Buchhaltungssoftware in Österreich – Kosten, Anbieter & Vorteile

Das Thema Buchhaltung ist für Selbstständige und Unternehmer in jedem Fall wichtig und von großer Bedeutung. Wer sich in die Selbstständigkeit begibt, wird meist schneller als man denkt mit Formularen, Dokumenten und Behörden konfrontiert.

Gerade die Abrechnungen, Steuern und andere Themen sind für die Selbstständigen oftmals lästige Zeitfresser. Je nach Unternehmensform ist es erforderlich, dass eine unterschiedliche Form der Buchhaltung durchgeführt wird.

Was ist bei einer Buchhaltungssoftware zu beachten und warum ist sie so wichtig?

In vielen Fällen vergeht eine Menge an Zeit zum Sammeln von Belegen, die dann an den Steuerberater in einem Pendelordner transferiert werden. Eine Software kann dabei helfen und in jedem Fall von Vorteil sein.

Wichtig: Mit einer Software ist die Buchhaltung leichter zu organisieren

Oftmals reicht es aus, wenn Rechnungen fotografiert werden und mit Hilfe der App entsprechend im System erfasst werden können. Zahlreiche Buchhaltungssoftware Lösungen haben eine gewisse Intelligenz entwickelt, welche dazu führt, dass Rechnungen automatisch erkannt und in das System eingepflegt werden können.

Die komplette Verbuchung der Rechnungen kann automatisch erfolgen, so dass eine Menge an Aufwand gespart werden kann.

Ebenso kann die Buchhaltungssoftware dabei helfen, Rechnungen automatisch abzugleichen und Überweisungen zu vollziehen. Wer bisher manuell in seinen Kontoauszügen entsprechende Rechnungen geprüft hat und die Buchhaltung auf dem Papier vollzogen hat, der wird wissen, wie viel Zeit hierfür geopfert werden muss.

Es besteht bei einigen Softwarelösungen für die Buchhaltung die Option, dass eine Verbindung mit der Bank aufgebaut wird und Zahlungseingänge automatisch mit den Rechnungen verknüpft werden. Dies hat den Vorteil, dass man direkt sehen kann, welche Rechnungen noch offen sind und welche bereits bezahlt wurden.

  • Rechnungen werden automatisch bezahlt und in der Übersicht markiert
  • Kunden, die ihre Rechnungen bezahlt haben, werden angezeigt
  • Offene Rechnungen können im System dargestellt werden

Innerhalb der Buchhaltungssoftware gibt es meist auch die Option, dass Eingangsrechnungen direkt beglichen werden können und zwar aus der Software heraus über eine Verbindung zum Online Banking der Bank. Dies führt dazu, dass schnell eingesehen werden kann, welche Rechnungen selbst noch zu bezahlen sind und welche Rechnungen von Kunden noch offen sind, bzw. schon beglichen wurden.

Wie hilft die Buchhaltungssoftware bei der Einnahme-Überschuss Rechnung und bei der Umsatzsteueranmeldung?

Die Buchhaltungssoftware kann auch bei diesen beiden Fällen in jedem Fall einen Vorteil haben und einen Mehrwert bieten. Da die Buchhaltungssoftware in der Regel alle Einnahmen und alle Ausgaben über das Firmenkonto kennt, ist es möglich, dass automatisch eine Einnahme-Überschuss Rechnung, kurz EÜR erstellt werden kann.

 

Gleichzeitig kann der Nutzer der Software sehen, für welchen Zeitraum die Einnahmen und Ausgaben dargestellt werden sollen und entsprechend, wie hoch der Gewinn und der Verlust ausfallen. In der Praxis lassen sich somit sehr leicht anzeigen, wie es um das Unternehmen steht. Die Auswertungen lassen sich meist perfekt als .pdf Datei anzeigen, so dass es möglich ist, ein gutes Reporting für das eigene Unternehmen zu führen.

