Körperschaftssteuer (KöSt) in Österreich 2019 – Fragen & Antworten

Der Steuerpflichtige unterliegt der Körperschaftsteuer. Es gibt keine anderen Steuern auf das Einkommen von Unternehmen.

Eine Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge werden auf die Gesamtbezüge der Arbeitnehmer erhoben. Das AVAT-System gilt für die Lieferung von Waren und Dienstleistungen.

Im Allgemeinen gilt die nachstehende Beschreibung für alle Bereiche von Österreich. Aus Mehrwertsteuergründen sind die kleinen Dörfer Jungholz und Mittelberg in der Nähe der deutschen Grenze jedoch ausgeschlossen. Die Währung ist der Euro (EUR).

Art des Steuersystems – Wie funktioniert die KöSt?

Die österreichische Körperschaftsteuer basiert auf dem klassischen System. Unternehmensgewinne unterliegen der Körperschaftsteuer. Dividenden, die an einzelne Aktionäre und an Portfoliounternehmen von Unternehmen gezahlt werden, unterliegen der Quellensteuer.

Für einen einzelnen Aktionär ist die einbehaltene Steuer endgültig. Für einen Anteilseigner eines Portfolio-Unternehmens wird er auf die endgültige Einkommensteuerschuld angerechnet oder auf Antrag erstattet.

Auf Dividenden, die an bedeutende Aktionäre der Gesellschaft gezahlt werden, gibt es keinen Steuerabzug. Dividenden sind von einem Körperschaftsaktionär unabhängig von der Größe der Beteiligung von der Körperschaftsteuer befreit.

Quelle: https://www.insolution.at/steuersystem-oesterreich.html

Steuerpflichtige Personen

Zu den körperschaftsteuerpflichtigen juristischen Personen zählen: Aktiengesellschaften (AG), Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH), private Stiftungen, gewerbliche Unternehmen, die von öffentlichen Körperschaften betrieben werden, Eigentumsrechte für einen bestimmten Zweck.

Wichtig: Lassen Sie sich umfangreich beraten!

Sowohl Kommanditgesellschaften als auch Personengesellschaften werden für steuerliche Zwecke wie trans-Mutterunternehmen behandelt. Diese Erhebung ist auf gebietsansässige Aktiengesellschaften und Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie auf Unternehmen mit Sitz im Ausland beschränkt, ob gebietsansässig oder nicht ansässig. Diese Unternehmen werden als Unternehmen bezeichnet.

Die Privatstiftung darf keine gewerblichen Tätigkeiten als Haupttätigkeit ausüben, sie kann jedoch als Holdinggesellschaft tätig sein.

Grundsätzlich unterliegt die Privatstiftung der weltweiten Einkommenssteuer der Körperschaftssteuer. Es gibt jedoch eine Sonderbehandlung für bestimmte Passiveinkommen und Kapitalgewinne der Stiftung.

Quelle: https://www.bmf.gv.at/steuern/selbststaendige-unternehmer/koerperschaftsteuer/koerperschaftsteuer.html

Residenz – Sitz der Geschäftsführung in Österreich

Eine Gesellschaft ist ansässig, wenn sie ihren Sitz oder den Ort der effektiven Geschäftsführung in Österreich hat. Gesellschaften, die im österreichischen Wirtschaftsrecht eingetragen sind, müssen ihren gesetzlichen Sitz in Österreich haben.

Für den Ort des effektiven Managementtests ist der Ort des strategischen Managements (d. H. wo die Führungsentscheidungen getroffen werden) und nicht der des täglichen Managements entscheidend.

Besteuerbares Einkommen

Allgemeines

Ansässige Unternehmen sind auf ihr Einkommen weltweit steuerpflichtig. Die Bestimmung, die zu versteuernde Beträge aufführt, ist weit gefasst und umfasst praktisch alle Einkünfte, ob sie nun Kapital oder Nebenleistungen sind, und ob sie in Geld oder in Geldwerten erzielt werden.

