Lehrlingsentschädigung 2019 in Österreich – Höhe, Dauer der Lehre, Branchen, Einstiegsgehälter, Förderungen

Lehrlingsentschädigung im Betrieb – was ist zu erwarten?

Wer in Österreich einer Lehre oder einer Ausbildung nachgeht, wird dafür in den meisten Fällen entlohnt. Dies ist auch wichtig, weil junge Menschen lernen müssen, mit Geld umzugehen und natürlich auch ihr Leben finanzieren müssen.

Die so genannte Lehrlingsentschädigung spielt in Österreich eine wichtige Rolle. Auf der einen Seite durchlaufen die Lehrlinge eine schulische Ausbildung, auf der anderen Seite arbeiten sie auch im Betrieb mit.

Wie hoch die Entschädigung für den Lehrling ist, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Grundsätzlich gilt jedoch, dass die Ausbildung im Vordergrund steht und gleichzeitig natürlich auch im Betrieb gearbeitet wird.

Zu beachten ist, dass die Entlohnung in Österreich je nach Branche unterschiedlich hoch ausfällt. Gerade im Handwerk gibt es viele Lehrlinge, es werden jedoch auch noch weiter viele Lehrlinge gesucht, da das Handwerk in Österreich traditionell unter Nachwuchsmangel leidet.

Wichtig: Rechtzeitig zur Lehrlingsentschädigung informieren!

Wo erhalte ich Informationen zur Lehrlingsentschädigung?

Informationen zur Entschädigung für Lehrlinge gibt es unter anderem bei der Arbeiterkammer, oder aber auch z.B. direkt beim Arbeitgeber. Gerade in großen Betrieben, die auch einen Betriebsrat haben ist es möglich, dass genau Informationen darüber vorliegen, wie hoch die Lehrlingsentschädigung in welchem Lehrjahr ausfällt.

Das bedeutet, dass man sich bereits vor der Lehre ein Bild darüber machen kann, wie hoch die Entschädigung ist, die man zu erwarten hat.

Dies ist z.B. bei der Suche nach einer Wohnung wichtig zu wissen. Oftmals ziehen Lehrlinge von zu Hause aus in eine andere Stadt, wenn sie eine Lehre in einem Betrieb beginnen.

Wie entwickelt sich das Lehrlingsentgelt über die Jahre?

Grundsätzlich wird eine Lehre in Österreich über mehrere Jahre absolviert. Zu Beginn der Lehre schießt man einen Lehrvertrag, bzw. einen Ausbildungsvertrag mit dem Unternehmen ab. In diesem Vertrag wird die Laufzeit der Lehre definiert.

Darüber hinaus wird auch definiert, wie hoch die Lehrlingsentschädigung ausfällt. In den meisten Fällen steigt diese während der Lehre deutlich an und richtet sich somit auch nach dem Fortschritt und nach der Kompetenz in der Lehre. In der Praxis gibt es häufig so genannte Kollektivverträge, die wahrgenommen werden können.

Falls dies für die ausgewählte Branche der Lehre nicht der Fall sein sollte, gibt es eine individuelle Vereinbarung, die entsprechend definiert wird und im Vertrag festgehalten wird. Das Lehrgeld wird in Brutto Euro bezahlt, was bedeutet, dass z.B. Kosten für die Krankenkasse oder Steuern durchaus abgezogen werden können.

  • Lehrentgelt steigt über die Jahre der Ausbildung z.T. deutlich an
  • Eine Lehre dauert in der Regel ca. 3 bis 3,5 Jahre

Wie hoch ist das Lehrlingsentgelt in Österreich? – Wieviel verdient ein Lehrling in Österreich?

Das Gehalt für einen Lehrling wird meist über einen Zeitraum von 3 Jahren definiert. Dies ist der Zeitraum, den die meisten Lehrlinge für ihre Ausbildung in Österreich benötigen. Sollte es einen Kollektivvertrag durch z.B. die Gewerkschaft geben und sollte der Beruf durch diesen Vertrag abgedeckt werden, so ist es möglich, dass gemäß den dort vereinbarten Bedingungen das Entgelt bezahlt wird.

