Land Oberösterreich – Uppervision 2030 – Förderung der Kreislaufwirtschaft mit 3,3 Millionen Euro

Bereits im Frühjahr 2020 wurde in oberösterreich die Initiative „Uppervision 2030“ mit dem Fokus auf Forschung und Wirtschaft sowie Strategien und Unterstützungen in diesem Bereich gestartet.

Bereits im Frühjahr 2020 wurde in oberösterreich die Initiative „Uppervision 2030“ mit dem Fokus auf Forschung und Wirtschaft sowie Strategien und Unterstützungen in diesem Bereich gestartet.

Nun gibt es als Teil von diesem Programm Förderungen in Höhe von 3,3 Millionen Euro für die Kreislaufwirtschaft. Dies wurde aktuell von Wirtschafts- und Forschungs- Landesrat Markus Achleitner bekanntgegeben. Wir informieren zu Details, Fördercall und Ausschreibung für den Erhalt der Förderung.

Impulse für die Wirtschaft setzen

Aufgrund der Corona-Pandemie, die die Wirtschaft in ganz Österreich und auch in Oberösterreich stark getroffen hat, sind nun Impulse notwendig, die bei der Erholung helfen können – so Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner (ÖVP).

Fördercall – Kreislaufwirtschaft präsentiert

  • Wer steht dahinter: Die Förderung wird vom Land Oberösterreich sowie der FFG ( Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft) abgewickelt.
  • Fokus: Der Fokus liegt hierbei ganz klar am Thema Nachhaltigkeit.
  • Ziel der Ausschreibung: Die Unterstützung von Forschungs & Entwicklungsvorhaben, die im Bereich nachhaltige Prozesse und Produkte mit neuen Erkentnissen beitragen können.

Stärkung für den Produktionsstandort Oberösterreich als Ziel

 „Für uns heißt das: Können wir Kreisläufe schließen, steigt die Rohstoffproduktivität und der Produktionsstandort Oberösterreich wird nachhaltig gestärkt“, ist Achleitner überzeugt.

Überblick zu den Förderungen

Mehrere Kategorien: Die industrielle Forschung & experimentielle Entwicklung als Basis. Diese betrifft beispielsweise auch das Recycling von bestehenden Materialien sowie Forschung im Bereich Nutzung von Abfall.

Höhe der Förderung: Mindestens 100.000 und maximal 800.000

Antrag & Einreichungen

Diese sind online zwischen 2.  November 2020 und 16. März 2021 möglich – Die Laufzeit beträgt maximal 36 Monate. Die Einreichung kann  ausschliesslich via ecall.ffg.at erfolgen.

  • „Wir müssen gemeinsam diese Chancen aufgreifen und ökonomische und ökologische Aspekte gut in innovativen Projekten zusammenführen, Wettbewerbsvorteile und USP aufbauen und sichern. Die FFG ist dabei ein verlässlicher Partner. Das alles kurbelt die Wirtschaft an. Das haben die Unternehmen und das Land OÖ erkannt“, unterstreicht Henrietta Egerth, Geschäftsführerin der FFG.
  • Oberösterreich verfüge im internationalen Vergleich über eine gut ausgebaute und funktionierende Sammel- und Infrastruktur, ergänzt Manfred Hackl, Geschäftsführer der Erema Group und Beiratssprecher Kunststoff-Cluster.

Mögliche Chancen im Bereich Infrastruktur & Abfalltrennung

Die Infrastruktur sei jedoch noch ausbaufähig. Derzeit werden etwa 40 Prozent der in Österreich anfallenden Kunststoffabfälle nicht getrennt gesammelt. Nur etwa 35 Prozent der Kunststoffverpackungen werden zu Rezyklat verarbeitet.