Lerntypen Übersicht – Welcher Lerntyp bin ich? – Lerntechniken & Methoden

Um möglichst effizient zu lernen, ist es von großem Vorteil zu wissen, welcher Lerntyp man ist. Es kann hierfür unter anderem ein Test durchgeführt werden, welcher oftmals kostenfrei im Internet zur Verfügung steht.

Wichtig beim Lernen: Die ideale Vorbereitung

Hierfür gibt man zum Beispiel „welcher Lerntyp bin ich“ oder ähnliches in eine Suchmaschine ein und schon werden einem verschiedene Testungsmöglichkeiten aufgezeigt. Mit nur wenigen Fragen erfährt man, welcher Typ man ist und kann dieses Wissen nutzen im erfolgreicher zu lernen.

Generell können diese vier Lerntypen unterschieden werden:

  • der visuelle Typ
  • der auditive Typ
  • der haptische Typ
  • der kommunikative Typ

Nachfolgend werden die verschiedenen Lerntypen beschrieben. Vielleicht kann man so schon eine Aussage treffen, welcher individuelle Lerntyp man ist. Andernfalls einfach einen der Vielreichen Testungen im World Wide Web machen, damit man einen größtmöglichen Lernerfolg vorweisen kann und jede Prüfung mit Bravour besteht.

Der visuelle Lerntyp

Kurz und knapp kann der visuelle Lerntyp so beschrieben werden: „Lernen durch Sehen“. Dieser Lerntyp lernt also am besten, wenn er Informationen liest oder Handlungsabläufe beobachten kann. Des Weiteren merkt er sich Inhalte, welche in Form von Bildern oder Grafiken und der gleichen unterstützend dargestellt werden, am leichtesten.

Darüber hinaus kann auch die Aussage getroffen werden, dass der visuelle Lerntyp großen Wert auf Tafelbilder sowie schriftliche Unterlagen legt. Die Unterlagen eines visuellen Lerntypen sind oft mit farbigen Stiften oder Markern versehen, da er somit wichtige Inhalte hervorhebt. Es kann auch gesagt werden, dass dieser Typ sich stets auf Flipcharts, Filme und der gleichen bezieht.

Der auditive Lerntyp

Der auditive Lerntyp lernt am effektivsten, wenn ihm die Informationen mündlich überliefert werden. Er behält fast jedes gesagte Wort und kann dieses ebenso oftmals genau so wieder geben. Egal ob der auditive Lerntyp den Inhalt mit CD’s vermittelt bekommt oder ob er dies zu Lernende laut vorliest, er kann fast alles 1 : 1 so wiedergeben, wie er es gehört beziehungsweise gelesen hat.

Typisch für diesen Lerntyp ist übrigens, dass er sein Erlerntes mittels Selbstgesprächen von sich gibt. Sehr oft erfindet der auditive Lerntyp zudem Lieder, damit er das Gelernte einfach von sich geben kann.

Der haptische Lerntyp

Die Haptik ist die Lehre vom Tastsinn. Somit kann gesagt werden, das der haptische Lerntyp der Lerntyp ist, welcher am effektivsten lernt, wenn er das Gezeigte im Anschluss selbst durchführen kann und eventuell auch durch gemachte Fehler lernt.

Für diesen Lerntyp gilt somit die Aussagen: „learning by doing“. Er muss das ihm zu Übermittelnde selbst erarbeiten, damit er es auch begreift. Hier sind Aktivitäten in der Gruppe oder aber in sogenannten Rollenspiele von Vorteil. Sie lernen auch, wenn sie Dinge nachstellen oder nachbauen und dergleichen. Stichworte für ein erfolgreich geprägtes Lernen sind: Handlungen, Bewegung und Fühlen.

Der kommunikative Lerntyp

Dieser Lerntyp liebt es sich an Gesprächen sowie Diskussionen zu beteiligen. Er lernt am besten, wenn er das zu Lernende durch die Sprache aufnimmt. Für diesen Lerntyp ist es das Wichtigste der Dialog. Oftmals gibt er das zu Lernende wieder beziehungsweise erklärt es jemanden, der das noch nicht richtig verstanden hat.