  • Buchungssoftware kann alle Einnahmen und Ausgaben in Datei erfassen
  • Zeiträume können frei gewählt werden
  • Umsätze können problemlos sichtbar gemacht werden

Nicht nur bei diesem Thema, sondern auch bei der Umsatzsteuervoranmeldung ist die Buchhaltungssoftware in der Regel ein großer Vorteil. Die Umsatzsteuervoranmeldung wird in der Regel online vollzogen und kann direkt an das Finanzamt gesendet werden.

Wer ein Unternehmen gerade neu gegründet hat, muss diese sogar einmal im Monat vollziehen. Später gibt es dann die Möglichkeit, dass die Umsatzsteuer einmal im Quartal an das Finanzamt gezahlt wird. Die in Deutschland verbreitete Software Elster, die vom Finanzamt aus kostenfrei zur Verfügung gestellt wird, muss somit nicht mehr eingesetzt werden.

Die Umsatzsteuervoranmeldung kann mit der richtigen Software zur Buchhaltung ebenfalls entsprechend schnell erledigt werden. Es besteht die Option, dass diese auch direkt an das Finanzamt gesendet werden kann.

Was kostet eine Buchhaltungssoftware?

Wer sich für eine Buchhaltungssoftware interessiert, der sollte zwischen lokalen Lösungen und Cloud Lösungen unterscheiden.

Das bedeutet konkret, dass überleget werden soll, ob die Lösung wirklich bei einem selbst auf dem Computer installiert werden muss, oder ob es nicht vollkommen ausreichend ist, wenn alles über eine Cloud funktioniert. Oftmals ist dies auch davon abhängig, wie es mit der Security aussieht und wo das Hosting der Cloud stattfindet und wie sensibel die Daten sind.

Wer sich für eine Cloud Lösung entscheidet, muss in vielen Fällen mit Kosten im Bereich von 10 bis 20 Euro je Monat rechnen. Bei einer lokalen Lösung können Kosten von mehreren hundert Euro entstehen, die jedoch nur einmalig anfallen. Grundsätzlich ist zu erwähnen, dass die Kosten für die Software natürlich steuerlich geltend gemacht werden können.

Buchhaltungssoftware speziell für Österreich: Welche Buchhaltung Software gibt es auf dem Markt?

Wir listen einige Beispiele auf, so dass durchaus eine attraktive Auswahl an Softwareangeboten zur Verfügung steht, um die Buchhaltung in Österreich bestens zu organisieren:

Es gibt für den Markt in Österreich einige Softwareangebote, die für die Buchhaltung genutzt werden können.

  • sevDesk Buchhaltungssoftware
  • Webseite: https://sevdesk.at/buchhaltungssoftware/
  • 14 Tage.Kostenlos und unverbindlich testen.
  • Belege einfach digitalisieren
  • Rechnungen automatisch abgleichen und überweisen
  • Einnahmen-Überschuss-Rechnung
  • Umsatzsteuer-Voranmeldung
  • Viele weitere Funktionen & Vorteile

Die Software everbill zählt zu den beliebtesten und bekanntesten Softwareprodukten auf dem heimischen Markt. Anzumerken ist, dass sie eine komplette Buchhaltung in der Cloud verspricht. Das bedeutet konkret, dass alles, was sonst mühsam auf Papier erledigt werden muss, direkt online erledigt werden kann.

Rechnungen können mit wenigen Klicks online erstellt werden und auch professionelle Angebote können mit Hilfe von everbill ohne großen Aufwand geschrieben werden. Der komplette Einkauf inklusive Rechnungen und Bestellungen wird mit Hilfe von everbill professionell verwaltet und darüber hinaus ermöglicht die Software es, das Lager online zu verwalten und entsprechend zu organisieren.

