Kindesunterhalt & Alimente 2018 berechnen in Österreich – Unterhaltsrechner

Wie kann ich die Höhe der Alimente berechnen?

Die Berechnung der Alimente in Österreich kann einfach mit einem Unterhaltsrechner durchgeführt werden. Mit einem Alimente Rechner kann man einfach die Höhe der Alimente berechnen. Sollte man zum Thema Beratung benötigen ist es sinnvoll mit einem spezialisierten Rechtsanwalt Kontakt aufzunehmen und sich zum Thema Alimente und Unterhaltszahlungen beraten zu lassen.

Die Höhe der Alimente die für den Kindesunterhalt in Österreich zu bezahlen sind  sind abhängig vom jeweiligen Einkommen. Mit einem aktuellen Unterhaltsrechner können Sie die Höhe bequem online berechnen. Bei offenen Fragen können Sie sich an einen Rechtsanwalt wenden.

Die Hochzeit ist mitunter einer der schönsten Tage im Leben. Zu diesem Zeitpunkt scheint die Welt noch in Ordnung zu sein und Gedanken über Scheidung oder gar Unterhaltszahlungen sind in weiter Ferne. Doch die Realität sieht leider oft ganz anders aus.

Die Zahl der Scheidungen in Österreich hat in den letzten Jahren sehr stark zugenommen. Häufig kommt es nach der Scheidung zwischen den Eheleuten zu Unstimmigkeiten und Streitereien. Genau aus solchen Gründen, sind bestimmte Dinge (Zahlungen und Ansprüche) in Österreich gesetzlich geregelt. Sobald Kinder im Spiel sind ist ein Elternteil dazu verpflichtet, dem anderen Elternteil für die Kosten der Kinder aufzukommen.

Tipp: Um aktuell den Kindesunterhalt 2017 und die Höhe der Alimente 2017 zu berechnen, lohnt es sich den aktuellen Unterhaltsrechner für das Jahr 2017 zu nutzen. Dieser ist auf http://scheidungsinfo.at/unterhaltsrechner-alimenterechner-oesterreich/ kostenlos verfügbar.

Kindesunterhalt in Österreich – was sind eigentlich Alimente?

Tipp: Gemeinsam eine Lösung suchen

Tipp: Gemeinsam eine Lösung suchen

In Österreich wird der Begriff „Alimente“ verwendet, sobald es um Unterhaltszahlungen in Form von Geldleistungen unterschiedlicher Höhe geht. Nicht nur in Österreich haben Eltern eine gesetzliche Verpflichtung, für den Unterhalt der Kinder aufzukommen.

Diese Zahlungen sollen die Kosten für Kleidung, Essen, Trinken, Wohnen, Freizeitgestaltung oder die Schulkosten abdecken. Der Elternteil bei dem das oder die Kinder nicht dauerhaft wohnen, ist zu solchen Zahlungen verpflichtet.

Geldleistungen – Unterhaltsrechner in Österreich

Sobald ein Elternteil also nicht mit seinem Kinder oder seinen Kindern in einem gemeinsamen Haushalt lebt, muss dieser für den Unterhalt bzw. für die Alimente aufkommen. Aufgrund einer privaten Vereinbarung, wird diese Zahlung von einem Gericht festgelegt.

Der Geldbetrag darf natürlich ausschließlich dafür verwendet werden, um die Bedürfnisse der Kinder abzudecken. In Österreich sind die Alimente bis zur Volljährigkeit zu bezahlen.

In Ausnahmefällen, etwa Studium, werden die die Zahlungen ab diesem Zeitpunkt direkt an das Kind getätigt. Einen Unterhaltsrechner der auch die Details der Anrechnung der Familienbeihilfe und die Änderungen der Steuerreform 2016 berücksichtigt ist auf http://www.jugendwohlfahrt.at/unterhaltsrechner.php zu finden.

