Konto für Selbständige & Freiberufler in Österreich – Vergleich & Kosten 2019

Zahlen lügen nicht. Wie dem Mittelstandsbericht 2018 zu entnehmen ist, zeichnen die 328.900 Klein- und Mittelbetriebe Österreichs für 99,6 Prozent jener Unternehmen verantwortlich, die 2 Millionen Menschen ein Einkommen sichern.

Allein zwischen 2014 und 2016 haben die KMUs mehr als 35.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Nicht von ungefähr gelten die Klein- und Mittelbetriebe als tragende Säule der österreichischen Wirtschaft.

Dieser Umstand schmälert gleichwohl nicht die Bedeutung der Ein-Personen-Unternehmen. Auch wenn die 315.900 EPUs niemanden in Lohn und Brot nehmen, stehen sie zahlenmäßig den KMUs in nichts nach.

Erste Bank Business Konten im Überblick

Vereinskonto Smart (gemeinnützige Vereine)

  • ca. 20 Euro je Quartal

  • inklusive Online Banking mit George und Apps sowie ProSaldo.net

  • inklusive Debitkarte und Firmenkreditkarte

  • günstige Zahlungsabwicklung

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Bonuskonto Vereine (wirtschaftliche Vereine)

  • bis zu 25% Bonus (und dadurch Rabatt)

  • inklusive Online Banking mit George und Apps sowie ProSaldo.net

  • inklusive Debitkarte und Firmenkreditkarte

  • günstige Zahlungsabwicklung


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Erste Bank EPU Smart

  • je Quartal 27,34 Euro Gebühren

  • inklusive Online Banking mit George

  • inklusive Kreditkarte (BankCard)

  • optional: ProSalo.net (Online Buchhaltung inkl. Fakturierung)

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Erste Bank EPU Plus

  • je Quartal 34,51 Euro Gebühren

  • inklusive Online Banking mit George

  • inklusive Kreditkarte (BankCard und s Visa Card Business Gold)

  • optional: ProSalo.net (Online Buchhaltung inkl. Fakturierung)


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Erste Bank Girokonto Kommerz

  • Unternehmenskonto mit niedrigen Gebühren (netbanking Betrieb möglich!)

  • Ideales Zahlungsverkehrskonto

  • Verschiedene Kreditkarten optional wählbar

  • Modernes George Online Banking nutzbar


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Erste Bank Konto vereinfachte Gründung

  • Konto für Einpersonen-GmbH

  • Kostenloser eGründungs Service

  • Konto kann frei ausgewählt werden

  • Inklusive George Online Banking

  • Nach Firmenbucheintragung wird aus dem Konto ein Firmenkonto


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Erste Bank Pauschalkonto Kommerz Plus

  • je Quartal 125,69 Euro Gebühren

  • inklusive Online Banking mit George

  • inklusive Kreditkarte (BankCard sowie s Visa Card Business Gold)

  • Kosten für Buchungen und Kontoauszüge bis 125,69 Euro je Quartal inkludiert (exkl. Porto)


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Erste Bank Pauschalkonto Kommerz Start

  • je Quartal 68,57 Euro Gebühren

  • inklusive Online Banking und George Business Banking

  • Kosten für Buchungen und Kontoauszüge bis 43 Euro je Quartal inkludiert (exkl. Porto)


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Erste Bank s Gründer Konto

  • modernes Konto für UnternehmernsgründerInnen

  • 1 Jahr lang George gratis nutzen

  • Debit BankCard 1 Jahr gratis nutzen

  • Kontoführung 1 Jahr lang mit 50% Rabatt nutzen


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Erste Bank betriebl. Konto für Freie Berufe

  • für alle geschäftlichen Zahlungen

  • 24 Stunden Kontoservice

  • ProSaldo.net 1 Jahr lang kostenlos nutzen


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Erste Bank s Existenzgründungs Konto

