CFD Handel mit Strategie: Welche Vorteile bringt Position Trading?

Der CFD Handel kann mit verschiedenen Strategien verfolgt werden. Das so genannte Position Trading ist eine davon und hat jede Menge Optionen. Grundsätzlich ist es hier möglich, dass z.B. auf übergeordnete Trends gesetzt wird und dann mit CFDs von dem Trend profitiert werden kann.

Der Handel mit CFD hat in den vergangenen Jahren nicht nur in Österreich, sondern auch in vielen anderen Ländern wie Deutschland oder Großbritannien an Bedeutung gewonnen. Das bedeutet in der Praxis, dass in diesen Ländern deutlich mehr CFD Handelskonten eröffnet wurden, als es noch vor ein paar Jahren der Fall gewesen ist.

Einer der Hintergründe dürfte sein, dass durch den Handel von CFDs in jedem Fall sehr hohe Renditen erzielt werden können, wenngleich das Risiko ebenfalls deutlich höher ist, wenn der Handel von CFDs gestartet wird.

Hohe Rendite-Chancen beim CFD Handel

Es lohnt sich, über das Internet beim CFD Handel auch einzelne Strategien wie eben Position Trading in Betracht zu ziehen und diese zu nutzen. Generell ist es jedoch erst einmal wichtig, dass der CFD Handel selbst verstanden wird.

Warum ist der CFD Handel in Österreich derzeit so beliebt?

Der CFD Handel hat in den vergangenen Jahren deutlich an Wichtigkeit im Handel in Österreich zulegen können. Das liegt unter anderem daran, dass der CFD Handel inzwischen sehr gute Renditechancen bietet und immer mehr Trader mit mageren Zinsen, wie es z.B. beim Tagesgeldkonto der Fall ist, nicht mehr zufrieden sind.

Zu beachten ist dabei natürlich, dass die Trader entsprechend auch das Risiko beachten müssen, welches beim CFD Handel nicht auszuschließen ist und welches deutlich höher ist, als es bei vielen anderen Anlageformen der Fall ist.

Beim CFD Handel, bzw. beim Handel über Contracts for difference geht es vor allem darum, dass durch Wertunterschiede Renditen gemacht werden. Dabei werden entsprechende Basiswerte ausgewählt, deren Wertentwicklung dann gehandelt werden können.

Die Anzahl der Basiswerte, die ausgesucht werden können, sind je nach CFD Broker sehr unterschiedlich. Es gibt zum Teil mehrere tausend Werte, die im Bereich der Aktien als Basiswert genutzt werden können.

Ferner gibt es auch z.B. entsprechende Möglichkeiten, wie Aktien, Rentenmarktindizes, allgemeine Indizes oder aber auch Anleihen und Rohstoffe genutzt werden können, um in den Handel mit CFDs einzusteigen. Wer sich über Devisen informiert wird ebenfalls feststellen, dass diese entsprechend genutzt werden können, um in den Handel einsteigen zu können und Renditen zu erzielen.

  • Höhere Renditechancen als z.B. beim Tagesgeldkonto
  • Hohes Knowledge notwendig
  • Niedrigere Gebühren als beim klassischen Aktienhandel

Wichtig zu verstehen ist, dass beim CFD Handel keine Aktien gekauft werden. Das bedeutet konkret, dass entsprechend nur auf die Kursunterschiede gewettet werden kann. Es werden keine Aktien gekauft und somit entstehen auch nicht die typischen Ordergebühren, mit welchen beim Aktienkauf zu rechnen ist.

Auch muss erwähnt werden, dass der Trader beim CFD Handel keinerlei Stimmrechte besitzt und auch nicht in der Lage ist, Dividenden zu erzielen. Es wird lediglich auf die Wertentwicklung, bzw. auf die Differenz gewettet. Bei einem Broker für CFDs gibt es auch keine Fälligkeit, was den Kontrakt angeht.

Die Laufzeit ist demnach unbegrenzt und es ist möglich, dass ein CFD über wenige Minuten, aber auch über viele Tage und Wochen genutzt werden kann. Ziel ist es, dass zwischen dem Ankaufswert und dem Verkaufswert eine positive Differenz erzielt werden kann, so dass entsprechend damit gearbeitet werden kann.

Warum kann auch mit fallenden Kursen beim CFD Handel Geld verdient werden?

Was auf den ersten Blick widersprüchlich klingt, ist beim CFD Handel durchaus keine Seltenheit. Im Gegensatz zum direkten Erwerb von entsprechenden Aktien und Wertpapieren kann beim Handel mit CFDs auch auf fallende Kurse gesetzt werden. Die Trader können dazu beim CFD Handel selbst entscheiden, ob sie long oder short gehen wollen.

Wer sich beim CFD Handel dazu entscheidet, long zu gehen, der wird entsprechend langfristig in jedem Fall aufsteigende Kurse setzen. Wenn es jedoch darum geht, dass man auf fallende Kurse setzt, bzw. auf eine fallende Entwicklung hofft, dann ist es erforderlich, dass man entsprechend short geht.

