieht die Rechnung bei Zuteilung wie folgt aus:

  • EUR 08.000 Sparguthaben (40 % der Bausparsumme)
  • EUR 12.000 Bauspardarlehen aus Vertragszuteilung
  • EUR 20.000 Bausparsumme bei Vertragsabschluss

Wie erfolgt die Rückzahlung des Bauspardarlehens nach der Vertragszuteilung?

Die Rückzahlung des Bauspardarlehens ist vergleichbar mit der Rückzahlung eines Hypothekendarlehens bei einer Bank. Auch hier wird eine Annuität berechnet, die sich aus dem vereinbarten Kreditzinssatz und dem Tilgungsanteil des Bauspardarlehens zusammensetzt.

Die Höhe der Annuität wird auf monatliche Basis umgerechnet und ist vom Bausparer an die Bausparkasse zu zahlen. Weil sich der Tilgungsanteil nicht auf den tatsächlichen Restkreditbetrag, sondern auf die Bausparsumme bezieht, ist die Darlehensrate höher als bei einem vergleichbaren Bankdarlehen.

Der Vorteil für den Bausparer liegt darin, dass er, wenn er die Darlehensrate bequem bedienen kann, mit der Tilgung des Bauspardarlehens deutlich schneller fertig ist im Vergleich zu dem Darlehen einer Bank.

Kann man einen Bausparvertrag während der Laufzeit kündigen und auflösen?

Die Vertragslaufzeit des Bausparvertrages beträgt in der Regel sechs Jahre. Es ist sinnvoll, vor Vertragsabschluss darüber nachzudenken, ob man sich sicher ist, das Sparziel auch zu erreichen.

Grundsätzlich besteht für den Bausparer die Alternative, seinen Bausparvertrag zu kündigen und den Vertrag aufzulösen. Die Rückabwicklung des Bausparvertrages führt aber zum Verlust aller bisher gewährten staatlichen Bausparprämien.

Gleichzeitig berechnet die Bausparkasse Gebühren für eine vorzeitige Vertragsauflösung und der Bausparer muss zusätzlich mit Zinsverlusten rechnen. Unter Umständen kann es vorkommen, dass bei einer vorzeitigen Kündigung weniger Geld zurückfließt, als vom Bausparer während der Laufzeit eingezahlt worden ist. Daher ist es klug, den Vertrag bis zum Ende der Laufzeit durchzuhalten und von der staatlichen Bausparprämie und den Zinsen der Bausparkasse zu profitieren.

Welche Vorteile bietet das Bausparen gegenüber anderen Formen der Geldanlage?

Diese Vorteile machen Bausparen zu einer lukrativen Form der Geldanlage:

  • Staatliche Bausparprämie
  • Günstiges Bauspardarlehen
  • Flexible Einzahlungsmöglichkeiten
  • Verzinsung der angesparten Guthaben
  • Bonuszinsen der Bausparkasse im ersten Vertragsjahr
  • Jugendvorteil
  • Geschenkoption

Staatliche Bausparprämie

Für das Jahr 2019 beträgt die staatliche Bausparprämie 1,5 % auf die maximal geförderte Sparleistung von EUR 1.200. Dies ist für 2019 ein Betrag von EUR 18.

Günstiges Bauspardarlehen

Der Darlehenszinssatz für das Bauspardarlehen wird bei Vertragsabschluss festgelegt und gilt für die gesamte Laufzeit des Darlehens. Dies gibt Sicherheit für den Fall, dass die Zinsen in Österreich an den Kapitalmärkten wieder ansteigen könnten. Die Höhe des Darlehenszinses richtet sich nach dem Tarif bei Abschluss des Bausparvertrages.

Flexible Einzahlungsmöglichkeiten

Die Frequenz der Einzahlungen ist frei wählbar zwischen monatlich, jährlich und einer Einmaleinlage. Ab einem Betrag von monatlich EUR 20 ist jeder Betrag frei wählbar und kann auch während der Laufzeit verändert werden.

Verzinsung der angesparten Guthaben

Die Bausparguthaben werden selbstverständlich von der Bausparkasse verzinst. Die Verzinsung variiert je nach Anbieter. Mehr dazu im nachfolgenden Vergleich.

Bonuszinsen der Bausparkasse im ersten Vertragsjahr

Im ersten Laufzeitjahr gewähren die Bausparkassen einen Bonuszins auf die erbrachte Einlage, der die Gesamtverzinsung am Ende noch erhöht.

Jugendvorteil

Einige Bausparkassen bieten weitere Vertragsvorteile für Bausparer unter dem 25. Lebensjahr an.

Geschenkoption

Es ist möglich, einen Bausparvertrag zu verschenken. Damit können beispielsweise Eltern ihren Kindern ein Startkapital für den Einstieg in die Selbstständigkeit ermöglichen.

Vergleich der Bausparkassen in Österreich

In Österreich gibt es vier Bausparkassen, die am Markt zugelassen sind.