  • modernes Konto für UnternehmernsgründerInnen

  • 1 Jahr lang George gratis nutzen

  • Debit BankCard 1 Jahr gratis nutzen

  • Kontoführung 1 Jahr lang mit 50% Rabatt nutzen


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Erste Bank AesculapKonto

  • Konto für Ärzte und Praxen

  • Für den kompletten betrieblichen Zahlungsverkehr

  • Konto kann 3 Jahre lang kostenfrei genutzt werden

  • Inkl. s AesculapCard (Kreditkarte für MedizinerInnen)


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Das Durchschnittsalter von 46,8 Jahren erleichtert den Einzelunternehmern allerdings mitnichten die Suche nach einem geeigneten Konto, das ihren individuellen Bedürfnissen gerecht wird. Ein Trost mag ihnen bloß die Tatsache sein, dass es den KMUs ähnlich ergeht und auch sie die Qual der Wahl haben.

Privatkonto zum Spotttarif

Geläufiger ist die Bezeichnung Girokonto. Ist dieses nicht an besondere Bedingungen wie regelmäßige Gutschriften geknüpft, wird es für gewöhnlich als Privatkonto feilgeboten.

Weit gefehlt, zu glauben, dass EPUs, Kleinunternehmer und Freiberufler zwingend ein Firmenkonto eröffnen müssen. Fürs Erste kann ein zweites Girokonto als Geschäftskonto vollauf genügen.

Besteht kein ersichtlicher Bedarf an Beratungsleistungen, ist das vergleichsweise günstige Girokonto allemal eine Überlegung wert.

Dem Ruf schadet ein Girokonto mitnichten, nachdem sich rein äußerlich das Firmen- vom Girokonto nicht unterscheidet und sich mit der Kontonummer (IBAN) Dritten die gewählte Kontoart nicht erschließt. Lediglich in der Bank nehmen sich in diesem Fall Privatkundenbetreuer der Belange von EPUs, Kleinunternehmern und Freiberuflern an.

Firmenkonto für gehobene Ansprüche

Selbstständigen, die sich für ein Firmenkonto entscheiden, wird ein eigener Kundenbetreuer zur Seite gestellt. Der persönliche Bankberater ist mit den Gegebenheiten des jeweiligen Unternehmens bestens vertraut und sieht sich von daher im Stande, sich speziell bei nötigen Finanzierungen oder geplanten Förderanträgen nützlich einzubringen.

Darüber hinaus wartet ein Firmenkonto mit etlichen Leistungen auf, die im Privatkonto nicht drin sind.

Wer demnach auf Eilüberweisungen, Saldierungen oder Treuhandgeschäfte scharf ist, das Scheckinkasso wünscht, mit der Gründung einer Kapitalgesellschaft liebäugelt oder einfach nur die Bankauszüge per Post zugestellt haben will, kommt um die Eröffnung eines Firmenkontos nicht herum. Allfällige Jahresabschlüsse sind dafür mitunter ebenso vorzulegen wie eine Unbedenklichkeitserklärung der SVA.

Qualität der Beratung

Dem ist so. Firmenkunden stehen nach wie vor bei den Banken hoch im Kurs. Insofern geziemt es sich, es als Unternehmer oder Freiberufler nicht bei einem einmaligen Vertragsabschluss zu belassen, sondern alle naselang die Konditionen nachzuverhandeln. Spätestens mit der Verhandlungsbereitschaft wird klar, ob ein Konto- und Bankwechsel angezeigt ist. Realiter sollten Selbstständige aber bereits beim ersten Gang in die Bank intuitiv spüren, ob die Chemie zwischen Kunde und Berater passt.

Kosten der Kontoführung

Selbstredend stellt sich die Kostenfrage bei einem kostenlosen Girokonto einer Direktbank nicht. Im Unterschied dazu sind die Kosten des Firmenkontos vornehmlich ein Ausfluss des Umsatzes. Je höher die Anzahl der Transaktionen ist, desto teurer kommt es den Kontoinhaber zu stehen.

