Crowdinvesting in Österreich – Rendite, Anbieter, Projekte

“Crowdinvesting” gilt in Anlegerkreisen als interessantes und kreatives Investitionskonzept. Innovative Unternehmen nutzen das Internet, um ihr Firmenkapital mit Unterstützung privater Investoren auszubauen.

Primär sind diese Firmen “Start – Ups”. Dieses Anlagemodell scheint sowohl für Unternehmen als auch für die jeweiligen Geldgeber attraktiv.  Wir informieren über aktuelle Platfformen und Projekte aus dem Bereich Crowdinvesting in Österreich.

Entsprechend erhalten die Unternehmen durch die Summe an Investoren einen direkten Indikator bezüglich dem vermeintlichen Potential, das eine Geschäftsidee birgt.

Somit impliziert eine hohe Anzahl an Anlegern die mutmaßliche Marktfähigkeit der betreffenden Idee. Geldgebern wird im Zuge dieser Geldanlage eine lukrative Rendite versprochen.

Aktuell summieren sich Pressemeldungen, die die Insolvenz zahlreicher über “Crowdinvesting” finanzierter “Start – Ups” thematisieren. So scheiterte etwa das Unternehmen ” foodieSquare”.

Deshalb sollten potentielle Privatanleger das Investitionsmodell ausdrücklich hinsichtlich etwaiger Risiken und ihrer mutmaßlichen Rentabilität hinterfragen.

Defintion des Konzeptes

Im Rahmen der Anlageform “Crowdinvesting” beziehen kreditsuchende Parteien über eine Online- Plattform Kapital von privaten Anlegern. Oftmals nutzen insbesondere “Start – Up – Unternehmen” diese Möglichkeit, um ihr Firmenkapital zu erhöhen.

Die Gelder werden zur Realisation spezieller Projekte und Geschäftsideen verwendet. Das Anlagemodell gilt daher als effektives Instrument, das eine einfache Projektfinanzierung sichert.

Die Verzinsung der Konzepte beträgt in der Regel im Durchschnitt 3,5 % bis 8 %. Für Anleger werden keine zusätzlichen Gebühren fällig. Transaktionskosten entfallen.

Da Banken Kreditvergaben für risikoreiche Projekte scheuen, ist das ” Crowdinvesting” als Alternative zur Finanzierung für kleine und mittlere Unternehmen ( KMU ) zu verstehen.

Anfänglich erzielen neugegründete Firmen keinen Gewinn, und können ihre Finanzierung nicht über Eigenmittel vornehmen. Deshalb sind sie zwingend auf externes Kapital angewiesen.

“Crowdinvesting” ist ein eigenkapital – orientiertes Modell. Geldgeber erzielen daher einen Gewinn aus ihrer Einlage.

” Crowdinvesting – Plattformen” vermitteln zwischen kreditsuchenden Unternehmen und potentiellen Kapitalgebern. Primäre Aufgabe ist die Vermittlung von Eigenkapitalsubstituten.

Fehlende gesetzliche Grundlage

Die Rechtslage bezüglich des Anlegekonzeptes gilt als unklar. So existieren keine expliziten Vorgaben, die die Konzeption reglementieren. Rechtssicherheiten gibt es für das Finanzmodell nicht. Das Bank-, Kapitalmarkt-, Handels – und Gesellschaftsrecht bilden den rechtlichen Rahmen.

Die Internetplattformen sind nicht gesetzlich dazu verpflichtet die Angaben der “Start – Ups” auf ihren Inhalt zu prüfen. Dargelegte Prognosen betreffend der Geschäftsidee sind daher kritisch zu betrachten und als Hypothesen zu verstehen. Die Plattformen müssen zudem nicht ausführlich eventuelle Risiken darstellen.

Geldgeber sollten vor der Investmententscheidung intensiv den jeweiligen Businessplan des ” Start – Ups” prüfen. Spezifische Kontrollmechanismen und Report – Pflichten wirken dem Informationsdefizit zwischen dem Unternehmen und dem Mikroinvestor entgegen. Diese sind in den “Allgemeinen Geschäftsbedingungen” des Plattformbetreibers aufgeführt. Deswegen müssen diese sorgsam gelesen werden.

