Haussanierung – welche Produkte und Materialien kann ich verwerten? – Schrotthändler

Wer eine Bestandsimmobilie erworben hat, oder erwerben möchte hat meist eine umfangreiche Renovierung vor sich. In der Praxis ist es wichtig zu wissen, wie vorgegangen wird aber auch zu wissen, dass nicht alles weggeworfen werden muss, was aus dem Haus ausgebaut wird.

Zahlreiche Materialien im Haus, die bei der Sanierung entfernt werden, können veräußert oder weiterverwendet werden.

Die Materialien, die zum Teil vor 30 bis 50 Jahren verbaut wurden, kosten heute auf dem Markt deutlich mehr, als es damals der Fall gewesen ist. Vor allem Metalle können zu Geld gemacht werden und müssen nicht entsorgt werden.

In der Praxis gibt es jede Menge Kleinigkeiten, die entsorgt werden können, aber auch viele Dinge, die sich gut an z.B. den Schrotthändler verkaufen lassen.

Mit der Haussanierung in der Abrissphase Geld verdienen!

In der Abrissphase des Hauses geht es meist darum, diverse Dinge zu entfernen, bzw. abzureißen. Dies trifft unter anderem auf komplette Badezimmer zu.

Wichtig: Vor einer Haussanierung sollte man auch die Haussanierung Kosten bzw. den Aufwand für die Altbausanierung berücksichtigen. Im Herold Ratgeber zu den Kosten gibt es dazu Details und weitere Informationen.

Einen Teil der Kosten kann man durch einen Verkauf/Recycling von Metallen/Schrott beim Schrotthändler erhalten. Dazu ist es jedoch auch wichtig, die aktuellen Schrottpreise 2019 zu beachten, die bezahlt werden.

Ein altes Bad aus den 1970er oder 1980er Jahren ist nicht mehr angesagt und wird häufig komplett abgerissen. Der Fliesenspiegel, der damals noch bis zur Decke gelegt wurde, entspricht meist nicht mehr dem aktuellen Standard.

Stockfoto-ID: 259268167 Copyright: AltitudeDrone/Bigstockphoto.com

Wichtig: Metalle zum Schrotthändler bringen und damit zu Geld verwerten!
Stockfoto-ID: 259268167
Copyright: AltitudeDrone/Bigstockphoto.com

Anzumerken ist, dass auch Waschbecken und Armaturen nicht mehr aktuell sind und entfernt werden. Die Fliesen und auch alter Estrich können getrost entsorgt werden und zwar komplett als Bauschutt. Anders sieht es mit den Armaturen oder mit der Badewanne sowie mit der Duschtasse aus. Die Armaturen sind meist aus Metall gefertigt und sollten in einer Ecke des Hauses oder z.B. in der Garage mit anderen Metallteilen gesammelt werden.

Metalle aus dem Badezimmer – was kann verwertet werden

Gleiches gilt für die Badewanne oder die Duschtasse. Gerade Badewannen sind besonders schwer und können meist nur von mindestens 2 Personen entfernt werden, wenn sie im Haus verbaut worden sind. In der Praxis lassen sich diese gut zu Geld machen.

Schrotthändler nehmen alte Badewannen meist gerne an, gleiches gilt auch für alte Wasserhähne.

Wer die Einrichtung im Badezimmer entfernt hat, geht meist an die Wände. Wenn hier ein alter Durchlauferhitzer hängt, kann dieser ebenfalls zu Geld gemacht werden.

Im Inneren des Durchlauferhitzers ist in der Regel Kupfer verbaut. Das Plastikgehäuse ist zwar nicht mehr zu gebrauchen, aber das Kupfer und andere Metalle können recycelt werden und zu Geld gemacht werden.

  • Badewannen und Duschwannen aus Metall
  • Kupfer und Metall aus dem Durchlauferhitzer
  • Stromkabel mit Kupferkern
  • Wasserleitungen aus Metall oder aus Kupfer
  • Metallfenster

Wer bei den Stemmarbeiten im Badezimmer die Elektrik freilegt und diese komplett erneuern möchte, sollte bedenken, dass die alten Kabel ebenfalls Kupfer enthalten. Kabel können mit der Ummantelung beim Schrotthändler gegen einen entsprechenden Preis abgegeben werden.