Drum ist es an ihm, mit den Buchungen zu haushalten, gleichzeitig aber auch die Gebühren dafür bei den Verhandlungen aufs Tapet zu bringen. Nicht weniger wichtig ist es, die Kosten für die Zusatzdienste im Auge zu behalten. Sollte die Beratung die Jahresausgaben von 100 bis 200 Euro nicht rechtfertigen, ist der Wechsel zum Girokonto allemal eine Option. Da wie dort, im Girokonto nicht anders als im Firmenkonto, werden bei Kontoüberziehung Sollzinsen fällig. Idealiter gehen sie bei einem Firmenkonto ebenso wie die Habenzinsen für ein Kontoplus mit einem Verhandlungsspielraum einher.

Die Angebote namhafter Anbieter – Firmenkonto in Österreich

Hello bank! – Girokonto beim führenden Online-Broker

Bereits seit 1995 mischt die Hello bank! als Online-Broker die österreichische Wertpapierszene auf. Als Mitglied der BNP Paribas Gruppe mit regionaler Verankerung durch Filialen in Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck und Graz bürgt die Direktbank für Sicherheit und Stabilität.

Wer beim Online-Broker ein Depot von wenigstens 10.000 Euro unterhält, kommt mit Hello Depot! in den Genuss eines kostenlosen Girokontos. Dieses winkt ebenso mit Hello Aktiv!. In diesem Fall müssen entweder 50 Euro monatlich in einen Fonds- beziehungsweise ETF/ETC-Investmentplan oder 100 Euro monatlich in einen Aktien-Investmentplan gesteckt werden.

Wem nicht der Sinn nach dem Wertpapierhandel steht, ist mit Hello Start! gedient. In den ersten 3 Monaten der Testphase ist das Girokonto gratis, dann werden monatlich 4 Euro fällig.

Alle 3 Lösungen kommen mit einer Bankomatkarte und einer PayLife Classic Kreditkarte daher. Die PayLife Classic Kreditkarte gibt es allerdings nur bei regelmäßigen Gehalts- beziehungsweise Pensionseingängen von wenigstens 900 Euro monatlich.

Sollte gegebenenfalls für einen 2. Kontoinhaber eine weitere PayLife Classic Kreditkarte angefordert werden, müssen zumindest 1.800 Euro monatlich im Konto eingehen. Erhältlich ist die PayLife Classic Kreditkarte grundsätzlich nach dem 2. Gehalts- beziehungsweise Pensionseingang. Damit ist ein Betrag von 2.200 Euro für Einkäufe verfügbar, die versichert sind. Und wer vor Reiseantritt nach einem umfassenden Reiseschutz schielt, hat durch einen einfachen Zukauf die Möglichkeit dazu.

N26 – kostenloses Geschäftskonto mit wenigen Handgriffen

Die Österreicher Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal gehören als Gründer der Smartphone-Bank N26 unstreitig zu den Überfliegern der Gründerszene. Mit der jüngsten Finanzierungsrunde und einem Marktwert von 3,1 Milliarden Euro hat sich die Online-Bank mit Sitz in Berlin zum wertvollsten Start-up Deutschlands gemausert.

Wenn 3,5 Millionen Kunden den beiden Jungunternehmern ihr Vertrauen aussprechen und nächstens mit dem US-Start und der Expansion nach Brasilien zu rechnen ist, kann es so verkehrt beileibe nicht sein, mit der Eröffnung eines N26 Geschäftskontos zu kokettieren.

Auch wenn es sich bei N26 prinzipiell um eine mobile Bank handelt, ist der Zugriff über Computer problemlos möglich. Die Funktionen der Mobile App und der Web-App decken sich weitgehend. N26 Business, das Geschäftskonto des Unternehmens, ist denn auch in 8 Minuten einfach und völlig ohne Papierkram mit dem Smartphone oder dem PC eröffnet.

