Elektroauto Förderung in Österreich & Deutschland 2019 – Elektromobilität

Zum Start in das Jahr 2019 hat man in Österreich die Fördermittel für die Elektromobilität überprüft und verstärkt.

Das bedeutet, dass man inzwischen anders vorgeht, als es noch vor ein paar Jahren der Fall gewesen ist. Inzwischen wird mit einem Volumen in Höhe von 93 Millionen Euro in den kommenden zwei Jahren gearbeitet. Das bedeutet, dass sehr viele Fördermittel zur Verfügung gestellt werden können.

Rückwirkend betrachtet ist die Förderung der E Mobilität in Österreich sehr erfolgreich geworden. Das führt dazu, dass diese Förderung weiter angeboten wird und inzwischen deutlich verbessert werden konnte.

Diese Entwicklung führt dazu, dass in Österreich inzwischen sehr viel mehr Menschen mit einem Elektro Auto unterwegs sind, als es noch vor drei bis fünf Jahren der Fall gewesen ist. Auch bei den Neuzulassungen ist Österreich im Vergleich zu vielen anderen Ländern in Europa an der Spitze vertreten und kann sich in jedem Fall sehen lassen.

Die Fördermittel in Höhe von 93 Millionen Euro werden in Österreich vor allem durch das Nachhaltigkeitsministerium und durch das Verkehrsministerium bereitgestellt. Ziel ist es, dass noch mehr Elektrofahrzeuge in Österreich zugelassen werden und gleichzeitig der Klimaschutz gestärkt werden kann.

  • Insgesamt: 93 Millionen Euro Fördersumme
  • Davon 25 Millionen vom Ministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus
  • 40,5 Millionen vom Ministerium für Verkehr
  • 27,5 Millionen von den Importeuren für Fahrzeuge und Zweiräder sowie vom Sportfachhandel

In der Vergangenheit waren in Österreich sehr viele Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb gekauft worden. Wenn man die Anzahl der Förderanträge berücksichtigt, kommt man über die vergangenen beiden Jahre auf mehr als 14.000 Anträge zur Förderung von Elektrofahrzeugen und von Elektro Zweirädern, wie zum Beispiel Fahrrädern.

Bei den Fahrzeugen werden nicht nur reine Elektroantriebe gefördert, sondern auch so genannte Hybrid Antriebe mit Plug In, die ebenfalls gefragt sind und in Kombination mit einem Benzinmotor arbeiten und die Reichweite deutlich verlängern können (siehe Quelle: https://ecomento.de/2019/01/07/oesterreich-elektroauto-elektromobilitaet-foerderung-2019-2020/).

Wie sieht das neue Förderprogramm für Österreich aus?

In Österreich können elektrische PKW jetzt mit einer maximalen Summe in Höhe von bis zu 3.000 Euro gefördert werden. Dies entspricht einer Reduktion der bisherigen Fördersumme von 4.000 Euro um 1.000 Euro. Wer als private Person einen Elektrowagen anschaffen will und eine Förderung beantragen möchte, darf maximal einen Wagen mit einem Preis in Höhe von 50.000 Euro erwerben, um die Gelder zu erhalten. Wer eine Ladestation bei sich zu Hause errichten will, kann jetzt davon profitieren, dass er statt 200 Euro bis zu 600 Euro an Fördermitteln erzielen kann, wenn die Ladestation vor einem Mehrfamilienhaus installiert wird.

Bei der Förderung für E Fahrräder und Zweiräder der Klasse L3e gibt es nicht mehr nur 750 Euro an Fördermittel, sondern eine Summe in Höhe von bis zu 1.000 Euro an Fördermittel.
Sollten Firmen oder aber auch Gemeinden und Vereine sich für die Anschaffung von Elektrofahrzeugen interessieren, sind ebenfalls entsprechende Fördermöglichkeiten vorhanden. Das bedeutet, dass zum Beispiel Elektro Nutzfahrzeuge mit bis zu 2.5 Tonnen Gewicht mit einer Summe in Höhe von bis zu 5.000 Euro gefördert werden können.

