#ConnectingMinds Förderung 2020 in Österreich – Wissenschaftsfonds FWF

In einem neuen Programm möchte der Wissenschaftsfonds nun die Zielgruppe seiner Förderungen etwas weiter fassen. Es sollen zukünftig auch wissenschaftsferne Personen in das Programm unter dem Namen #ConnectingMinds eingebunden werden.

Was ist die #Connecting Minds Förderung?

Der Wissenschaftsfonds FWF startet mit dem neuen Förderprogramm im Bereich von transdisziplinär forschenden Teams durch. Diese Teams sollen in ihren Forschungen finanziell unterstützt werdene.

  • Ein weiteres Ziel von #ConnectingMinds ist es, auch wissenschaftsferne Personen stärker in mögliche Förschungsprojekte einzubinden.
  • Diese Personen könnten beispielsweise Mitarbeiter und Vertreter von NGO, Vereinen, aus der öffentlichen Verwaltung, UnternehmerInnen oder Einrichtung aus dem Bereich Gesundheit und Bildung sein. Dies würde eine Vielzahl von Möglichkeiten schaffen, das Ziel ist ein themenoffenes Programm.
  • Höhe der Förderung: Für die erste Pilotphase zum #ConnectingMinds Projekt stehen Fördergelder in Höhe von vier Millionen Euro für geplante Projekte zur Verfügung. Die Förderung wird aus Mitteln der nationalen Stiftung für Forschung in Österreich finanziert.

Tipp: Am #ConnectingMinds Proposers‘ Day 2020 am 13.03.2020 / 11:00 Uhr im Haus der Forschung in Wien können individuelle Fragen geklärt werden.

Zielsetzung: Förderung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft

Das Ziel dere Förderung bzw. des neuen FWF Programm ist die Förderung von Team, die  “die wissenschaftliches und gesellschaftliches Wissen verbinden, um den anstehenden sozialen, technologischen, ökologischen und ökonomischen Herausforderungen gerecht zu werden”.

Das zentrale Ziel ist die gemeinsame Suche nach möglichen Lösungen für komplexen aktuellen Fragen und eine Förderung in den Bereichen des gesellschaftlichen Engagements sowie dem kollektiven Lernen. Ein weiteres Ziel ist der Transfer von Ergebnissen aus der Forschung in die Praxis.

Das Programm #ConnectingMinds verfolgt folgende Zielsetzungen:

  • Initiierung von kooperativen Forschungsvorhaben, die wissenschaftliches und gesellschaftliches Wissen verbinden (transdisziplinäre Forschung);
  • Unterstützung von Forschungsvorhaben zu Themen von hoher aktueller und zukünftiger gesellschaftlicher Relevanz, in denen nach möglichen Lösungsoptionen für komplexe Herausforderungen gesucht wird;
  • Verbreitung des Dialogs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft sowie Transfer der Forschungsergebnisse in die Praxis (Unterstützung des „Third Mission“-Konzepts);
  • Capacity building der Wissenschaftler/innen in Bezug auf transdisziplinäres Forschen.
  • Quelle: FWF Webseite

Was wird bei #ConnectingMinds gefördert?

  • 1. Stufe: Hier können Anträge gestellt werden, um einen projekt-bezogenen Workshop für die konkrete Ausarbeitung der Projektidee sowie dem geplanten Forschungsprozess durchzuführen. Dieser Workshop wird mit einer maximalen Höhe von 10.000 Euro gefordert.
  • 2. Stufe: Die Einrichtung von Vollanträgen zum Programm im Herbst soll zu konkreten Projekten führen. Die maximale Laufzeit liegt bei fünf Jahren, die maximale Förderhöhe liegt bei 200.000 Euro pro Projekt pro Jahr.

Details zum FWF Programm #ConnectingMinds, Anforderungen, Workshop Dauer sowie den Kontakt für detaillierte Fragen gibt es auf https://m.fwf.ac.at/de/forschungsfoerderung/fwf-programme/connectingminds/ im Überblick.

 

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