Reale Gefahr des Totalverlustes

Derartige Anlagekonzepte sind als Risikoinvestment zu klassifizieren. Der vollständige Verlust der investierten Geldsumme gilt daher als möglich.

Diese risikoreichen Anlagen bedingen zwingend adäquate Finanz – Branchenkenntnisse. Lediglich fachspezifisches Wissen ermöglicht eine angemessene Risikoeinschätzung.

Privatinvestoren besitzen dieses relevante Fachwissen im Regelfall nicht. Aufgrund dessen laufen primär diese Personen Gefahr sich von der medialen Euphorie um ” Start – Ups” beeinflussen zu lassen. Das Format eignet sich deshalb nicht zur individuellen Altersvorsorge.

Folglich sollten sich ungeübte Anleger an der Handlungsweise professioneller Investoren orientieren. ” Start – Up – Investments” dieser Personen zeichnen sich durch ihre Diversität aus. Entsprechende Vermögensanlagen bestehen immer aus einem Portfolio – Mix unterschiedlicher ” Start – Ups”.

Dieses Vorgehen basiert auf einer relativen Kalkulation zwischen dem zu erwartenden Verlust und dem anzunehmenden Gewinn.

Finanzexperten gehen von der These aus, dass bereits ein gewinnbringendes Projekt den möglichen Verlust anderer Investitionen überkompensieren kann.

Unerfahrene Privatinvestoren sollten den Anlagebetrag deswegen auf mehrere Unternehmen streuen. Ein Betrag von 1000 € ist demnach auf mindestens zwei unterschiedliche ” Start – Ups” aufzuteilen.

Die Investitionssumme sollte niemals den individuellen finanziellen Handlungsspielraum übersteigen. Anleger sollten daher lediglich so viel Geld investieren, wie im Falle eines Totalverlustes verkraftbar ist.

Stille Beteiligungen und nachrangige Darlehen

Geldanlegern werden im Zuge des ” Crowdinvesting” durch ihre Kapitalanlage nicht zu Gesellschaftern der Firma. Im Normalfall geht das Anlagekonzept mit nachrangigen Darlehen oder stillen Beteiligungen einher.

Aufgrund dessen partizipieren die privaten Geldgeber nicht aktiv an der Firma. Somit können diese Personen keinen unmittelbaren Einfluss auf das Unternehmen nehmen. Sie haben eine Position inne, die ihnen Beteiligungsverhandlungen nicht zugesteht. Persönliche Vorstellungen können daher nicht eingebracht werden.

Optional fungiert eine zwischengeschaltete Projektgesellschaft als Bindeglied zwischen ” Start – Up” und privatem Investor. Auf diesem Weg wird die Partizipation des Anlegers weiter reduziert. Diese Informationen sind in den einzelnen Vertragsbedingungen der Plattformen vermerkt. Änderungen der Modalitäten durch den Privatanleger sind nicht möglich.

Risiken der Anlageform

Die relativ hohen Zinsen, die mit “Crowdfunding – Projekten” einhergehen, reflektieren das Risiko dieser Investments. Das Konzept zählt zum sogenannten ” Grauen Kapitalmarkt”. Dieser wird nicht streng beaufsichtigt.

Zusätzlich ist dieser Kapitalmarkt lediglich eingeschränkt reguliert. Charakteristisch für den grauen Kapitalmarkt sind geringe Transparenz und hohe Risiken. Die hohe Verzinsung belegt die hohen finanziellen Risiken der Anleger. Graumarktprodukte sind hochspekulativ und erfordern meist keinen Anlegerprospekt, der Verbraucher explizit über die Gefahren des Geschäftsmodells aufklärt.

Seit dem 10. Juli 2015 existiert ein Kleinanlegeschutzgesetz. Somit wurde der Verwendungsbereich des Vermögenanlagegesetzes modifiziert und ausgeweitet. Seither sind Nachrangdarlehen an die gesetzliche Informationspflicht für Vermögensanlagen gebunden.