Letztendlich bietet die Software darüber hinaus noch eine wunderbare Statistik, die dabei hilft, die Ergebnisse und Umsätze zu visualisieren. Somit kann über einen längeren Zeitraum die Entwicklung des Unternehmens mit verfolgt werden.

Wie finde ich eine Buchhaltungssoftware in Österreich, die lokal installiert werden kann?

Auch Angebote für eine Software, die lokal installiert werden kann, gibt es in Österreich im Bereich der Buchhaltung. Es ist zu erwähnen, dass zahlreiche Programme inzwischen in der Cloud angeboten werden. Das bedeutet, dass die kompletten Daten und z.B. Rechnungen nicht mehr lokal gespeichert werden, sondern auf einem Server. Für viele Unternehmen ist dies natürlich im Vorfeld mit ihren Sicherheitsrichtlinien abzustimmen.

Schweighofer bietet zahlreiche Softwareprodukte rund um die Buchhaltung für kleinere und für mittelgroße Betriebe. Einige Produkte davon sind sogar für Mandanten aus Deutschland geeignet. Die Buchhaltungssoftware inkludiert z.B. eine Kostenrechnung und lässt sich ohne Probleme installieren und nutzen.

Neben einer Standardversion wird die Software auch in einer Profi-Version angeboten, welche eine höhere Anzahl an Mandanten ermöglicht. Auch gibt es in der erweiterten Version zusätzliche Möglichkeiten, mit der Software Auswertungen zu erledigen.

Buchhaltungssoftware für Kleinunternehmen in Österreich – wie erledige ich preiswert meine Buchhaltung?

Wer in Österreich sein Unternehmen hat und die Buchhaltung preiswert erledigen möchte, der kommt um eine günstige Software nicht herum. Fakt ist, dass es viele Produkte auf dem Markt gibt, die auch die spezifischen Regeln für Österreich inkludieren und die leicht zu bedienen sind.

Ab einem Preis von 8,33 Euro im Monat und mit einer gratis Testdauer von 30 Tagen bietet Freefinance eine sehr umfangreiche Software an, wenn es darum geht, dass die Buchhaltung für das eigene Unternehmen erledigt wird.

Mit Hilfe der Software können Einnahmen und Ausgaben im Blick gehalten werden. Ferner besteht die Option, das Programm durch zusätzliche Bausteine zu erweiteren. Es können zahlreiche Features in der Demo angeschaut werden. Auch Video Tutorials werden zu der Software geboten, welche sehr leicht zu verstehen ist und sich beinahe von alleine bedienen lässt. Ziel der Software ist es, dass die Buchhaltung selbst durchgeführt werden kann und zwar komplett ohne irgendwelche zusätzlichen Aufwände zu haben.

Ebenfalls aus Österreich kommt die Software RZL, welche sich an Unternehmer richtet, die besonders viel im Bereich Rechnungswesen erledigen wollen und eine komplette Buchhaltung online erledigen möchten. Die Software ist leicht zu bedienen und kann in der Cloud, bzw. als Online Version sowie als lokal zu installierende Software genutzt werden.

Im Bereich Rechnungswesen ist der Konzern seit mehr als 35 Jahren tätig und zählt aktuell mehr als 13.000 Nutzer seiner Software Lösungen.

Es wird stets darauf geachtet, dass die Bedienung der Produkte sehr leicht ist und entsprechend alle Inhalte aktuell sind. Die Einarbeitungszeit bei RZL ist im Vergleich zu anderen Softwarelösungen sehr kurz. Die Software ermöglicht es, binnen weniger Sekunden eine betriebswirtschaftliche Auswertung zu erledigen.

Der Hersteller Foxyoffice bietet ebenfalls eine Software zur Buchhaltung an, die in Österreich sehr populär ist.

