Elektroauto Förderung in Österreich 2019 – Elektromobilität

So genannte Elektroautos spielen in Österreich eine zunehmend wichtigere Rolle.

Der Staat und auch zahlreiche Firmen setzen darauf, dass die Zukunft der Mobilität elektrisch wird. Fahrzeuge, die mit Strom betrieben werden, haben inzwischen unterschiedliche Reichweiten und zum Teil ist es möglich, dass bis zu 500km mit Strom zurückgelegt werden können.

 

Info: Laut aktuellen Informationen soll die Elektroauto Förderung in Österreich auch 2019 weitergehen/verfügbar sein.

Die Vorteile der Elektromobilität liegen klar auf der Hand. Der Verschleiß ist geringer und es werden weniger Teile benötigt. Darüber hinaus ist anzumerken, dass gerade der CO2 Ausstoß in jedem Fall niedriger ist, als es bei einem Benziner oder Dieselfahrzeug der Fall ist.

Gleichzeitig besteht die Option, dass ein Elektrofahrzeug umweltfreundlich über eine Solaranlage geladen wird. Während diese Technologie vor einigen Jahren noch ferne Zukunft gewesen ist, gibt es heute tatsächlich einige Fahrzeuge, die auf den Straßen Österreichs mit Strom betrieben werden.

Welche Förderung bietet die Regierung in Österreich für Elektrofahrzeuge an?

Wer sich in Österreich für ein Elektroauto interessiert, wird bis Ende 2018 in jedem Fall davon profitieren können, dass eine entsprechende Förderung wahrgenommen werden kann. Der so genannte Mobilitätsbonus wird je nach Fahrzeug und Anschaffung durch die Regierung gezahlt.

Ziel ist es, dass in Österreich die Zahl der Elektroautos deutlich steigt. Das bedeutet konkret, dass insgesamt 16.000 neue Elektroautos in Österreich auf den Straßen fahren sollen. Bis zum Jahr 2030 lautet das Ziel, dass entsprechend nur noch Autos neu zugelassen werden, die einen emissionsfreien Antrieb haben.

Grundsätzlich können Privatpersonen sowie als auch Firmen die entsprechende Förderung für Elektrofahrzeuge beantragen. Das bedeutet konkret, dass entsprechende Formulare ausgefüllt werden und Nachweise erbracht werden müssen, damit die Förderung bis Ende 2018 wahrgenommen werden kann.

In Österreich werden die Elektrofahrzeuge je nach Wohnort, bzw. je nach Bundesland sehr unterschiedlich gefördert. Es gibt auch verschiedene Quellen für die Fördermittel.

Zum einen ist es möglich, dass eine Förderung über den Bund angefragt wird, zum anderen gibt es durch die Hersteller der Fahrzeuge Förderungen und gleichzeitig gibt es über die Bundesländer zusätzliche Fördergelder.

Was die Bundesländer angeht, so gibt es vor allem in der Steiermark sowie als auch in Niederösterreich und in Oberösterreich entsprechende Fördergelder (siehe Artikel von Herold).

  • In Summe bis zu 4.000 Euro Fördermittel für die Fahrzeuganschaffung
  • Bis zu 200 Euro Fördergelder für die Wallbox (Stromladestation zu Hause)

In Österreich gibt es derzeit einen Zuschuss in Höhe von bis zu 1.500 Euro netto von den Importeuren von Fahrzeugen, die mit Elektromobilität ausgestattet sind. Darüber hinaus werden vom BMLFUW und bmvit bis zu 2.500 Euro an Prämie ausgeschüttet.

Darüber hinaus gibt es eine Förderung in Höhe von bis zu 200 Euro, wenn man sich dazu entscheidet, eine so genannte Wallbox zu installieren. Mit dieser kann das Elektroauto dann zu Hause in der eigenen Garage geladen werden. Grundsätzlich ist anzumerken, dass also bis zu 4.000 Euro für die Anschaffung des Fahrzeuges an Fördermitteln erreicht werden können und darüber hinaus bis zu 200 Euro an Fördergeldern erzielt werden können, wenn man sich dazu entscheidet, die Wallbox zu Hause zu installieren.

Darüber hinaus gibt es z.B. in Niederösterreich die Option, dass die Förderung weiter aufgestockt wird. Auch in der Steiermark kann die Fördersumme insgesamt deutlich erhöht werden, so dass bei Anschaffung des Autos sowie entsprechend der Installation der Wallbox bis zu 5.200 Euro an Fördermitteln möglich sind. In Oberösterreich wird ein Ladesystem für Elektroautos mit bis zu 600 Euro gefördert.

Was ist beim Kauf des Elektroautos zu beachten?

Wer sich dazu entscheidet, ein Elektrofahrzeug zu erwerben, der sollte beachten, dass es natürlich auch auf die Nutzung des Fahrzeuges und auf die Reichweite ankommt.

Wer jede Woche mehrere tausend Kilometer zurücklegt, für den rentiert sich das Auto womöglich weniger, als für jemanden, der entsprechend mit dem Elektroauto ohne Probleme in der eigenen Stadt unterwegs ist und viele kurze Strecken zurücklegen will.

