Klinisch Praktisches Jahr für Ärzte in Österreich – Ausbildung, Bezahlung/Gehalt, Voraussetzungen, KAV in Wien

Das Äquivalent des Praktischen Jahres (PJ) in Deutschland wird in Österreich als „Klinisches Praktisches Jahr“ bezeichnet. Die Bezeichnung klingt ähnlich, jedoch gibt es Unterschiede in der Struktur – zum Beispiel die allgemeine Medizin als 4-wöchiges Pflichtmodul im Rahmen von KPJ.

Das klinische Praxisjahr endet im 11. und 12. Semester des medizinischen Studiums und dient dazu, viele praktische Fertigkeiten zu erlernen und theoretisches Wissen in der Praxis anzuwenden. KPJ möchte das Wissen, die Fähigkeiten und die medizinischen Einrichtungen der Studierenden vertiefen, die in den letzten fünf Studienjahren erworben wurden.

Überblick zum Klinisch Praktischen Jahr in Österreich

Die Effizienz umfasst 48 Wochen, aufgeteilt in drei Module die Pflicht sind und drei Wahlkurse. Die beiden Pflichtmodule der Inneren Medizin und Chirurgische Fächer müssen jeweils innerhalb von 16 Wochen abgeschlossen sein, das Pflichtmodul Allgemeinmedizin innerhalb von vier Wochen. Die Wahlfächer werden alle vier Wochen ausgewertet.

Ein Teil des Studiums kann – wie in Deutschland – auch im Ausland durchgeführt werden.

Grundsätzlich kann KPJ an folgenden Einrichtungen absolviert werden: Universitätsklinik, akkreditierte Lehrkrankenhäuser, akkreditierte Lehrpraxen (Allgemeinmedizin), Universitätskliniken, akademische Lehrabteilungen der deutschen medizinischen Fakultät oder Universität sowie Universitätsspitäler oder Kantonsspitäler der Schweiz.

Wer sucht noch einen Platz? – Klinisch Praktisches Jahr Job/Platz Suche

Der Stellenmarkt im Internet bietet Angebote für ein praktisches Jahr in Deutschland, Österreich und der Schweiz an. Auf dem Operational Career Congress in München präsentieren sich Kliniken aus Österreich und Deutschland zukünftigen und jungen Ärzten und stehen für eine ausführliche Diskussion zur Verfügung. Die Teilnahme am Kongress ist kostenlos, alle Informationen zu Vorträgen, Seminaren und Ausstellern sind auf der Kongress-Website verfügbar.

Regulierung durch einen österreichischen Qualifikationskatalog für medizinische Fähigkeiten

Medizinische Universitäten in Österreich haben vereinbart, einen gemeinsamen Mindestkatalog an Anforderungen an medizinische Fähigkeiten und Fähigkeiten mit drei Kompetenzniveaus zu vereinbaren: Reife, KPJ-Reife und eine Erlaubnis zur Ausübung als obligatorische Grundlage für das Curriculum relevanter humanistischer Graduiertenstudiengänge.

Dieses „österreichische Qualifikationsverzeichnis für medizinische Fertigkeiten“ ist eine wichtige Grundlage für das KPJ.

Allgemeine Ziele und Effizienz

Die Anwendung und Vertiefung der im Rahmen des Trainings untersuchten Studien sollte in der klinischen Abteilung, in der Ambulanz oder in der pädagogischen Praxis (allgemeine Praxis) für beobachtete Patienten erfolgen. Eine Ausnahme bilden optionale Klassen in nichtklinischen Fachgebieten, vorausgesetzt, diese sind optionale Fächer.

Das Selbststudium mit praktischen Aufgaben im klinischen Alltag (Task-based Learning) steht im Mittelpunkt von KPJ.

Der Fokus liegt auf der Patientenversorgung unter Anleitung. In diesem Fall reicht die bloße Rolle eines Beobachters (passive Teilnahme an Besuchen, Tumorboards usw.) nicht aus.

Ein Bestandteil ist die aktive Teilnahme am klinischen Alltag (z. B. Präsentation eines Patienten, Teilnahme an Bildungs- und Schulungsaktivitäten, Besuche, Tumorboards). Sie ist ein wesentlicher Bestandteil der Schulung. Daher sollte das Wissen über aufkommende Fragen vertieft werden.

Wichtig: Ziele beachten!

KPJ dient der Vermittlung von klinisch orientiertem wissenschaftlichem Denken und einer evidenzbasierten medizinischen Praxis im Patientenmanagement. Ein KPJ-Student muss in das Behandlungsteam integriert sein und Aufgaben entsprechend seinem Bildungsstand ausführen. Die Studierenden sind Praktikanten, die zu den zur Erreichung der Bildungsziele erforderlichen klinischen Tätigkeiten befragt werden. Es muss sichergestellt werden, dass die klinische Praxis innerhalb der Studie die notwendige Breite der klinischen Ausbildung bietet.

Ein weiteres Ziel ist es, professionelles Verhalten bei Patienten und ihren Familien sowie bei verschiedenen Berufsgruppen und Regierungsbehörden zu üben. Man sollte die eigene Initiative und Verantwortung für das eigene Lernen und die Weiterbildung fördern.

Alle weiteren und vertieften Informationen zu KPJ werden von österreichischen Universitäten auf ihren Websites bereitgestellt.