Beide Varianten sind bei dem CFD Trading möglich und beide Varianten haben Vorteile sowie als auch Nachteile.

Welche Vorteile und Nachteile hat der CFD Handel?

Der Handel mit CFDs hat eine Menge an Vorteilen, aber auch eine mindestens genau so große Menge an Nachteilen. Anzumerken ist, dass im CFD Handel zum Beispiel sehr hohe Renditen erzielt werden können und das mit einer sehr geringen Summe an Geldeinsatz.

Dies ist dadurch möglich, dass der CFD Handel entsprechend mit sehr hohen Hebeln genutzt werden kann. Der Hebel sorgt dafür, dass deutlich mehr Geld eingesetzt wird, als eigentlich geplant wurde. Das bedeutet konkret, dass bedingt durch den Hebel mit einer Summe gearbeitet werden kann, die gar nicht zur Verfügung steht.

Die Verlustmöglichkeiten sind durch diese Variante des CFD Tradings ebenfalls sehr hoch und zwar deutlich höher, als es beim regulären Handel der Fall ist. In der Regel sorgt der Broker dafür, dass das Verlustrisiko minimiert wird und zwar entsprechend dadurch, dass eine Position irgendwann „glatt“ gezogen wird. Das bedeutet, dass der Totalverlust möglich ist, jedoch keine Schulden mit CFDs gemacht werden können.

  • Hebel können schnell hohe Gewinne ermöglichen
  • Risiko ist höher als bei einfachen Geldanlagen ohne Hebel

Trader, die im Vorfeld noch nie etwas mit dem CFD Trading zu tun gehabt haben sollten darauf achten, welche Vorteile das Traden hier hat und welche Risiken vorhanden sind.

Durch Demokonten bei den Brokern können die Trader genau festlegen, wie sie entsprechend Handeln wollen und einzelne Strategien wie z.B. das CFD Position Trading ausprobieren. Gerade beim Position Trading ist es nicht unbedingt leicht, diese Strategie zu verfolgen, ohne ein Basiswissen in CFDs zu haben.

Wie funktioniert das Position Trading?

Im Vergleich zu vielen anderen CFD Strategien ist das Position Trading eher etwas für Anleger, die langfristig denken und die entsprechend über einen langen Zeitraum Gelder anlegen möchten. Ziel ist es, dass bei dieser Form des Tradings in jedem Fall langfristig Gelder angelegt werden und Gelder über viele Wochen bis Monate investiert werden.

Dabei achtet der Trader beim Position Trading darauf, dass er so genannte übergeordnete Trends identifiziert. Diese gilt es dann zu Verfolgen und via CFD davon zu profitieren. Ein übergeordneter Trend kann zum Beispiel die Entwicklung eines Indizes sein.

Die technische Analyse und auch die Fundamentalanalyse werden häufig eingesetzt, wenn es darum geht, dass Trends von Indizes, aber auch von einzelnen Werten identifiziert werden. Dementsprechend kann der Trader einem Trend via Short folgen oder aber auch via Long – in Abhängigkeit davon, in welche Richtung sich der Trend entwickelt.

Ausdauer und Geduld sind beim Position Trading essentiell

Im Vergleich zu anderen Anlageformen im CFD Trading geht es beim Position Trading vor allem darauf, dass langfristig investiert wird und Positionen gehalten werden. Ziel ist es, dass das Kapital entsprechend mit Hilfe eines Hebels vergrößert werden kann.

Die Anleger brauchen bei dieser Art des CFD Handels in jedem Fall sehr viel mehr Zeit und Ausdauer, als wenn sie sich für kurzfristige Kontrakte entscheiden, bei denen schnell klar ist, ob ein Gewinn oder ein Verlust möglich sind.

Im Vergleich zu meist sehr kurzfristigen Anlegen ist jedoch klar, dass entsprechend bei einem Position Trader langfristig gesehen ein sehr hoher Gewinn realisiert werden kann.

Wo kann ich das Position Trading lernen?

Wer das Position Trading lernen möchte, der kann im Internet jede Menge an Tutorials oder aber auch Webinaren buchen. Mit Hilfe derer kann das Trading in der Theorie und vollkommen ohne Risiko gelernt werden. Wer langfristig gesehen entsprechend handeln möchte, der kann ohne Probleme beim Thema Position Trading auch darauf achten, dass die passenden Tradingwege erst einmal in einem Demokonto vollkommen ohne Risiko geprüft und dann durchgeführt werden.

Demokonten sind in jedem Fall hilfreich, wenn es darum geht, dass entsprechend gehandelt wird und dass alles ohne echtes Geld erst einmal getestet wird. Mit ihnen können jede Menge verschiedener Tradingstrategien gleichzeitig geprüft und ausprobiert werden – ohne, dass Geld verloren geht und ohne, dass man etwas verliert. In der Regel kann durch den Einsatz eines Demokontos beim Position Trading eine Menge an Erfahrungen gesammelt werden.

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