Nachdem N26 Business auf Selbstständige und Freelancer abzielt, die in eigenem Namen tätig sind, erfolgt die Registrierung unter dem persönlichen Namen. In anderen Worten scheint der Firmenname weder im Konto noch auf der Mastercard Business auf, die in N26 Business inbegriffen ist. Konto und Karte sind kostenlos.

N26 Business wartet mit unzähligen Vorteilen auf. Davon zeugt:

  • das weltweite gebührenfreie Bezahlen mit der Mastercard Business
  • die Push-Nachricht in Echtzeit bei Gehaltseingängen, Kartenzahlungen oder Abhebungen von Bankautomaten
  • der 0,1-prozentige Preisnachlass auf sämtliche Einkäufe mit der Mastercard Business
  • der Überblick über Transaktionen durch personalisierte Tags
  • die automatische Kategorisierung aller Ausgaben mithilfe künstlicher Intelligenz
  • der mögliche Export der Transaktionen in Form einer CSV-Datei
  • der Ausschluss von betrügerischen Online-Käufen durch 3D Secure
  • die Nutzung des Geschäftskontos für private Ausgaben mit zusätzlicher Maestro-Karte

Erste Bank – Patentlösungen für Gründer, EPUs und KMUs

s Gründer Konto: Fakturierung und Buchhaltung inbegriffen

Angesichts der Fülle der Kontoangebote für jede Phase des Wegs in die Selbstständigkeit ist die Erste Bank durchaus eine Empfehlung. Bereits in der sensiblen Gründungsphase schert die Erste Bank nicht alles über einen Kamm, sondern bietet, um mit den Freiberuflern zu sprechen, für Ärzte, Apotheker, Notare, Rechtsanwälte, Wirtschaftstreuhänder und Ziviltechniker maßgeschneiderte Lösungen an.

Sollte mithin beispielsweise ein Ziviltechniker die Selbstständigkeit anpeilen, hat er mit dem Existenzgründungspaket alles zur Hand, wonach er giert: günstige Konditionen, rückzahlungsfreie Zeiträume und attraktive Versicherungs- und Leasingangebote.

Wer mit dem s Gründer Konto kokettiert, erfreut sich mit George des modernsten Internetbankings Österreichs. Die Büro2go-App hält einen unterwegs auf dem Laufenden und ProSaldo.net erlaubt obendrein die Fakturierung nicht anders als die Buchhaltung.

Die Integration der Buchhaltung ist mit lexoffice prinzipiell auch beim Hoivi Firmenkonto möglich, mit den österreichischen Anforderungen hat das deutsche Produkt allerdings nichts am Hut. Die Kontoführung beim s Gründer Konto schlägt im 1. Jahr mit 0,016 Prozent der größeren Umsatzseite/Quartal oder wenigstens mit 10,45 Euro zu Buche. Ab dem 2. Jahr sind 0,033 Prozent der größeren Umsatzseite/Quartal oder zumindest 19,90 Euro fällig. Die Debitkarte BankCard ist im 1. Jahr gratis, dann sind 1,93 Euro monatlich zu berappen.

Konto für vereinfachte Gründung: eGründung leicht gemacht

Das Konto für vereinfachte Gründung, das erst als konsumentengeschütztes Konto geführt wird, ehe es nach erfolgtem Firmenbucheintrag in ein Geschäftskonto umgewandelt wird, dient als Basis für die elektronische Gründung (eGründung).

Mit dem Unternehmensserviceportal (USP) ist die Unternehmensgründung einesteils das reinste Kinderspiel, andernteils fallen keine Kosten an. Verfügbar ist dieses Angebot zur Stunde für Einpersonen-GmbHs, also für Gesellschaften mit einem einzigen Gesellschafter, der zugleich als Geschäftsführer fungiert. Voraussetzung für die Registrierung ist die persönliche Handysignatur. Die Kontoführung kostet 0,033 Prozent der größeren Umsatzseite/Quartal oder wenigstens 19,90 Euro.

s Geschäftskonto: Flexibilität beim Girokonto großgeschrieben

Von der Flexibilität des s Geschäftskontos zeugt die grundsätzliche Wahlmöglichkeit zwischen Pauschal- und Einzelverrechnung der Kontoführung. Mit der Einzelverrechnung müssen Selbstständige und Freiberufler ausschließlich für das bezahlen, was auch in Gebrauch ist. George, Telebanking Pro und Apps bürgen für modernstes Internetbanking sowohl stationär als auch mobil.