Die genaue Höhe der Alimente in Österreich

Leider kursieren über die genaue Höhe der Alimente in Österreich immer wieder die wildesten Gerüchte. Fest steht jedoch, dass die Höhe der Unterhaltszahlungen von der persönlichen Lebenssituation und natürlich der Leistungsfähigkeit abhängig ist.

Das monatliche Einkommen, sowie das vorhandene Vermögen wird bei der Berechnung ebenso berücksichtigt, wie die Berufsausbildung und das Alter. Sie sehen also, dass die genaue Höhe der Alimente gesetzlich geregelt ist und aufgrund des Verdienstes bzw. der sonstigen Umständen immer individuell berechnet wird.

Selbstverständlich gibt es in Österreich einen bestimmten Prozentsatz welcher bezahlt werden muss. Sobald sich Eheleute in Österreich nicht einig sind, tritt diese Regelung in Kraft. In solchen Fällen werden der Unterhalt bzw. die Alimente von einem Gericht berechnet.

Prozentsätze Unterhalt in Österreich

AlterProzentsatz
Kinder von 0 bis 6 Jahren16 % vom Nettoeinkommen
Kinder von 6 bis 10 Jahren18 % vom Nettoeinkommen
Kinder von 10 bis 15 Jahren20 % vom Nettoeinkommen
Kinder ab 15 Jahren22 % vom Nettoeinkommen

Die genannten Prozentsätze sind jedoch nach oben hin ebenfalls gesetzlich gedeckelt. Diese Grenze wird sehr gerne als Playboygrenze bzw. auch als Luxusgrenze bezeichnet. Sobald ein sehr hohes Einkommen besteht, wird der Anspruch auf Unterhalt mit dem Zwei- bis Zweieinhalbfachen des Regelbedarfs begrenzt.

Da es sich hierbei lediglich um einen sogenannten Richtwert handelt und in einigen Fällen auch überschritten werden kann, haben nur die wenigsten Personen das Problem mit der Luxusgrenze. Die Regelbedarfssätze für Alimente 2016 gibt es auf http://www.austrianlaw.at/cms/index.php?id=1295 im Überblick inklusive Höhe der Luxusgrenzen.

Ausnahmen bestätigen die Regeln

Natürlich gibt es für diese Bestimmungen in bestimmten Fällen auch Ausnahmen. Solch eine Ausnahme kann in Kraft treten, sobald eine Person einen Beruf weit unter seinen Möglichkeiten ausübt. Hier wird dann ein fiktives Einkommen als Grundlage für die Berechnung herangezogen. In Österreich ist es zudem auch möglich, dass Kosten und Beiträge die über den Regelbedarf hinausgehen, ebenfalls (wenn auch nur zu einem Teil) eingefordert werden können.

Unterhaltsrechner – wie ermitteln Sie nun die Höhe der Alimente?

Das Internet bietet für die Berechnung den wohl einfachsten und auch raschesten Weg. Für die Berechnung müssen Sie das jeweilige Alter der Kinder angeben und selbstverständlich auch Ihr Einkommen. Mit den zuvor genannten Prozentwerten, können Sie die Berechnung natürlich auch ohne diese kostenlosen Unterhaltsrechner im Internet durchführen.

Alimente – was sollten Sie noch wissen?

Bei Beamten und Arbeitern ist die Grundlage das Nettoeinkommen (Monatseinkommen). Das 13. und auch das 14. Gehalt werden bei der Unterhaltsberechnung aliquot natürlich berücksichtigt. Abfertigungen oder Überstunden werden in Österreich ebenfalls addiert. Die genaue Berechnung nimmt in Österreich das Jugendamt vor und es müssen einige Unterlagen (etwa der Jahresgehaltszettel) vorgelegt werden.

Wenn Sie einer selbstständigen Tätigkeit nachgehen, wird für die Berechnung der Alimente der Reingewinn des letzten Geschäftsjahres herangezogen. Sobald hier Unstimmigkeiten oder Schwankungen auftreten, wird ein 3-jähriger Durchschnittswert berechnet.

