Fahrsicherheitstraining in Österreich – Kosten, Anbieter, Dauer, Eigenes Auto? – Basis Training, Inhalte

Ratgeber Fahrsicherheitstraining in Österreich – was kostet es?

Das Fahrsicherheitstraining zählt in Österreich zu den Trainings, die besonders gerne wahrgenommen werden. In der Praxis ist es gerade für Fahranfänger, aber auch für erfahrene Fahrerinnen und Fahrer zu empfehlen.

Es hilft dabei zu erkennen, wie man in Notsituationen umgeht und was alles möglich ist, wenn man mit dem Auto unterwegs ist. Grundsätzlich macht das Fahrsicherheitstraining jede Menge Spaß.

Experten gehen davon aus, dass ein solches Training den Wagen in etwa so sehr belastet wie es der Fall ist, wenn man 500km damit unterwegs ist. Die Kosten des Trainings sind in Österreich unter anderem davon abhängig, wo das Training absolviert wird.

Es gib Trainings, die gerad einmal 1 bis 2 Stunden dauern, aber auch Trainings, die einen gesamten Tag dauern und die in einen Teil am Vormittag sowie einen Teil am Nachmittag unterteilt sind. Grundsätzlich gibt es in Österreich ein A-Klasse und ein B-Klasse Fahrsicherheitstraining.

Wie ist das Training in Österreich gegliedert?

Wer sich für das A-Klasse Training in Österreich entscheidet, wird ein Training über einen Zeitraum von 75 Minuten als verkehrspsychologisches Training wahrnehmen. Darüber hinaus gibt es auch noch ein 75minütiges Gefahrenwahrnehmungstraining, dass genutzt werden kann.

Wichtig: Kosten für ein Fahrsicherheitstraining vergleichen!

Das Training der B-Klasse bietet ein Gespräch mit 2x 50 Minuten und natürlich auch einen entsprechenden praktischen Teil.

Mit welchem Auto soll das Training absolviert werden?

Das Training kann ohne Probleme mit dem eigenen Auto absolviert werden.

Das liegt daran, dass man mit diesem Fahrzeug jeden Tag unterwegs ist und natürlich lernen sollte, wie man mit dem Wagen umzugehen hat und wie sich das Fahrzeug in bestimmten Situationen verhält.

In der Praxis ist man mit dem Fahrzeug im Alltag deutlich sicherer unterwegs, als es der Fall ist, wenn man das Auto zwar fährt, aber kein Training gehabt hat. Grundsätzlich nehmen die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einem solchen Training mit dem eigenen Fahrzeug teil.

Welche Vorteile bietet ein Basistraining mit dem eigene PKW?

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, dass mit dem eigenen PKW ein so genanntes Basis Training absolviert wird. In der Praxis ist es möglich, dass das eigene Fahrzeug deutlich besser kennen gelernt werden kann. Darüber hinaus erlernt man im Basis Training natürlich auch entsprechende Techniken.

Diese sollen einem dabei helfen in einem Notfall in jedem Fall die richtige Entscheidung zu treffen und auch zu wissen, wie das Auto auf die Entscheidung reagieren kann. In der Praxis wissen die meisten Menschen gar nicht, wie ihr Fahrzeug reagieren kann und wie sie in den Situationen damit umgehen müssen.

Was erlernt man im PKW Basistraining?

Das Fahrtraining beginnt in der Regel mit der korrekten Sitzeinstellung. Die aufrechte Haltung beim Sitzen, der richtige Abstand zum Lenkrad sowie die Einstellung der Spiegel sind nur einige Beispiel für das, was zu Beginn des Trainings passiert.

Ebenso lernt man was z.B. ABS und ESP können und wozu diese Systeme eingesetzt werden. Erst danach geht es auf die Strecke und erst danach werden die eigenen Manöver getestet.

  • Korrekte Sitzposition, passende Einstellung von Lenkrad und Co, elektronische Helferlein
  • Fahrverhalten auf trockener und nasser Fahrbahn
  • Qualitätsunterschiede von Reifen
  • Kurvenfahren mit Fliehkräften

Die meisten PKW Trainingsanlagen bieten z.B. eine Anlage die auch bewässert werden kann. Das bedeutet, dass somit das Fahren auf einer nassen Fahrbahn geübt werden kann und dass es auch möglich ist, dass zum Beispiel Bremssituationen auf nassen Fahrbahnen geübt werden können.

Wer mit dem Auto unterwegs ist, kann ohne eine Gefahr einzugehen entsprechend sehr viel lernen, wenn er auf der Straße später in solche Situationen gerät.

Zu beachten ist, dass die meisten Menschen gar nicht wissen, wie sie z.B. auf glatten Fahrbahnen reagieren, wenn diese keinen Grip hat und man droht, zu rutschen.

Das Reaktionsvermögen und natürlich auch der Einfluss von Stress oder z.B. Ablenkung kann ebenfalls während eins solchen Trainings geübt werden. Das bedeutet, dass man gezielt in eine Situation gebracht wird, in welcher man abgelenkt wird und dann ein Manöver fahren soll. Schnell kann man lernen, wie man sich im Straßenverkehr verhält und welche Situationen hier auftreten können.

Die Qualität der eigenen Reifen kann ebenfalls getestet werden, wenn man sich dazu entscheidet, auf der Fahrbahn einen Bremstest zu absolvieren. Somit kann man sehr schnell feststellen, wie weit der Bremsweg ist und wie schnell man z.B. den Grip auf der Fahrbahn verliert.

In den meisten Fällen sind die Fahrerinnen und Fahrer erschrocken, wenn sie feststellen, wie unterschiedlich das Fahrverhalten der Reifen auf trockener und auf nasser Fahrbahn ist.

Ebenfalls kann das Durchfahren von Kurven gelernt werden. Dies ist für die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine besondere Erfahrung, da man hier z.B. die Fliehkräfte kennen lernen kann. Grundsätzlich ist das Fahrtraining für die meisten Menschen eine positive Erfahrung und viele gehen mit dem Gefühl aus dem Training, dass sie dieses häufiger wahrnehmen sollten.

Was kostet ein Fahrsicherheitstraining in Österreich?

Die Kosten für ein Fahrsicherheitstraining in Österreich sind unterschiedlich hoch. In der Praxis kann ein solches Training bereits für ca. 100 bis 150 Euro wahrgenommen werden. Die Kosten sind jedoch auch davon abhängig, wie lange das Training dauert. Wenn das Training einen halben Tag dauert, ist es logischerweise deutlich günstiger, als wenn es einen gesamten Tag dauert.

  • Kosten ca. 100 bis 150 Euro
  • Dauer: ca. halber bis ganzer Tag

Ein Fahrsicherheitstraining kann in Österreich zum Beispiel sehr gut über den ÖAMTC wahrgenommen werden. Diese unterhält einzelne Fahrsicherheitszentren im Land, an denen man sich anmelden kann.

In der Regel sind mit Kosten von etwa 150 Euro für einen Tag zu rechnen. Die einzelnen Standorte der Fahrsicherheitszentren in Österreich können schnell und einfach über das Internet über die Homepage der ÖAMTCs in Erfahrung gebracht werden.

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