Hinzu kommt das bargeldlose Bezahlen mit der Debitkarte BankCard und der Firmen-Kreditkarte. Fakturierung und Buchhaltung sind mit ProSaldo.net ein Leichtes. Der Einzugsservice sorgt für den automatischen Einzug der offenen Forderungen, während erstklassige Berater bei Bedarf mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Für das s Geschäftskonto gelten die gleichen Buchungstarife wie für das s Gründer Konto und das Konto für vereinfachte Gründung.

Mithin kosten pro Buchung:

  • elektronische Auszüge und Auszüge im SB-Foyer: 0,48 Euro
  • automatisierte Buchungen: 0,33 Euro
  • Einzahlungen im SB-Foyer: 0,38 Euro
  • Auszahlungen im SB-Foyer: 0,43 Euro
  • Umsätze über George und Telebanking Pro: 0,33 Euro
  • manuelle und beleghafte Buchungen am Schalter: 1,17 Euro
  • manuelle und beleghafte Buchungen mit PIN im SB-Foyer: 0,33 Euro
  • manuelle und beleghafte Buchungen ohne PIN im SB-Foyer: 1,17 Euro
  • Kassa-Auszahlungen: 1,10 Euro
  • Nichtdurchführungen von Zahlungsaufträgen: 5,88 Euro

EPU Smart: EPU-Geschäftskonto für 27,34 Euro/Quartal

EPU Smart ist allen Ein-Personen-Unternehmen zu empfehlen, die ihre Kontokosten fest im Griff haben wollen. Im günstigen Fixpreis ist die Debitkarte BankCard ebenso enthalten wie George, das moderne Internetbanking. Weder fallen Kosten für elektronische Buchungen noch für SB-Transaktionen oder Kontoauszüge an. Auf Wunsch kann das Paket um ProSaldo.net erweitert werden. Damit sind Fakturierung und Buchhaltung online im Handumdrehen erledigt.

EPU Plus: EPU-Geschäftskonto für 34,51 Euro/Quartal

Das Angebot von EPU Plus wartet mit allem auf, was EPU Smart zu bieten hat. Die Mehrkosten entstehen durch die zusätzliche s Visa Card Business Gold, die im Paket inbegriffen ist.

Pauschalkonto Kommerz Start: KMU-Geschäftskonto für 68,57 Euro/Quartal

Das Pauschalkonto Kommerz Start gilt gemeinhin als das ideale Geschäftskonto für Klein- und Mittelbetriebe. Bis zu einem Betrag von 43 Euro pro Quartal deckt die Pauschalgebühr die Kosten für die Buchungen und Kontoauszüge exklusive Porto.

Was darüber hinaus an Kosten anfällt, unterliegt der Einzelverrechnung. Über die Tarife für die jeweiligen Transaktionen gibt im Prinzip die Kostenauflistung des s Geschäftskontos Aufschluss. Im Pauschalkonto Kommerz Start werden lediglich die Einzahlungen im SB-Foyer ab der 26. Banknote um 0,02 Euro teurer.

Überschreitet der Umsatz 50.000 Euro nicht, ist auch die Kontoführung gratis. Für den darüber hinausgehenden Umsatz werden 0,033 Prozent von der größeren Umsatzseite als Kontoführung verrechnet. Die Debitkarte BankCard ist in der Pauschale inbegriffen. Das kostenlose Businessbanking George kann auf Wunsch um das kostenpflichtige Telebanking erweitert werden.