Somit vertieft er das, was er gelernt hat und gibt das wieder, was er wissen muss. Wichtig zu wissen ist, dass dieser Lerntyp verstehen muss, was er lernen sollte. Erst wenn dies der Fall ist, behält er es auch.

Ein Sinn ist nicht ausreichend

Oftmals wird Kritik geäußert, wenn jemand sagt, dass man mit nur „einem einzigen Sinn“ effektiv lernen kann.

Viele gehen also davon aus, dass man mit allen Sinnen gleich gut lernt, wobei ein Sinn geschärfter ist, als die anderen. Es gilt daher, wenn man möglichst viel Wissen aufnehmen möchte, möglichst alle Sinne anzusprechen.

Nachfolgend gibt es eine Statistik, welche aufzeigt, wie das Gelernte am besten aufgenommen wird:

  • NUR Hören zu 20 %
  • NUR Sehen zu 30 %
  • Sehen und Hören zu 50 %
  • Sehen und Hören sowie Diskutieren zu 70 %
  • Sehen und Hören sowie Diskutieren und selber machen zu 90 %

Es ist also zutreffend, dass effektives Lernen am besten geschieht, wenn viele Sinne angesprochen werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob der eine oder aber der andere Sinne ausgeprägter ist als der andere.

Der verbreitetste Lerntyp

Der Lerntyp, der auf der Welt am meisten vertreten ist, ist der visuelle Lerntyp. Generell kann aber keine Aussage darüber getroffen werden, welcher der vier Lerntypen am effektivsten ist. Jeder einzelne von uns hat ein Gebiet, auf welches er am besten anspringt.

Wichtig ist, dass möglichst viele Regionen im Körper angesprochen werden, damit man alle Sinne gleichmäßig trainiert. Wichtig ist, hier noch einmal auf die Übersicht hinzuweisen, welche zuletzt gezeigt wurde. Ein Mix aus allen Sinnen, welche beim Lernen angesprochen werden, ist daher empfehlenswert.

Prüfungsvorbereitung in Österreich – Anbieter, Kosten, Tipps

Kurz vor einer Prüfung geraten viele Studenten schnell in Panik. Kann ich tatsächlich die geforderte Punktzahl erreichen? Was ist, wenn Fragen gestellt werden, für die ich gar nicht gelernt habe? Sollte ich die Prüfung vielleicht verschieben?

All diese Fragen stellen sich Studenten im Laufe der Prüfungszeit. Die Prüfung zu schieben wäre dabei der größte Fehler, denn diese muss entweder im nächsten Semester wiederholt werden oder es gibt sogar eine 5,0 für das Ausbleiben bei der Prüfung.

Wichtig: Gemeinsam lernen kann motivieren

Um all dem Stress vorbeugen zu können, kann eine Prüfungsvorbereitung sehr sinnvoll sein. Sie besitzt gleich mehrere Vorteile, sodass sich die Lernenden sicher sein können, dass sie garantiert den Test bestehen werden. Ein großer Vorteil ist, dass rechtzeitig mit dem Lernen begonnen wird. Wer eine gute Vorbereitung nutzt, der kann sich sicher sein, dass er das Wichtigste bereits einige Tage vor der Prüfung komplett kann.

Im Anschluss muss nur noch wiederholt werden. Das bereits vorhandene Wissen führt zu einem höheren Selbstbewusstsein, denn die Studenten wissen, dass sie sich auf die Wiedergabe des erlernten Stoffes verlassen können. Dies minimiert auch den Stress, der sich ansonsten negativ auf den Körper auswirken könnte. Ein weiterer Vorteil ist, dass eine gute Prüfungsvorbereitung zu noch besseren Noten führt. Gerade der frühe Beginn einer solchen Vorbereitung kann dazu führen, dass kinderleicht eine sehr gute Note erreicht werden kann.

Welche Notizen für die Prüfungsvorbereitung verwenden?

Nichts ist wichtiger als die Mitschriften bei einer Vorlesung. Häufig geben die Dozenten bereits während der Vorlesung Tipps und sagen auch an, welche Themen ihnen besonders am Herzen liegen. Auf diese Weise wissen die Studenten sofort, was verlangt wird und können bereits im Semester sich verschiedene Notizen anfertigen.