Das zu versteuernde Einkommen ist das Gesamteinkommen aus einer oder mehreren im Einkommensteuergesetz aufgeführten Quellen, das um einige Sonderausgaben und die daraus resultierenden Verluste gesunken ist.

Erträge und Kapitalerträge werden zu demselben Satz zusammengefasst und besteuert. Die Berechnung des Einkommens richtet sich nach den Vorschriften des Einkommensteuergesetzes, sofern das Körperschaftsteuergesetz nichts anderes vorsieht.

Steuerbefreiung

Die wichtigsten Positionen der steuerfreien Einkünfte sind inländische und ausländische Dividenden unter der Beteiligungsausnahme.

Ebenfalls befreit sind die Beiträge der Aktionäre in das Kapital einer Gesellschaft bei Gründung oder Erhöhung, unabhängig davon, ob sie gegen Aktien oder andere Mitglieder gezahlt werden oder nicht an der Beteiligung.

Quelle: http://www.steuerverein.at/koerperschaftsteuer/02-persoenliche-steuerbefreiungen-0141.html

Abzugsfähige Kosten

In der Regel sind die Aufwendungen für den Erwerb, die Sicherung und den Erhalt des zu versteuernden Einkommens abzugsfähig. Die Vergütung der Mitarbeiter ist abzugsfähig.

Neben der direkten Zahlung der Vergütung können Arbeitgeber die Kosten für Leistungen des Arbeitnehmers in Abzug bringen, einschließlich Altersvorsorge, Kranken-, Unfall- und Lebensversicherung, Mahlzeiten, Autos und andere Nebenkosten.

In einigen Fällen ist der Abzug entweder durch das Gesetz oder durch Verfügungen begrenzt, z. für bestimmte Beiträge Spitzenfonds. Zinsen für Kredite und sonstige Schulden, die wirtschaftlich mit Einkünften jeglicher Art verbunden sind, sind grundsätzlich abzugsfähig.

Was ist eine versteckte Gewinnausschüttung?

Zinszahlungen an Aktionäre oder mit Aktionären verbundene Parteien unterliegen marktüblichen Standards. Daher können zu hohe Zinssätze für von Aktionären oder verbundenen Unternehmen gewährte Darlehen als “versteckte Gewinnausschüttung” angesehen werden.

Ein solches Interesse ist dann nicht zu versteuern. Honorare sind in der Regel abzugsfähig. In ähnlicher Weise werden die Zinszahlungen für überhöhte Lizenzgebühren an Anteilinhaber oder verbundene Unternehmen als verschleierte Gewinnverteilung behandelt. Lizenzgebühren, die zu marktüblichen Bedingungen gezahlt werden, sind jedoch abzugsfähig.

Nicht abzugsfähige Aufwendungen

Dividenden und alle anderen Gewinnausschüttungen werden möglicherweise nicht abgezogen.

Zinsen sind nicht abzugsfähig, wenn sie zu steuerfreien Einkünften führen. Ab dem 1. Januar 2011 ist die Verzinsung von Darlehen zur Finanzierung des Erwerbs von Beteiligungen nicht abzugsfähig. Die Abzugsfähigkeit von Verwaltungsratsmitgliedern ist eingeschränkt.

Die Hälfte der an Aufsichtsratsmitglieder oder sonstige Personen im Zusammenhang mit Aufsichtsleistungen gezahlten Vergütungen ist steuerlich nicht abzugsfähig. Ein Viertel der Vergütung an nicht geschäftsführende Direktoren ist nicht abzugsfähig. Gleiches gilt für ein Viertel der Erstattung von Reisekosten, sofern diese die maximalen steuerfreien pauschalen Erstattungsbeträge des Einkommensteuergesetzes übersteigen.