In den meisten Fällen beginnt das Lehrentgelt mit wenigen hundert Euro im Monat und steigt dann innerhalb der ersten 2 bis 3 Jahre der Lehre auf zum Teil über 1.000 Euro brutto im Monat.

Wie hoch ist die Lehrlingsentschädigung in Österreich?

Wer in Österreich eine Lehre beginnt, darf sich zum Teil über hohe Entgelte freuen. In der Branche Einzelhandel sind besonders viele Lehrlinge tätig. Während in der Ausbildung zum Teil nur einige hundert Euro verdient werden, gibt es im Beruf später deutlich bessere Gehälter.

Das Gehalt während der Ausbildung beginnt meist bei ca. 700 Euro im Monat und kann dann über die Lehrjahre bis über 1.000 Euro angehoben werden. Für die meisten Lehrlinge ist es jedoch interessanter zu erfahren, was sie nach ihrer Ausbildung mit dem Start in das Berufsleben verdienen können.

Wie hoch ist das Gehalt für Berufseinsteiger in Österreich?

In Österreich interessieren sich viele Berufseinsteiger für das Einstiegsgehalt. Dieses ist je nach Beruf und je nach Branche sehr unterschiedlich. Besonders hoch sind die Gehälter klassischerweise im Bereich der Banken und der Versicherungen.

Hier können durchaus ca. 1.500 Euro brutto als Einstiegsgehalt verdient werden. Dabei gilt zu erwähnen, dass je größer der Konzern ist, umso höher sind in der Regel die Gehälter für den Einstieg in den Berufsalltag.

In der Praxis ist anzumerken, dass je nach Branche sehr verschiedene Gehälter zu erwarten sind. Es gibt in jeder Branche natürlich immer Ausreißer und Spitzengehälter, die deutlich höher sind, als es bei den klassischen Einstiegsgehältern der Fall ist.

Auch ist es möglich, dass die Gehälter in jedem Fall unterschiedlich wachsen. In einigen Branchen bleiben sie auf einem ähnlichen Niveau, in anderen Branchen steigen sie während der ersten Jahre im Beruf steil an.

Natürlich ist dies alles auch immer von der persönlichen Entwicklung abhängig und natürlich auch davon, ob man den Beruf behält oder ob man sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt.

  • Je nach Branche ca. 1.300 bis 2.000 Euro im Monat
  • Gesundheitsberufe bieten gutes Einstiegsgehalt
  • Handwerkerberufe bieten solides Gehalt und viele Entwicklungsoptionen

Wer in Österreich im Büro als Kaufmann beginnt, kann mit einem Bruttogehalt in Höhe von etwa 1.400 Euro im Monat rechnen. Ein etwas höheres Gehalt kann zum Teil im Einzelhandel erwartet werden. Grundsätzlich gibt es die Möglichkeit, als Optiker ein sehr hohes Gehalt in Österreich zu erzielen.

Berufsanfänger können hier mit einem Gehalt von etwa 1.800 Euro im Monat rechnen.

Im Bereich der Immobilien ist vieles davon abhängig, wie man sich entwickelt und ob man angestellt ist, oder z.B. eine eigene Firma hat. Angestellte Immobilienberater und Immobilienmakler kommen meist auf ein Gehalt in Höhe von etwa 1.300 Euro brutto.

Besonders beliebt ist auch die Medienbranche in Österreich. In dieser Branche können zum Teil Gehälter von etwa 1.400 bis 1.900 Euro zum Start in das Berufsleben mit der entsprechenden Ausbildung verdient werden.

Handwerker und Monteure sind ebenfalls nach ihrer Ausbildung häufig mit einem guten Beruf bestückt. Wer in einer Firma als angestellter Handwerker beginnt, kann mit einem Lohn in Höhe von etwa 1.500 bis 1.800 Euro brutto nach der Ausbildung rechnen. Je nach Beruf und je nach Betrieb kann es hier jedoch zum Teil deutliche Unterschiede geben.