Ebenfalls kann es sinnvoll sein, die Vorlesungsfolien vor der eigentlichen Sitzung auszudrucken. Dies führt dazu, dass sich die Studenten an den Seiten Notizen machen können und bereits zu Beginn wissen, worauf es ankommt.

Im Anschluss sollten die einzelnen Themen noch einmal mit Literatur recherchiert werden. Hierbei kann es sinnvoll sein, nach jeder Vorlesung bereits in die Bibliothek zu gehen, um die wichtigsten Themen nachschlagen zu können.

Gerade vor der eigentlichen Prüfung stürmen die anderen Studenten regelrecht die Bibliothek, weshalb es sinnvoll sein kann, bereits vorher alle wichtigen Texte gelesen und zusammengefasst zu haben. Sollte es einmal Unsicherheiten bei den Notizen geben, dann kann auch der Dozent noch einmal gefragt werden. Die Dozenten besitzen in der Regel eigene Sprechstunden, sodass die Studenten einfach vorbeikommen können, um die Fragen zu stellen. Es zeigt sich, dass Notizen gerade vor einer Prüfung ein absolutes Muss sind und auch das Erscheinen an den einzelnen Vorlesungstagen wichtig sein kann.

Wann mit der Prüfungsvorbereitung beginnen?

Die Vorbereitung für die Prüfung sollte eigentlich bereits zu Beginn des Semesters geschehen, denn schon die ersten Vorlesungstage sorgen für reichlich Stoff, der notiert werden sollte.

Die eigentliche Vorbereitung für die Prüfung, also das Auswendiglernen, sollte bereits mehrere Wochen vor der Prüfung geschehen. Im Idealfall werden hierfür sechs Wochen veranschlagt. Dabei wird in den ersten vier Wochen nur Neues gelernt und in den letzten beiden Wochen werden die Dinge dann wiederholt.

Wer noch mehr Prüfungen schreiben muss, der sollte mit dem Lernen noch früher anfangen. Es kann ebenfalls ratsam sein, die Themen getrennt voneinander zu lernen, damit Dinge nicht miteinander verwechselt werden. Sollte es sich jedoch um ähnliche Themen handeln, dann kann es sogar sinnvoll sein, wenn die Sachen parallel gelernt werden, da auf diese Weise Eselsbrücken geschlagen werden können.

Sollte es sich um einen Drittversuch handeln, dann kann es ratsam sein, bereits zu Beginn des Semesters mit dem Dozenten hierüber zu sprechen. Viele Professoren geben verschiedene Tipps, damit sich die Studenten besonders gut auf ihren letzten Versuch vorbereiten können. Auch hier gilt, dass ein früher Beginn des Lernens dazu führen kann, dass die Studenten nicht unter Zeitdruck geraten und Stress auf diese Weise vermieden wird.

Worauf sollte bei der Prüfungsvorbereitung geachtet werden?

Wie bereits beschrieben, ist es wichtig, dass genug Zeit für die Vorbereitung bleibt. Niemals sollte eine Woche vorher mit dem Lernen begonnen werden.

Wichtig ist, dass genügend Pausen eingelegt werden, denn das Gehirn kann nicht den ganzen Tag über immer wieder neue Dinge lernen, sondern es braucht Pausen, damit das Gelernte auch ordentlich abgespeichert werden kann. Es kann demnach sinnvoll sein, dass zunächst eine halbe Stunde gelernt wird, dann eine Pause von mehreren Minuten stattfindet und danach alles wiederholt wird. Dies sollte mehrmals am Tag geschehen, damit sich das Wiederholte auch in das Langzeitgedächtnis einprägen kann.

Ebenfalls ist es sinnvoll, wenn pro Tag immer ein Abschnitt eines bestimmten Themas gelernt wird. So kann sich das Gehirn besser an die einzelnen Tage und das Gelernte erinnern und all diese Dinge gut abspeichern. Etwas Sport nebenbei kann ebenfalls dazu beitragen, dass das Wissen besser gespeichert werden kann.

