Forschungsprämie 2018 in Österreich – Erhöhung auf 14 %

In Österreich spielt die Forschung nach wie vor eine wichtige Rolle. Zum Jahr 2018 wurde die Forschungsprämie erhöht und zwar auf 14%. Der Satz bemisst sich an den Aufwendungen, die für die Forschung betrieben werden. Vor wenigen Jahren lag dieser Satz noch bei 10% und wurde dann auf 12% erhöht.

Anzumerken ist, dass die Prämie keine Betriebseinnahme darstellt und somit auch keine Steuern auf sie gezahlt werden müssen. Es ist erforderlich, dass die Prämie bis zum Ende des der Rechtskraft entsprechender Bescheide geltend gemacht werden muss.

Was ist für die Grundlage der Forschungsprämie relevant?

Wer sich für die Forschungsprämie in Österreich interessiert, sollte natürlich auch wissen, was für die Bemessungsgrundlage relevant ist. Zum einen sind dies vor allem die Löhne und auch die Gehälter der Beschäftigten aus der Forschung. Ebenso ist anzumerken, dass Honorare aus Werkverträgen zu berücksichtigen sind.

Wichtig: Rechtzeitig informieren und von der Forschungsprämie profitieren!

Ferner werden Aufwendungen und Ausgaben sowie Investitionen berücksichtigt, soweit sie nachhaltig, sprich für eine definierte Nutzungsdauer eingesetzt werden. Auch Aufwendungen, die für Finanzierungen im Bereich Forschung und Entwicklung aufgewendet werden müssen, zählen bei der Relevanz der Forschungsprämie.

Generell muss zwischen der eigenbetrieblichen Forschung und auch der Auftragsforschung differenziert werden. Sollte eine eigenbetriebliche Forschung betrieben werden, so handelt es sich per Definition hierbei um Forschungen, bei denen wissenschaftliche Methoden eingesetzt werden, die im inländischen Betrieb oder einer inländischen Betriebsstätte oder durch das Unternehmen selbst eingesetzt werden.

Bei welchen forschenden Tätigkeiten kann prämiert werden?

Es gibt eine Auswahl an Forschungstätigkeiten, die berücksichtigt werden können. Hierzu zählt unter anderem die Grundlagenforschung. Der Forschungsbereich ist vor allem dann von großem Interesse, wenn neue Erkenntnisse in der Wissenschaft gewonnen werden, die nicht gleich praktisch anwendbar sind.

Ebenso ist die angewandte Forschung relevant. Dabei handelt es sich um eine zielgerichtete Forschung, bei der es darum geht, dass z.B. ein praktisches Ziel verfolgt wird. So ist es z.B. im Labor möglich, dass eine bestimmte Erkrankung erforscht wird.

Ein weiterer Bereich der Forschung, der von Relevanz geprägt ist, stellt die experimentelle Entwicklung dar. Diese Art der Forschung hat zum Teil, dass z.B. bestehende Produkte oder aber auch Verfahren verbessert werden.

Wie viel Geld kann über die Forschungsprämie maximal geltend gemacht werden?

Es ist möglich, dass die Prämie für Aufwendungen in Höhe von maximal 1 Millionen Euro pro Wirtschaftsjahr geltend gemacht werden kann. Darüber hinaus gibt es eine Reihe an Bedingungen, die erfüllt werden müssen.

So muss die Forschung zum Beispiel von einem inländischen Betrieb, bzw. einer inländischen Betriebsstätte in Auftrag gegeben werden. Der Auftragnehmer muss sich mit Forschungsaufgaben befassen und seinen Sitz in der EU oder im EWR haben.

Hierzu zählen unter anderem Universitäten oder Forschungsvereine. Ebenso ist anzumerken, dass der Auftragnehmer nicht unter dem beherrschenden Einfluss des Auftraggebers stehen darf. Der Auftraggeber muss den Auftragnehmer darüber informieren, in wie fern er die Prämie für die Forschung in Anspruch nimmt. Als Grundlage dient hierfür die Rechnung des Auftragnehmers an den Auftraggeber.

Einen weiteren Überblick zum Thema gibt es auf https://www.usp.gv.at/Portal.Node/usp/public/content/steuern_und_finanzen/betriebseinnahmen_und_ausgaben/49867.html im USP, dem Unternehmensservice Portal für Österreich.

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