Hierbei handelt es sich um eine digitale Software, die ideal geeignet ist, um alle Einnahmen und Ausgaben unter Kontrolle zu halten. Ebenso können Rechnungen sowie Angebote und das Mahnwesen über die Software abgedeckt werden. Als besondere Extras können z.B. ein digitales Fahrtenbuch sowie eine Zeiterfassung oder aber auch 2Do Listen erstellt werden. Die Software ist sehr umfangreich, jedoch kann jeder Nutzer selbst entscheiden, welche Module und Infos er haben möchte und entsprechend sein eigenes Paket zusammen stellen.

Generell ist der Markt der Buchhaltungssoftware in Österreich sehr überschaubar.

Die Anwender müssen sich entscheiden, ob sie eine Software für die Nutzung in der Cloud, oder mit einer lokalen Installation haben wollen. In der Cloud besteht meist der Vorteil, dass die Daten von überall eingesehen werden können und die Buchhaltung nicht unbedingt am lokalen Computer erledigt werden muss.

Welche Buchhaltungssoftware wird in Deutschland in der Praxis gerne eingesetzt – Beispiele!

Die Buchhaltungssoftware Lexoffice hat jede Menge Vorteile und wird von einigen Menschen im Alltag eingesetzt. Wer sich für eine gute Software in diesem Bereich interessiert, die einige Vorzüge hat und die bereits häufig erfolgreich getestet wurde, der ist mit Lexoffice in jedem Fall gut aufgestellt.

Hier eine Information zu der Software:

Die Software Lexoffice ist eine webbasierte Software, die vor allem für Kleinunternehmer, aber auch für Freelancer bestens geeignet ist. Wer sich für diese Software entscheidet wird feststellen, dass sie sich weiter entwickelt und zwar sehr schnell.

Sollten Funktionen fehlen, besteht die Möglichkeit, dies in der Community zu äußern und entsprechend nachzufragen. Die Software wurde mit Lexware im Dialog entwickelt und so waren es mehrere hundert Unternehmen, die dazu beigetragen haben, dass die Software heute so beliebt und erfolgreich geworden ist.

Es ist davon auszugehen, dass sich die Software in den kommenden Jahren weiter positiv entwickeln wird und entsprechend noch mehr Firmen darauf aufspringen werden. Dieses Projekt ist für alle interessant, die eine gute Software suchen, an der immer wieder weiter gearbeitet wird und mit der sehr viel erreicht werden kann.

Bei Monkey Office handelt es sich um eine Software, die für Freiberufler aber auch für Selbstständige und Unternehmer geeignet ist. Sie dient dazu, Angebote und auch Rechnungen zu schreiben. Die komplette Buchhaltung und auch entsprechende Meldungen, die für das Finanzamt erforderlich sind, können über die Software abgewickelt werden.

Open Source Buchhaltung mit Gnucash

Wer im Bereich der Buchhaltung und Finanzverwaltung auf so genannten Open Source Technologie setzt, der wird feststellen, dass es mit GnuCash eine spannende Option gibt.

Diese Software, welche stets weiter entwickelt wird, hat den Vorteil, dass die kompletten Finanzen von privaten Nutzern sowie von kleinen Unternehmen hierüber abgewickelt werden können. Wer möchte, kann auch das Homebanking inkl. dem HBCI nutzen. Es besteht die Option, dass der komplette Geschäftsverkehr mit Hilfe der Software abgewickelt werden kann.

  • Name: GnuCash
  • Webseite: https://www.gnucash.org/
  • Preise: kostenlos

Grundsätzlich sind gerade Cloud Lösungen im Bereich der Buchhaltung sehr gefragt. Es lohnt sich daher, diese genau unter die Lupe zu nehmen. Ergänzt wird diese Technik durch Open Source Projekte, die in vielen Fällen kostenfreie Lösungen anbieten.

Was verdient ein Buchhalter in Österreich?

