Geologie Studium in Österreich – Studiengänge

Auflistung der Studiengänge

Das Studium der Geowissenschaften ist an diesen Universitäten möglich:

Universität Salzburg

  • Geologie
  • Geographie
  • Geoinformatik

Universität Innsbruck

  • Atmosphärenwissenschaften (Bachelor)
  • Erdwissenschaften (Bachelor)
  • Geographie (Bachelor)
  • Atmosphärenwissenschaften (Master)
  • Erdwissenschaften (Master)
  • Geographie (Master)
  • Geographie und Wirtschaftskunde (Lehramt)

TU Graz & Karl-Franzens-Universität Graz im Rahmen von NAWI Graz

  • Erdwissenschaften
  • Geographie (nur an der KFU Graz)
  • Geomatics Engineering (Bachelor) / Geomatics Science (Master) (nur an der TU Graz)
  • Geo-Spatial Technologies (Master)

Montanuniversität Leoben

  • Angewandte Geowissenschaften
  • Natural Ressources

Universität Wien

  • Erdwissenschaften
  • Geographie
  • Geographie und Wirtschaftskunde
  • Kartographie und Geoinformation (Master)
  • Meteorologie
  • Paläobiologie (Master)
  • Raumforschung und Raumordnung (Master)

Technische Universität Wien

  • Geodäsie und Geoinformatik
  • Geodäsie und Geophysik (Master)
  • Geoinformation und Kartographie (Master)
  • Raumplanung und Raumordnung
  • Vermessung und Katasterwesen (Master)

Universität für Bodenkultur Wien

  • Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur
  • Umwelt- und Bioressourcenmanagement (Master)
  • Wasserwirtschaft und Umwelt (Master)
  • Mountain Risk Engineering (Master)
  • Natural Resources Management and Ecological Engineering (Master)

Geologie ist ein Zweiggebiet der Erdwissenschaften.

Diese lassen sich wiederum inhaltsmäßig in Kategorien einteilen:

  • Angewandte- und Umweltgeologie: Der Fokus liegt auf Themen wie Hydrodynamik oder Umweltschadstoffe.
  • Geologie: Beispielsweise wird hier Sedimentologie oder Geochemie behandelt.
  • Mineralogie und Kristallographie: Hierunter fällt die Bestimmung der Strukturen von Kristallen und die Kenntnisse über Eigenschaften, Entstehung und Nutzung von Mineralen.
  • Paläontologie: Dabei wird der Studierende mit paläontologischen Arbeitweisen vertraut gemacht.
  • Weitere der Geologie untergeordnete Themenbereiche sind die Lagerstättenkunde, die Erdölgeologie, die Geophysik, Geomechanik und Ingenieurgeologie und Umwelt- und Hydrogeologie.

Angebot/Standorte – Geologie Studium in Österreich

Das Studienangebot kann für Studieninteressierte teilweise sehr unübersichtlich sein. Die Studienberatungen der Universitäten können bei der Auswahl des Studiums eine sehr nützliche Stütze sein.

In Österreich ist ein reines Geologie-Studium kaum möglich, man wählt ein Studium der Angewandten Geowissenschaften. Die Inhalte sind je nach Bildungseinrichtung sehr verschieden, interessante Lehrgänge finden sich etwa an der Montanuniversität Leoben, der TU Graz und der Universität Graz, der Universität Wien, der Universität Salzburg und an der Universität Innsbruck.

Angeboten werden Vollzeit- und Duale Studienplätze, detaillierte Angebote sind auch auf der Homepage der jeweiligen Universität zu finden. Man hat dabei die Möglichkeit, den Titel Bachelor of Science „BSc″ oder Master of Science „MSc″ zu erreichen.

Für den Bachelor ist eine Studiendauer von mindestens 6 Semestern und 180 ECTS-AP vorgesehen. Will man danach mit dem Master aufbauen, verlängert sich die Studienzeit um mindestens 4 Semester. Dabei müssen 120 ECTS-AP erreicht werden.

Die ECTS-Anrechnungspunkte sind ein Maß für den geschätzten Zeitaufwand für eine studierende Person. Um einen ECTS-Punkt zu erreichen, ist etwa eine Zeit von 25 Stunden Arbeit erforderlich.