Mit Hilfe sportlicher Übungen lassen sich auch besser die Müdigkeitserscheinungen abbauen. Es kann auch sinnvoll sein, dass für das Lernen verschiedene Bücher bereits im Vorfeld ausgeliehen werden. So können diese als gute Stütze für das Lernen dienen und sollte es einmal Fragen geben, dann lassen sich die Antworten ganz leicht in einem Lexikon nachschlagen.

Wo sollte die Prüfungsvorbereitung stattfinden?

Niemals sollte für eine Prüfung der PC nebenbei laufen. Ebenfalls sollte das Handy abgeschaltet werden, denn ansonsten wird der Lernende nur von seinen eigentlichen Zielen abgelenkt. Ein guter Lernort kann die Bibliothek sein.

In dieser stehen genug Bücher, sodass sich die Studenten immer die passenden Werke aus den Regalen holen können. Es stehen dort auch verschiedene Kopierer, sodass sich die einzelnen Seiten eines Buches schnell vervielfältigen lassen. Außerdem ist es in der Bibliothek sehr ruhig, sodass der Fokus tatsächlich auf dem zu lernenden Stoff liegt.

Für viele ist dieser Ort auch so besonders, da er vom eigenen Zuhause abgegrenzt ist. So wissen die Studenten immer, dass sie nur so lange lernen, wie sich auch in der Bibliothek sind. Am Abend können sie dann nach Hause gehen und dort ordentlich entspannen.

Ein weiterer Ort zum Lernen kann im Sommer ein Park sein. Gerade in der freien Natur macht das Lernen sehr viel Spaß. Das Geräusch von Wasser wirkt beruhigend und ein leckeres Grillwürstchen kann nebenbei wahre Wunder wirken.

Natürlich kann auch ein schmackhafter Apfel stattdessen gegessen werden. Dort kann auch gemeinsam mit einer Gruppe gelernt werden. Viele Studenten lernen nämlich innerhalb einer Gruppe besser, als wenn sie alleine vor dem Blatt sitzen würden. Es lassen sich hier auch noch einmal ganz wichtige Fragen gemeinsam klären. Vielleicht besitzt ein Kommilitone Notizen, die ein anderer Student noch nicht hat.

Welche Lerntipps gibt es bei der Prüfungsvorbereitung?

Ein ganz wichtiger Tipp ist zunächst das Setzen von eigenen Lernzielen. An jedem Tag sollte ein Lernziel angegeben werden, welches erreicht werden soll. Nur auf diese Weise können sich die Studenten sicher sein, dass sie tatsächlich den kompletten Stoff durcharbeiten können.

Ein solches Lernziel kann zum Beispiel sein, dass der Vorgang der Photosynthese beschrieben werden kann. Die Lernziele sollten auf einem Kalender aufgeschrieben werden. Somit kann ganz genau geschaut werden, welche Lernziele bereits erreicht wurden und welche noch fehlen. Hiermit lassen sich die einzelnen Lernziele auch kategorisieren, sodass die wichtigsten Dinge zuerst gelernt werden. Das Erstellen einer Mindmap kann ebenfalls ein Tipp für das Lernen sein.

Auf einer solchen Mindmap lassen sich die verschiedenen Themen besser ordnen. Hierdurch erkennen die Lernenden die Parallelen und können auf diese Weise genauer schauen, welche Themen vielleicht miteinander verknüpft werden können.

Es muss jedoch nicht nur die Methode der Mindmap verwendet werden, sondern es kann auf ganz unterschiedliche Übungen und Methoden zurückgegriffen werden. Auf diese Weise lassen sich verschiedene Arten des Lernens miteinander kombinieren. Viele Studenten vergessen am Ende des Tages jedoch, dass sie sich nach dem Lernen auch belohnen sollten. Nichts ist erfüllender als ein kleines Geschenk, welches sich der Student nach dem Lernen geben kann. So kann das Schauen eines Films eine solche Belohnung sein oder ein neues Oberteil.

Welche Anbieter gibt es für eine Prüfungsvorbereitung?