Es gibt jedoch auch Elternteile, die keiner Arbeit nachgehen und Arbeitslosengeld beziehen. In solchen Situationen ist die ALB-Unterstützung ausschlaggebend.

Weitere Kinder für die Zahlungen geleistet werden müssen

Sobald weitere Kinder das Recht auf Alimente haben, wird bei der Unterhaltsberechnung für jedes Kind unter 10 Jahren 1 Prozent in Abzug gebracht. Für alle weiteren Kinder über 10 Jahren werden 2 Prozent abgezogen.

Die genaue Dauer der Zahlungen für Alimente und Unterhalt

Die genaue Dauer der Zahlungen ist in Österreich ebenfalls gesetzlich geregelt. Diese müssen im Prinzip bis hin zur Selbsterhaltungsfähigkeit der Kinder beglichen werden. Somit ist der Unterhalt an ein bestimmtes Alter gebunden. Sobald das Kind oder die Kinder die Schule bzw. die Berufsausbildung abgeschlossen haben, endet in der Regel auch automatisch die Pflicht der Unterhaltszahlungen.

Wenn das Kind nach der Ausbildung keinen Job findet, so besteht für einen bestimmten Zeitraum ebenfalls noch Anspruch auf Alimente bzw. Unterhalt. Selbst wenn das Kind kurzfristig einer Arbeit nachgegangen ist und danach ein Studium beginnt, ist der Unterhalt wieder zu bezahlen.

Wenn das Kind über ein eigenes Einkommen verfügt (Lehrlingsgehalt), wird der Unterhalt um einen bestimmten Anteil heruntergesetzt. Beim eigenen Vermögen des Kindes spielen jedoch Familienbeihilfe, Studienbeihilfe, Schülerbeihilfe und ein Ferialpraktikum keine bedeutende Rolle.

Feste Regeln sind nicht zwingend notwendig

In Österreich ist es auch möglich, dass keine fixen und gesetzlichen Regelungen für die Höhe der Alimente zum Tragen kommen. In einigen Fällen wird die Höhe der Zahlungen zwischen den beiden Elternteilen ohne Gericht vereinbart. Diese Vereinbarungen sollten jedoch auf alle Fälle schriftlich festgehalten werden.

Es kann natürlich auch immer wieder zu Zahlungsausfällen oder sonstigen Problemen kommen. In solchen Fällen gibt es die Möglichkeit eines Unterhaltsvorschusses. In Österreich finanziert dann der Staat den Unterhalt, welcher mit einer Exekution des zahlungspflichtigen Elternteiles auch wieder rückgefordert wird.

Das Thema Unterhalt und Alimente ist also sehr vielseitig und kann sowohl zwischen den Elternteilen ohne Gericht oder Jugendamt festgelegt werden oder auch aufgrund fixer Prozentsätze. Fest steht jedoch, dass in Österreich eine Pflicht zur Begleichung von Unterhalt besteht. Sicherlich sorgen diese Zahlungen beim zahlungspflichtigen Elternteil häufig für Unmut und großen Ärger.

Beratung zum Thema Unterhaltspflicht in Österreich

Bei Fragen rund um das Thema Kindesunterhalt können Sie sich an das zuständige Bezirksgericht, Jugendamt oder an die Rechtsanwaltskammer wenden. Zudem bieten die zahlreichen Portale im Internet ebenfalls eine sehr gute Möglichkeit sich über dieses Thema die nötigen Informationen einzuholen. Mit dem kostenlosen Unterhaltsrechner können Sie ebenfalls die Höhe der Alimente selbst berechnen.

Quellen und Details:

Das Thema Kindesunterhalt beschert auch in Österreich jede Menge Menschen Kopfzerbrechen. Unabhängig davon, ob Unterhalt gezahlt werden muss, oder empfangen wird, muss man sich darüber hinaus auch Gedanken über das Taschengeld der Kinder machen.