Zu den Berufen, in denen nach der Ausbildung ein gutes Gehalt gezahlt wird, zählt auch der Beruf des Zahntechnikers. Nach der anspruchsvollen Ausbildung winkt ein vergleichsweise gutes Gehalt. Dieses beläuft sich auf eine Summe in Höhe von etwa 2.000 Euro Brutto im Monat und ist damit deutlich höher, als es in vielen anderen Berufen der Fall ist. Berufe, die mit der Gesundheit des Menschen verbunden sind, wie es beim Zahntechniker oder Augentechniker bzw. Optiker der Fall ist, sind in jedem Fall gut bezahlt und das schon direkt zum Einstieg in den Beruf.

Förderungen für Lehrlinge in Österreich im Überblick

Inhalte und Voraussetzungen zum Erhalt des Bildungschecks für Lehrlinge und Lehrabsolventinnen in der Steiermark

Der Bildungscheck für Lehrlinge und Lehrabsolventinnen ist eine Förderung zur Unterstützung von Weiterbildungsmaßnahmen in der Steiermark. Sämtliche Lehrlinge und Lehrabsolventinnen können die Förderung beantragen, insofern sie das Höchstantragsalter von 25 Jahren nicht überschritten haben.

Die Förderungsmaßnahme gilt für alle Lehrlinge und Lehrabsolventen, welche bereits eine betriebliche Lehre absolviert haben oder aktuell eine solche absolvieren. Um die Förderungsmaßnahme zu erhalten, muss ein Förderungsantrag gestellt werden.

Der Bildungscheck für Lehrlinge und Lehrabsolventinnen ist eine spezifische Fördermaßnahme für alle Lehrlinge und Lehrabsolventen in der Steiermark. Alle Lehrlinge, welche aktuell eine Lehre absolvieren, sowie sämtliche Lehrabsolventen besitzen das Recht, die Förderungsmaßnahme in Anspruch zu nehmen.

Der Bildungscheck ist hierbei eine Weiterbildungsmaßnahme und fällt unter den Bereich des Zuschusses. Jedoch können nur Lehrlinge und Lehrabsolventen bis zum Höchstalter von 25 Jahren den Zuschuss beantragen. Das Ansuchen der Förderung ist bis einschließlich 31. Dezember 2020 möglich, insofern nicht vorzeitig eine Revision stattfindet.

Wichtig: Vorab für die jeweiligen Kurse vorbereiten und informieren

Die Zielgruppe der Fördermaßnahme sind ausschließlich Lehrlinge und Lehrabsolventen in der Steiermark, welche aktuell eine Lehre betreiben oder diese bereits abgeschlossen haben.

Für beide Gruppen gilt ein Höchstalter von 25 Jahren. Ältere Lehrlinge bzw. Lehrabsolventen können den Bildungscheck nicht mehr in Anspruch nehmen. Müssen die Lehrlinge bzw. Lehrabsolventen jedoch ein Kind betreuen, sodass eine Betreuungspflicht vorliegt, erhöht sich die Altersgrenze der Person um zwei Jahre je Kind.

Ebenfalls wird der Präsenzdienst bzw. Zivildienst an die Altersgrenze angerechnet. Präsenz- und Zivildiener erhalten eine Erhöhung der Altersgrenze um die maximale Dauer ihres abgeleisteten Dienstes.

Der Bildungscheck zielt konkret auf Lehrlinge und Lehrabsolventen in der Steiermark ab. Er dient als Förderungsmaßnahme für eine berufsbezogene Höherqualifizierung, sodass sowohl eine herkömmliche Lehre sowie ein lehrbezogener Fachkurs als Förderungsgrund angegeben werden kann.

Der Antragssteller muss beim Ansuchen der Förderung die Lehre nicht zwingendermaßen gänzlich in der Steiermark absolviert haben, jedoch seinen Hauptwohnsitz im Ausmaß von mindestens einem Jahr in der Steiermark besitzen.

Mit dem Bildungscheck werden zahlreiche Bereiche gefördert. Er dient vor allem der Förderung von persönlichkeitsbezogenen Qualifizierungen bzw. den sogenannten Soft Skills.