Gläubigern obliegt das Recht den jeweiligen Geldbetrag frühzeitig zurückzuzahlen. Diese Beträge sind rechtlich als nachrangige Darlehen einzustufen. Entsprechende Darlehen rangieren zwischen Fremd- und Eigenkapital.

Im Falle einer Unternehmensinsolvenz werden Investoren gegenüber Eigenkapitalgebern vorgezogen. Ihre Forderungen werden aber stets nach denen der Banken bedient. Scheitert ein Projekt komplett, ist dies mit dem Totalverlust der investierten Summe gleichzusetzen.

Potential der Geschäftsidee hinterfragen

Anleger, die eine derartige Investition anstreben, sollten sich im Vorfeld intensiv und kritisch mit dem Projekt auseinandersetzen. Insbesondere die jeweiligen wirtschaftlichen Prognosen sind als hypothetisch einzustufen.

Die diesbezüglichen fiktiven Annahmen gilt es hinsichtlich ihrer Realitätsnähe zu prüfen. die Projektbeschreibung sollte deshalb eine ” Swot- Analyse” umfassen, die detailliert Schwächen und Risiken der Geschäftsidee darstellt.

Einige Plattformen bieten potentiellen Anlegern die Möglichkeit mit anderen Interessenten bzw. Geldgebern in Kontakt zu treten. Ein Blog ermöglicht einen ausführlichen Austausch bezüglich der Validität der Angaben.

Nutzer können so besser die Belastbarkeit der unternehmenseigenen Aussagen bewerten. Eine Plattform sollte sich an der Realität orientieren. So muss das Scheitern der Firmen als mögliches Szenario offen thematisiert werden. Dieser Themenkomplex ist unbedingt als zentraler und transparenter Aspekt des Anlagekonzeptes zu verstehen.

Unterstützung bürgernaher und renditestarker Projekte

Auch vielzählige Städte und Gemeinden nutzen dieses Modell zur Finanzierung von regionalen und bürgernahen Projekten. Bürger unterstützen auf diese Weise sinnvolle Konzepte in ihrer unmittelbaren Umgebung. Zusätzlich wirft die entsprechende Bürgerbeteiligung verhältnismäßig hohe Renditen ab.

Außerdem stellen Gemeinden und Städte für die Anleger aufgrund ihrer Seriosität interessante Partner dar. In diesem Kontext minimiert sich das Risiko der potentiellen Investoren maßgeblich.

“Crowdinvesting” bietet Anlegern in diesen Fällen relative Planungssicherheit. Städte und Gemeinden sind attraktive kreditsuchende Parteien. In Deutschland ist die ” Leih deiner Stadt Geld GmbH” ( www.leihdeinerstadtgeld.de) ansässig , die explizit derartige kommunalen Projekte bewirbt.

In Österreich gibt es facettenreiche Vermögensanlagen, welche regionale Konzepte vermarkten. Verbraucher können etwa über das Portal ” regionalfunding” Konzepte in Niederösterreich mit ihrer Einlage unterstützen.

Diesbezügliche Pläne entstammen meist dem Umweltbereich und zeichnen sich durch ihre Nachhaltigkeit aus. So werden beispielsweise Wind- oder Energieparks durch diese Investitionen finanziert. Anleger können mit Hilfe Ihrer Geldanlage die Region langfristig positiv beeinflussen.

Investitionen können beispielsweise der Plattform “CrowdDesk” entnommen werden. Die ” CrowdDesk GmbH” ist ein technischer Finanzdienstleister und Anbieter dieses Anlagekonzeptes.

Die “GmbH” ist ausdrücklich auf die Beratung und Abwicklung von Bürgerbeteiligungen spezialisiert. Das Unternehmen bietet einen umfassenden Service für Anleger an. Die Basis bilden eine rechtliche Strukturierung, ein Online- Anlegerkonto und eine mechanisierte Dokumentenerstellung.