Der Beruf des Buchhalters ist ein sehr interessanter und vor allem auch ein sehr wichtiger Beruf, welcher in einem Unternehmen oder auch in einem kleinen Geschäft oder auch in einem Restaurant oder einem jeden anderen beliebigen Betrieb eine sehr große Rolle spielt und auf keinen Fall fehlen darf. In der Regel versuchen sich vor allem die Besitzer eines kleinen Ladens oder eines kleinen Betriebs zunächst einmal selbst in dem Bereich der Buchhaltung.

Wenn Sie als Buchhalter/in arbeiten, verdienen Sie voraussichtlich mindestens 27.500 € und im besten Fall 46.600 €. (Quelle: StepStone Österreich)

Dies machen diese in der Regel, um Kosten und somit Ausgaben zu sparen. wer sich schon einmal an der Buchhaltung versucht haben sollte, der sollte in diesem Zusammenhang jedoch sehr schnell festgestellt haben, dass es sich bei dieser um eine sehr viel umfangreichere und auch wesentlich kompliziertere Tätigkeit handelt, als man sich dies vielleicht zunächst vorstellen zu vermag.

Zu dieser Tatsache gesellt sich der Umstand, dass die Buchhaltung in einem kleinen Betrieb bereits alles andere als einfach und unkompliziert ist. Doch je größer ein Unternehmen ist, desto umfangreicher und komplizierter gestaltet sich in der Regel auch die Buchhaltung. Aus diesem Grund überrascht es nicht, dass es sich bei dem Beruf des Buchhalters um einen Beruf handelt, welchen man erlernen muss, sodass man sich als Buchhalter bezeichnen darf.

Bei der Buchhaltung handelt es sich um soviel mehr als um das reine Verbuchen von Geschäftsvorfällen

Wenn man kein Fachmann auf dem Gebiet ist und sich zuvor noch nie wirklich mit dem Tätigkeitsfeld der Buchhaltung beschäfitgt hat, dann stellt man sich keine besonders aufwändige und umfangreiche Arbeit darunter vor. Denn oft verbinden die Menschen mit der Tätigkeit eine Buchhalters das reine Verbuchen von Geschäftsvorfällen.

Diese falsche Annahme führt auch leider oft zu der Tatsache, dass viele Menschen das Vorurteil haben, dass es sich bei dem Buchhalter eigentlich gar nicht um einen richtigen Beruf handelt, da jeder dazu in der Lage ist die Geschäftsvorfälle zu verbuchen.

Wie aber schon gesagt wurde, handelt es sich bei dieser Verbuchung nur um einen sehr kleinen Teil der Aufgaben, welche ein Buchhalter übernimmt. Die Tätigkeit eines professionellen und ausgebildeten Buchhalters ist sehr viel größer und weitaus umfassender.

Wer sich etwas genauer mit diesem Beruf auseinandersetzt, der wird merken, dass es sich bei diesem Beruf um weitaus mehr, als um ein rein trockenes Fachgebiet handelt. Denn, vor allem, wenn man als Buchhalter in einem mittelständischen und großen Unternehmen engagiert ist, ist kein Tag wie der andere. Denn in einem solchen Fall gestalten sich die vielen unterschiedlichen Aufgaben immer anders, sodass es sich bei diesem Beruf im Endeffekt um einen sehr abwechslungsreichen Beruf handelt.

Zu den Aufhaben eines Buchhalters gehört es unter anderem die einzelnen bestimmten Geschäftsvorfälle zu bearbeiten und diese zu verbuchen, indem sie sich an den handelsrechtlichen Vorschriften und auch an den Grundsätzen der ordnungsgemäßen Buchführung orientieren.

Was macht die Buchhaltung zu einem interssanten Job?

Was die Buchhaltung zu einem so interessanten und auch umfangreichen Job macht, ist die Tatsache, dass man als Buchhalter nicht nur die organisatorischen Aufgaben übernimmt, sondern auch eine sehr wichtige und vor allem fundamentale beratende Funktion hat.

Denn als Buchhalter berät man die Unternehmensleitung des Unternehmens, in welchem man tätig ist, in der Regel in vielen diversen steuerrechtlichen und betriebswirtschaftlichen Fragen.