Wer sich für einen Wagen mit mehr als 2.5 Tonnen entscheidet, erhält bis zu 10.000 Euro an Fördermittel. Bei der Anschaffung eines Kleinbusses der Klasse M2 können bis zu 20.000 Euro an Fördermittel erzielt werden.

Auch E Fahrräder können mit einer Summe von bis zu 200 Euro je Fahrrad gefördert werden, wenn sich eine Kommune zum Beispiel dazu entscheidet, mindestens eine Menge in Höhe von 10 Stück zu erwerben.

Besonders hohe Fördermittel gibt es, wenn man sich dazu entscheidet, Busse zu erwerben, mit denen Personen transportiert werden können. Hierbei sind zum Teil Fördermittel von bis zu 100.000 Euro je Anschaffung möglich. Dies ist z.B. dann der Fall, wenn ein Elektro Bus mit mehr als 39 Personen Volumen bestellt wird. Bisher konnte man hier mit einer maximalen Förderung in Höhe von 60.000 Euro rechnen – künftig werden es 100.000 Euro sein.

Auf die Infrastruktur der Tankstellen für Elektrofahrzeuge soll deutlich besser werden. Das bedeutet in Österreich, dass bis zu 20.000 Euro an Fördergelder für eine Elektrotankstation erhalten werden können. Maximal 30% der Kosten werden bei der Anschaffung gefördert.

Wie sieht die Elektromobilität 2019 in Österreich aus?

Derzeit ist die Elektromobilität in Österreich klar im Aufwind. Das bedeutet, dass sich immer mehr Menschen dazu entscheiden, auf die Elektromobilität umzusteigen. Dennoch wurden in den vergangenen Jahren nicht alle Fördermittel ausgereizt, so dass es erforderlich ist, dass nach wie vor Werbung für die Elektromobilität gemacht wird und dass natürlich auch steuerliche Vorteile angeboten werden. Die Elektromobilität muss durch den Staat und durch die Wirtschaft gefördert werden, damit sie bei der Masse der Konsumenten mehr Akzeptanz findet und wahrgenommen werden kann.

Welche Elektrofahrzeuge kommen auf den Markt?

Die Anzahl der Elektrofahrzeuge, die in den kommenden Monaten oder Jahren auf den Markt kommen, ist mehr als groß. Das bedeutet, dass sehr viele Fahrzeuge in den nächsten Jahren auf dem Markt angeboten werden – oftmals auch mit einer Benziner- oder Diesel Variante, aber häufig auch als reines Elektroauto.

Zahlreiche große deutsche Autobauer und erst recht viele asiatische Autobauer haben sich dazu entschieden, Elektrofahrzeuge mit in ihr Portfolio aufzunehmen und somit dafür zu sorgen, dass diese Fahrzeuge zunehmend auf dem Markt angeboten werden.

Der Hersteller BMW Mini wird in Zukunft einen Mini mit Elektroantrieb anbieten. Dieser ist ab einem Preis in Höhe von zirka 31.000 Euro zu haben. Wer es etwas günstiger haben möchte, sollte auf den VW ID.3 warten, der mit einem Elektroantrieb ausgestattet ist und für weniger als 30.000 Euro zu haben sein wird. Ebenfalls wird VW den neuen T6 mit einem Elektroantrieb ausstatten. Somit kann der besonders beliebte Bus ohne Probleme künftig auch mit Strom statt Benzin oder Diesel gefahren werden.