Mittlerweile haben sich auch verschiedene Unternehmen auf diese Bereich spezialisiert. Gerade an der Universität gibt es verschiedene Nachhilfeangebote, die dabei helfen sollen, dass der Stoff ausreichend verstanden und gelernt werden kann.

Diese Unternehmen stellen generell Studenten ein, die das gleiche Fach studieren. So kann ein Jurastudent aus dem höheren Semester einen Studenten aus einem niedrigeren Semester bei der Prüfungsvorbereitung helfen. Die Kosten können dabei stark variieren.

Viele Unternehmen nehmen zunächst eine Pauschale für sich, bevor der Nachhilfelehrer etwas abbekommt. Ab 20 Euro pro Stunde kann ein solcher Dienst in Anspruch genommen werden. Hierbei verschafft sich der Nachhilfelehrer einen genauen Überblick über den Stoff und schaut sich auf die einzelnen Vorlesungen an.

Da es sich bei den Lehrern häufig um Studenten aus den höheren Semestern handelt, wissen diese ganz genau, welche Fragen vom Professor gestellt werden könnten und gehen diese auch mit den Studenten einmal komplett durch. Auf diese Weise können auch recht knifflige Fragen bereits einmal vor der Prüfung besprochen werden.

Lerntechniken und Methoden im Überblick – Wie kann ich effektiv lernen?

Richtiges Lernen für Prüfungen und Abschlüsse

Viele Studenten, Auszubildende und Schüler kennen das Problem, wenn sie wieder einmal kurz vor einer Prüfung stehen. Wie kann der komplette Stoff nun schnell und effektiv gelernt werden? Zunächst lässt sich festhalten, dass eine gute Vorbereitung unerlässlich ist, damit eine Prüfung sicher und gut bestanden werden kann.

Es bringt nichts, den Stoff wenige Stunden vor der Prüfung lernen zu wollen. Es ist daher sehr bedeutsam, dass zunächst ein gutes Zeitmanagement vollzogen wird. Nur so kann garantiert werden, dass wirklich alle Themenbereiche ausreichend abgedeckt werden.

Es ist sinnvoll, alle Themenschwerpunkte als Erstes zu ordnen. Auf diese Weise kann erörtert werden, welche Themen miteinander verknüpft sind. Gerade Verknüpfungen führen dazu, dass Stoff leicht auswendig gelernt werden kann.

Wichtig: Gemeinsam lernen kann motivieren

Es kann sich daher lohnen, eine Mindmap anzufertigen. Auf diese werden all die wichtigen Themen aufgeschrieben und miteinander verbunden. Danach kann geschaut werden, welche Komplexe am größten und schwersten sind. Diese kommen beim Zeitmanagement ganz nach oben, da sie am stärksten gelernt werden müssen.

Danach kommen die etwas leichteren Themen, die ebenfalls bedeutsam sind. Ganz ans Ende werden die Bereiche gestellt, bei denen es sich nur um kleinere Themen handelt. Wer hierbei den Überblick behalten möchte, der kann die ABC-Methode anwenden. Bei dieser erhalten die wichtigsten Themen den Buchstaben A bei Zeitmanagement und die unwichtigsten Themen den Buchstaben C. So weiß der Lerner immer sofort, wo die Prioritäten liegen.

Alle Lernmethoden auf einen Blick

Im Laufe der Zeit wurde eine Reihe an Methoden entwickelt, die dabei helfen sollen, dass der Stoff besser gelernt werden kann.

Selbstverständlich ist jeder Mensch von seinem Lernverhalten her unterschiedlich, weshalb sich nicht jede Methode für jeden Schüler gleich gut eignet. Es kann daher sinnvoll sein, eine Kombination aus mehreren Methoden zu wählen. Später kann dann geschaut werden, welche der Übungen nun am erfolgreichsten gewesen ist.

Erinnerungen wecken mit der Loci-Methode

Bei der Loci-Methode ist der Name Programm, denn das Wort Loci bedeutet so viel wie Ort. Bei dieser Technik soll der Stoff an verschiedenen Orten gelernt werden. Das Gehirn verknüpft in der Regel das Gelernte mit den Orten, sodass sich der Lernende nur daran erinnern muss, wo er die Sachen genau gelernt hat. Die Orte müssen jedoch nicht immer gleich besucht werden, sondern es kann auch hilfreich sein, die gelernten Themen mit einem Ort im Geiste zu verbinden.