Welche Aufhaben hat ein Buchhalter nun genau?

Auf eine lange Rede folgt nun ein kurzer Sinn. Bevor nun genauer darauf eingegangen wird, wie viel ein Buchhalter verdient, kann man hier ganz genau sehen, wie sich der Beruf gestaltet und, welche Aufgaben auf einen Buchhalter zukommen.

Ein wichtiger Fakt ist dabei, dass die Anzahl der Aufgaben eines in einem Unternehmen engagierten Buchhalters mit der Unternehmensgröße steigt.

Man kann in dem Bereich der Buchhaltung zudem zwischen zwei diversen Bereichen unterscheiden. Auf der einen Seite gibt es die Finanz-Buchhaltung und auf der anderen Seite steht die Lohn-Buchhaltung.

Die Finanz-Buchhaltung

Bei der Finanz-Buchhaltung handelt es sich im Grunde genommen um nichts anderes, als um den externen Bereich des gesamten Rechnungswesens.

Wer als Buchhalter in diesem Bereich tätig ist, kümmert sich um allee Vorgänge, welche auf Zahlen basieren. Zu dieser Aufgabe gesellen sich auch die beiden weiteren Aufgaben der Rechnungsstellung und der Rechnungsprüfung. Handelt es sich bei dem Beruf um eine sehr große Buchhaltungsabteilung, kann man aus zwei weiteren Bereichen unterscheiden, in welche man die Aufgaben des Buchhalters aufteilen kann. So gibt es sowohl die

Kreditoren- als auch die Debitorenbuchhaltung. Während sich die Kreditorenbuchhaltung um sämtliche Vorgänge eingehender Rechnungen kümmert, konzentriert sich die auch die Debitorenbuchhaltung auf die ausgehenden Rechnungen. Diese werden von dieser bearbeitet und geprüft.

Die Lohn-Buchhaltung

Bei der Lohn-Buchhaltung handelt es sich um den zweiten wichtigen Bestandteil und somit um das zweite wichtige Tätigkeitsfeld eines Buchhalters. Bei diesem Tätigkeitsfeld eines Buchhalters geht es vor allem darum, dass dieser die Löhne und die Gehälter der Mitarbeiter, welche in dem Unternehmen tätig sind, richtig und korrekt abrechnet.

In diesem Zusammenhang muss sich der Buchhalter nicht nur auf die Löhne und die Gehälter an und für sich konzentrieren, sondern zu diesen gesellen sich dabei auch diverse Sozialleistungen, wie zum Beispiel die Krankenversicherungs-, die Arbeitslosenversicherungs- und zu guter Letzt die Rentenversicherungsbeiträge.

Auch mit sogenannten Einmalzahlungen müssen sich die Buchhalter in diesem Zusammenhang beschäftigen. Zu diesen Einmalzahlungen gehören dabei unter anderem Zahlungen wie das Weihnachts- oder das Urlaubsgeld, sowie auch andere Arten der Spesen.

Die materiellen Güter eines Unternehmens

Mit den oben genannten Tätigkeiten eines Buchhalters ist es nicht genug. Denn auf diesen warten in einem Unternehmen noch viele weitere Aufgaben. So kümmer sich dieser unter anderem auch um die materiellen Güter eines Unternehmens. Zu diesen zählen dabei unter anderem die Maschinen und auch das Firmengebäude für sich. Die Anlagen-Buchhaltung kümmert sich in diesem Fall um die Verwaltung und auch um die korrekte Abschreibung dieser materiellen Güter. Zu guter Letzt muss sich die Geschäftleitung des Unternehmens auf den Buchhalter verlassen können, da dieser auch für die Weitergabe der verlässlichen Zahlen an die Geschäftsleitung zuständig ist.