  • BMW, VW sowie Mercedes, Audi, Opel und Porsche bieten attraktive E Fahrzeuge an
  • Asiatische Autobauer setzen zum Teil komplett auf Elektroantrieb (z.B. BYD)
  • Die Branche ist seit Jahren im Wandel

Nicht nur in der Kleinwagen Klasse oder in der Kompakt Klasse werden Elektrofahrzeuge zunehmend gerne angeboten. Auch in der Klasse der hochpreisigen Luxuskarossen werden immer mehr Elektrofahrzeuge angeboten. Das bedeutet, dass zum Beispiel bei Mercedes der Wagen EQC in den Startlöchern steht und bei Porsche der Taycan in einer Elektrovariante angeboten werden soll. Audi bietet derzeit mit dem e-Tron einen Elektrowagen an, der ohne Probleme als großer SUV bezeichnet werden kann.

Unter den asiatischen Herstellern sind zum Beispiel die Autobauer Nissan sowie Kia sehr aktiv und bieten interessante Elektrofahrzeuge an. Bei Kia sind es die Modelle e-Soul und auch der Kia e-Niro, welche gerne gefahren werden. Der Sono Sion von Sono Motors oder aber auch Fahrzeuge von BYD werden in Zukunft auf dem Markt erwartet.

Welche Voraussetzungen werden künftig für die Elektromobilität erforderlich sein?

Damit die Elektromobilität sich in Österreich weiter etabliert und noch mehr Menschen auf die Elektromobilität setzen, müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden. Das bedeutet zum Beispiel, dass eine gute Infrastruktur mit Ladestation und Tankstellen vorhanden sein muss.

Sofern dies gegeben ist, ist es auch wichtig, dass die Reichweite der Fahrzeuge angepasst wird, bzw. deutlich erhöht werden kann. Nur wenn auch mehrere hundert Kilometer am Stück mit einem Elektroantrieb zurückgelegt werden können, ist es für viele Menschen attraktiv, auch mit Strom zu fahren. Sollte dies nicht der Fall sein, werden die meisten Menschen sich eher nicht für einen Elektroantrieb entscheiden.

  • Reichweite muss hoch genug sein (mehrere hundert Kilometer)
  • Tankstellen Infrastruktur muss verbessert werden
  • Ladezeit darf nicht zu hoch sein (Fast Charger gefragt!)
  • Solarenergie und alternative Energieträger müssen zur Stromgewinnung genutzt werden
  • Kaufpreis der Fahrzeuge darf gegenüber Benzin und Diesel nicht zu hoch sein

Darüber hinaus ist anzumerken, dass auch die Kaufpreise nicht zu hoch sein dürfen. Viele Menschen würden es nicht einsehen, im Jahr 2020 für einen Wagen mit Elektroantrieb 10.000 Euro mehr zu bezahlen, als es bei einem vergleichbaren Benzin Motor der Fall ist.

Hinzu kommt, dass natürlich Elektrofahrzeuge nur dann sinnvoll sind, wenn der Strom z.B. durch Solarenergie erzeugt werden kann und nicht über die Verbrennung von Kohle erzeugt wird, oder aus dem Kernkraftwerk stammt. Der Tankprozess, bzw. der Ladeprozess bei den Elektroautos darf ebenfalls nicht zu lange dauern, weshalb viele Hersteller auf einen Fast Charger setzen.

So genannte Elektroautos spielen in Österreich eine zunehmend wichtigere Rolle.

Der Staat und auch zahlreiche Firmen setzen darauf, dass die Zukunft der Mobilität elektrisch wird. Fahrzeuge, die mit Strom betrieben werden, haben inzwischen unterschiedliche Reichweiten und zum Teil ist es möglich, dass bis zu 500km mit Strom zurückgelegt werden können.

Info: Laut aktuellen Informationen soll die Elektroauto Förderung in Österreich auch 2019 weitergehen/verfügbar sein.

Die Vorteile der Elektromobilität liegen klar auf der Hand. Der Verschleiß ist geringer und es werden weniger Teile benötigt. Darüber hinaus ist anzumerken, dass gerade der CO2 Ausstoß in jedem Fall niedriger ist, als es bei einem Benziner oder Dieselfahrzeug der Fall ist.