Immobilieninvestments bereits ab 10 €

Immobilien stellen eine sichere Geldanlage dar. Allerdings ist diese konventionelle Anlage aufgrund hoher finanziellen Kosten für viele Sparer unerschwinglich.

“Crowdinvesting – Plattformen” ermöglichen Interessenten ein neuartiges Immobilien – Anlagekonzept. Laut Verbraucherschützern entfallen rund 1/3 des Finanzierungsvolumens der Plattformen auf Anlagen zur Immobilien – Finanzierung.

Bereits ab 10 € können interessierte Personen bei einigen Anbietern in Wohnungen investieren. Die jährliche Rendite liegt im Durchschnitt zwischen 3, 5 % und 7,5 %. Diese Investitionen weisen eine projektabhängige Diskrepanz hinsichtlich des Risikos auf.

Demnach bergen Investitionen in Neu- und Umbauprojekte mehr Gefahren als Anlagen in fertiggestellte und vermietete Objekte.

Bauverzögerungen und außerplanmäßige Kostensteigerungen sind möglich. Auch in Österreich gibt es Plattformen, die entsprechende ” Crowdinvesting – Konzepte” anbieten. So bewirbt beispielsweise das österreichische ” Crowdinvesting – Portal” ” homerocket” spezifische Immobilien- Anlagen. Auch bei Rendity kann man in Immobilien investieren.

Auf dem deutschen Markt ist beispielsweise die Plattform ” iFunded” Marktführer. Diese bietet vorwiegend Projekte zur Finanzierung an, die in Berlin realisiert werden.

In Form eines Nachrangdarlehens können Anleger zu der Sanierung eines denkmalgeschützten Wohngebäudes beitragen. Das Emmisionsvolumen umfasst eine Millionen Euro. Mindestanlagen betragen 250 €. Das Gebäude ist zu 80 % vermietet. Mieten und Erträge aus der Wohnprivatisierung generieren einen positiven ” Cash – Flow”. Dieser deckt die halbjährlichen Zinszahlungen ab.

Betreffende Finanzprodukte bieten einen geringen Anlegerschutz. Vor einer Investition werden die Anlagekenntnisse des Interessenten abgefragt. Außerdem gibt es ein Vermögensinformationsblatt.

Ein Prospekt ist keine bindende Voraussetzung. Experten fordern deshalb individuelle Bürgschaften des Projektentwicklers oder optional das Abtreten von Gewinnansprüchen ein. Zusätzlich können theoretisch Projektgesellschafts – Anteile verpfändet werden. Diese Garantien können nur durch die einzelnen Bauträger angeboten werden.

Vorteile des Anlagekonzeptes "Crowdinvesting"


Nachteile des Anlagekonzeptes "Crowdinvesting"
Einfache Finanzierung spezifischer Projekte durch externes Kapital von privaten InvestorenHochspekulative Projekte, die dem " grauen Kapitalmarkt" zuzuordnen sind
Hohe durchschnittliche Verzinsung der jeweiligen Einlage ( 3,5 % - 8 %) für AnlegerFehlende gesetzliche Grundlage
Keine zusätzlichen Gebühren und TransaktionskostenGeringe Transparenz und hohe Risiken
Einlagen sind bereits mit minimalen Beträgen möglichMöglicher Totalverlust der Investitionssumme
Mit spezifischen Branchenwissen können diese Projekte hohe Renditen erzielenErfordert umfassendes Finanzwissen
Regionale und nachhaltige Pläne können zielführend unterstützt werdenOftmals fehlende " Swot – Analysen"

In Österreich existieren zahlreiche Plattformen, die Kreditsuchende und potentielle Geldgeber im Rahmen des ” Crowdinvesting” zusammenführt. Das Angebot dieser Anbieter ist mannigfaltig. Deshalb können Verbraucher mit ihrer Einlage viele branchenspezifische Projekte fördern. Im Folgenden werden die einzelnen aktiven österreichischen Plattformen und ihr individuelles Profil skizziert.

