Leihoma, Leihopa gesucht – Ersatzoma, Babysitter Job, Tagesoma

In der heutigen Zeit sind viele Familien nicht mehr an einem Ort zusammen, wie es einst der Fall war. Früher wohnten die Familien mit den vielen unterschiedlichen Generationen in der Regel in einer Stadt oder sogar in einem Haus zusammen.

Das diente nicht nur dem Zusammenhalt der Familie, sondern sorgte auch dafür, dass die Kinder ihre Großeltern und auch die anderen Mitglieder der Familie immer und immer wieder sehen konnten und somit das Privileg genießen durften zusammen mit den Großeltern an ihrer Seite aufzuwachsen.

Das ist in der heutigen Zeit leider keine Selbstverständlichkeit mehr, sondern mehr schon eine Ausnahme.

Stockfoto-ID: 263421352 Copyright: yavdat, Bigstockphoto.com

Wichtig: Gemeinsame Aktivitäten!
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Doch was steckt dahinter, dass die Kinder der heutigen Zeit nur noch so wenig bis gar keinen Kontakt mit den Großeltern haben und wie kann man diesen den Kontakt zu einer Oma oder zu einem Opa ermöglichen? All das sind Fragen, auf welche der folgende Artikel umfassenden und klare Antworten gibt.

Wieso haben immer weniger Kinder eine enge Bindung und einen regelmäßigen Kontakt zu den Großeltern?

Eiin regelmäßiger und vor allem auch ein intesiver zu den Großeltern ist für die Entwicklung der Kinder sehr wichtig und äußerst fudamental. Leider ist das in der heutigen Zeit immer seltener der Fall, was in diesem Zusammenhang sehr viele unterschiedliche Gründe haben kann.

Die Arbeit und der Umzug

Es kann nicht negiert werden, dass in der heutigen Zeit der Globalisierung immer mehr gereist und auch an immer unterschiedlicheren Orten gearbeitet wird. Vor allem die Arbeit spielt eine sehr große Rolle, wenn es um den Wohnsitz einer Familie geht.

Finden die Eltern eines Kindes in der eigenen Stadt keine Arbeit oder erhalten in einer anderen Stadt oder gar in einem anderen Land ein besseres Angebot kann dies in der Regel zu einem Umzug führen, welcher immer weiter weg von der Familie und somit auch von den Großeltern führt.

Natürlich kann man sich in diesen Fällen gegenseitig besuchen und dabei eine gewisse Regelmäßigkeit aufbauen, doch diese ist auf keinen Fall mit der Regelmäßigkeit zu vergleichen, welche die Kinder erhalten, wenn diese in der Nähe der Großeltern wohnen und diese somit nahezu täglich oder wöchentlich sehen.

Streit in der Familie

In der Regel sagt man zwar immer, dass Streit innerhalb der Familie niemals auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden soll, doch in einigen Fällen sind die Beteiligten so sauer und so betroffen, dass diese den Kontakt zueinander komplett abbrechen.

Das kann in einigen Fällen dazu führen, dass die Kinder die eigenen Großeltern nicht mehr sehen und somit weder eine Beziehung zu diesen aufbauen, noch verstehen können, was es heißt die Großeltern in der Nähe zu haben.

Die Großeltern sind bereits verstorben oder haben kein Interesse in ihre Enkelkinder

So schrecklich es auch klingen mag – doch es gibt durchaus einige Großeltern, welche nichts mit ihren Kindern zu tun haben möchten. Das ist nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Eltern der Kinder eine sehr schmerzliche Erfahrung. In anderen Fällen kann es auch sein, dass die Großeltern leider bereits verstorben sind und somit nicht mehr für die Enkelkinder da sein können.

Die Großeltern sind zu alt oder krank

In einigen anderen Fällen sind die Großeltern der Kinder schlicht und ergreifend zu alt oder krank. Das schließt einen regelmäßigen Kontakt zu den Großeltern zwar nicht aus, doch in diesem Fall können die Großeltern keine Aktivitäten mehr mit ihren Enkelkindern ausüben.

In all den genannten Fällen haben die Kinder keine Möglichkeit regelmäßige Aktivitäten mit den Großeltern zu machen. Unter dieser Tatsache leiden in der Tat sehr viele Kinder. Vor allem ist das der Fall, wenn diese von Freunden hören, dass diese regemäßig mit Oma und Opa in den Zoo gehen etc.

Die Generationen übergreifende Kontakte sind für Kinder sehr wichtig

Es gibt sehr viele Studien, welche sich mit dem Verhalten und auch mit der Umgebung der Kinder beschäftigen. Diese Studien haben ein ganz klares Ergenis erbracht. Dieses besagt, dass es für kleine und auch für ältere Kinder sehr wichtig ist einen Kontakt mit Menschen jeden Alters zu haben. Das heißt, dass diese nicht nur mit den Eltern und den Geschwisterkindern oder gleichaltrigen Freunden Kontakt haben sollten.

Wichtig ist in diesem Fall vor allem auch der Kontakt zu den Großeltern. Diese älteren Menschen sollten einen festen Platz in den Leben der Kinder einnehmen. Davon profitieren nicht nur die Kinder selbst, sondern auch die älteren Menschen.

