Landesregierung Oberösterreich – Landeshaftung für Großbetriebe – Haftungsmodell & Oberösterreich Paket

Im Rahmen des “Oberösterreich-Paketes” mit einem Umfang von 580 Millionen gibt es nun einen Beschluss zu einer Landeshaftung für Großbetriebe in Oberösterreich. Dies hat die Landesregierung in Oberösterreich beschlossen.

  • Das Ziel der Übernahme der Haftungen als Unterstützungs-Instrument habe sich bereits in der Finanzkrise im Jahr 2008/2009 bewährt und diene hier dazu, tausende Arbeitsplätze in den Großbetrieben in Oberösterreich zu sichern.
  • Dies wurde von Landeshauptmann Thomas Stelzer sowie Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner mitgeteilt.

Welche Unterstützungen gibt es aktuell für Betriebe in Oberösterreich?

Nachdem es bereits Unterstützungen und Hilfe für EPUs, Start-Ups und KMU gibt, wurde nun auch ein Modell geschaffen, um Großbetriebe entsprechend abzusichern. Hierbei ist das Großbetriebe-Paket der größte Bestandteil im Gesamtpaket in Oberösterreich. Dieses Paket solle dabei helfen, die Auswirkungen der Corona-Krise in der Wirtschaft in Oberösterreich zu meistern.

Welche Betriebe gelten als Großbetrieb im Haftungsmodell?

  • Als “großes Unternehmen” gilt man hierbei mit mehr als 250 Mitarbeitern sowie einem Jahresumsatz über 50 Millionen Euro.
  • Auch eine Bilanzsumme von mehr als 43 Millionen Euro führt hierbei dazu, für das Haftungsmodell für Großbetriebe in Frage zu kommen.

Unterstützung zum Angebot der ÖKB in Österreich

Das Ziel ist es hierbei, eine Ergänzung zum Bundesmodell und direkt vom Land Oberösterreich ein weiteres Förderprogramm anzubieten. Der Fokus liegt hierbei klar darin, Arbeitsplätze in den Großbetrieben sicherzustellen.

Weitere Ziele der Ausfallsbürgschaft im Haftungsmodell sind die Erhaltung der Zahlungsfähigkeit und Liquidität.

„Das Haftungsmodell des Landes OÖ unterscheidet sich vom Modell der Österreichische Kontrollbank insbesondere durch das klare Ziel der Absicherung bzw. des Ausbaus von Arbeitsplätzen in Oberösterreich sowie der Möglichkeit, die Haftung bis zu acht Jahre in Anspruch zu nehmen, während der Haftungszeitraum des Bundes fünf Jahre beträgt“, heben der Landeshauptmann und der Landesrat hervor.

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