Pauschalkonto Kommerz Plus: KMU-Geschäftskonto für 125,69 Euro/Quartal

Naturgemäß ist das Pauschalkonto Kommerz Plus eine erweiterte Form des Pauschalkontos Kommerz Start. Anders formuliert gelten schlichtweg andere Kostenlimits, die die Pauschalgebühr abdeckt. Zum einen sind alle Buchungen und Kontoauszüge exklusive Porto kostenlos bis zur Freigrenze von 74 Euro, ehe die Einzelverrechnung den Ton angibt.

Zum anderen gilt für die kostenlose Kontoführung als Umsatzschranke ein Betrag von 100.000 Euro. Erst dann werden für den übersteigenden Betrag die üblichen 0,033 Prozent von der größeren Umsatzseite quartalsmäßig als Kontoführung in Rechnung gestellt. Die höheren Kosten des Pauschalkontos Kommerz Plus rechtfertigt freilich auch die s Visa Card Business Gold, die mit dem Paket daherkommt.

Bank Austria – Kleinunternehmer und Ärzte aufgepasst!

Konto4Business: E-Services und mehr

Das Geschäftskonto der Bank Austria für Kleinunternehmer ist in zwei Ausführungen erhältlich. Für BusinessNet Smart sind nach dem kostenlosen Testjahr monatlich 5 Euro zuzüglich USt. zu berappen, während sich die monatlichen Kosten für BusinessNet Basic nach dem kostenlosen Testjahr auf 17 Euro zuzüglich USt. belaufen.

Beide Varianten sind auf der kostenlosen MobileBanking App nutzbar. Dafür fallen Zusatzkosten durch die 5,50 Euro/Monat für die Kontoführung an, wird elektronisch beauftragter Umsatz mit 0,32 Euro je Transaktion, Habenumsatz mit 0,55 Euro je Transaktion und Sollumsatz mit 0,32 Euro je Transaktion verrechnet.

Nicht genug damit. Im Sollumsatz werden zudem sowohl beleghafte Überweisungen als auch Barabhebungen an der Kassa mit 1,10 Euro je Transaktion in Rechnung gestellt. Für den Kontoauszug ist allerdings lediglich das Porto zu begleichen, falls der Kontoinhaber für die Monatsauszugsvariante optiert.

Von sich reden macht das Konto4Business der Bank Austria aus dreierlei Gründen:

  • (1) Selbstständige haben durch die Beteiligung am Kundenbindungsprogramm der Bank Austria die Möglichkeit, vom flexibel gestaltbaren Rabattprogramm Gebrauch zu machen.
  • (2) Die E-Services können sich sehen lassen. So erlaubt die e-Identifikation den Abgleich von Kundendaten im Webshop, falls die Kunden ihre Zustimmung dazu erteilen. Gleichzeitig ermöglicht die ems-Lastschrift Zahlungsempfängern, sprich Kreditoren, von den Zahlungspflichtigen, also den Debitoren, die Autorisierung des SEPA-Lastschrift-Mandats einzuholen.
  • (3) Mit den verfügbaren Tools ist ein Branchencheck oder die Finanzplanung ebenso drin wie der elektronische Bilanztransfer. Hinzu kommt, dass durch die Kombination der Business Card des Anbieters card complete mit einer vergünstigten Privatkarte die Trennung von geschäftlichen und privaten Ausgaben keine Hexerei mehr ist. Endlich gibt es mit Konto4Business eine 50-prozentige Ermäßigung auf die Einmalkosten des card-complete-Kartenterminals.

MedKonto: Gratisdienste und Ermäßigungen im 1. Jahr

Das MedKonto der Bank Austria macht das Liquiditätsmanagement durch die komfortable Zahlungsabwicklung zum reinsten Kinderspiel.

