CFD Handel – Trendfolge Strategie – Chancen

Der CFD Handel nimmt in Österreich aber auch in Deutschland und in vielen anderen Ländern mittlerweile eine immer wichtiger werdende Rolle ein. Das bedeutet unter anderem, dass mehr Menschen mit CFDs handeln und entsprechende Handelskonten eröffnen.

Grundsätzlich gibt es zahlreiche CFD Broker, bei denen die Handelskonten binnen weniger Tage eröffnet werden können.

Beim CFD Handel gibt es verschiedene Strategien, wie zum Beispiel die Trendfolge, bei der man versucht einem bestimmten Trend, wie der Name schon vermuten lässt, zu folgen.

Anzumerken ist, dass die CFD Trendfolge jedoch nur dann ausgeübt werden kann, wenn grundsätzlich verstanden wurde, wie CFDs funktionieren und welche Vorteile durch den Handel mit CFDs erlangt werden können.

Ferner ist auch zu erwähnen, dass natürlich entsprechend die Risiken der CFDs abgedeckt werden müssen, da diese ebenfalls sehr groß sein können. CFDs bedeutet im Detail nicht, dass Aktien oder andere Wertpapiere gekauft werden, sondern dass entsprechend die gehandelt werden. Die Trader können im CFD Handel auf steigende oder aber auch auf fallende Kurse setzen. Dies gilt unter anderem für entsprechende Aktien, aber auch auf Rohstoffe, Anleihen oder z.B. komplette Indizes.

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Wichtig: Vorab genau zum CFD Handel informieren!
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Wie funktioniert der CFD Handel in Österreich?

Der CFD Handel in Österreich funktioniert genau wie auch in vielen anderen Ländern in Europa. Der Trader braucht zunächst ein so genanntes CFD Handelskonto, mit welchem er in den Handel starten kann.

Wenn er dieses Konto eröffnet hat, kann er entsprechend einen Differenzkontrakt zeichnen und wettet somit im Detail auf den Kursunterschied bei einem Basiswert.
Die Anzahl der Basiswerte sind je nach CFD Anbieter sehr unterschiedlich. Bei einigen CFD Brokern gibt es nur ein paar hundert Basiswerte, bei anderen hingegen ist die Anzahl der Basiswerte so groß, dass gleich mehrere tausend Basiswerte gehandelt werden können.

In den meisten Fällen sind folgende Werte also so genannte Basiswerte für den CFD Handel und damit auch für den CFD Trendfolge Handel zulässig:

  • Aktien (z.B. Blue Chips aus dem DAX)
  • Indizes (z.B. der DAX)
  • Rohstoffe (z.B. Gold und Öl oder Silber)
  • Anleihen
  • Devisen
  • Rentenmarktindizes

Die Anzahl der einzelnen Basiswerte kann sehr verschieden sein. Was die Anzahl der so genannten Indizes angeht, sind es maximal 10 bis 15, die von den einzelnen Brokern angeboten werden. Wer sich die Anzahl der Aktien als Basiswerte anschaut wird nicht gerade selten eine Menge von etwa 1.000 Aktien oder sogar mehr finden, die er als Basiswert für seinen Differenzkontrakt auswählen kann.

Wichtig zu wissen ist, dass man nie das Wertpapier selbst kauft und somit auch keine Stimmrechte hat und auch keine Dividende erhält. Man wettet innerhalb des Zertifikates darauf, dass es Unterschiede beim Kurs gibt und nicht darauf, dass man z.B. eine Rendite durch eine Dividende erhält. Anzumerken ist, dass bei CFDs auf negative und auch auf positive Kursentwicklungen gesetzt werden kann.

Wie lange läuft ein CFD?

Wer sich für einen CFD entscheidet, der wird feststellen, dass dieser in seiner Laufzeit nicht beschränkt ist. Das bedeutet konkret, dass es bei einem CFD keine Fälligkeit gibt. In der Theorie kann der CFD praktisch unendlich lange genutzt werden, jedoch ist anzumerken, dass der CFD in jedem Fall unterschiedlich hohe Gebühren mit sich bringt.

Die Margin, die gezahlt werden muss, wird natürlich höher, wenn der CFD über einen langen Zeitraum aufgelassen wird. Es ist anzumerken, dass in jedem Fall Gebühren anfallen, wenn man den CFD einfach weiterlaufen lässt.

In der Regel liegen die Gebühren unterhalb der Kosten die für ein Investment in den Basiswert fällig würden. Anzumerken ist, dass man die Kostenstruktur der CFDs in jedem Fall im Vorfeld analysieren sollte, da es hier zu großen Problemen kommen kann, wenn man sie eben nicht verstanden hat.

Wie kann ich beim CFD Handel mit fallenden Kursen Geld verdienen?

Grundsätzlich kann der Trader sich beim CFD Handel entscheiden, ob er long oder short gehen möchte. Jemand, der sich dafür entscheidet, long zu gehen, der wird langfristig davon ausgehen, dass die Kurse steigen und setzt somit natürlich entsprechend auf steigende Kurse.