Mögliche Vermögensanlagen durch ” Crowdinvesting”

Der Anbieter ” Tausend mal Tausend” (www.1000X1000.at) offeriert explizit Innovationsprojekte und fördert Gründungsvorhaben. Verbraucher unterstützen laut Unternehmensangaben ausschließlich revolutionäre Ideen diverser ” Start – Ups” und zahlreichen Klein- und Mittelunternehmen ( KMUs).

Die Firma besteht seit dem Jahre 2001 und gilt als marktführender Innovationsdienstleister in Österreich. ” Tausend mal Tausend” ist durch die Finanzdienstleister zertifiziert und besitzt ein Gütesiegel des ” European Crowdfunding Network” (ECN). Der Mindestbetrag für Investitionen liegt durchschnittlich bei ein paar hundert Euro.

Das Spezialgebiet der Investment – Plattform ” area2Invest” ( www.area2Invest.at) umfasst die Konzepte von ” Start – Ups”, KMUs und Immobilien. Zusätzlich werden Spezialprojekte beworben. Zentraler Aspekt der Firma sind die Menschen hinter den einzelnen Projekten und die potentiellen Investoren.

Deshalb besitzt der persönliche Kontakt zu Unternehmen, Investoren und Partner höchste Priorität. Vertrauen, Respekt, Zuverlässigkeit und Offenheit stehen kompromisslos im Vordergrund. Geldgeber können sich an Projekten in der Vierländerregion beteiligen. Die unternehmenseigenen Experten besitzen ausgeprägtes Fachwissen bezüglich dieser Region.

Dies ermöglicht eine optimierte Förderung regionaler sowie grenzübergreifender Ideen. Firmengründer ist unter anderem Max J. Heinzle. Dieser gilt als Pionier im Bereich des ” Crowdinvesting”. Das Team überzeugt im Gesamtbild durch langjährige Expertise und umfassendem Branchen Know- How. Anleger können in Konzepte mit unterschiedlichen Rendite – und Risikoklassen investieren.

Die Firma ” Conda” ( www.conda.eu) ist spezialisiert auf Modelle von ” Start – Ups”, KMUs sowie Immobilien. Ergänzt wird das Leistungsportfolio durch verschiedene Tourismusprojekte. Der Anbieter ist in Wien angesiedelt. ” Conda” bietet Anlegern ist Option europaweit in regionale Projekte zu investieren.

Deshalb wirbt das Unternehmen ausdrücklich damit, dass Geldanlagen die regionale Wirtschaft fördern und langfristige positive Effekte forcieren. Das Team zeichnet sich durch Fachexpertise, starke Partner und ein ausgeprägtes Netzwerk aus. Deshalb werden lediglich qualitativ hochwertige Konzepte durch das Portal beworben. Diese werden im Vorfeld einer eingehenden Selektion unterzogen.

” Crowd4climate” (www. crowd4climate.org) bietet ausschließlich Projekte an, die den Klimaschutz in den Entwicklungsländern positiv beeinflussen wollen. Entsprechende Konzepte sollen den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren und zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen.

Der Anbieter verspricht Verbrauchern eine faire, transparente und rentable Einlage. Eine Anlage ist bereits ab einem Mindestwert von 250 Euro möglich. Kleinanleger können mit Hilfe ihres Geldes Konzepte in aller Welt fördern. Die Projekte unterliegen einem Auswahlverfahren, das sich nach strengen ökologischen und sozialen Kriterien richtet.

Im Zentrum des Portals ” Crowd4energy” ( www.crowd4energy.com) stehen nachhaltige Energieprojekte im österreichischen Staatsgebiet. Die Betreiber der Plattform werben damit, dass Investoren durch ihre Einlage maßgeblich zu einer Energiewende Österreichs beitragen.

Entsprechend realisieren die Projektträger bedingungslos Projekte, welche die Energieeffizienz optimieren und zum Ausbau erneuerbarer Energieträger beitragen. Investoren können somit durch ihre Anlage eine saubere Energiezukunft herbeiführen. Einlagen können bereits ab einem Betrag von 250 Euro getätigt werden. Die Betreiber werben mit einer fairen Verzinsung.