Gleichzeitig besteht die Option, dass ein Elektrofahrzeug umweltfreundlich über eine Solaranlage geladen wird. Während diese Technologie vor einigen Jahren noch ferne Zukunft gewesen ist, gibt es heute tatsächlich einige Fahrzeuge, die auf den Straßen Österreichs mit Strom betrieben werden.

Welche Förderung bietet die Regierung in Österreich für Elektrofahrzeuge an?

Wer sich in Österreich für ein Elektroauto interessiert, wird bis Ende 2018 in jedem Fall davon profitieren können, dass eine entsprechende Förderung wahrgenommen werden kann. Der so genannte Mobilitätsbonus wird je nach Fahrzeug und Anschaffung durch die Regierung gezahlt.

Ziel ist es, dass in Österreich die Zahl der Elektroautos deutlich steigt. Das bedeutet konkret, dass insgesamt 16.000 neue Elektroautos in Österreich auf den Straßen fahren sollen. Bis zum Jahr 2030 lautet das Ziel, dass entsprechend nur noch Autos neu zugelassen werden, die einen emissionsfreien Antrieb haben.

Grundsätzlich können Privatpersonen sowie als auch Firmen die entsprechende Förderung für Elektrofahrzeuge beantragen. Das bedeutet konkret, dass entsprechende Formulare ausgefüllt werden und Nachweise erbracht werden müssen, damit die Förderung bis Ende 2018 wahrgenommen werden kann.

In Österreich werden die Elektrofahrzeuge je nach Wohnort, bzw. je nach Bundesland sehr unterschiedlich gefördert. Es gibt auch verschiedene Quellen für die Fördermittel.

Zum einen ist es möglich, dass eine Förderung über den Bund angefragt wird, zum anderen gibt es durch die Hersteller der Fahrzeuge Förderungen und gleichzeitig gibt es über die Bundesländer zusätzliche Fördergelder.

Was die Bundesländer angeht, so gibt es vor allem in der Steiermark sowie als auch in Niederösterreich und in Oberösterreich entsprechende Fördergelder (siehe Artikel von Herold).

  • In Summe bis zu 4.000 Euro Fördermittel für die Fahrzeuganschaffung
  • Bis zu 200 Euro Fördergelder für die Wallbox (Stromladestation zu Hause)

In Österreich gibt es derzeit einen Zuschuss in Höhe von bis zu 1.500 Euro netto von den Importeuren von Fahrzeugen, die mit Elektromobilität ausgestattet sind. Darüber hinaus werden vom BMLFUW und bmvit bis zu 2.500 Euro an Prämie ausgeschüttet.

Darüber hinaus gibt es eine Förderung in Höhe von bis zu 200 Euro, wenn man sich dazu entscheidet, eine so genannte Wallbox zu installieren. Mit dieser kann das Elektroauto dann zu Hause in der eigenen Garage geladen werden. Grundsätzlich ist anzumerken, dass also bis zu 4.000 Euro für die Anschaffung des Fahrzeuges an Fördermitteln erreicht werden können und darüber hinaus bis zu 200 Euro an Fördergeldern erzielt werden können, wenn man sich dazu entscheidet, die Wallbox zu Hause zu installieren.

Darüber hinaus gibt es z.B. in Niederösterreich die Option, dass die Förderung weiter aufgestockt wird. Auch in der Steiermark kann die Fördersumme insgesamt deutlich erhöht werden, so dass bei Anschaffung des Autos sowie entsprechend der Installation der Wallbox bis zu 5.200 Euro an Fördermitteln möglich sind. In Oberösterreich wird ein Ladesystem für Elektroautos mit bis zu 600 Euro gefördert.

Was ist beim Kauf des Elektroautos zu beachten?

Wer sich dazu entscheidet, ein Elektrofahrzeug zu erwerben, der sollte beachten, dass es natürlich auch auf die Nutzung des Fahrzeuges und auf die Reichweite ankommt.