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Kommentare

  1. Karl Heisler says:

    Ich war Heute bei der Herbst-Ausstellung der Fa. MOIK-Hyundai in der Oststeiermark, da sagte mir der Herr MOIK es gibt nur mehr € 1,500,00
    staatliche E-Autoförderung.
    Meine Frage ist ob das stimmt oder will der Importeur DENZEL schon wieder absahnen.
    Ich habe meinen Hyundai IONIQ Elektro bei der Fa. Sangl in Landsberg am Lech gekauft, da war er um € 6000,- billiger u. wesentlich reichhaltiger ausgestattet, Wärmepumpenheizung, Lederpolsterung alle Ladekabel usw.
    MfG Karl Heisler

  2. Warum soll ein Eauto gefördert werden?
    Es gibt keine NOVA und ist im Unterhalt günstiger als ein Verbrenner.
    Eine Förderung ist nur reine Ankurbelung der Wirtschaft.
    Ein E Auto ist in der Anschaffung teuer.
    Dabei müsste es billiger sein als ein Diesel oder Benziner, weil es viel einfacher konstruiert ist.
    Wer das nicht glaubt, soll sich mal informieren.
    Ich fahre seit 1 Jahr rein elektrisch einen BMW I3 schon über 20000 km, und bin davon völlig überzeugt.
    Er ist Baujahr 2013 und hat noch immer ausreichend Reichweite.
    Also die Technik ist schon absolut perfekt.
    Es muss nur die Anschaffung billiger werden.
    Aber wer will das schon, solange noch genug Öl da ist.
    Und ohne Nova und Mineralölsteuer kann der Staat Konkurs anmelden.

    Das ist aber alles nur meine persönliche Meinung…

  3. Martin Huiber says:

    @Herbert: von Konkurs ist nicht viel zu spüren, da der höhere Preis ohnehin 20%MWSt hat ;)
    Die Akkus sind 40% vom Gesamtwert im Durchschnitt, der Benzintank wohl eher 0,x%, daher ist diese Rechnung schlichtweg an der Realität vorbei.
    Die wesentlich geringeren Kosten beim Fahren, Verschleiß, Service etc. sind Menschen schwer beizubringen, denn es ist schleichend.

    Ich selbst habe ein Insellösung mit Solarladung für meinen E-Saxo Bj 2000 und pendle in der Woche über 600km. Von Anfang Februar bis Ende Oktober praktisch ohne zusätzliche Kosten aus dem Grid. Wenn schon pendeln, dann mit Rückenwind von der Sonne bitte. An den Wintermonaten arbeite ich noch, versprochen. Jedes Monat finanziere ich so ca. 2 Panele meiner Anlage. Nach geschätzten 3 Jahren sind alle Panele abgearbeitet, der Inverter noch einmal 6 Monate, die Akkus 8 Jahre weil 70kWh oversized. 13 Jahre maximal und das Geld ist wieder da, die Umwelt schon nach ca. der halben Zeit weniger belastet. Sinnlose Verschwendung ist das Hauptübel, weniger die Quelle der Energie finde ich. Autarkie ist im Notfall 100% wenn ich z.B. das Auto über Ladesäulen auflade. 10 Tage kann ich locker das Haus betreiben, ohne sparen zu müssen, was den Verbrauch, welch Überraschung locker noch einmal halbiert.

    @Redakteur
    Einem Extremvielfahrer würde ich raten einen Tesla Model S mit Supercharger-Gratisnutzung, also gebraucht zu kaufen und das “Gleiten” zu lernen. Verdoppelt die Reichweite und die Verlustzeiten an der “Tanke” sind sogar bei einem Tesla spürbar. Hinter Bus mit 105km/h und du fährst Wien-Ende Österreich entspannt. Das Netz zum Laden ist gut genug und die Ersparnis ist exorbitant. Praxibeispiele gibt es in den USA, wo ein Shuttledienst über hunderte km jeden Tag eingerichtet wurde. Die Autos haben schon +500.000km am Buckel, also passt das. Ruhig rollen lässt auch die Reifen länger am Leben und nicht schon mit 30.000km adieu. Selbst hier kannst du sparen und die “Originalen”, die keine haben will, weil nicht cool, aber sinnvoll, kaufen. (Mehr Niederquerschnitt heißt bei jedem 10. Randstein zerkratzt du dir die Dinger…) 0km am Buckel und kaum Kosten. 3 Paar auf Lager und du fährst 2 Jahre ohne Probleme.
    Die Investition von +€50.000 ist natürlich ein Hammer, jedoch sind 100.000km/J mit ca. €8.000 Sprit zu berechnen. Steuer für so ein großes Auto, Servicekosten und wir sind locker gegen €12.000 Differenz. Also in 4 Jahren fahren das ganze Auto sparen. Selbst wenn der Andere geschenkt war.
    Der Trick ist Bescheidenheit: keine Beschleunigungsrennen, du gewinnst sowieso immer, wissen wir alle.

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