Was für Voraussetzungen muss man mitbringen, um in einem Unternehmen als Buchhalter arbeiten zu können?

Um in einem Unternehmen oder auch in einem kleinen Betrieb als Buchhalter tätig sein zu können, muss man in der Regel einige wichtige Voraussetzungen erfüllen. Bei diesen handelt es sich in aller erster Linie um die Voraussetzung, dass man über eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung verfügt.

Es gibt dabei keine Ausbildung speziell zum Buchhalter, doch die kaufmännische Ausbildung umfasst alle wichtigen Punkte, welche für den Beruf des Buchhalters wichtig und entscheidend sind.

Was jedoch in diesem Zusammenhang durchaus möglich ist, ist eine Weiterbildung zum geprüften Bilanzbuchhalter zu machen, nachdem man seine kaufmännische Ausbildung abgeschlossen hat. Es gibt auch die Möglichkeit des Studiums. Unternehmen stellen sehr gerne Studienabsolventen ein, welche über einen Studienabschluss in Betriebswirtschaft verfügen.

Wie gestaltet sich das Gehalt eines Buchhalters?

Eine sehr wichtige Frage, welche in dem Zusammenhang mit dem Beruf des Buchhalters eine sehr große Rolle spielt, ist die Frage danach, wie viel man als Buchhalter verdient und wie sich die Aufstiegschancen in diesem Bereich gestalten. Dabei muss man eine klare Differenz zwischen dem Buchhalter und dem Bilanzbuchhalter machen.

Denn bei dem Bilanzbuchhalter handelt es sich um eine Weiterbildung, welche die Buchmacher machen können, um die Leiter der Karriere eine Stufe weiter nach oben zu klettern und somit mehr Geld zu verdienen.

Denn bei Bilanzbuchhaltern handelt es sich um Menschen, welche in der Regel Führungsaufgaben in Buchhaltungsabteilungen übernehmen.

Wo kann man als Buchhalter arbeiten?

Eine Frage, welche in dem Zusammenhang mit dem Gehalt eines Buchhalters durchaus eine Rolle spielt, ist die Frage danach, wo und in welchen Bereichen man als tätig werden und somit arbeiten kann. Denn zwar denken vielen Menschen automatisch an die Arbeit in einem Unternehmen, wenn diese den Beruf des Buchhalters hören, doch man kann als Buchhalter auch in anderen Bereichen arbeiten. So können diese auch bei Vereinen und bei Verbänden angestellt sein.

Die Faktoren, welche einen Einfluss auf die Höhe des Gehaltes eines Buchhalters haben

Wie es bei vielen anderen Berufen auch der Fall ist, gibt es in dem Bereich der Buchhalter ebenfalls einige Faktoren, welchen einen Einfluss auf die Höhe des Gehaltes haben.

  • Die größe des Unternehmens und die Anzahl der Aufgaben spielen eine große Rolle. Je größer das Unternehmen ist und je mehr Aufgaben der Buchhalter hat desto höher fällt in der Regel das Gehalt des Buchmachers aus
  • Die Region, in welcher man als Buchhalter angestellt ist, spielt ebenfalls eine große Rolle und hat einen Einfluss auf das Gehalt
  • Die Wieterbildung zum Bilanzbuchhalter sorgt für ein höheres Gehalt
  • Die Erfahrung hat auch einen Einfluss auf das Gehalt des Buchhalters

Und wie hoch ist nun das Gehalt genau?

Ganz genau kann man nicht sagen und festlegen, wie viel ein Buchhalter im Monat in Österreich verdient. In dem besten Fall kann dieser auf ein Jahresgehalt von 46.600 € kommen. Das Durchschnittsgehalt liegt jedoch eher bei 35.600 €. So kann man als Buchhalter gut von seinem Gehalt leben und kann sich je nach größe des Unternehmens auf einen besseren und somit auch auf einen höheren Lohn für die geleistete Arbeit in dem Unternehmen freuen.

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