Wer jede Woche mehrere tausend Kilometer zurücklegt, für den rentiert sich das Auto womöglich weniger, als für jemanden, der entsprechend mit dem Elektroauto ohne Probleme in der eigenen Stadt unterwegs ist und viele kurze Strecken zurücklegen will.

Elektroauto und E-Mobilität Förderung in Deutschland – E-Auto kaufen, Ladestation

Das Thema Elektroautos und E-Mobilität ist gerade aufgrund der Herausforderungen des Klimawandels ein wichtiges Thema. Viele Menschen interessieren sich dafür, welche Förderungen für Elektroautos und E-Mobilität angeboten werden, wenn sie darüber nachdenken, beim nächsten Autokauf auf ein Elektroauto umzusteigen.

Ein Umstieg auf ein Elektroauto ist nicht ganz billig: Der Kaufpreis für ein Auto ist eher hoch, und in der Garage müssen Stromleitung, Wallbox und Steckdose eingebaut werden, damit das Auto geladen werden kann.

Unterstützung für den Kauf eines Elektroautos gibt es bei der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Auch einige Bundesländer und Kommunen zahlen Fördergelder. Ebenfalls gibt es Energieunternehmen, die Zuschüsse bezahlen.

Elektroauto Förderung in Deutschland

Bei der KfW werden zinsgünstige Darlehen zur Förderung der Elektromobilität angeboten. Für dieses Programm sind allerdings nur Unternehmen, egal in welcher Größe, antragsberechtigt. Das Angebot ist Teil des KfW-Umweltprogrammes 240. Gefördert werden gewerblich genutzte Fahrzeuge, Hybridfahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge.

Der Bund und die Autohersteller unterstützen viele Elektroautos mit insgesamt 4.000 Euro pro Wagen, und bezahlen 3.000 Euro für Plug-in-Hybride. Die Prämie können die Kunden beim Autokauf und beim Leasing eines Wagens erhalten. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist zuständig für die Bewilligung dieser Prämien.

Einen Antrag auf Förderung können Privatpersonen stellen, aber auch Stiftungen, Vereine und Unternehmen. Einen Umweltbonus gibt es für alle Fahrzeuge, die auf der Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge vom BAFA stehen. Modelle, die gefördert werden, sind der Renault Zoe, der i3s von BMW, der Nissan Leaf, der Tesla Model 3 und der Ioniq der Firma Hyundai.

Die Förderung der Elektroautos durch den Bund begann im Juli 2016. Das Programm geht bis zum 30.06.2019. Die Verlängerung reicht bis zum Dezember 2020. Der Bonus in Höhe von 4.000 Euro wird zur Hälfte vom Bund und zur Hälfte von den Autoherstellern bezahlt. Der Einbau von akustischen Warnsignalen in das E-Auto wird ebenfalls mit 100 Euro gefördert.

Worauf sollten Sie beim Kauf Ihres ersten Elektroautos achten?

Wenn man als Kunde sein erstes Elektroauto kaufen möchte, sollte man sich vorher umfassend informieren. Oft kann man die Elektromobilität zu Beginn nicht richtig einschätzen oder bekommt unterschiedliche Informationen zum Thema. Als Kunde sollte man sich im Voraus auch über die Möglichkeiten des Ladens und die Ladestation informieren.

Es gibt einige Kriterien, auf die man als neuer Kunde achten sollte. Ein wichtiger Punkt ist die Reichweite von einem Elektroauto. Das bedeutet, wie weit kann man mit einem Elektroauto problemlos fahren, und wann muss man das Fahrzeug wieder aufladen?

Viele Elektroautos, die aktuell auf dem Markt gehandelt werden, haben eine Reichweite von 150 bis 230 km. Weitere Fragen sind, welche Ladesysteme es gibt, und wo sind im eigenen Umfeld Ladestationen vorhanden?

Gibt es im eigenen Umfeld auch kostenlose Ladestationen? Wie schnell lässt sich ein Elektroauto der Klein- oder Mittelklasse aufladen? Die durchschnittliche Ladezeit an der eigenen Steckdose beträgt zur Zeit ca. 6 – 8 Stunden.