Ebenso sollte darauf geachtet werden, welche Leitungen im Badezimmer verbaut sind. Wasserleitungen bestehen entweder aus Metall oder aber auch aus Kupfer. Wenn die bestehenden Leitungen erneuert werden, ist es möglich, dass die alten Leitungen demontiert und auch verwertet werden können. Gerade, wenn es sich um hochwertige Kupferleitungen handelt ist es zu empfehlen, dass diese entsprechend behalten werden und an den Schrotthändler weitergegeben werden.

Zum Teil gibt es Bestandsimmobilien, in denen Fenster aus Aluminium verbaut worden sind. Sollten diese gegen moderne Kunststofffenster getauscht werden, ist es möglich, dass auch diese entsprechend verwertet werden. Die Glasscheiben lassen sich sehr einfach ausbauen und der Metallrahmen kann problemlos und schnell an den Schrotthändler weitergegeben werden.

Kleinmetall – am besten in Eimern sammeln

Wer Kleinmetall wie z.B. Nägel und Schrauben hat, kann diese ebenfalls entsprechend beim Schrotthändler abgeben.

Es ist wichtig, dass dieses Metall im Vorfeld gesammelt wird. Dazu sind zum Beispiel Eimer zu empfehlen. Viele Menschen sammeln Schrott in Form von Metall zum Beispiel in der Garage.

Dies trifft gerade auf alte Nägel oder aber auch auf Schrauben zu, die bei einem Umbau immer wieder anfallen. Wer zum Beispiel Holzpaletten nutzt und diese auseinanderbricht oder z.B. im Kaminofen verbrennt, wird feststellen, dass er schon bald eine große Menge an Nägeln und Schrauben zur Verfügung hat, die er ebenfalls in einem Eimer sammeln kann.

Wenn eine entsprechend große Menge vorhanden ist, lohnt es sich zum Teil diese zum Schrotthändler zu fahren und dort abzugeben.

Welche Metallarten werden vom Schrotthändler angenommen?

Die Metallarten, die vom Schrotthändler angenommen werden, sind sehr unterschiedlich. In der Regel werden von den Händlern vor allem gerne Kupfer aber auch z.B. Aluminium oder Hartmetall angenommen.

Auch Kabel oder z.B. Motoren können beim Schrotthändler abgegeben werden. Wer ein altes Auto recycelt kann dieses ebenfalls gut verwerten. Bremsscheiben können in der Regel auch gut beim Schrotthändler abgegeben werden.

  • Kupfer ist derzeit besonders gefragt
  • Hartmetall wird gerne angenommen
  • Aluminium kann ebenfalls abgegeben werden

Die meisten Schrotthändler haben inzwischen eine eigene Homepage, auf der man sich perfekt darüber informieren kann, wie hoch die einzelnen Preise für den Ankauf diverser Metallprodukte und Schrottarten sind.

In der Praxis ist zu erwähnen, dass es möglich ist, dass unterschiedlichste Metalle und Schrottarten zu Geld gemacht werden können. Es ist daher zu empfehlen, sich einmal in Ruhe die Homepage eines Schrotthändlers anzusehen und entsprechend einen Überblick darüber zu bekommen, was derzeit alles angekauft wird. In der Regel bietet die Homepage des Schrotthändlers auch eine gute Möglichkeit, um sich über die aktuellen Schrottpreise auf dem Markt zu informieren.

Was mache ich, wenn ich den Schrott nicht zum Schrotthändler bringen will?

Wer sich nicht die Mühe machen möchte, seinen Schrott zum Händler zu bringen, der kann diesen natürlich auch z.B. an die Straße legen. Schrotthändler fahren meist durch die Straßen und sammeln den entsprechenden Schrott ein. So bekommt man zwar kein Geld für sein altes Metall, aber in jedem Fall wird man es kostenfrei los.

Grundsätzlich ist die Nachfrage nach Metall in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, so dass auch die Anzahl der Schrotthändler bzw. derer, die auf der Suche nach Metall und Schrott sind, deutlich gestiegen ist.

Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit, dass ein Schrotthändler vor Ort angerufen wird, wenn man eine größere Menge an Schrott loswerden will. In der Praxis ist es jedoch wichtig, dass die Menge wirklich groß genug ist. Für einen Eimer voller Kabel oder für eine einzelne Badewanne kommen die wenigsten Schrotthändler vorbei.

Es ist also wichtig, dass genügend Schrott vorhanden ist. Inwiefern es sich lohnt, den Schrott selbst zum Händler vorbei zu bringen, kann schnell und problemlos online recherchiert werden. Anzumerken ist, dass dies natürlich auch davon abhängig ist, wie groß das eigene Auto ist und ob man darin den Schrott transportieren möchte.

Deine Meinung ist uns wichtig

*