Bester CFD-Broker in Österreich September 2022 – Test & Vergleich

CFDs sind so etwas wie das schnelle Geschäft an der Börse für Trader mit wenig Eigenkapital. Zumindest lässt sich dieser Schluss ziehen. CFDs bedeuten, dass Trader mit geliehenem Geld auf Basiswerte setzen können.

Das Spannende an CFDs ist, dass man auch bei fallenden Kursen Geld verdienen kann – man muss den Trend nur richtig interpretieren.

Es gibt zum einen spezielle CFD-Broker, die nur diese Variante des Tradings anbieten, andere Broker bieten auch den Handel mit CFD an. Aber worauf kommt es an, um den besten CFD-Broker zu finden?

  • FxPro
  • brokerjet
  • Fibo Group Ltd.
  • MRC Markets
  • Daytrade Austria
  • Cortal Consors
  • Comdirect
  • Flatex
  • Onvista

CFDs – was ist das?

Das Kürzel CFD steht für „contracts for difference“, auf deutsch Differenzkontrakte. Bei einem CFD handelt es sich um ein klassisches Derivat. Der Trader setzt nur einen Bruchteil des Betrages ein, den er handeln möchte, die Differenz stellt der Broker bei einem Intraday-Geschäft als zinsloses Darlehen zur Verfügung.

Vorteile

  • Kostenlose Auszahlung
  • Keine Einzahlungsgebühr.
  • Ideal als CFD Broker in Österreich

Nachteile

  • Kredit- / Debitkarte nicht verfügbar
  • Nur eine Kontenbasiswährung
  • Langsame Auszahlung – über 3 Tage

Zum Online Broker Flatex

Bleibt die Position über Nacht offen, fallen Zinsen an.

CFDs werden auf Aktien, Rohstoffe, Indizes, Futures und Zinsen abgeschlossen. Liegen Währungspaare als Basiswerte zugrunde, spricht man vom Forexhandel. Der Trader erwirbt bei einem Aktien-CFD keine Aktie, sondern nur eine abstrakte Forderung.

Angenommen, ein Trader möchte 10.000 Euro auf einen Kursanstieg einer Aktie setzen. Die Margin, das einzubringende Kapital, macht bei Aktien mindestens 20 Prozent aus. Faktisch kann der Trader jetzt 50.000 Euro investieren.

Steigt der Aktienkurs um zehn Prozent, erhält der Anleger 5.000 Euro abzüglich der Spesen für den Broker ausbezahlt.
Fällt der Aktienkurs dagegen, wird der Trade an einem bestimmten Punkt abgebrochen.

Tipp: Zum Thema Bester CFD Broker gibt es auch spezialisierte Informatiosnsseiten mit genauen Broker Testberichten und Vergleichen.

Die Höhe der Margin, der Mindesteinlage, ist gesetzlich geregelt und richtet sich nach den zugrunde liegenden Basiswerten:

AnlageklasseMargin (%)HebelMargin (EUR)Positionsgröße (EUR)
Indizes52010.000200.000
Rohstoffe101010.000100.000
Aktien20510.00050.000

Wissenswertes: bester Broker für CFDs in Österreich

Der Teufel liegt bei der Auswahl des besten Brokers für CFDs in Österreich im Detail. Entwickelt sich der Kurs entgegen der Annahme des Traders, kommt es darauf an, welches Geschäftsmodell der Broker zugrunde legt.

  • Im harmlosesten Fall verliert der Trader sein komplett eingesetztes Kapital, die 10.000 Euro. Sieht der Broker jedoch eine Nachschusspflicht vor, kann es richtig teuer werden. Angenommen, der Trader setzt auf steigende Kurse.
  • Der Kurs des Basiswertes fällt jedoch so stark, dass der Verlust mehr als 10.000 Euro beträgt.

Da der Anleger nicht den besten Broker für CFDs in Österreich gewählt hat, sondern einen richtig schlechten Anbieter irgendwo auf den Virgin Islands, gibt es keinerlei Sicherungssysteme und eine Nachschusspflicht. Der Trader bemerkt den Verlust bei einem Minus von 25.000 Euro, schließt den Trade, muss aber 15.000 Euro nachschießen.

