Elektroauto und E-Mobilität Förderung in Deutschland – E-Auto kaufen, Ladestation

Das Thema Elektroautos und E-Mobilität ist gerade aufgrund der Herausforderungen des Klimawandels ein wichtiges Thema. Viele Menschen interessieren sich dafür, welche Förderungen für Elektroautos und E-Mobilität angeboten werden, wenn sie darüber nachdenken, beim nächsten Autokauf auf ein Elektroauto umzusteigen.

Ein Umstieg auf ein Elektroauto ist nicht ganz billig: Der Kaufpreis für ein Auto ist eher hoch, und in der Garage müssen Stromleitung, Wallbox und Steckdose eingebaut werden, damit das Auto geladen werden kann.

Unterstützung für den Kauf eines Elektroautos gibt es bei der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Auch einige Bundesländer und Kommunen zahlen Fördergelder. Ebenfalls gibt es Energieunternehmen, die Zuschüsse bezahlen.

Elektroauto Förderung in Deutschland

Bei der KfW werden zinsgünstige Darlehen zur Förderung der Elektromobilität angeboten. Für dieses Programm sind allerdings nur Unternehmen, egal in welcher Größe, antragsberechtigt. Das Angebot ist Teil des KfW-Umweltprogrammes 240. Gefördert werden gewerblich genutzte Fahrzeuge, Hybridfahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge.

Der Bund und die Autohersteller unterstützen viele Elektroautos mit insgesamt 4.000 Euro pro Wagen, und bezahlen 3.000 Euro für Plug-in-Hybride. Die Prämie können die Kunden beim Autokauf und beim Leasing eines Wagens erhalten. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist zuständig für die Bewilligung dieser Prämien.

Einen Antrag auf Förderung können Privatpersonen stellen, aber auch Stiftungen, Vereine und Unternehmen. Einen Umweltbonus gibt es für alle Fahrzeuge, die auf der Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge vom BAFA stehen. Modelle, die gefördert werden, sind der Renault Zoe, der i3s von BMW, der Nissan Leaf, der Tesla Model 3 und der Ioniq der Firma Hyundai.

Die Förderung der Elektroautos durch den Bund begann im Juli 2016. Das Programm geht bis zum 30.06.2019. Die Verlängerung reicht bis zum Dezember 2020. Der Bonus in Höhe von 4.000 Euro wird zur Hälfte vom Bund und zur Hälfte von den Autoherstellern bezahlt. Der Einbau von akustischen Warnsignalen in das E-Auto wird ebenfalls mit 100 Euro gefördert.

Worauf sollten Sie beim Kauf Ihres ersten Elektroautos achten?

Wenn man als Kunde sein erstes Elektroauto kaufen möchte, sollte man sich vorher umfassend informieren. Oft kann man die Elektromobilität zu Beginn nicht richtig einschätzen oder bekommt unterschiedliche Informationen zum Thema. Als Kunde sollte man sich im Voraus auch über die Möglichkeiten des Ladens und die Ladestation informieren.

Es gibt einige Kriterien, auf die man als neuer Kunde achten sollte. Ein wichtiger Punkt ist die Reichweite von einem Elektroauto. Das bedeutet, wie weit kann man mit einem Elektroauto problemlos fahren, und wann muss man das Fahrzeug wieder aufladen?

Viele Elektroautos, die aktuell auf dem Markt gehandelt werden, haben eine Reichweite von 150 bis 230 km. Weitere Fragen sind, welche Ladesysteme es gibt, und wo sind im eigenen Umfeld Ladestationen vorhanden?

Gibt es im eigenen Umfeld auch kostenlose Ladestationen? Wie schnell lässt sich ein Elektroauto der Klein- oder Mittelklasse aufladen? Die durchschnittliche Ladezeit an der eigenen Steckdose beträgt zur Zeit ca. 6 – 8 Stunden.

Eine andere sehr wichtige Frage ist es, ob man für ein Elektroauto eine eigene Ladestation zu Hause braucht, und worauf man beim Einbau einer Ladestation achten muss.

Als Neukunde hat man verschiedene Möglichkeiten, sich über Elektroautos im Internet zu informieren: so gibt es etwa den Youtube-Kanal 163°, der umfangreich und seriös Tests zu verschiedenen Elektroautos anbieten.

Alles zum Thema: E-Auto kaufen

Wer ein Elektroauto fahren möchte, kann sich ein eigenes Auto kaufen oder leasen. Elektroautos kann man bei lokalen Anbietern einkaufen oder auch deutschlandweit. Außerdem kann man sich ein gebrauchtes Elektroauto kaufen oder sich ein neues Fahrzeug zulegen.

Wenn man ein gebrauchtes Elektroauto kaufen möchte, kann man dies sehr gut über die bekannten Internetportale machen. Dies sind autoscout24.de und mobile.de. Das Portal mobile.de hatte im Herbst 2019 ungefähr 15.000 Hybridfahrzeuge über seine Webseite im Angebot.

Man kann auch bei den Herstellern selbst ein Fahrzeug kaufen: Sie bieten regelmäßig neue Elektroautos und gebrauchte Fahrzeuge für ihre Kunden an.