Wer hingegen davon ausgeht, dass die Kurse, bzw. der Wert eines Basiswertes sinkt, der sollte auf short setzen und somit davon ausgehen, dass die Kurse entsprechend wieder sinken. Es lohnt sich also in jedem Fall, bei einem Investment darauf zu achten, wie man wettet und welche Renditen hier möglich sind.

CFD Strategie Trendfolge: welche Optionen sind möglich?

Die so genannte Trendfolge wird von vielen Tradern gerne genutzt, wenn es darum geht, dass CFDs gehandelt werden. Anzumerken ist dass bei dieser Handelsoption bereits bekannte Trends analysiert und identifiziert werden und entsprechend darauf gesetzt wird, dass diese Trends weiter laufen und man entsprechend ihnen folgt, bzw. darauf setzt.

In der Regel kann mit Hilfe eines CFDs nicht nur auf steigende, sondern auch auf fallende Kurse gesetzt werden, so muss also nur gesehen werden, wenn sich eine Aktie in einem Trendkanal befindet und schon kann man diesem über einen CFD Kontrakt folgen.

In vielen Fällen ist es schwierig, dass ein neuer Trend bei einem Kurs vorhergesagt werden kann. Daher muss darauf geachtet werden, welche Trends bereits bestehen. Es ist dann möglich, dass man diesen Trends über einen gewissen Zeitraum folgen kann, denn in der Regel sind Trends über einen gewissen Zeitraum konstant. Natürlich kann niemand vorhersagen, ob ein Trend für einen Zeitraum von 10 Tagen oder von 6 Monaten konstant ist.

Hier muss jeder Trader selbst entscheiden, wann es sich lohnt, auf den Trend aufzuspringen und diesem zu folgen. Generell sollten die Anleger also wissen, dass es möglich ist, niemals den besten Kurs zu erwischen. Wer sich für Trends interessiert, sollte sich genau wie auch beim Handel mit Aktien von Anfang an entsprechende Ziele setzen, die es zu erreichen gilt.

Wenn diese Ziele erreicht wurden kann entsprechend gehandelt werden. Es lohnt sich also in jedem Fall, entsprechende Trends ohne Problem zu erkennen und im Vorfeld zu entscheiden, wie lange man ihnen wirklich folgt.

Trends können über verschiedene Indikatoren ausfindig gemacht werden. Das so genannte MACD wird häufig genutzt, um zum Beispiel Signale für den Kauf oder aber auch für den Verkauf von Aktien auszumachen und entsprechend dem Trend folgen zu können.

Welches Risiko besteht beim Handel mit CFDs?

Der Handel mit CFDs ist insgesamt als sehr risikoreich zu betrachten. Das bedeutet konkret, dass es sehr hohe Verluste bis hin zum Totalverlust gibt, die hier realisiert werden können. In der Praxis ist zu erwähnen, dass der Handel mit CFDs erst z.B. über ein Demokonto geübt werden sollte, bevor damit das entsprechende Risiko eingegangen wird.

Es lohnt sich daher in jedem Fall, über das Netz erst einmal zu üben, bevor mit „echtem“ Geld gehandelt wird. Wer sich für den CFD Handel interessiert, der sollte natürlich auch berücksichtigen, dass es bei den Trendfolgen als Strategie viel zu lernen gibt. Gerade bei fallenden Märkten ist eine entsprechende Strategie meist auch für Laien recht schnell zu erkennen, so dass diese auf die Trendfolge aufsetzen können und entsprechende CFDs handeln können.

  • Hohes Verlustrisiko bis hin zum Totalverlust möglich
  • Hebel steigern Chancen und Risiken gleichzeitig

Es lohnt sich, über das Internet dafür zu sorgen, dass die passende Strategie online vorher ausgewählt wird. Neben der Trendfolge gibt es gerade im CFD Handel noch viele weitere Strategietypen, die verfolgt werden können. Der Anleger selbst entscheidet, welche Strategie er verfolgen will und natürlich auch, welche Vorteile und Nachteile (Risiken) mit der Strategie verknüpft sind. Anzumerken ist, dass positive sowie als auch negative Entwicklungen im Bereich CFD per Trendfolge verfolgt werden können und als Strategie genutzt werden können.

Videotutorials der Broker nutzen

Die Tutorials, die von den Brokern angeboten werden, sind sehr unterschiedlich. Sie haben den großen Vorteil, dass sie genutzt werden können, um entsprechende Strategien erklärt zu bekommen und diese dann später auch in der Praxis anwenden zu können.

Kostenlose CFD Videos helfen in jedem Fall weiter, zu verstehen, wie der CFD Handel genutzt werden kann und welche Vorteile er bieten kann. In der Praxis werden die kostenlosen Tutorials sogar in verschiedenen Sprachen angeboten und verstehen sich nicht gerade selten von alleine.

Es lohnt sich also, darauf zu achten, dass die Tutorials geschaut werden, sofern sie offeriert werden. Auch kostenfreie CFD eBooks sind eine Hilfe, wenn es darum geht, CFD Strategien zu verstehen und in die Praxis umzusetzen.

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