Dabei handelt es sich um:

  • sBausparkasse
  • start:bausparkasse
  • Wüstenrot
  • Raiffeisen Bausparkasse

Für jede dieser vier Bausparkassen haben wir einen Vertrag durchgerechnet auf Basis der aktuellen Konditionen.

Die Ausgangsbedingungen sind bei allen Verträgen gleich:

  • Vertragslaufzeit 6 Jahre
  • monatliche Sparrate EUR 100
  • maximale staatliche Bausparprämie von aktuell 1,5 % p. a.
  • EUR 7.200 Sparleistung insgesamt nach 6 Jahren
  • EUR 108 staatliche Bausparprämie nach 6 Jahren

Somit beträgt die Ausgangsbasis in unserem Vergleich für alle Verträge EUR 7.308 Sparleistung plus staatliche Bausparprämie.

Wie haben die vier Bausparkassen im Vergleich abgeschlossen?

sBausparkasse

Der zugrunde gelegte Tarif hat die Bezeichnung Plus Bausparen. Die Verzinsung ist variabel bei einer Bandbreite von 0,15 % p. a. bis hin zu 4,25 % p. a. Es wird ein fixer Startzins für die Einlagen der ersten 6 Monate mit 2,0 % p. a. garantiert.

Auf Grundlage dieser Vorgaben ergibt sich die folgende Berechnung:

  • EUR 7.707,02 berechnetes Kapital zum Ende der Vertragslaufzeit
  • EUR 7.313,91 Mindestkapital bei ungünstigstem Zinsverlauf
  • EUR 8.120,26 Maximalkapital bei bestmöglicher Zinsentwicklung
  • 0,60 % p. a. bis 4,59 % p. a. Effektiver Jahreszins

start:bausparkasse

Der zugrunde gelegte Tarif hat die Bezeichnung Klassisches Bausparen. Die Verzinsung ist variabel bei einer Bandbreite von 0,1 % p. a. bis hin zu 4,25 % p. a. Es wird ein fixer Startzins für die gesamte Laufzeit mit 0,1 % p. a. garantiert.

Auf Grundlage dieser Vorgaben ergibt sich die folgende Berechnung:

  • EUR 7.674,62 berechnetes Kapital zum Ende der Vertragslaufzeit
  • EUR 7.283,26 Mindestkapital bei ungünstigstem Zinsverlauf
  • EUR 8.085,78 Maximalkapital bei bestmöglicher Zinsentwicklung
  • 0,44 % p. a. bis 4,43 % p. a. Effektiver Jahreszins

Wüstenrot

Der zugrunde gelegte Tarif hat die Bezeichnung flexibler Spartarif. Die Verzinsung ist variabel bei einer Bandbreite von 0,2 % p. a. bis hin zu 4,00 % p. a. Es wird ein fixer Startzins für die Einlagen der ersten 6 Monate mit 2,5 % p. a. garantiert.

Auf Grundlage dieser Vorgaben ergibt sich die folgende Berechnung:

  • EUR 7.672,91 berechnetes Kapital zum Ende der Vertragslaufzeit
  • EUR 7.317,30 Mindestkapital bei ungünstigstem Zinsverlauf
  • EUR 8.053,96 Maximalkapital bei bestmöglicher Zinsentwicklung
  • 0,62 % p. a. bis 4,27 % p. a. Effektiver Jahreszins

Raiffeisen Bausparkasse

Der zugrunde gelegte Tarif hat die Bezeichnung Klassisches Bausparen. Die Verzinsung ist variabel bei einer Bandbreite von 0,2 % p. a. bis hin zu 4,00 % p. a. Es wird ein fixer Startzins für die Einlagen der ersten 12 Monate mit 1,25 % p. a. garantiert.

Auf Grundlage dieser Vorgaben ergibt sich die folgende Berechnung:

  • EUR 7.665,43 berechnetes Kapital zum Ende der Vertragslaufzeit
  • EUR 7.311,00 Mindestkapital bei ungünstigstem Zinsverlauf
  • EUR 8.035,00 Maximalkapital bei bestmöglicher Zinsentwicklung
  • 0,60 % p. a. bis 4,20 % p. a. Effektiver Jahreszins

Fazit unseres Ratgebers Bausparen in Österreich

Die Zinsentwicklung an den Kapitalmärkten in Österreich befinden sich seit Jahren auf historischen Tiefstständen. Ein Ende dieser Entwicklung ist aktuell nicht absehbar. Besonders vor diesem Hintergrund ist das Bausparen eine renditestarke Alternative, um Geld anzulegen.

Noch wichtiger ist der Bausparvertrag vor dem Hintergrund, wenn man plant, in der Zukunft eine eigene Immobilie zu erwerben. In der Ansparphase winken staatliche Zuschüsse und eine marktgerechte Verzinsung der Einzahlungen. Am Ende der Vertragslaufzeit besteht die Option auf ein Bauspardarlehen zu einem günstigen Kreditzins.

Trotzdem ist es sinnvoll, auch bei den Bausparverträgen eine genaue Marktübersicht zu erhalten.

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