Quelle: https://www.bmf.gv.at/steuern/selbststaendige-unternehmer/betriebsausgaben/betriebsausgaben-allgemein.html

Bewertung des Inventars

Jede Bestandskategorie kann zu Anschaffungskosten (einschließlich Nebenkosten wie Einfuhrzölle, Versicherung, Fracht usw.) oder zu Herstellungskosten bewertet werden. Fungible-Artikel können auch nach der Methode des gewichteten Durchschnitts bewertet werden.

Ist der Forstführungswert am Ende des Geschäftsjahres jedoch niedriger als die Anschaffungskosten oder Produktionskosten, muss der Bestand aufgrund der kommerziellen Vorschriften zu diesem niedrigeren Wert des Fortbestands bewertet werden.

Zum Einstandspreis wird allgemein die FIFO-Methode akzeptiert. Das LIFO-Verfahren ist nur zulässig, wenn es der tatsächlichen Praxis des Steuerzahlers entspricht.

Schreibvorgänge für erwartete künftige Verluste können reduziert werden, wenn sie zur Erzielung eines realisierbaren Nettowerts erforderlich sind. Andere erwartete Verluste können nur erfasst werden, wenn es sich um anstehende Transaktionen handelt, die den zu bewertenden Bestand betreffen.

Quelle: https://www.usp.gv.at/Portal.Node/usp/public/content/steuern_und_finanzen/koerperschaftsteuer/40362.html

Reserven und Rückstellungen

Rückstellungen und Bewertungsanpassungen mindern und steigern die Gewinne bei ihrer Entstehung und Auflösung. Die wichtigsten Fälle, in denen Rückstellungen gebildet werden dürfen, sind: laufende Zahlungen, laufende Rentenzahlungen und künftige Zinsen in Renten, sonstige ungewisse Verbindlichkeiten und Verluste aus anstehenden Projekten.

Haftungsrückstellungen müssen nicht gesetzlich oder in gewissem Umfang sein, und die Schätzungen der Steuerzahler werden in der Regel breit gefasst, wenn sie auf objektiven Fakten und besonderen Geschäftserfahrungen in der jeweiligen Branche, Transaktion usw. beruhen. Auf der anderen Seite ist es nicht zulässig, Rückstellungen für die Dauerhaftigkeit auf globaler Basis zu bilden.

Rückstellungen für versicherungstechnische Verpflichtungen, Gewährleistungen, Schadensersatzansprüche, Kosten der Steuerberater usw. werden gebildet. Rückstellungen für versicherte Reparaturen sind nicht zulässig. Die Rückstellungen dürfen den fortlaufenden Wert der erwarteten Haftung nicht überschreiten und sich in der Handelsbilanz widerspiegeln. Sie müssen aufgelöst werden, sobald der Grund für ihre Entstehung verschwunden ist.

Eine Ausnahme bilden Bewertungskorrekturen für uneinbringliche Forderungen, die bis zur Begleichung der Schulden aufrechterhalten werden können. Rückstellungen mit einer Laufzeit von bis zu zwölf Monaten können jedoch vollständig berücksichtigt werden.

Quelle: http://www.steuerverein.at/einkommensteuer/08_rueckstellungen_01.html

Kapitalgewinne

Veräußerungsgewinne, die aus der Veräußerung oder sonstigen Veräußerung von Geschäftsliegenschaften stammen, werden als Geschäftsertrag der Gesellschaft zu normalen Sätzen besteuert. Es wird keine Rollover-Erleichterung gewährt. Ab dem 1. Oktober 2011 werden Kapitalgewinne, die nicht mit einem Handels- oder Geschäftsbereich zusammenhängen, aus dem Verkauf von Anteilen genommen.

Ab dem 31. Dezember 2010 erworbene Fonds oder Anleihen, Schuldverschreibungen und Derivaten, die nach dem 30. September 2011 erworben wurden und als Geschäftsvermögen bezeichnet, unterliegen einem Sondersteuersatz von 25%.

Quelle: https://www.bmf.gv.at/steuern/Besteuerung-inl-sowie-im-Inland-bez-Kapitalertraege.html

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