Wer sich um die Verbuchung der Honorare und Kassenabrechnungen, die korrekte Auszahlung der Gehälter, die termingerechte Übermittlung der Versicherungsprämien sowie Leasing- und Kreditraten keinen Kopf machen muss, hat naturgemäß mehr Zeit für seine Patienten.

Im ersten Jahr ist die Kontoführung gratis, regelt eine nicht kostenpflichtige BankCard mit Maestro-Funktion die Bargeldtransaktionen und ist mit dem kostenlosen BusinessNet Smart der Online-Zahlungsverkehr in guten Händen. Obendrein gibt es zum ermäßigten Tarif eine VISA Business Card inklusive Versicherungsschutz für die Ordination, eine VISA Privatkarte für persönliche Belange sowie ein Privatkonto, mit dem die Trennung von Geschäfts- und Privatleben weiter nicht schwerfällt.

BAWAG P.S.K. – Firmenbucheintrag kein Muss

KontoBox XLarge Business: Für nicht protokollierte Einzelunternehmer

Schlagend wird die Rechnungslegungspflicht und damit der Eintrag ins Firmenbuch erst ab einem Jahresumsatz von mehr als 1 Mio. Euro respektive einem Jahresumsatz von mehr als 700.000 Euro in 2 aufeinanderfolgenden Jahren. Ohne die Überschreitung dieser Schwellenwerte beruht der Firmenbucheintrag regelmäßig auf freiwilliger Basis und verpflichtet nicht zur Bilanzierung.

Für nicht ins Firmenbuch eingetragene, also nicht protokollierte Einzelunternehmen bietet sich die KontoBox XLarge Business der BAWAG P.S.K. an. In den ersten 3 Monaten wird für die Kontoführung nichts verlangt, dann sind monatlich 12,90 Euro fällig.

In diesem Angebot sind alle elektronischen Transaktionen und BAWAG-P.S.K.-Automatentransaktionen inklusive. Daneben winkt nach positiver Bonitätsprüfung eine PayLife Kreditkarte Business fürs Geschäft und eine PayLife Classic Karte zur privaten Nutzung. Nicht zuletzt hilft die KontoBox XLarge Business Einzelunternehmern auch beim Sparen durch das Anlagekonto SparBox FLEX Business Zinsen +. Die kurzfristige Veranlagung des Kapitals im Verein mit attraktiven Zinssätzen ist nicht zu verachten.

KontoBox Business Classic: Für KMUs mit weniger als 50.000 Euro Quartalsumsatz

Die KontoBox Business Classic ist die ideale Lösung für KMUs, die vierteljährlich nicht mehr als 50.000 Euro Umsatz machen und ohne Multi Bank Standard (MBS) auskommen. Ab 59 Euro im Monat ist die KontoBox Business Classic zu haben. Mit folgenden Konditionen ist zu rechnen:

  • Kontoleistungspauschale bis 27 Euro
  • Kontokarte mit GeoControl
  • PayLife Business Classic Karte vorbehaltlich einer positiven Bonitätsprüfung
  • Möglichkeit von Daueraufträgen
  • eBanking im Web
  • SparBox FLEX Business als korrespondierendes Taggeldkonto

Das Anlagekonto SparBox FLEX Business verspricht marktkonforme Zinsen und erlaubt Einlagen bis zu einer Höhe von 300.000 Euro, deren Verwaltung mittels eBanking ein Leichtes ist.

KontoBox Business Extra: Für KMUs mit bis zu 100.000 Euro Quartalsumsatz

Für die KontoBox Business Extra sind vierteljährlich mindestens 99 Euro zu berappen. Dafür erhöht sich die Kontoleistungspauschale auf 60 Euro und lassen sich mit dem Telebanking MBS bis zu 4 Konten bei österreichischen Banken problemlos handhaben.

Nicht anders als die kleine Schwester ist die KontoBox Business Extra mit dem Anlagekonto SparBox FLEX Business verknüpft. Und auch hier winkt neben der Kontokarte mit GeoControl nach positiver Bonitätsprüfung die PayLife Business Classic Karte.

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