Dies können beispielsweise Rhetorik, Präsentation sowie Kommunikations- und Teamfähigkeit sein. Auch lassen sich Schlüsselqualifikationen wie zum Beispiel Sprachen und Computerkenntnisse fördern. Generell erhält nur der Antragsteller die Chance auf den Erhalt der Förderung, sodass der Bildungscheck nicht auf eine andere Person übertragen werden kann.

Da lediglich Lehrlinge und Lehrabsolventen den Bildungscheck beantragen können, dient er hauptsächlich der Förderung der Bildungsmaßnahmen während der Lehre bzw. des Besuchs eines Fachkurses.

Alle Antragstellungen müssen bis spätestens drei Monate nach Ende des Kurses eingereicht werden, um berücksichtig werden zu können. Zudem lassen sich weder Studiengebühren noch Prüfungsgebühren als Fördergrund angeben. Auch Kurse, welche unter die Kategorien Hobby und Freizeit fallen, sind von der Förderungsmaßnahme ausgeschlossen.

Obwohl der Bildungscheck für Lehrlinge und Lehrabsolventen sämtliche Lehrlinge und Lehrabsolventen in der Steiermark finanziell unterstützen soll, werden nicht in jedem Fall sämtliche anfallende Kosten gedeckt. Jeder Kurs- und Lehrlingsabsolvent erhält bis zu 50 Prozent der Kurskosten durch den Bildungscheck gefördert.

Dennoch erhalten die Antragssteller maximal 500 Euro für ihre Lehre, ihren Kurs oder ihren Lehrabschluss. Teurere Kurse werden bis maximal der Höchstgrenze gefördert. Jeder Lehrling bzw. Lehrabsolvent kann pro Lehre sowie abgeschlossener Lehre stets nur einen Antrag stellen.

Ein mehrmaliges Ansuchen des Bildungschecks für dieselbe Lehre ist nicht möglich. Stellen Interessenten den Antrag auf Erhalt des Bildungschecks, muss zum Zeitpunkt der Antragstellung das Lehrverhältnis noch aufrecht sein. Nur Lehrabsolventen können einen Lehrabschluss dem Antrag beilegen, um die Förderungsmaßnahme zu erhalten. Der Lehrabschluss muss erfolgreich sein sowie zu einer betrieblichen Lehre gehören.

Beim Ansuchen des Bildungschecks müssen alle Anträge vollständig ausgefüllt werden. Hierzu existiert ein spezifisches Antragsformular. Dieses ist sowohl über WIFI Seite der Steiermark (http://www.stmk.wifi.at/data/foerderungen/bildungsscheck_lehre.pdf) sowie der WKO Website (https://www.wko.at/service/foerderungen/steiermark-bildungsscheck-lehrlinge-lehrabsolventen.html) online im Word-Format zugänglich. Zusätzlich zum Antrag müssen die Ansuchenden die notwendigen Unterlagen beilegen.

Dies sind eine Kopie des Kurszeugnisses des jeweiligen Bildungsinstituts, eine Kopie des Lehrvertrags sowie eine Kopie des Lehrabschlusszeugnisses bzw. der Lehrabschlusszeugnisse, eine Kopie des Nachweises über die Ableistung des Zivil- oder Präsenzdienstes falls notwendig, bei betreuungspflichtigen Kindern eine Kopie der Geburtsurkunde bzw. der Geburtsurkunde aller Kinder sowie eine Kopie des Einzahlungsbelegs oder ein Nachweis des Telebankingvorgangs. Nur Anträge, welche sämtliche notwendigen Unterlagen beinhalten, können bearbeitet werden.

Der ausgefüllte Antrag mitsamt den notwendigen Unterlagen müssen innerhalb der dreimonatigen Antragsfrist beim Amt der Steiermärkischen Landesregierung in der Abteilung 11 in Graz eingereicht werden. Erfüllen die Antragssteller die Förderungsvoraussetzungen und wurde der Antrag mitsamt Unterlagen pünktlich und im vollem Umfang eingereicht, erhalten die Betroffenen die Förderung auf ihrem angegebenen Konto ausgezahlt.

Zugleich besteht kein Rechtsanspruch auf die Gewährung der Förderung, wodurch kein automatischer Anspruch auf den Erhalt der Förderungsmaßnahmen vorhanden ist. Ebenfalls kann der Antrag auf den Erhalt des Bildungschecks solange angesucht werden, bis eine Änderung der Richtlinien bezüglich Erhalt der Förderung in Kraft tritt.