Wieviel Taschengeld mit welchem Alter?

Grundsätzlich orientiert sich die Höhe des Taschengeldes meist an unterschiedlichen Faktoren. Es ist möglich, dass auch prozentual eine Abstufung nach dem Unterhaltsanspruch geltend gemacht werden kann. Hinzu kommt, dass auch das Alter des Kindes eine entscheidende Rolle spielt, wenn das Taschengeld ausgezahlt wird.

Bis zu einem Alter von 7 Jahren liegt der Prozentsatz bei 1% des Unterhaltsansprungs und bei einem Alter von 7 bis 10 Jahren bei 5% des Unterhaltsanspruchs. Hat das Kind ein Alter von 10 bis 14 Jahren erreicht, so liegt der Satz für das Taschengeld bei 8% des Unterhaltsanspruchs und bei einem Alter von 14 bis 18 Jahren liegt er bei 10% des Unterhaltsanspruchs.

Wer ein Kind erzieht, bzw. großzieht, muss in jedem Fall wissen wie viel Taschengeld hier sinnvoll ist und wann dieses gezahlt werden soll. Anzumerken ist, dass das Taschengeld ohne Probleme ab einem Alter von 6 bis 8 Jahren gezahlt werden kann.

Zu empfehlen ist es, dass das Taschengeld in den ersten Lebensjahren wöchentlich und später dann einmal im Monat gezahlt werden soll. Das dient auch dazu, dass das Kind lernt, entsprechend zu planen und das Geld nicht auf einen Schlag auszugeben, sondern z.B. auf etwas zu sparen.

Für ein Kind im Alter von 6 bis 8 Jahren ist ein Taschengeld von etwa 1 bis 2 Euro je Woche zu empfehlen. Ab einem Alter von 8 bis 10 Jahren kann das Taschengeld dann auf 2 bis Euro in der Woche angehoben werden.

Wenn das Kind 10 bis 12 Jahre alt ist, kann das Taschengeld bei etwa 8 bis 14 Euro je Monat liegen. Wer möchte, kann hier schon beginnen, das Taschengeld einmal im Monat an den Nachwuchs auszuzahlen. Ab einem Alter von 12 bis 14 Jahren kann das Taschengeld ohne Probleme im Monat auf eine Summe in Höhe von bis zu 20 Euro angehoben werden.

Bis zum 18. Lebensjahr kann das Taschengeld jedes oder jedes zweite Jahr angehoben werden. Unter dem Strich betrachtet ist es denkbar, dass mit 16 Jahren ein mittleres Taschengeld von grob 50 Euro im Monat zur Verfügung steht. Wer auf das 18. Lebensjahr steuert, sollte mit einem Taschengeld von etwa 60 bis 80 Euro im Monat rechnen können.

Was gilt es bei der Höhe des Taschengeldes zu beachten?

Grundsätzlich neigt ein zu niedriges Taschengeld meist dazu, dass Jugendliche darüber nachdenken, wo sie arbeiten können, um sich Geld dazu zu verdienen. Dies hat den Vorteil, dass sie selbstständig werden. Andererseits muss auch beachtet werden, dass die Schule, bzw. später die Ausbildung im Vordergrund stehen und es nicht primär darum geht, als ungelernte Kraft in einem Nebenjob etwas dazu zu verdienen.

Wer erkennt, dass sein Kind Probleme in der Schule hat und sich mehr auf das Geldverdienen konzentriert, der wird feststellen, dass es sinnvoll ist, etwas zu ändern. Hier sollte ein Gespräch mit dem Kind stattfinden, denn nur so kann dazu beigetragen werden, dass verstanden wird, wozu das Kind überhaupt so viel arbeiten möchte und wozu es überhaupt Geld benötigt

 

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