Eine andere sehr wichtige Frage ist es, ob man für ein Elektroauto eine eigene Ladestation zu Hause braucht, und worauf man beim Einbau einer Ladestation achten muss.

Als Neukunde hat man verschiedene Möglichkeiten, sich über Elektroautos im Internet zu informieren: so gibt es etwa den Youtube-Kanal 163°, der umfangreich und seriös Tests zu verschiedenen Elektroautos anbieten.

Alles zum Thema: E-Auto kaufen

Wer ein Elektroauto fahren möchte, kann sich ein eigenes Auto kaufen oder leasen. Elektroautos kann man bei lokalen Anbietern einkaufen oder auch deutschlandweit. Außerdem kann man sich ein gebrauchtes Elektroauto kaufen oder sich ein neues Fahrzeug zulegen.

Wenn man ein gebrauchtes Elektroauto kaufen möchte, kann man dies sehr gut über die bekannten Internetportale machen. Dies sind autoscout24.de und mobile.de. Das Portal mobile.de hatte im Herbst 2019 ungefähr 15.000 Hybridfahrzeuge über seine Webseite im Angebot.

Man kann auch bei den Herstellern selbst ein Fahrzeug kaufen: Sie bieten regelmäßig neue Elektroautos und gebrauchte Fahrzeuge für ihre Kunden an.

Im Internet findet man Herstellerportale wie www.qualitaets-gebrauchtwagen.de (von Peugeot) und www.heycar.de von der Firma VW. Diese Portale sind übersichtlich organisiert, und die Kunden finden eine Reihe weiterer Dienstleistungen, wie die Garantie für das Fahrzeug oder eine mögliche Finanzierung.

Wenn man als Kunde direkt bei einem Händler kauft, bietet dies mehr Sicherheit, als wenn man über ein einschlägiges Internetportal seinen Einkauf tätigt.

Falls man sich selbst nicht gut mit Elektrofahrzeugen auskennt, sollte man einen Freund oder Bekannten für die Probefahrt mitnehmen, der selbst Erfahrungen oder technische Kenntnisse zum Thema Elektroautos hat. Bei einem Kauf sollte man auf einen Akku-Test und ein Güte-Zertifikat bestehen. Als Faustregel gilt: Der neue Akku ist immer der bessere und größere Akku.

Weitere Punkte, auf die man bei einem Kauf acht geben sollte:

  • ist die Karosserie des Fahrzeugs in Ordnung? Oder gibt es Beulen, Kratzer in den Scheiben, oder schließt die Tür nicht richtig?
  • Wie sieht es mit dem Kilometerstand aus? Hat das Fahrzeug eine neue Hauptuntersuchung?
  • Ist das Zubehör gepflegt? Macht das Ladekabel einen guten Eindruck?

Wenn man den Zustand eines Fahrzeugs richtig einschätzen will, kann man die Checklisten vom ADAC oder von Dekra verwenden. Auch bei den Versicherern gibt es hilfreiche Checklisten.

Als Kunde kann man auch ein gebrauchtes Elektroauto kaufen, bei dem der Akku nur gemietet wird.

Dies kann eine preisgünstigere Variante sein. Für die Miete des Akku bezahlt man monatlich einen Festbetrag, dieser liegt zwischen 60 und 120 Euro. Der Kauf des Autos ist in so einem Fall günstiger. Der Hersteller muss für dieses Fahrzeug eine Garantie geben, und wird den Akku kostenlos austauschen, falls es nötig sein sollte.

Was sollten Sie zum Thema Ladestation & Elektroauto wissen?

Um ein Elektroauto aufladen zu können, braucht man eine Ladestation. Man kann das Fahrzeug entweder zu Hause mit einer privaten Ladestation aufladen, oder man nutzt eine öffentlich zugängliche Ladestation.