Gratis Lernunterstützung für Lehrlinge in Wien

Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung bietet unter dem Stichwort Kursförderung eine einfache Suchmaske, mit deren Hilfe man sehr schnell und unkompliziert mögliche Förderkurse zur Weiterqualifizierung nach Bundesland, nach Schulabschluss, nach Alter und Geschlecht herausfiltern kann.

Für Lehrlinge im Bundesland Wien werden derzeit ca. 25 Förderkurse und Bildungsmaßnahmen aufgelistet, viele davon sind kostenfrei.

So existiert beispielsweise eine Basisförderung für alle Unternehmen, die Lehrlinge ausbilden. Diese Unterstützung des Bundes wird nach Beendigung der jeweiligen Lehrjahre nach Antragstellung bezahlt.

Zuschuss für die Ausbildung

In Wien existiert in Zusammenarbeit von WIFI und AMS folgendes Angebot:

Lehrlinge der Wiener Wirtschaft werden in ihren Lernfächern kostenfrei gefördert. Sie erhalten eine Gratis-Unterstützung in Deutsch, Englisch, Mathematik, Schriftverkehr und Wirtschaftskunde. Außerdem werden für MS Office offene Lerngruppen angeboten.

Gratis erhalten Lehrlinge der Wiener Wirtschaft zusätzlich eine Lernhilfe in den theoretischen Berufsschulfächern. In Kooperation mit dem AMS Wien organisiert das WIFI Wien ein Coaching, damit der Lernstoff der Berufsschule gut bewältigt wird. Dabei werden die Teilnehmer in kleinen Lerneinheiten sehr individuell gefördert.

Die Lernunterstützung ist in Kursen und Gruppen organisiert. Der Lernstoff wird nach Lehrplan und Lehrjahr aufbereitet. Unterrichtet wird in kleinen Einheiten, so dass sehr zielgerichtet und individuell auf die Fragen der Auszubildenden eingegangen werden kann. Insbesondere sollen die Kurse dabei helfen, die Angst vor Prüfungen abzubauen.

Anmelden kann sich jeder Auszubildende, der ein aufrechtes Lehrverhältnis in einem Betrieb der Wiener Wirtschaft vorweisen kann.

Ein Einstieg in die laufenden Kurse bzw. Lerngruppen ist jederzeit möglich. Die Anmeldung erfolgt direkt an das WIFI Wien. Hierzu steht unter http://www.wifiwien.at/Default.aspx?menuID=400 ein Datenblatt bzw. Anmeldebogen als Download zur Verfügung. Das Anmeldeblatt muss ausgefüllt werden und wird dann per Post oder per Fax an das WiFi geschickt. Die Adresse lautet:

  • WIFI Wien
  • Währinger Gürtel 97
  • 1180 Wien
  • Tel. 01/476 77-5363
  • Fax 01/476 77-5219
  • Weitere Informationen finden sich unter http://www.wifiwien.at.

Fragen und Anregungen können auch per Mail an lernhilfe@wifiwien.at gesendet werden.

Diese Unterstützungen können Mädchen oder Frauen, die in einem Beruf mit geringem Frauenanteil ausgebildet werden, erhalten oder auch am Arbeitsmarkt benachteiligte Personen, TeilnehmerInnen an einer Ausbildung mit verlängerter Lehrzeit sowie Volljährige, die keine relevante Qualifikation oder Schulabschluss besitzen.

Gefördert werden die Kosten der Lehrausbildung. Die Fördersätze sind regional unterschiedlich geregelt und bei den jeweiligen Geschäftsstellen der AMS nachzufragen. Wichtig ist, dass vor Beginn der Lehrausbildung die mögliche Förderung geklärt wird. Erst nach diesen Beratungsgesprächen kann ein Antrag auf Förderung gestellt werden.