Das Fachgebiet der Plattform ” dagobertinvest” ( www.dagobertinvest.at) beschränkt sich ausschließlich auf ” Crowdinvesting – Projekte” etablierter Unternehmen.

Die aufgeführten Konzepte sind etablierten Firmen zuzuordnen. Projekte von Neugründern werden nicht vermarktet. Sämtliche Vermögensanlagen sind betriebswirtschaftlich geprüft und sind von fundiertem Wirtschaftswissen gestützt. Somit reduziert sich die Ausfallwahrscheinlichkeit massiv.

Die Sicherheit der Projekte besitzt unbedingten Vorrang. Die Anbieter versteht ” Crowdinvesting” als Finanzierungsinstrument, das effektiv gegen Nullzinspolitik und Kreditklemme wirkt. Die Gründer entstammen vorwiegend Bankenvorständen und Unternehmensberatungen. Das Portal verfügt über einen einzigartigen Kundenservice. Die projektbezogenen Laufzeiten sind gering und mit einem Intervall von 6 bis höchstens 30 Monate gleichzusetzen. Anlegern wird eine Verzinsung von 5 % bis 8 % offeriert. Anlagen sind ab 250 Euro zu investieren.

Die Firma ” das Ertragreich” ( www.dasertragreich.at) vermarktet Konzepte für österreichische KMUs. Anleger investieren ihr Geld in bestehende heimische bzw. regionale Betriebe bei maximaler Transparenz.

Die Projektlaufzeiten umfassen kurze Zeitfenster und erwirtschaften fixe Erträge. Einlagen werden laut Firmenangaben mit durchschnittlich 7, 33 % verzinst. Die Plattform sichert den Anlegern attraktive Erträge ab dem ersten Tag zu. Geldgeber stehen im direkten Kontakt mit den einzelnen Projektträgern. Außerdem können Erträge optional real bezogen werden.

Der Fokus von ” evercrowd” ( www.evercrowd.com ) liegt auf vielfältigen ” Crowdinvestings” und ” Crowdfundings”. Zentraler Aspekt der beworbenen Modelle bildet die Regionalität.

Anlagen fließen lediglich regionalen Unternehmen zu. Verbraucher investieren im Zuge der qualitativ hochwertigen Angebote in regionale Unternehmen, schaffen neue Arbeitsplätze und stärken die Wirtschaft. Der Anbieter besitzt ein ausgeprägtes und feinmaschiges Partnernetzwerk. So werden Unternehmen im Themenfeld Finanzen, Marketing, Recht sowie PR unterstützt. Investitionen müssen einem Mindestbetrag von 100 Euro entsprechen.

Die Plattform ” finnest” ( www.finnest.com) vertreibt Vermögensanlagen erfolgreicher mittelständischer Unternehmen. Der Erfolg stellt einen wichtigen Indikator für das Auswahlverfahren des Anbieters dar. Demnach müssen Unternehmen, deren Projekte angeboten werden spezielle Kriterien erfüllen.

Deshalb müssen Unternehmen eine bestmögliche Bonität und ein organisch konstantes und mehrjähriges Wachstum nachweisen. Ferner müssen nachhaltige EBITDA Werte belegbar sein. Ein erfahrenes Management und eine stabile Eigentümer – Struktur sind bindende Voraussetzungen. Die durchschnittliche Verzinsung entspricht 5 %.

Vermögensanlagen, die über den Anbieter ” firstcap” (www. firstcap.eu) zu realisieren sind, dienen der Finanzierung von KMUs und ” Start – Ups”. Das Leistungsspektrum ist breit gefächert.

Die Plattform sagt Anlegern eine jährliche Auszahlung zu und garantiert direkte Vorteile durch Wertsteigerungen des Unternehmens. Verbraucher können direkten Kontakt zu den Unternehmen aufnehmen und bei Bedarf konstruktive Kritik äußern. ” firstcap” bietet einen außergewöhnlichen Kundenservice. Wahlweise erhalten Anleger Unterstützung von einem persönlichen Experten. Beträge ab 100 Euro können umgesetzt werden.