KPJ – Bezahlung in Österreich

Seit August gibt es 650 Euro Entschädigung für das akademische Jahr, seit Juli 2015 liegt das Grundgehalt für Turnusärzte deutlich höher

Der Wiener Krankenhausverband (KAV) führt derzeit eine Reihe von Maßnahmen durch, um die Rahmenbedingungen für junge Ärzte nachhaltig zu verbessern. Zum Beispiel stellt KAV in seinen Krankenhäusern etwa 350 Plätze für ein klinisches praktisches Jahr zur Verfügung.

Der Verband zahlt den Studenten ab August eine Vergütung von 650 Euro pro Monat.

Gleichzeitig werden revolvierende Ärzte ab Juli von einer deutlich höheren Grundvergütung und flexibleren Arbeitszeitmustern profitieren. Mit diesen und weiteren Maßnahmen möchte sich die KAV so sicherstellen, dass die besten Ärzte langfristig in öffentliche Krankenhäuser eingebunden werden und sich als attraktiver Arbeitgeber positionieren.

Wien bedeutet bessere medizinische Versorgung

Wien hat einen hervorragenden Ruf, wenn es um die Qualität der medizinischen Versorgung geht. Als Stadt hat Wien eine der besten Lebensqualitäten weltweit.

„Hochwertige Medizin für alle Wiener ist das Ziel in Wien. Dafür unternimmt die Stadt Wien riesige Anstrengungen. Mit dem Konzept des Wiener Krankenhauses von 2030 schaffen sie die strukturellen Voraussetzungen für modernste medizinische Kompetenz. Das wichtigstes Kapital sind jedoch Mitarbeiter im Gesundheitswesen. Hier definieren sie auch einen wichtigen Kurs für die Zukunft.

Entschädigung in Höhe von 650 Euro pro Monat für ein klinisches praktisches Jahr (KPJ)

Der KAV bildet Anfängerärzte zu führenden Ärzten aus, auch während des klinischen Praxisjahres. „Für eine bessere medizinische Versorgung braucht man die besten medizinischen Fachkräfte, um die herum immer mehr Wettbewerb herrscht.

Deshalb sollten wir hier mit der Ausbildung beginnen und unseren Jugendlichen hohe Qualität und gute Rahmenbedingungen bieten. Die Stadt Wien macht derzeit einen wichtigen Schritt: Ab August 2015 erhalten die Studierenden eine monatliche Entschädigung in Höhe von 650 Euro, zur konkreten Unterstützung zukünftiger Ärzte.

Mit diesem Betrag bietet die KAV im Vergleich zu anderen Bundesländern wettbewerbsfähige Angebote, einige Krankenhausbetreiber zahlen weniger oder die Studierenden erhalten überhaupt keine Entschädigung.

Die Stadt Wien will jungen Ärzten von Anfang an ein attraktives Lernumfeld bieten.

Deshalb möchten die Krankenhäuser den Studierenden während eines klinischen Praxisjahres soziale Sicherheit bieten. Die Aufwandsentschädigung ist besonders wichtig für Studierende, die neben ihrem Studium arbeiten müssen oder Alleinerziehende oder Lehrende sind.

Sie sollten auch in der Lage sein, ein klinisches praktisches Jahr zur festgesetzten Zeit zu absolvieren. “Die Stadt hat jetzt den Anspruch der Studenten auf Leistungen erfüllt”.

Höheres Startgehalt für revolvierende Ärzte im KAV

In seinen elf Krankenhäusern bildet der Wiener Krankenanstaltenverband derzeit rund 500 Allgemeinmediziner aus. Rund 600 Ärzte stehen in vertraglichen Beziehungen zu städtischen Krankenhäusern, weil sie derzeit als Fachärzte ausgebildet werden.

Ab Juli 2015 profitieren alle von neuen Arbeitszeitmustern und deutlich höheren Löhnen. “Die Umsetzung der Arbeitszeitrichtlinie verkürzt auch die Arbeitszeit junger Ärzte und Sie verdienen gleichzeitig bis zu 30 Prozent mehr als das Grundgehalt.

Revolving-Ärzte verdienen jetzt monatlich brutto zwischen 3.400 und 4.000 Euro bei KAV. Das Ergebnis wird aufgrund von Leistungen und Nachtdienstleistungen höher sein. Darüber hinaus wird das neue Arbeitszeitmodell, das im Juli 2015 in Kraft getreten ist, flexiblere Dienstleistungen für Arbeitnehmer und Familien ermöglichen.

Die Qualität der Ausbildung sollte sich jedoch in Zukunft verbessern. „Organisatorische Veränderungen im klinischen Alltag, wie der Übergang von administrativen Tätigkeiten zu den Stationssekretären und die Übernahme damit zusammenhängender Tätigkeiten durch die Krankenpflege, sollten Ärzte mehr Zeit für die Ausbildung ermöglichen. Diese Änderungen werden 2015 landesweit umgesetzt.

Details zum klinischen praktischen Jahr in KAV

Seit August 2014 haben Medizinstudenten in Wien im letzten Jahr ein klinisches Praxisjahr zu absolvieren. Es umfasst ein praktisches Training für 48 Wochen, 35 Stunden pro Woche, das in einem Krankenhaus endet.

Bisher war der Vertrag zwischen MedUni und KAV auf ein Jahr befristete und wurde durch eine langfristige Kooperationsvereinbarung im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung ersetzt. „Im klinischen Praxisjahr sind Praktikanten im Krankenhaus zu 100 % integriert und erhalten Einblick in die verschiedenen Organisationen und Prozesse. Sie erhalten eine hoch spezialisierte Ausbildung und werden nicht zur Wartung des Systems verwendet.

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