Energiesparservice hilft Bedürftigen und der Umwelt – Umweltamt Graz

Umweltamt Graz unterstützt Angebot der Caritas Steiermark

Energie sparen und damit gleichzeitig Armut bekämpfen und die Umwelt entlasten: dieses Ziel verfolgt das Energiesparservice der Caritas Steiermark, das jetzt vom Umweltamt der Stadt Graz mit 5.000 Euro unterstützt wurde.

„Umwelt und Soziales gehören stets gemeinsam gedacht“, betont Umweltstadträtin Tina Wirnsberger. „Deshalb haben wir die Bekämpfung der Energiearmut auch im Energiemasterplan der Stadt Graz verankert.“

Caritasdirektor Herbert Beiglböck verweist auf Papst Franziskus, der stets auf den Zusammenhang von Armut und Ökologie erinnert und hält fest:

„Mit dem Energiesparservice hat die Caritas Steiermark ein Angebot, das doppelt wirkt – nämlich sozial und ökologisch nachhaltig. Auf diese Weise können wir nicht nur einzelnen Bedürftigen helfen, sondern tragen zu einem heileren großen Ganzen bei“.

Foto (honorarfrei, credit: Caritas): Sozial und ökologisch nachhaltig: Energiesparservice hilft doppelt Caritasdirektor Herbert Beiglböck, Stadträtin Tina Wirnsberger, Caritas-Mitarbeiterin Iris Eder und Dominik Piringer vom Umweltamt Graz

Foto (honorarfrei, credit: Caritas):
Sozial und ökologisch nachhaltig: Energiesparservice hilft doppelt
Caritasdirektor Herbert Beiglböck, Stadträtin Tina Wirnsberger, Caritas-Mitarbeiterin Iris Eder und Dominik Piringer vom Umweltamt Graz

Energiekosten auf Dauer senken

Das Energiesparservice richtet sich an Menschen mit geringen finanziellen Mitteln und hilft ihnen mit individueller Beratung, Möglichkeiten der Energieeinsparung im eigenen Haushalt zu erkennen.

Sollte bei der Beratung im Haushalt auffallen, dass ein Gerätetausch nötig ist, können die MitarbeiterInnen hier vermitteln, damit die Energiekosten auf Dauer gesenkt werden können. Verantwortlich für die Durchführung des Service, das auch von AMS und Energie Steiermark unterstützt wird, ist die Beratungsstelle zur Existenzsicherung der Caritas.

Für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln

Deren MitarbeiterInnen stehen in direktem Kontakt mit Menschen, die über geringe finanzielle Mittel verfügen. „Die Erfahrung ist, dass gerade diese Gruppe häufig alte, nicht effiziente Geräte verwendet und wenig Bescheid weiß über Möglichkeiten, Energie einzusparen“, beschreibt Iris Eder, Leiterin der Beratungsstelle, die Situation. „Wir versuchen, Zugang zu möglichen Betroffenen zu erhalten und präsentieren das Service zum Beispiel in ausgewählten Carla-Shops. In den ersten Monaten des Projektes konnten wir bereits 44 Haushalte beraten“, so Eder.

Für alle viel gewonnen

Caritasdirektor Beiglböck betont: „Armut hat nie nur einen Grund. Wenn es uns gelingt, dass wir es umgekehrt auch bei der Hilfe so halten können, dass eins zum anderen kommt, dass also ein guter Ansatz an verschiedenen Stellen positiv wirkt, dann haben wir für alle viel gewonnen.“ Umweltstadträtin Wirnsberger ergänzt: „Mit dieser Zusammenarbeit von Umweltamt und Caritas können wir gezielt Menschen mit geringem Einkommen helfen und sie mit einem positiven Nebeneffekt für die Umwelt finanziell entlasten.“

Foto (honorarfrei, credit: Caritas):

Sozial und ökologisch nachhaltig: Energiesparservice hilft doppelt

Caritasdirektor Herbert Beiglböck, Stadträtin Tina Wirnsberger, Caritas-Mitarbeiterin Iris Eder und Dominik Piringer vom Umweltamt Graz

Artikel gefällt? Bitte bewerte diesen Beitrag.
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (0,00/5 - 0 Bewertungen)
Loading...

Deine Meinung ist uns wichtig

*