CFD Trading Trends: Scalping – was ist das eigentlich?

Das Scalping spielt beim CFD Trading eine wesentliche Rolle.

Es ist eine von vielen möglichen Strategien, wie Anleger beim CFD Trading aktiv werden können und ihr Geld investieren können. Das Scalping ist auch unter den Codewörtern Orderbuch oder Level II Scalping bekannt.

Es handelt sich um eine besonders intensive und harte Variante des CFD Tradings, welche vor allem für echte Börsenprofis in Frage kommt, die das Geschäft verstehen.

Beim Scalping geht es darum, dass einzelne Marktbewegungen aus dem großen und ganzen Stück der Bewegung herausgelöst wird und nun auf kleinste Marktbewegungen geachtet wird. Das bedeutet konkret, dass es beim Scalping nicht darum geht, wie sich der Kurs zum Beispiel über einen Tag entwickelt hat, sondern vor allem darum, wie sich der Kurs binnen weniger Sekunden oder Minuten entwickelt.

Hohe Rendite-Chancen beim Scalping als Trading-Strategie!

Somit ist es möglich, dass beim Scalping auf sehr kleine Kursbewegungen reagiert werden kann, bzw. dass hier sehr kleine Kursbewegungen einen sehr großen Einfluss haben können.

  • Kleinste Kursbewegungen werden betrachtet
  • Großer Einfluss via Hebel möglich
  • Besonders schnelle Art zu handeln

In vielen Fällen wird das Scalping vor allem dort betrieben, wo so genannte Blue Chips gehandelt werden. Damit sind Aktien von großen Unternehmen gemeint, die in den wichtigsten Märkten eines Landes vertreten sind.

Wer sich für das Scalping interessiert wird feststellen, dass es hier in jedem Fall sehr große Unterschiede bei den einzelnen Märkten gibt.

Grundsätzlich kann der CFD Broker dabei helfen, einen Einblick in die notwendige Ordertiefe, bzw. Markttiefe zu gewährleisten, was jedoch nicht immer der Fall ist. Die Übersicht über Bid und Ask Kurse ist hier für die Trader interessant. Aufgrund der Nachfrage und auch des Angebotes kann entsprechend gehandelt werden. Dabei haben die Trader beim Skalpieren das Ziel, dass die Differenz zwischen dem Bid und dem Ask Kurs genutzt wird, um damit eine Rendite zu erzielen.

Die Kursänderungen, die zu einer Rendite, bzw. zu einem Gewinn bei dieser Art des Tradings führen sind meist sehr gering. Es ist anzumerken, dass die Gewinnspanne dennoch sehr hoch sein kann. Das liegt unter anderem daran, dass es möglich ist, auch hier mit einem Hebel zu arbeiten. Der Hebel sorgt dafür, dass deutlich höhere Summen bewegt werden, als eigentlich vorhanden sind.

Der Scalping Markt bietet den Tradern die Chance, sehr hohe Renditen zu erzielen. Gleichzeitig können aber auch hier sehr hohe Verluste realisiert werden. Es ist anzumerken, dass im Bereich der CFD Plattformen nicht viele Plattformen den entsprechenden Zugriff ermöglichen. Es ist notwendig, dass ein so genannter Direct Market Access, kurz DMA vorhanden ist, damit entsprechend gehandelt werden kann. Wenn dies der Fall ist, kann das Scalping ohne Probleme und vor allem aber auch ohne großen Aufwand leicht betrieben werden.

Scalping ist eine Strategie, die vor allem für erfahrene Trader interessant ist und die in jedem Fall sehr viele Chancen bietet. Da das Risiko aber in jedem Fall nur schwer eingeschätzt werden kann, sollte die Strategie nur von wirklichen Trading Profis genutzt werden.

Wie funktioniert eigentlich der CFD Handel?

Beim CFD Handel geht es darum, dass mit Kursdifferenzen Renditen erzielt werden. In der Praxis bedeutet, dies dass zum Beispiel auf einen Basiswert zu einem bestimmten Kurs gesetzt wird und das Ziel ist, dass dieser Wert z.B. steigt oder sinkt.

Die Differenz zu dem Kaufpreis kann als Rendite bezeichnet werden und entsprechend sogar durch den Einsatz eines Hebels deutlich vergrößert werden. In der Praxis ist es möglich, dass ohne Probleme mit Hilfe des Differenzkontraktes gearbeitet werden kann und unterschiedlichste Basiswerte eingesetzt werden können.