Wenn man eine private Ladestation kaufen möchte, sollte man auf einige Dinge achten: Die erste Frage ist, wie schnell möchte man sein Fahrzeug aufladen? Dies ist abhängig vom Ladegerät, das in das E-Auto eingebaut worden ist. Es hängt aber ebenfalls von der Qualität der Ladestation ab.

Außerdem muss man feststellen, welchen Ladestecker das Elektroauto besitzt. In Europa wird häufig der Typ 2 Stecker verwendet. Wenn man eine Ladestation mit einem fest installiertem Ladekabel aussucht, sollte man darauf achten, dass das Kabel mit dem eigenen Fahrzeug kompatibel ist. Wenn Sie eine Ladestation mit Typ 2 Kabel auswählen, können Sie sicher sein, dass die Station flexibel nutzbar ist. Bei Bedarf können Sie hier das Mode 3 Ladekabel anschließen.

Wenn man eine Ladestation kaufen möchte, sollte man außerdem darauf achten, dass diese von einem Qualitätshersteller stammt. Dies ist wichtig für kommende Updates, den Service oder den Kauf von Ersatzteilen. Im ADAC Test 2018 können Sie einfach feststellen, welcher Hersteller für ihre Zwecke der richtige sein könnte.

Es gibt Ladestationen mit verschiedenen Zusatzfunktionen. Einige Ladestationen haben eine integrierte Photovoltaikanlage: So kann man mit selbst hergestelltem Strom sein Elektroauto wieder aufladen. Man kann Ladestationen auch in ein Last-Management-System einbinden.

Damit können gleichzeitig mehrere Elektroautos aufgeladen werden. Es gibt auch Ladestationen mit einer Zugangsbeschränkung. Dies ist wichtig, wenn die Ladestationen im öffentlichen Bereich aufgestellt werden sollen. So haben nur berechtigte Personen einen Zugriff auf die Ladestation.

Eine private Ladestation sollte immer von einem qualifizierten Elektrotechniker installiert werden. Es ist wichtig, dass die Anforderungen und Normen für den Anschluss von Ladestationen korrekt eingehalten werden.

Eine gute und qualitativ hochwertige Ladestationen erhalten Sie zu einem Preis von etwa 599 Euro. Wenn Sie weitere Ausstattungen und Zubehör wünschen, kann sich der Preis natürlich erhöhen. Die Installation durch einen Elektrotechniker muss ebenfalls einkalkuliert werden. Eine Installation kann zwischen 500 und 2.000 Euro kosten.

Für Elektroautos gibt es auch öffentlich zugängliche Ladestationen. Insgesamt findet man in Deutschland im Jahr 2019 bereits 15.000 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge. Im Internet kann man sich sehr leicht informieren, wo entsprechende Ladepunkte in der eigenen Region zu finden sind. Ladesäulen findet man in Parkhäusern, Kommunen, Supermärkten, öffentlichen Einrichtungen und bei Hotels.

Kommentare

  1. Karl Heisler says:

    Ich war Heute bei der Herbst-Ausstellung der Fa. MOIK-Hyundai in der Oststeiermark, da sagte mir der Herr MOIK es gibt nur mehr € 1,500,00
    staatliche E-Autoförderung.
    Meine Frage ist ob das stimmt oder will der Importeur DENZEL schon wieder absahnen.
    Ich habe meinen Hyundai IONIQ Elektro bei der Fa. Sangl in Landsberg am Lech gekauft, da war er um € 6000,- billiger u. wesentlich reichhaltiger ausgestattet, Wärmepumpenheizung, Lederpolsterung alle Ladekabel usw.
    MfG Karl Heisler