” Greenrocket” ( www.greenrocket.com) nutzt ” Crowdinvesting”, um nachhaltige Konzepte von ” Start – Ups” zu finanzieren. Anleger können Projekte in Deutschland und Österreich subventionieren. Investitionen unterstützen wahlweise die Bereiche Energie, Umwelt, Mobilität und Gesundheit. Die Investitionssumme muss einen Wert von 250 Euro abdecken.

Der Anbieter ” homerocket” ( www.homerocket.at ) fördert die Finanzierung von Immobilienprojekten. Ausgewiesene Konzepte entsprechen laut Firma nur der Spitzenklasse, die von erfahrenen Projektentwicklern getragen werden.

Allen Projekten geht vor ihrer Präsentation eine umfassende Prüfung eines unabhängigen Gutachters voraus. Im Zuge dessen wird die Plausibilität des beabsichtigten Vorhabens eingehend hinterfragt.

Jedem Projekt sind ausdrücklich einzelne Informationsdatenblätter zugewiesen. Anleger können ab einer Summe von 250 Euro in österreichische und deutsche Konzepte investieren.

Die ” Lion Rocket GmbH” ( www.lionrocket.com ) ist auf die Finanzierung von Konzepten etablierter Unternehmen spezialisiert. Der Investitionsprozess ist von Transparenz und Sicherheit geprägt. Die Einlagen der Kapitalgeber werden auf ein Treuhandkoto der ” Lemon Way KGaA” eingezahlt. Die Anlagen sind deshalb insolvenzgeschützt.

Unternehmen unterliegen im Vorfeld einer strikten Selektion. Erfahrene Wirtschafts – Experten wählen lediglich die besten potentiellen Projektträger aus. Investoren wird ein jährlicher Fixzins und optional einen projektbezogenen Bonuszins ausgezahlt. Alle Projekte besitzen ein Informationsdatenblatt. Mit einer Vermögensanlage von mindestens 250 Euro können österreichische und deutsche Konzepte finanziert werden.

Das Spezialgebiet der ” regionalfunding.at gmbh” (www.regionalfunding.at) umfasst ” Crowdinvesting – Konzepte”, die zur Finanzierung regionaler Projekte in Niederösterreich beitragen.

Primäres Ziel des Anbieters ist es, das Kapital in den Regionen durch regionale Investments zu halten und die österreichische Wirtschaft auf diesem Weg zu stärken. Ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit stehen im Fokus der Firma. Die GmbH verfügt über vielfältige regionale Partner und ein ausgeprägtes Netzwerk. Dieses umschliesst unter anderem regionale Unternehmensberater sowie Wirtschaftstreuhändler. Einlagen werden auf ein Treuhandkonto überführt. Dieses wird von einem Treuhänder verwaltet. Der Internetaufritt besticht durch absolute Transparenz.

Die Plattform ” rendity” ( www.rendity.com) bietet Anlegern die Möglichkeit sich an Immobilienprojekten zu beteiligen. Die Firma ist der erste Anbieter, der Verbrauchern ein Immobilien Investment – Depot Europas offeriert.

Anleger können aus verschiedenen Projekten ihren subjektiven Wunsch – Portfolio zusammenstellen. Sämtliche Konzepte sind transparent aufbereitet. Ein Investor – Wallet gewährleistet eine stetige Kontrolle aller investierten Beträge. Dies ist ein individuelles Verrechnungskonto, das Transaktionen in Echtzeit wiedergibt.

Investitionen sind sowohl per Banküberweisung als auch mit Kreditkarte möglich. Alle präsentierten Konzepte werden einer speziellen Projektevaluierung unterzogen.

Die Verzinsung ist risikoadjustiert und deshalb an das jeweilige Vorhaben gebunden. Renditen bei Entwicklungsprojekten sind endfällig. Im Zuge von Bestandsprojekten werden Renditen vierteljährlich ausgeschüttet. Bei Wertsteigerungen der Immobilie nach Ende der Laufzeit werden Investoren anteilig beteiligt.

