ETF – Exchange Traded Funds – Fonds und Sparpläne – Vorteile, Fragen & Antworten

Jeder, der keine Ahnung von der Börse hat, kann an dem ETF teilnehmen.

ETFs bieten eine breite Verteilung von Vermögenswerten und sind in der Regel wesentlich günstiger als reguläre Fonds. In diesem Ratgeber informieren wir über häufige Fragen zum Thema ETF (Exchange Traded Funds), Vorteilen, den Chancen und Gelegenheiten den ein ETF Sparplan bringt und für wen die Geldanlage in ETFs sinnvoll ist.
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Einige Banken verzichten vollständig auf Einkaufsprovisionen für ETF-Sparpläne.

Wenn Sie Kapital erhöhen möchten, können Sie die Teilnahme an der Börse kaum vermeiden. Dies ist nicht nur auf die extrem geringen Zinssätze für Einsparungen zurückzuführen, sondern auch auf die guten Aussichten für die Aktienrendite.

ETFs sind eine sehr einfache Möglichkeit, über Aktienfonds in Aktien zu investieren. Anleger legen hier einen ganzen Korb von Wertpapieren an, die Verlustrisiken aufgrund eines Versagens sind daher sehr gering.

Es gibt jedoch erhebliche Unterschiede in der spezifischen Struktur der Fonds. Neben aktiv verwalteten Aktienfonds spielen ETFs eine immer wichtigere Rolle. Was macht diese Fonds so beliebt und wie funktionieren sie? Zehn wichtigste Fragen:

1. Was ist unter ETF zu verstehen?

ETF oder Exchange Traded Fund ist ein börsengehandelter Fonds. Sein Ziel ist es, einen festen Börsenindex wie den ATX, Dax oder den US-amerikanischen Dow Jones-Index so genau wie möglich zu reproduzieren, damit der Fonds dieselbe Performance wie der Index erzielt.

Da die Zusammensetzung des ETF durch den Basisindex bestimmt wird, benötigen Sie keinen Fondsmanager zur Überwachung des Fonds. Diese Arbeit wird von Computern erledigt, wir sprechen also von passiv verwalteten Geldern.

2. Hat die ETF einen Kostenvorteil?

Ja, ETFs sind aufgrund ihrer passiven Anlagestruktur günstiger als aktiv verwaltete Aktienfonds.

Der wirtschaftliche Vorteil kann bis zu zwei Prozent pro Jahr betragen. Dies bedeutet, dass ein aktiv verwalteter Aktienfonds mindestens genauso gut funktionieren sollte wie ein vergleichbarer ETF sowie ein Index zuzüglich der angefallenen Fondskosten.

3. Wo kann ich einen ETF kaufen?

Am Bankschalter werden ETFs selten angeboten, da Banken fast nichts verdienen. Direkt Banken werden für den Kauf von ETFs empfohlen. Sie bieten eine große Auswahl, oft mehrere tausend Stück. Wenn Sie im Bestellformular eine ETF-Kategorie auswählen, erfolgt der Kauf automatisch über die Börse.

Tipp: Viele Banken bieten ETFs zu reduzierten Preisen an oder berechnen keine Transaktionskosten.

In ING sind beispielsweise alle ETFs für einmalige Einkäufe ab 500 Euro kostenlos. Dies gilt nur für Einkäufe, nicht aber für Verkäufe.

4. Wie lange sollte ich den ETF halten?

Im Gegensatz zu einem Banksparplan oder einer Rentenversicherung gehen Sie beim Kauf eines Indexfonds keine vertragliche Laufzeit ein.

Sie können jederzeit ETF-Aktien verkaufen, einen Sparplan anhalten oder stoppen oder die Rate ändern. Die Dauer hängt von Ihrem Einsparungsziel ab. Die Rentenakkumulatoren haben natürlich einen langen Akkumulationshorizont, potenzielle Immobilienkäufer, die ihr eigenes Kapital aufbauen möchten, eher kürzer.

5. Für welche Anlegertypen eignet sich der ETF?

ETFs eignen sich für fast alle Anleger. Für aggressive Anleger stehen unzählige ETFs wie iShares DivDax (ISIN DE0002635273) zur Verfügung.

Anleger, die kein Risiko eingehen, finden schützende Anleger, die eine Vielzahl von Anleihen-ETFs finden, wie zum Beispiel Unternehmensanleihen des Euro Lyxor ETF (ISIN FR0010737544).

Positiv: Anders als bei aktiv verwalteten Fonds arbeiten ETFs niemals schlechter als der jeweilige Basisindex, aber vielleicht besser. Wenn Sie zu einem bestimmten Zeitpunkt einen festen Betrag behalten möchten, sind ETFs aufgrund von Kursschwankungen nicht geeignet. In diesem Fall wird die Verwendung von Fest- oder Sparanleihen empfohlen.

6. Was sind die Risiken der ETF?

ETFs umfassen typische Aktienmarktrisiken wie Preis- oder Zinsrisiken. Wenn Sie zu einem ungünstigen Zeitpunkt ein- und aussteigen, kann dies zu einem Wertverlust führen.

Positiv: ETFs sind Teil eines Aktienfonds. Mit anderen Worten, im Falle der Insolvenz der Verwaltungsgesellschaft sind die Fonds der Gesellschaft nicht betroffen, sie gehören weiterhin dem Anleger.