Die Universität Wien bietet außer den regulären Abschlüssen noch einen Lehrgang an, mit dem man nach dem erfolgreichen Beenden den Titel „Master of Business Administration″ (MBA) tragen darf.

Dieser Lehrgang ist auf einen sehr hohen Bildungsstand ausgelegt und aufgrund der gesteigerten Jobchancen sehr gefragt. Weiters ist an der Universität Wien auch ein Fernstudium möglich, ebenfalls besteht die Option berufsbegleitend zu studieren.

Unter Insidern bekannt für einen ausgeprägten Praxisbezug ist die Montanuniversität Leoben, wo auf eine fundierte ingenieurwissenschaftliche Ausbildung Wert gelegt wird. Auch hier wird das Studium als Nebenbeschäftigung ermöglicht, sowie ein Lehrgang mit Abschluss als MBA.

Das Masterstudium, bei dem Vorlesungen vornehmlich in englischer Sprache abgehalten werden, umfasst folgende drei Spezialisierungen: Economic, Environmental and Technical Geology, Applied Geophysics und Petroleum Geoscience.

Auch an der Technischen Universität Graz und der Universität Graz ist ein Studium in sämtlichen Bereichen der Geowissenschaften möglich. Hier wird außerdem das Masterstudium für Geosciences, Space Sciences and Earth from Space bzw. Atmosphärenwissenschaften, Erdwissenschaften in den Sprachen Englisch und Deutsch angeboten.

An der Universität Innsbruck wird ebenfalls ein interessantes Studium der Erdwissenschaften an der Fakultät für Geo- und Atmosphärenwissenschaften angeboten.
Sollte man bereits wissen welche Bereiche man näher beleuchten möchte, kann sich der Lehrplan des jeweiligen Studiums als Entscheidungshilfe über den Ort der Ausbildung äußerst klärend erweisen.

Voraussetzungen

Eventuell ist eine Zusatzprüfung aus Biologie und Umweltkunde abzulegen, enthielt der Lehrplan der absolvierten 8. Schulstufe einer höheren Schule Naturwissenschaften oder Biologie mit mindestens vier Wochenstunden kann diese aber entfallen.

Ebenso für Studenten, die ihre Studienrichtung im Bachelorstudium von Geo- und Atmosphärenwissenschaften zu Erdwissenschaften wechseln, ist die Zusatzprüfung hinfällig.

Studieninhalte

Zu Beginn werden Grundlagenfächer, das heißt Mathematik, Physik, Chemie und Biologie wiederholt. Diese Auffrischung ist wichtig, um die weiterführenden Studieninhalte in ausreichendem Maß zu verstehen. Um mit der Materie in die Tiefe gehen zu können, wird anschließend die Spezialisierung vollzogen. Auch die Verteilung der Wahlfächer wird in diesem Abschnitt festgelegt.

Prinzipiell fallen die Studieninhalte in folgende vier Kategorien:

  • Angewandte- und Umweltgeologie: Hier lernt man bspw. über Hydrodynamik oder Umweltschadstoffe.
  • Geologie: Darunter fallen Fächer wie Sedimentologie oder Geochemie.
  • Mineralogie und Kristallografie: Hier lernt man beispielsweise, wie man die Strukturen von Kristallen bestimmt.
  • Paläontologie: Hier lernt man beispielsweise die verschiedensten paläontologischen Arbeitsmethoden kennen.

Betätigungsmöglichkeiten nach der Beendigung des Studiums

Das Spektrum an Anstellungen für graduierte Studenten der Erdwissenschaften ist vielfältig, sie reichen von der Tätigkeit in einschlägigen Forschungseinrichtungen, Museen und im Bergbau, über Rohstoff gewinnende Unternehmen und Behörden bis zur Beschäftigung in Zivilingenieurbüros, beispielsweise in der Bauwirtschaft. Zum Aufgabenbereich gehören beispielsweise Fragen in der Deponiewirtschaft, Altlastensanierung, Versicherung, Wasserversorgung, beim Recycling oder der Statik im Straßenbau. Und natürlich findet man in spezielleren Gebieten leichter Arbeit, da hier die Konkurrenzsituation entschärft ist.

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