  2. Warum soll ein Eauto gefördert werden?
    Es gibt keine NOVA und ist im Unterhalt günstiger als ein Verbrenner.
    Eine Förderung ist nur reine Ankurbelung der Wirtschaft.
    Ein E Auto ist in der Anschaffung teuer.
    Dabei müsste es billiger sein als ein Diesel oder Benziner, weil es viel einfacher konstruiert ist.
    Wer das nicht glaubt, soll sich mal informieren.
    Ich fahre seit 1 Jahr rein elektrisch einen BMW I3 schon über 20000 km, und bin davon völlig überzeugt.
    Er ist Baujahr 2013 und hat noch immer ausreichend Reichweite.
    Also die Technik ist schon absolut perfekt.
    Es muss nur die Anschaffung billiger werden.
    Aber wer will das schon, solange noch genug Öl da ist.
    Und ohne Nova und Mineralölsteuer kann der Staat Konkurs anmelden.

    Das ist aber alles nur meine persönliche Meinung…

  3. Martin Huiber says:

    @Herbert: von Konkurs ist nicht viel zu spüren, da der höhere Preis ohnehin 20%MWSt hat ;)
    Die Akkus sind 40% vom Gesamtwert im Durchschnitt, der Benzintank wohl eher 0,x%, daher ist diese Rechnung schlichtweg an der Realität vorbei.
    Die wesentlich geringeren Kosten beim Fahren, Verschleiß, Service etc. sind Menschen schwer beizubringen, denn es ist schleichend.

    Ich selbst habe ein Insellösung mit Solarladung für meinen E-Saxo Bj 2000 und pendle in der Woche über 600km. Von Anfang Februar bis Ende Oktober praktisch ohne zusätzliche Kosten aus dem Grid. Wenn schon pendeln, dann mit Rückenwind von der Sonne bitte. An den Wintermonaten arbeite ich noch, versprochen. Jedes Monat finanziere ich so ca. 2 Panele meiner Anlage. Nach geschätzten 3 Jahren sind alle Panele abgearbeitet, der Inverter noch einmal 6 Monate, die Akkus 8 Jahre weil 70kWh oversized. 13 Jahre maximal und das Geld ist wieder da, die Umwelt schon nach ca. der halben Zeit weniger belastet. Sinnlose Verschwendung ist das Hauptübel, weniger die Quelle der Energie finde ich. Autarkie ist im Notfall 100% wenn ich z.B. das Auto über Ladesäulen auflade. 10 Tage kann ich locker das Haus betreiben, ohne sparen zu müssen, was den Verbrauch, welch Überraschung locker noch einmal halbiert.

    @Redakteur
    Einem Extremvielfahrer würde ich raten einen Tesla Model S mit Supercharger-Gratisnutzung, also gebraucht zu kaufen und das “Gleiten” zu lernen. Verdoppelt die Reichweite und die Verlustzeiten an der “Tanke” sind sogar bei einem Tesla spürbar. Hinter Bus mit 105km/h und du fährst Wien-Ende Österreich entspannt. Das Netz zum Laden ist gut genug und die Ersparnis ist exorbitant. Praxibeispiele gibt es in den USA, wo ein Shuttledienst über hunderte km jeden Tag eingerichtet wurde. Die Autos haben schon +500.000km am Buckel, also passt das. Ruhig rollen lässt auch die Reifen länger am Leben und nicht schon mit 30.000km adieu. Selbst hier kannst du sparen und die “Originalen”, die keine haben will, weil nicht cool, aber sinnvoll, kaufen. (Mehr Niederquerschnitt heißt bei jedem 10. Randstein zerkratzt du dir die Dinger…) 0km am Buckel und kaum Kosten. 3 Paar auf Lager und du fährst 2 Jahre ohne Probleme.
    Die Investition von +€50.000 ist natürlich ein Hammer, jedoch sind 100.000km/J mit ca. €8.000 Sprit zu berechnen. Steuer für so ein großes Auto, Servicekosten und wir sind locker gegen €12.000 Differenz. Also in 4 Jahren fahren das ganze Auto sparen. Selbst wenn der Andere geschenkt war.
    Der Trick ist Bescheidenheit: keine Beschleunigungsrennen, du gewinnst sowieso immer, wissen wir alle.

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