Land Oberösterreich: 1000 € Prämie für jeden Meisterbrief & höhere Förderung für Nahversorger

Mittlerweile wurde der Titel “Meister” mit der Bedeutung dem Bachelor bzw. dem “Ingenieur” gleichgestellt. Einen zusätzlichen finanziellen Anreiz bzw. eine Belohnung für den Abschluss einer erfolgreichen Meisterprüfung oder einer Befähigkeitsprüfung gibt es nun in Oberösterreich.

In welcher Höhe wird der Meisterbrief gefördert?

Durch die Vorlage vom jeweiligen Zeugnis gibt es ab sofort 1000 € Prämie für jeden Meisterbrief. Diese Regelung wird rückwirkend mit dem 1. Jänner 2020 gültig. Um die Meisterbrief Prämie in Anspruch nehmen zu können ist ein Hauptwohnsitz in Oberösterreich Voraussetzung.

Das neue Modell wurde von WKO Präsidentin in Oberösterreich Doris Hummer, Landeshauptmann Thomas Stelzer sowie Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner im Rahmen von einem Pressegespräch in Linz vorgestellt. Das Budget für die Prämie wurde mit 600.000 € für das Jahr 2020 festgelt.

Weitere geplante Änderungen für den Meister

  • Aktuell wird von der Bundesregierung im Bereich der Meister Qualfikation angedacht, den Titel vor dem Namen führen zu dürfen. Auch eine Eintragung im Pass oder im Führerschein soll in Zukunft möglich sein.
  • Zur Statistik: Im Jahr 2019 gab es 624 Meisterprüfungen in Oberösterreich, hierbei lag das Alter der KandatInnen bei 31,5 Jahren. Als älteste Absolventin war eine 61-jährige froh über ihren Meisterbrief, während der jüngste Kandidat sich mit nur 20 Jahren über seinen Meistertitel freuen durfte.

Erhöhung der Förderung im  Bereich der Nahversorgung & Nahversorger in Oberösterreich

Die Anzahl der Gemeinden, die in Oberösterreich aktuell ohne das Angebot von einem Nahversorger auskommen müssen, liegt bei 54 der 438 Gemeinden, das sind ca 12,3 % der Gemeinden.

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Förderung der Händler vor Ort in den Gemeinden – Regional einkaufen!
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Um in Zukunft die Ortskerne zu stärken sowie Arbeitsplätze vor Ort in den jeweiligen Gemeinden halten zu können, wurde die Förderung für Nahversorger von 2,5 Millionen auf 3,5 Millionen Euro erhöht.

Auch im Bereich der Voraussetzungen für die Förderung im Bereich Nahversorgung gab es Änderungen:

  • Fördersatz von 15 % für Betriebe mit und ohne Lehrlinge
  • Anzahl der förderbaren Standorte wurde von drei auf sieben erhöht
  • In Zukunft können auch Lebensmittelhändler mit einem Teilsortiment förderbar
  • Erweiterung der Förderungsmöglichkeiten in der Gastronmie – Hier gilt eine Förderfähigkeit auch bereits dann, wen ein Betrieb nur neun Monate im Jahr offfen hat. Dies gilt bereits als “ganzjährig geöffnet” und damit förderbar.
  • Weiters gibt es in den Förder-Richtlinien für die Nahversorger Förderung in Zukunft auch eine Förderoption für Betriebsübernahmen bei Fleischern, Bäckern sowie in der Gastronmie.

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