Die Kinder und die Großeltern geben einander so viel und können eine wundervolle Beziehung aufbauen. Außerdem wird dadurch sichergestellt, dass die Kinder für die kommenden Jahre und allgemein für die Zukunft einen angemessenen Umgang mit Menschen unterschiedlichsten Altersgruppen lernen.

Nun ist es so, dass diese Aufgabe innerhalb der Familie in der Regel den Großeltern zugesprochen wird, welche diese in der Regel auch gerne ausüben, dies in einigen Fällen jedoch nicht machen können, wie oben bereits beschrieben wurde.
Großeltern sind in der Regel die zweiten wichtigen Bezugspersonen neben den Eltern und begleiten ihre Enkel ebenfalls von Geburt an.

Wenn nun der Kontakt zu den Großeltern nicht besteht oder aus den oben genannten Gründen nicht bestehen kann, können die Kinder diese Beziehung zu einem Leihopa oder auch zu einer Leihoma aufbauen.

Die Leihoma und Leihopa als Ersatz für die fehlenden Großeltern

Die Eltern sind sich in der Regel darüber bewusst, dass den Kindern etwas in ihren Leben fehlt, wenn diese keinen Kontakt zu den Großeltern haben. In den meisten Fällen können die Eltern selbst jedoch nichts an dieser Situation ändern, um diese zu verbessern.

Aus diesem Grund können diese für sich selbst und vor allem für ihre Kinder eine andere Lösung finden. Diese besteht darin, dass diese eine Leihoma oder auch einen Leihopa für die Kinder organisieren.

Diese stellen den Ersatz für die Großeltern dar, sodass der Nachwuchs die Möglichkeit erhält mit älteren Menschen in Kontakt zu kommen und auch eine enge Beziehung zu diesen aufzubauen. Dazu kommt auch die Tatsache, dass die Kinder neben den Eltern eine weitere oder im besten Fall zwei weitere Bezugspersonen erhalten.

Was ist ein Leihopa oder eine Leihoma?

In der Regel handelt es sich bei den Leihomas und auch bei den Leihopas um ältere Frauen und Männer, welche selbst keine Enkelkinder haben oder aus unterschiedlichen Gründen die eigenen Enkelkinder gar nicht oder nur sehr selten sehen.

Da sich auch die alten Menschen oft sehr einsam fühlen und das Gefühl haben nicht mehr gebraucht zu werden und in diesem Zusammenhang unnütz zu sein, können diese mit der Rolle als Leihoma oder auch als Leihopa ihre Erfüllung finden.

Die Aufgaben einer Leihoma oder eines Leihopas

Ganz einfach gesagt, bestehen die Aufgaben einer Leihoma und eines Leihopas darin die Großeltern zu ersetzen und eine Omafigur oder eine Opafigur für die Kinder zu sein.

Dadurch verleihen diese dem Alltag der Familien einen neuen Schwung und können die Familien, welche nicht auf die Großeltern zurückgreifen und auf deren Unterstützung bauen können, in dem stressigen Alltag ein bisschen unterstützen.

Dabei sollte aber immer bedacht werden, dass es sich um eine Oma und einen Opa und nicht um eine Haushaltshilfe handelt. Der Fokus liegt ganz klar auf den Kindern. In der Regel zeigen sich die Eltern der Kind er der Leihoma oder dem Leihopa ihres Kindes dadurch erkenntlich, dass sie diesen bei bestimmten Dingen zur Hand gehen.

Im Grunde genommen baut sich eine familiäre Atmosphäre auf und es entsteht eine ähnliche Beziehung zueinander, wie diese im Idealfall zwischen den Großeltern und den Kindern und auch den Großeltern und den Eltern des Kindes herrschen sollte.

Nach welchen Kriterien wählt man den richtigen Leihopa oder die richtige Leihoma aus?

Wer das Leben seiner Kinder mit einer Leihoma oder mit einem Leihopa bereichern möchte, der steht vor der Entscheidung, welcher Leihopa oder welche Leihoma die besten für die Kinder sind.

In der Regel handelt es sich dabei um eine Fremde Person, welche sich jedoch nach und nach in das Leben der Kinder und auch der Eltern der Kinder integrieren kann. Dadurch, dass es sich zu Anfang jedoch dennoch um einen Fremden handelt, sollte die Auswahl der Leihoma oder des Leihopas mit Bedacht getroffen werden.
Die beste Person ist in diesem Fall eine verantwortungsvolle Person, welche einen guten Draht zu den Kindern aufbauen kann und, welche die Kinder mögen und sympathisch finden.

Wo findet man einen Leihopa oder eine Leihoma?

Eine Leihoma und einen Leihopa findet man in der Regel über einen Seniorentreff. Wenn man also auf der Suche nach einer Leihoma und nach einem Leihopa ist, sollte man sich zusammen mit den Kindern, oder auch schon in der Schwangerschaft in eine solche Einrichtung begeben.

So kann man sich nach den passenden Personen für diese wichtige Aufgabe und Rolle umsehen. Es ist dabei sehr wichtig, dass sich sowohl die Eltern und die Leihoma und der Leihopa, als auch die Kinder und die Leihoma und der Leihopa sympathisch sind. Nur so kann eine dauerhaft schöne und vor allem sehr intesive Bindung entstehen, von welcher alle Beteiligten profitieren können. Wenn also kein Kontakt zu den eigenen Großeltern besteht ist das eine schöne und bereichernde Alternative.

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