Anbei eine Übersicht der möglichen Basiswerte, die entsprechend für den CFD Handel genutzt werden können:

  • Aktien (meist mehrere tausend Basiswerte möglich)
  • Indizes (z.B. DAX oder ATX etc.)
  • Rentenmarktinidzes
  • Anleihen
  • Rohstoffe (z.B. Öl oder Gold und Silber)
  • Devisen bzw. Währungen und Wechselkurse

Die Auswahl der Basiswerte ist bei jedem CFD Broker unterschiedlich groß. Es ist möglich, dass auf sehr verschiedene Entwicklungen gesetzt werden kann. Der Käufer erhält jedoch nicht die Aktie selbst, sondern entsprechend lediglich den CFD, bzw. Differenzkontrakt.

Das bedeutet, dass man lediglich die Entwicklung der Aktie benötigt, nicht jedoch die Aktie selbst, wenn man in den Handel mit CFDs starten möchte. Es gibt bei dieser Art des Handelns keine Dividenden und natürlich auch kein Stimmrecht, wenn es darum geht, dass eine Aktionärsversammlung eingebrufen wird.

Der Handel mit CFDs kann ohne Probleme über das Internet vollzogen werden. Es ist möglich, dass dieser Handel sehr leicht genutzt werden kann, wenn ein entsprechendes Handelskonto geführt wird. Zwischen dem Ankauf und dem Verkauf muss ein Spread erreicht werden, der positiv ist und somit wird eine Rendite erzielt.

Im Vergleich zum Handel von Wertpapieren, bzw. Aktien selbst ist der Handel mit CFDs deutlich günstiger, als wenn die Papiere direkt über einen Broker gehandelt werden. Es ist in der Regel nicht notwendig, dass das Wertpapier gekauft werden muss, sondern es ist lediglich notwendig, dass entsprechend ein kleiner Teil des Wertes als Sicherheit hinterlegt werden muss. Grundsätzlich werden etwa 1 bis 10% der Gesamtkosten als Kosten angerechnet, wenn ein solches Investment aufgesetzt werden soll.

Wie habe ich die Gewinne aus dem CFD Handel zu versteuern?

Grundsätzlich ist anzumerken, dass die Gewinne aus dem CFD Handel ganz normal versteuert werden müssen, genau wie es auch beim Handel mit Aktien der Fall ist. Die Abgeltungssteuer in Höhe von 25% muss in jedem Fall entrichtet werden und darüber hinaus ist anzumerken, dass auch entsprechend der Solidaritätszuschlag gezahlt werden muss und entsprechend auch die Kirchensteuer entrichtet werden muss.

Kann ich im CFD Handel auch mit fallenden Kursen Gewinne erzielen?

Wer sich für den CFD Handel interessiert, der wird feststellen, dass er nicht nur mit steigenden, sondern auch mit fallenden Kursen Renditen erzielen kann. In der Praxis ist es möglich, dass im CFD Handel zum Beispiel auch auf fallende Kurse gesetzt werden können.

So genannte Short Trader setzen darauf, dass die Kurse fallen und so genannte Long Trader setzen darauf, dass die Kurse steigen. In der Praxis ist anzumerken, dass es deutliche Unterschiede zwischen dieser Art des Handelns und den entsprechenden Handelsmöglichkeiten beim Kauf von Aktien gibt.

Welches Risiko gibt es beim CFD Handel?

Das CFD Handelsrisiko ist sehr unterschiedlich groß. Wer einen Hebel nutzt, kann entsprechend noch mehr an Rendite erzielen, jedoch auch ein noch größeres Risiko eingehen. In der Regel können Verluste bis hin zum Totalverlust beim Handel mit CFDs erzielt werden.

Der CFD Handel sollte nur dann wahrgenommen werden, wenn man das Risiko wirklich versteht und entsprechend einschätzen kann. Demokonten und andere Handelsangebote können ebenfalls genutzt werden, um das Trading ohne Risiken auszuprobieren.

Auch das Scalping kann entsprechend über ein Demokonto ausgeübt werden, wenn es darum geht, dass etwas im Demokonto gelernt wird. Fakt ist, dass eBooks, Webinare und andere Online Tutorials auch dabei helfen können, das CFD Trading und das Scalping zu verstehen und korrekt auszuüben.

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