Südkoreanischer Wirtschaftsprofessor: „Bitcoin ist kein Absicherungsmittel“

Am 11. Juni hat ein Wirtschaftsexperte aus Südkorea die Kryptowährungen als schlechte Wahl für die Absicherung in Zeiten der Corona-Pandemie bezeichnet.

Gemäß “The Scoop” meinte der Professor Hong Ki-hoon, der an der Universität Hongik tätig ist, in diesem Zusammenhang, dass er den Bitcoin keinesfalls als sicheren Hafen bzw. als ein Absicherungsmittel in jener Kategorie mit Gold, den US-Staatsanleihen oder dem US-Dollar steht. Trotzdem räumt er ein, dass jene Volatilität auf den Finanzmärkten mehr und mehr Anleger und auch Trader in den Kryptomarkt hineintreibt.

Keine gute Absicherung mit dem Bitcoin

Der Bitcoin darf keinesfalls als ein Wertaufbewahrungsmittel bezeichnet werden, erklärte der Ökonom. Um ein sicheres Wertaufbewahrungsmittel zu werden, müssen vor allem zwei Voraussetzungen erfüllt werden.

Erstens ist e die Volatilität des gewählten Finanzprodukts, die gering sein muss und zweitens, wenn jene Volatilität auf den anderen Märkten zunimmt, muss jener Wert des Finanzprodukts auch ansteigen. Entsprechend erfüllen die Kryptowährungen hierfür nicht die notwendigen Kriterien.

  • Das Handelsvolumen der Kryptowährungen ist während der Corona-Pandemie gestiegen, was jene zweite Voraussetzung des Ökonoms erfüllen würde, jedoch sieht er die Entwicklung im Widerspruch zu der ersten Bedingung, weshalb er die Kryptowährungen auch den Status als ein Absicherungsmittel wiederum abspricht.
  • Ein Grund für das steigende Kryptohandelsvolumen nachdem alle Finanzmärkte abgestürzt sind, ist, dass eine hohe Volatilität auf dem Markt attraktiv genug ist, um den Wertverlust auch ausgleichen zu können.

Die Krypto-Regulierung ist heute noch unzureichend

Zudem wirft dieser Artikel auch Fragen über eventuelle Marktmanipulation in dieser Kryptobranche auf. So ist der Markt in Südkorea nicht hinreichend reguliert, weshalb viele Anleger sich nicht an die Kryptowährungen herantrauen werden.

Auch ein anonymer Kryptoexperte bekräftigt jene Einschätzung. Ein Durchschnittsanleger kann kaum noch heute die Risiken an den Börsen richtig einschätzen und auf dem Kryptomarkt ist dies fast unmöglich. Es muss sich zunächst das Fachwissen angeeignet werden, um hier auch richtig und sicher zu investieren.

Das Finanzministerium Südkoreas hat am 27. Mai eine Änderung den dem geltenden Einkommensteuergesetz angekündigt, wovon auch die Einnahmen aus dem Kryptohandel betroffen sein können.

Bogart, ein Teilhaber aus der Investmentfirma Blockchain Capital, ist hier überzeugt, dass Bitcoin langfristig ein gesichertes Wertaufbewahrungsmittel sein wird, allerdings sieht er den Status noch nicht gänzlich als erreicht an.

Die entsprechenden Ankündigungen machte Bogart dann am 20. August in jenem Interview mit Bloomberg, in welchem er bestätigte, dass das Risiko der Abwertung der Währungen dem Bitcoin schon zugutegekommen ist.

Die Flucht in jene marktführende Kryptowährung bestätigte der Experte, was die These, dass der Bitcoin für die Anleger eine gute Absicherung ist, noch zusätzlich untermauert. Trotzdem betont Bogart, dass der Bitcoin sich momentan auch in der Entwicklungsphase befindet, warum in derzeitigen Krisenzeiten die Funktion noch nicht erfüllt sein könnte.

Wie auch Cointelegraph vorher berichtet hatte, ist Allaire, der Geschäftsführer des Kryptozahlungsdienstleisters Circle auch der Meinung, dass jene Abwertung von Fiatwährungen den Kurs des Bitcoin nach oben treibt. Hier hatte Allaire schon Anfang August dies bestätigt, dass der Zusammenhang zwischen jener Rekordabwertung des Yuans in China sowie dem Aufschwung der Kryptowährung auf dem Markt besteht.

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