Wichtig bei der Auswahl der Broker sind mindestens zwei Dinge:

  • Es erfolgt ein Margin-Call, wenn sich ein Verlust andeutet.
  • Der Broker verzichtet auf die Nachschusspflicht.

Die Kosten beim besten Broker für CFDs

Die Kosten beim Handel mit CFDs gliedern sich in drei Unterpunkte:

  • Fixkosten
  • Transaktionskosten
  • Evtl. Finanzierungskosten

Zu den Fixkosten zählen, sofern sie erhoben werden, die Kontoführungsgebühren für das Verrechnungskonto und Kosten für Ein- und Auszahlungen.

Die Transaktionskosten, genannt der Spread, stellen die entscheidende Größe dar. Die Transaktionskosten muss der Trader an den Broker bei einem Deal abführen. Angenommen, der Trader setzt auf einen Index, der bei 5.300 notiert. Der Spread beläuft sich auf 2 Punkte. Kauft der Trader ein CFD auf den Index, muss er diesen für 5.302 erwerben. Geht er short, heißt, er will verkaufen, ist dies für 5.298 möglich. Die Differenz ist die Gebühr für den Broker.

Finanzierungskosten fallen an, wenn der der Trade über Nacht geöffnet bleibt. Der Broker leiht dem Trader üblicherweise die Differenz zwischen Margin und Positionsgröße ohne Zinsen, wenn der Trade am selben Tag eröffnet und geschlossen wird. Bei Übernachtgeschäften werden Zinsen fällig.

Es lohnt sich also bei der Suche nach dem besten CFD-Broker in Österreich, einen Blick auf die Kosten zu werfen. Da die Transaktionskosten die größte Position darstellen, sollte ihnen bei der Auswahl auch das größte Gewicht zu kommen.

Die Technik

Bezüglich der Handelsumgebung greifen fast alle Anbieter auf die Trader Workstation 4 (TWS 4) und den Webtrader zurück. Diese beiden Tools sind von der Technologie her Standard und unterscheiden sich höchstens vom an den jeweiligen Broker angepassten Design. Bei den Apps finden sich häufig Eigenkonstruktionen, die aber nicht zwingend schlecht sind.

Grundsätzlich gilt, dass einer der Faktoren, die für einen CFD-Broker in Österreich sprechen, das Demokonto ist. Mit dem Demokonto ermöglichen es die Broker, dass sich die Kunden mit der Handelsoberfläche vertraut machen können und ein Gefühl dafür bekommen.

Die Technik der TWS 4 und des Webtraders sind eines, die Stabilität der Leitungen das andere. In der Spitzengruppe der Anbieter ist dieses Thema aber auch eher nebensächlich. Anbieter wie Flatex, Consors oder FXpro wissen, was ihre Klientel erwartet und arbeiten nicht mit „zweitbesten“ Lösungen.

Abgesehen von der Technik lohnt sich auch ein Blick auf das Ausbildungsangebot. Der Handel mit CFDs ist spannend und bietet echte Renditechancen. Er setzt aber auch voraus, dass sich Einsteiger zunächst mit der Materie vertraut machen können.

Fazit: bester Broker für CFDs in Österreich

Fassen wir zusammen, welche Erwartungshaltung wir an den besten Broker für CFDs in Österreich haben und ob er die Fragen danach positive beantworten kann:

  • Sind die Gebühren vergleichsweise günstig und bietet der Broker etwas für sein Geld?
  • Verzichtet der Broker auf die Nachschusspflicht, wenn der Trade „aus dem Geld“ läuft?
  • Steht ein kostenloses Demokonto zur Verfügung?
  • Stehen Anfängern Webinare oder Tutorials zur Verfügung?
  • Ist der Aufbau der Handelsplattform verständlich, lässt sie sich intuitiv bedienen?
  • Ist die App für das Trading von unterwegs ausgereift?
  • Ist der Support telefonisch auch im Inland oder über eine kostenlose Servicenummer erreichbar und spricht er Deutsch?