Bitcoin Group: Die Ruhe vor dem Sturm!

Bitcoin ist die Mutter aller Cryptowährungen. Inzwischen gibt es unzählige, doch alle Ideen gehen auf diesen Anbieter zurück, der einstmals die digitalen Devisen aus der Taufe hob.

Doch es stellt sich in letzter Zeit immer häufiger die Frage, ob Bitcoin seine Dominanz am Markt behalten kann oder nicht. Trotz massiver Investitionen von Personen wie Peter Thiel, welcher als Mitbegründer von PayPal und Facebook Investor bekannt wurde.

Ist der derzeitige stabile Verlauf des Kurses nur die Ruhe vor dem Sturm und was erwartet die Anleger in Zukunft, wenn sie in diese Währung investieren wollen?

Die Herrschaft geht zu Ende

Ein Fakt ist schon seit längerer Zeit zu beobachten. Bitcoin verliert immer mehr an Dominanz auf dem Markt. Inzwischen schieben sich andere Währungen nach vorne, wenngleich dieser älteste Vertreter immer noch unangefochten an der Spitze steht.

Wichtig: Über mögliche Bitcoin Alternativen informieren

Der Verfall ist aber dramatisch. Vor rund einem Jahr hatte Bitcoin noch 80 Prozent des Marktanteils für sich allein. Inzwischen sind die Werte aber auf 33,3 Prozent gefallen, was einen mehr als massiven Abstieg bedeutet.

Hieraus lässt sich nur die Schlussfolgerung ziehen, dass die neuen Währungen am Markt in der letzten Zeit massiv an Wert zugelegt haben. Dies ist aber weniger, im Verfall des Bitcoins zu suchen, als vielmehr an der Werststeigerung der Altcoins, die in den letzten Jahren wie junge Pilze aus dem Boden geschossen sind.

Verfolgungsjagd

Der Trend war deutlich zu sehen, als am Anfang des Jahres, der Bitcoin in Taunsenderschritten zwischen seinem Rekordhoch und einem deutlichen Tief Hin und Her pendelte. So verfiel der Wert der Währung innerhalb kurzer Zeit um 10.000 Dollar, um dann wieder 5.000 Dollar zuzulegen.

Dies ist auch der Tatsache geschuldet, dass andere Coins zum ersten Mal die magische Grenze von 1.000 US-Dollar überschritten haben. Kürzlich war dies bei Ethereum der Fall, wobei diese dann auch gleich wieder von Ripple an zweiter Position abgelöst wurde. Auch die Währung Dash, ein bis zu diesem Zeitpunkt eher langsam wachsender Konkurrent, schnellte Ende des letzten Jahres noch schnell über die 1.000 Dollar und erhöhte somit den Druck auf Bitcoin.

All dies ist ein Zeichen, dass die Bitcoin Group – jenes Unternehmen dass den Bitcoin schuf und bis heute kontrolliert – nicht auf der Höhe der Zeit ist. Hier könnte es zu massiven Kurseinbrüchen kommen, wenn die Verantwortlichen schnell entsprechend Gegensteuern.

Neue Ideen

Doch man hat die Situation in der Bitcoin Group glücklicherweise erkannt und beschränkt sich nicht nur mehr auf den reinen Handel mit Bitcoin.

Inzwischen sind auch der Ether-Coin von Ethereum und Bitcoin Cash in das Portfolio aufgerückt, was das Interesse der Anleger wieder deutlich erhöht hat.

Allerdings stellt sich trotz dieser Maßnahmen die Frage, ob es ausreichend sein wird, nur neue Angebote zu schaffen. Im Kern der Sache benötigt die Bitcoin Group eine fundamentale Konsolidierung, um weiterhin an führender Position im Markt zu bleiben.

An entsprechenden Maßnahmen wird intern grade gearbeitet, doch könnten genau diese Vorhaben den Sturm auslösen, der den Bitcoin entweder in ungeahnte Höhen trägt, oder diese älteste digitale Währung in den Abgrund reißt. Derzeit ist die Lage noch positiv zu sehen und mag im Sinne der Anleger hoffen, dass dies auch so bleibt.

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