So kann bei der Fotosynthese an das Land Griechenland gedacht werden und die einzelnen Funktionen sind Städte in diesem Land, die nach und nach abgelaufen werden. Auf diese Weise kann der Lernende immer wieder sein Wissen abrufen, da er nur an die Reihenfolge der Städte denken muss. Es werden hierdurch verschiedene Eselsbrücken geschlagen. Diese Methode eignet sich vor allem für das reine Auswendiglernen von speziellen Fakten und Abläufen.

Mindmaps zeichnen und alles einordnen

Wie bereist erwähnt, kann das Zeichnen einer Mindmap dazu betragen, dass Dinge noch besser gelernt werden können. Für diese Methode kann zunächst ein großes Thema ausgewählt werden. Dieses wird zentral in die Mitte geschrieben.

Im Anschluss können dann weitere Themen um das Zentrum herum geschrieben werden, die ebenfalls etwas mit dem Hauptthema zu tun haben. Hierdurch lassen sich Zusammenhänge besser darstellen.

Bei einer Prüfung zum Thema DNA kann somit nicht nur die DNA selbst als Thema gesehen werden, sondern auch die Bestandteile dieser und welche Aufgaben sie beim Menschen und bei den Bakterien erfüllt. Hierdurch lassen sich eventuelle Gemeinsamkeiten besser heraussuchen. Eine solche Mindmap kann während des Lernens auch immer wieder herausgeholt werden, damit die Lernenden wissen, wo sie sich gerade im Lernprozess befinden. Einzelne Themen lassen sich somit auf der Mindmap schnell abhaken.

Listen zum Lernen erstellen

Das Erstellen einer Liste kann ebenfalls sinnvoll sein. So kann schnell geschaut werden, welche Bereiche bei einem Thema besonders wichtig sind. Auf diese Weise wird kein Unterthema ausgelassen und alles kann ausreichend gelernt werden.

Ganz oben sollte zunächst das Hauptthema stehen. Darunter werden dann alle Begriffe geschrieben, die zu diesem Themenschwerpunkt passen. Diese können in den eigenen Notizen nachgeschlagen werden.

Es kann sich auch lohnen, einmal vertieft in die Fachliteratur zu schauen, damit weitere Stichpunkte gefunden werden können. Diese sollten dann der Reihenfolge nach gelernt werden. Sollten beim Lernen neue Stichpunkte aufkommen, dann lassen sich diese im Anschluss in die Liste schreiben.

Einen eigenen Gedächtnispalast erbauen

Beim Lernen baut das Gehirn im Geiste ein eigenes Konstrukt auf. Damit dieses Konstrukt auch lange in den Gedanken erhalten bleibt, kann es hilfreich sein, wenn sich die Lernenden eine Art Palast vor ihren Augen vorstellen.

Diesen haben sie selbstverständlich selbst erbaut, denn er besteht aus den gelernten Themen für die Prüfungen. So kann der Boden des Palastes das Hauptthema sein, welches als eine Art Fundament dient. Danach kommen die Pfeiler, welche das Dach tragen.

Hierbei handelt es sich um wichtige Teilbereiche eines Themas, die bei der Formulierung der Antwort helfen sollen. Auf dem Dach befinden sich dann zugespitzt die kleinen Zusätze, mit deren Hilfe noch einmal schnell das komplette Thema erklärt werden kann.

Natürlich kann jeder sich selbst überlegen, wie der Palast am Ende aussehen soll. Eine solch individuelle Lernmethode sorgt nicht nur für eine bessere Erinnerung des Stoffes, sondern sie trägt auch dazu bei, dass die eigene Kreativität gefördert wird.

Alles auf Karteikarten schreiben

Ein echter Klassiker unter den Lernmethoden ist das Aufschreiben des Stoffes auf Karteikarten. Diese Methode besitzt gleich zwei wichtige Vorteile. Auf der einen Seite sorgt das Aufschreiben bereits dafür, dass verschiedene Bereiche gelernt werden.