Reduzierung des Risikos

“Crowdinvesting – Projekte” sind stets hochspekulative Vermögensanlagen. Verzinsungen sind immer dem jeweiligen Risiko des Projektes angepasst.

Bei umfassenden Finanzwissen und richtiger Handhabung können diese Modelle allerdings mit hohen Renditen verknüpft sein. Konzepte können aufgrund ihres spezifischen Inhalts mögliche Risiken für Investoren reduzieren.

Entsprechend stellen kommunale bzw. städtische Projekte wegen ihrer geringen Ausfallwahrscheinlichkeit attraktive Partner für derartige Anlagen dar. Auch die Projekte der Plattform ” dagobertinvest” überzeugen durch ihren fundierten Hintergrund. Zusätzlich sind die präsentierten Konzepte über die Plattform ” finnest” aufgrund fundierter Selektion als relativ sicher einzustufen.

Vorteile kommunaler Projekte über die " Crowddesk GmbH"Vorteile über " dagobertinvest"
Geringe Ausfallwahrscheinlichkeit wegen kommunaler und städtischer ProjektträgerAlle Projekte sind betriebswirtschaftlich geprüft
Fachspezifische rechtliche KonzeptionSämtliche Mitarbeiter verfügen über eine sehr ausgeprägte Kompetenz im Bereich des Finanzwesens
Anlegerzufriedenheit durch professionellen AnlegerserviceAusschließlich Konzepte etablierter Unternehmen werden präsentiert
Umfassendes Leistungsspektrum für AnlegerGeringe Laufzeiten von mindestens 6 bis maximal 30 Monaten
Intelligente VermarktungsstrategienHohe durchschnittliche Verzinsung von 5% bis 8 % möglich

Exemplarische Darstellung

Im Nachgang wird exemplarisch jeweils ein Projekt der Anbieter ” dagobertinvest” und ” finnest” dargestellt.

“AK Projekte vienna: City – Appartements in Wien Margareten”

Unter oben aufgeführter Bezeichnung präsentiert ” dagobertinvest” aktuell eine Projektfinanzierung. Anleger investieren ihre Vermögensanlage in den Bau von fünf modernen Dachgeschosswohnungen. Die Immobilie ist im fünften Wiener Bezirk angesiedelt.

Das Konzept ist als Nachrangdarlehen ausgewiesen. Die Vertragslaufzeit beträgt 12 Monate bei einer Verzinsung von 6,25% p.a. Die Fundingschwelle liegt bei 200000 €, das Fundinglimit bei 600000 €. 15 Tage vor Ablauf der Zeichnungsfrist investierten 300 Investoren 409100 €. Die für die Umsetzung erforderliche Schwelle wurde damit um 205 % überschritten. Anlagen sind ab einem Volumen von 250 € möglich.

4 – Sterne – Genussinvestment

Derzeit bewirbt die Plattform ” finnest” über ihre Internetpräsenz ein Nachrangdarlehen für das luxuriöse ” Hotel Neuhintertux” im Skigebiet Zillertal. Die Immobilie ist familiengeführt und weist eine Premium – Lage auf. Das Hotel kann eine konstant hohe Auslastung vorweisen und eine sehr gute Bonität dokumentieren.

Im Jahre 2018 sollen die Anlagen für umfangreiche Renovierungen und eine Neugestaltung des Hotels genutzt werden. 1/3 aller Zimmer sollen neu gestaltet werden. Somit wird das Hotel eine Wertsteigerung erwirken.

Anleger könne ihre Wunschverzinsung von 2,5 % p.a. bis 4,5 % p.a. bei einer Laufzeit von 6 Jahren selbst festlegen. Die Verzinsung kann wahlweise auch in Form von Urlaubsgutscheinen ausgezahlt werden. Die Eigentümerfamilie gewährt im Rahmen dessen einen zusätzlichen Bonus von 50 %. Einlagen sind ab 1000 € zu tätigen.

Anleger mit Wohnsitz in Österreich, Deutschland und der Schweiz können das Vorhaben mit Hilfe ihres Kapitals unterstützen.

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