Förderungen für Lehrlinge: Förderungen für ein Praktikum im Ausland

Ein Praktikum im Ausland kann für Lehrlinge mehr als attraktiv sein und dazu führen, dass zum Beispiel auch soziale Fähigkeiten gestärkt werden. Ebenso ist es möglich, dass die Sprachfähigkeiten durch das Praktikum im Ausland deutlich gestärkt werden können.

Das Praktikum im Ausland macht bei späteren Bewerbungen in jedem Fall einen guten Eindruck und führt dazu, dass natürlich der eigene Lebenslauf deutlich positiver dargestellt werden kann, als es bei einem kompletten Berufsleben im Inland der Fall sein würde.

Reisen und Lernen – Ideal mit Förderungen für Lehrlinge und Studierende!

Wer ein Auslandspraktikum wahrnehmen möchte, macht sich natürlich auch über die Vergütung seine Gedanken. Das bedeutet konkret, dass man natürlich eine Unterkunft im Ausland mieten muss und diese bezahlt bekommen muss. Ferner ist es erforderlich, dass entsprechend darauf geachtet wird, welche Kosten für das Leben im Ausland anfallen.

Somit kann unter dem Strich dafür gesorgt werden, dass alles über eine Vergütung des Praktikums geregelt wird, sofern diese vorhanden ist. Falls es während es Praktikums im Ausland keine Vergütung gibt, besteht die Option, dass eine Fördermöglichkeit genutzt wird, bzw. nach einer solchen gesucht wird.

Welche Fördermöglichkeiten bietet das Erasmus Praktikum?

Studierende, die bereits ihre Hochschulreife erlangt haben können über ihre Hochschule die Bewerbung für ein Erasmus Praktikum abgeben. Das Praktikum kann zusätzlich zu einem so genannten Erasmus Studium absolviert werden.

Die Anträge für ein solches Praktikum können laufend eingereicht werden. Praktikumsplätze gibt es viele und die Studierenden müssen sich selbst darum kümmern, dass sie genau das bekommen, was sie haben wollen.

Nachdem ein Praktikumsplatz gefunden wurde, ist es erforderlich, dass bei der zuständigen Erasmusstelle entsprechend ein Antrag eingereicht wird. Dieser muss spätestens bis einen Monat vor Beginn des Praktikums gestellt werden, damit geprüft werden kann, ob der Praktikumsplatz auch für das Studium relevant ist. Es ist zwingend erforderlich, dass der Praktikumsplatz in Europa liegt, bzw. hin Europa wahrgenommen wird.

Die Voraussetzungen müssen in jedem Fall erfüllt werden. Das bedeutet konkret, dass das Praktikum mindestens 3 und maximal 12 Monate lang dauern darf. Ebenso ist anzumerken, dass es sich um ein Vollzeitpraktikum handelt – das bedeutet, dass es an 30 Stunden in der Woche wahrgenommen werden muss. Wer das Praktikum absolviert, muss an einer Hochschule eingeschrieben sein. Das gesamte Praktikum muss studienrelevant sein.

Einen Überblick zu Praktikumsvarianten beim Erasmus Praktikum gibt es auf https://international.univie.ac.at/outgoing-students/erasmus-praktika/praktikumsvarianten/ im Überblick!
Grundsätzlich kann die Förderungshöhe je nach Land, in dem das Praktikum absolviert wird zwischen 280 und 390 Euro je Monat liegen.

Das Leonardo da Vinci Programm der EU ist für alle interessant, die entsprechend ein Praktikum in einem europäischen Land absolvieren möchten. Dieses wird mit einem Pauschalbetrag gestellt. Es gehört zum so genannten Mobilitätsprogramm der EU mit dem Titel „Lebenslanges Lernen“ und wird ohne Probleme über das Internet zugänglich gemacht.

Der Antrag kann über den Sammelantrag einer Organisation gestellt werden. Konkret bedeutet dies, dass der Antrag auf Förderung über die Hochschule gestellt werden muss. Es ist nicht möglich, dass eine private Person den entsprechenden Antrag stellt.

Wichtig: Das Leonardo Projekt heißt aktuell Erasmus+, Details dazu gibt es unter https://www.na-bibb.de/ueber-uns/leonardo-da-vinci-und-grundtvig-heissen-jetzt-erasmus/ im Überblick!

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