Im Internet findet man Herstellerportale wie www.qualitaets-gebrauchtwagen.de (von Peugeot) und www.heycar.de von der Firma VW. Diese Portale sind übersichtlich organisiert, und die Kunden finden eine Reihe weiterer Dienstleistungen, wie die Garantie für das Fahrzeug oder eine mögliche Finanzierung.

Wenn man als Kunde direkt bei einem Händler kauft, bietet dies mehr Sicherheit, als wenn man über ein einschlägiges Internetportal seinen Einkauf tätigt.

Falls man sich selbst nicht gut mit Elektrofahrzeugen auskennt, sollte man einen Freund oder Bekannten für die Probefahrt mitnehmen, der selbst Erfahrungen oder technische Kenntnisse zum Thema Elektroautos hat. Bei einem Kauf sollte man auf einen Akku-Test und ein Güte-Zertifikat bestehen. Als Faustregel gilt: Der neue Akku ist immer der bessere und größere Akku.

Weitere Punkte, auf die man bei einem Kauf acht geben sollte:

  • ist die Karosserie des Fahrzeugs in Ordnung? Oder gibt es Beulen, Kratzer in den Scheiben, oder schließt die Tür nicht richtig?
  • Wie sieht es mit dem Kilometerstand aus? Hat das Fahrzeug eine neue Hauptuntersuchung?
  • Ist das Zubehör gepflegt? Macht das Ladekabel einen guten Eindruck?

Wenn man den Zustand eines Fahrzeugs richtig einschätzen will, kann man die Checklisten vom ADAC oder von Dekra verwenden. Auch bei den Versicherern gibt es hilfreiche Checklisten.

Als Kunde kann man auch ein gebrauchtes Elektroauto kaufen, bei dem der Akku nur gemietet wird.

Dies kann eine preisgünstigere Variante sein. Für die Miete des Akku bezahlt man monatlich einen Festbetrag, dieser liegt zwischen 60 und 120 Euro. Der Kauf des Autos ist in so einem Fall günstiger. Der Hersteller muss für dieses Fahrzeug eine Garantie geben, und wird den Akku kostenlos austauschen, falls es nötig sein sollte.

Was sollten Sie zum Thema Ladestation & Elektroauto wissen?

Um ein Elektroauto aufladen zu können, braucht man eine Ladestation. Man kann das Fahrzeug entweder zu Hause mit einer privaten Ladestation aufladen, oder man nutzt eine öffentlich zugängliche Ladestation.

Wenn man eine private Ladestation kaufen möchte, sollte man auf einige Dinge achten: Die erste Frage ist, wie schnell möchte man sein Fahrzeug aufladen? Dies ist abhängig vom Ladegerät, das in das E-Auto eingebaut worden ist. Es hängt aber ebenfalls von der Qualität der Ladestation ab.

Außerdem muss man feststellen, welchen Ladestecker das Elektroauto besitzt. In Europa wird häufig der Typ 2 Stecker verwendet. Wenn man eine Ladestation mit einem fest installiertem Ladekabel aussucht, sollte man darauf achten, dass das Kabel mit dem eigenen Fahrzeug kompatibel ist. Wenn Sie eine Ladestation mit Typ 2 Kabel auswählen, können Sie sicher sein, dass die Station flexibel nutzbar ist. Bei Bedarf können Sie hier das Mode 3 Ladekabel anschließen.

Wenn man eine Ladestation kaufen möchte, sollte man außerdem darauf achten, dass diese von einem Qualitätshersteller stammt. Dies ist wichtig für kommende Updates, den Service oder den Kauf von Ersatzteilen. Im ADAC Test 2018 können Sie einfach feststellen, welcher Hersteller für ihre Zwecke der richtige sein könnte.

Es gibt Ladestationen mit verschiedenen Zusatzfunktionen. Einige Ladestationen haben eine integrierte Photovoltaikanlage: So kann man mit selbst hergestelltem Strom sein Elektroauto wieder aufladen. Man kann Ladestationen auch in ein Last-Management-System einbinden.

Damit können gleichzeitig mehrere Elektroautos aufgeladen werden. Es gibt auch Ladestationen mit einer Zugangsbeschränkung. Dies ist wichtig, wenn die Ladestationen im öffentlichen Bereich aufgestellt werden sollen. So haben nur berechtigte Personen einen Zugriff auf die Ladestation.

Eine private Ladestation sollte immer von einem qualifizierten Elektrotechniker installiert werden. Es ist wichtig, dass die Anforderungen und Normen für den Anschluss von Ladestationen korrekt eingehalten werden.

Eine gute und qualitativ hochwertige Ladestationen erhalten Sie zu einem Preis von etwa 599 Euro. Wenn Sie weitere Ausstattungen und Zubehör wünschen, kann sich der Preis natürlich erhöhen. Die Installation durch einen Elektrotechniker muss ebenfalls einkalkuliert werden. Eine Installation kann zwischen 500 und 2.000 Euro kosten.

Für Elektroautos gibt es auch öffentlich zugängliche Ladestationen. Insgesamt findet man in Deutschland im Jahr 2019 bereits 15.000 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge. Im Internet kann man sich sehr leicht informieren, wo entsprechende Ladepunkte in der eigenen Region zu finden sind. Ladesäulen findet man in Parkhäusern, Kommunen, Supermärkten, öffentlichen Einrichtungen und bei Hotels.

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