Zweitens führt das Zusammenfassen der einzelnen Bereiche dazu, dass nur das Wesentliche gelernt wird. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Karteikarten überall mitgenommen werden können. Auf diese Weise lassen sich verschiedene Themen schnell noch einmal in der Bahn oder im Hörsaal wiederholen.

Sollten dem Lernenden weitere Dinge einfallen, dann kann er diese ebenfalls schnell auf die Karteikarten schreiben. Die Karten gibt es in verschiedenen Größen und Farben zu kaufen, sodass für jeden zu lernenden Bereich andere Farben und Karten verwendet werden können. Eine solche Sortierung kann eine zusätzliche Gedächtnisstütze sein, wenn es um das Lernen von schwierigen Themen geht.

Das Wissen einfach verbildlichen

Die Verbildlichung ist eine weitere Methode, bei der das Lernen mit der Kreativität verknüpft wird. Die Lernenden sollen dabei zu den verschiedenen Themen Bilder anfertigen. Beim Zeichnen sollen sie immer wieder die gelernten Sachen wiederholen.

Sie speichern somit nicht nur das Bild ab, sondern auch das Wissen, welches sie sich beim Zeichnen vorgestellt haben. Solche Bilder können entweder etwas mit dem Thema selbst zu tun haben oder komplett an diesem vorbeigehen.

So kann das Zeichnen einer Landkarte zunächst wenig mit dem Thema DNA zu tun haben, aber nach und nach zeigt sich, dass die Karte den Aufbau der DNA symbolisieren soll. Die Städte stehen dabei stellvertretend für die einzelnen Basen und chemischen Verbindungen der DNA.

Mit der SQR3-Technik wissenschaftliche Texte verstehen

Wissenschaftliche Texte sind häufig voll von Fachwörtern und sie stellen einen hohen Anspruch an den Leser. Es kann daher ratsam sein, die SQR3-Methode anzuwenden. Bei dieser wird zunächst ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis des Textes geworfen.

Worüber handelt der Text genau? Welche Fragen kommen mir bereits jetzt auf? Während danach der Text gelesen wird, sollten verschiedene Textmarker zur Hand genommen werden. Mit diesen werden die wichtigsten Stellen im Text einmal markiert. Im Anschluss werden die einzelnen Passagen zusammengefasst. Nun kann noch einmal geschaut werden, ob alle Fragen vom Anfang geklärt werden konnten. Sollte dies der Fall sein, dann wurde der Text inhaltlich gut verstanden.

Die Lerninhalte als Geschichte erzählen

Die Geschichten-Methode ist eine sehr bekannte Übung und vor allem für Menschen gedacht, die eher ungerne zeichnen, sondern sich anders das Wissen aneignen wollen. Hierbei sollen die zu lernenden Gegenstände in eine Geschichte umgewandelt werden.

Diese wird einmal schriftlich auf Papier fixiert. Im Anschluss sollte diese Geschichte immer wiederholt werden. So kann zum Beispiel ein guter Freund sich einmal die komplette Geschichte anhören. Danach kann gefragt werden, ob der Freund verstanden hat, um was es genau ging. Sollte dies der Fall sein, dann wurde die Geschichte so weit heruntergebrochen, dass die Inhalte leicht verständlich und zugänglich sind.

Wiederholungen und Pausen sind ein Muss

Die beste Lernmethode hilft nichts, wenn sie nicht mit Pausen und Wiederholungen verknüpft wird. So kann das Zeichnen eines Bildes zwar dabei helfen, dass bestimmte Dinge besser gelernt werden, aber danach muss immer wieder eine Wiederholung des Wissens stattfinden.

Nur so können die neuen Erkenntnisse vom Kurzzeitgedächtnis in das Langzeitgedächtnis übergehen. Pausen sind dabei ebenfalls von großer Bedeutung. Während der Pausen speichert das Gehirn die gelernten Inhalte ab und lässt diese langsam sacken. Einige Stunden später sollte das neue Wissen dann noch einmal wiederholt werden, damit das Gehirn es endgültig in das Langzeitgedächtnis abgespeichert hat.

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