7. Welche Underlyings eignen sich besonders für ETF-Sparpläne?

Langfristige Anleger sollten sich auf diversifizierte Aktienindizes wie den MSCI World Index oder den Stoxx 600 Europe konzentrieren. Gut diversifizierte Aktienindizes sind weniger volatil als Marktindizes oder Sektorindizes.

8. Können Sie mit ETF Dienste sparen?

Ja, einige Banken verfügen über ETFs wie die Commerzbank oder die Comdirect.

9. Ist es besser, den ETF zu veräußern oder zu reinvestieren?

ETFs profitieren auch von Aktiendividenden. Wenn die Ausschüttung von Aktien im Fondsvermögen verbleibt, erhöhen sie den Preis aufgrund des Zinseszinses. Beispiele sind der iShares DivDax oder dB x Stoxx Global Select Dividend 100 ETF-Tracker. Im Gegenteil, eine ETF-Zuteilung ist angemessen, wenn Sie auf regelmäßige Kapitalgewinne angewiesen sind.

10. Was ist ein synthetischer ETF?

Im Gegensatz zum physischen ETF, der seinen Referenzindex mit realen Aktien oder Anleihen kopiert, arbeitet der synthetische ETF durch sogenannte Swaps. Zu diesem Zweck schließt der Fonds eine Vereinbarung mit einer Investmentbank, die die Erfüllung des gewünschten Index für ihn gewährleistet.

Im Gegenzug erhält die Bank die Performanceergebnisse jedes vom Fonds gehaltenen Portfolios. Leistungsunterschiede werden von Zeit zu Zeit ausgeglichen.

Problem: Wenn der Tauschpartner (d. h. die Bank) in Konkurs geht, steht das Börsengeschäft nicht vor einer physischen Sicherheit, sondern einer nutzlosen Inhaberschuldverschreibung. Physische ETFs sind daher sicherer.

Was ist der ETF Handel?

ETFs werden wie Aktien an der Börse gehandelt. Deshalb können Sie während der Geschäftszeiten jederzeit ETFs kaufen und verkaufen. Zum Vergleich: Klassische Investmentfonds werden nur einmal täglich über eine Fondsgesellschaft gehandelt.

Während offene Fonds in der Regel hohe anfängliche Verkaufsprovisionen generieren, fallen beim Handel mit ETFs nur Provisionen für Bankaufträge an, und es besteht in der Regel ein geringer Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufspreis (der „Spread“).

Für Kleinanleger sind ETFs jetzt auch im Rahmen von ETF-Sparplänen verfügbar. Dies schließt den Aktienhandel aus.

Warum habe ich noch nie von einem ETF gehört?

ETFs sind für kommissionsorientierte Finanzberater und Filialbanken unpopuläre Produkte. Denn diese Berater leben in der Regel von Provisionen, die sie für die Vermittlung von Finanzprodukten von den jeweiligen Geldgebern bezahlen. Diese Provisionen bestehen bei dem ETF jedoch nicht. Aus diesem Grund werden ETFs heute fast ausschließlich von Provisionsberatern empfohlen.

Obwohl ETFs für viele Privatanleger immer noch ein Neuland sind, investieren Profis seit vielen Jahren in sie.

Für Großinvestoren wie Pensionsfonds und Versicherungsgesellschaften sind ETFs ein fester Bestandteil von Portfolios. Das Bewusstsein der ETF wächst schnell. Wenn Sie den Artikel sorgfältig gelesen haben, werden Sie feststellen, dass ETFs sehr häufig gehandelt werden. Insbesondere Kunden von Online-Brokern nutzen zunehmend ETFs für ihre Investitionen. Denn ETFs sind auch ideal für Privatanleger, die langfristig sparen wollen.

ETF-Einsparungen werden immer beliebter. Vor allem Kunden von Direktbanken sind hier Vorreiter. Jeder dritte Euro ist bereits in einen ETF investiert, um Geld zu sparen.

In den letzten Jahren wurde ein sehr umfangreicher und attraktiver Vorschlag zum ETF-Sparplan entwickelt. Die größten Direktbanken bieten zusammen 1110 ETF-Sparpläne mit Fokus auf ETF-Aktien und -Anleihen an. Davon sind 714 ETFs in Bezug auf Einsparungen ohne Provisionen voll zugänglich.

Vorteile von ETF-Sparplänen für Direktbanken

  • Für alle: ab 25 Euro pro Monat.
  • Flexibilität: Sie können einen ETF-Sparplan jederzeit online starten, verkaufen und anpassen
  • Bequem: Niedrige Kostenquoten von ETFs, kostenlose Lagerung
  • Vorteil: Tolles kostenloses Sparangebot
  • Diversifizierung: umfassende Diversifizierung innerhalb der ETF

Neben dem Versorgungsvolumen eines ETF- Sparplans unterscheiden sich die Direktbanken in ihrem Serviceangebot und den mit ETF-Sparplänen verbundenen Formen. Es gibt verschiedene Sparintervalle, Fälligkeiten und minimale Sparquoten.

Zusätzlich zu den geringen laufenden Kosten eines ETF-Fonds bieten ETF-Einsparungen einige zusätzliche Vorteile für Kleinanleger: Die Speichergebühren werden von keiner der Direktbanken für regelmäßige Einsparungen berechnet. Teilweise dank Werbeangeboten fällt für den Kauf nicht einmal eine Gebühr an.

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