Mindestlohn 2018 in Österreich – Gehalt & Branchen

Mindestlohn 2018 – wie entwickelt er sich in Österreich und was zahlen die Branchen?

Der Mindestlohn spielt in Österreich 2018 in jedem Fall eine wichtige Rolle. Er hat sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt und führte dazu, dass einige Konzerne die Löhne für ihre Mitarbeiter angehoben haben.

Grundsätzlich gibt es jedoch noch immer Branchen, in denen die Menschen sehr wenig verdienen.

Dies ist zum Beispiel in der Gastronomie, aber auch im Hotelgewerbe der Fall. Wer hier arbeitet, verdient in vielen Fällen gerade einmal den Mindestlohn. Auch im Einzelhandel gibt es nicht viele Beispiele, in denen deutlich mehr als der Mindestlohn gezahlt wird.

Mindestlohn in Österreich im EU Vergleich hoch

Im EU Vergleich ist der Mindestlohn in Österreich durchaus höher, als es in anderen Ländern der Fall ist. Mit dem flächendeckenden Mindestlohn in Höhe von 1.500 Euro brutto im Monat werden je Stunde brutto 10,09 Euro im Jahr 2018 verdient. Das ist deutlich mehr, als es zum Beispiel in Deutschland, oder aber auch in Großbritannien der Fall ist.

  • Österreich: 10,09 Euro brutto je Stunde
  • Deutschland: 8,84 Euro brutto je Stunde
  • Großbritannien: 8,56 Euro brutto je Stunde
  • Niederlande: 9,68 Euro brutto je Stunde
  • Frankreich: 9,88 Euro brutto je Stunde

Anhand dieser Daten wird schnell deutlich, dass der Mindestlohn in Österreich nicht gerade niedrig ist und der Land zu den Top Mindestlohnzahlern in Europa zählt.

Positiv vermeldet werden kann jetzt schon, dass in Österreich der Mindestlohn bei Ikea höher ist, als es vom Gesetz her erforderlich ist. Es wurde bereits verkündet, dass bis zum Monat März 2018 der Mindestlohn für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in Vollzeit bei Ikea arbeiten auf mindestens 1.800 Euro brutto im Monat angepasst wird.

Der Gesetzgeber in Österreich sieht vor, dass der gesetzliche Mindestlohn in Höhe von 1.500 Euro brutto für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bis zum Jahr 2020 erreicht wird.

Weiter gibt es in Österreich nach wie vor Diskussionen um die gerechte Höhe des Mindestlohnes. So ist es der ÖGB Präsident Erich Foglar, welcher der Meinung ist, dass der Mindestlohn nicht bei 1.500, sondern bei 1.700 Euro brutto im Monat liegen muss.

Gastrogewerbe passt Mindestlohn in Österreich zum Mai 2018 an

In der Gastronomie arbeiten in Österreich derzeit rund 220.000 Menschen. Wenn jetzt im Mai 2018 der Mindestlohn in dieser Branche eingeführt wird bedeutet dies für fast die Hälfte der Beschäftigten, dass der Lohn angehoben wird. Nicht nur Angestellte, sondern auch Lehrlinge sowie Menschen, die nachts arbeiten erhalten mehr. Es gibt auch eine Erhöhung der Fremdsprachenzulage um 0,50 Euro.

Der Mindestlohn ist in Österreich das Ergebnis einer langen Debatte und er wird auch in Zukunft immer wieder im Fokus stehen. Ob es alle Branchen schaffen, bis zum Jahr 2020 entsprechend einen Mindestlohn zu etablieren, ist derzeit noch vollkommen offen. Anzumerken ist, dass der Mindestlohn zahlreichen Branchen, wie zum Beispiel der Hotelbranche, aber auch eben der erwähnten Gastronomie weiterhelfen kann.

In Österreich gibt es aktuell (im Gegensatz zu Deutschland) keinen gesetzlich festgelegten Mindestlohn. Dennoch gibt es in vielen Branchen einen festgelegten Kollektivvertragen, der auch bestimmte Mindestlöhne festlegt. Die Lohnuntergrenze liegt in den meisten Fällen bei einer Summe von 1500 Euro brutto.

Das Thema Mindestlohn ist nicht nur in Österreich, sondern auch in vielen anderen Ländern in Europa ein wichtiger Punkt. Fakt ist, dass es aktuell in Österreich keinen gesetzlichen Mindestlohn gibt.

In anderen Ländern, wie zum Beispiel in Deutschland gilt für einige Branchen ein Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro in der Stunde. In Österreich gibt es diesen gesetzlichen Lohn nicht, allerdings sind für einige Branchen bestimmte Sätze (Euro) in der Stunde üblich. Zu beachten ist, dass vor einem Vertragsabschluss genau geschaut wird, wie hoch der Lohn ist. Ziel ist es, dass dieser Lohn natürlich auch mit anderen Löhnen verglichen wird.

Welcher Lohn sollte in etwa angenommen werden, wenn ein Vertrag in Österreich abgeschlossen wird?

Wer in Österreich einen Arbeitsvertrag abschließt, sollte genau wissen, was er in der Stunde Brutto verdient. Anzumerken ist dabei auch, dass natürlich genau kalkuliert werden muss, wie sich der Lohn zusammensetzt und wie viele Stunden im Monat dafür gearbeitet werden muss.

Tipp: Über den Kollektivvertrag informieren & Gehalt verhandeln

In einem kleinen Beispiel wird erklärt, wie hoch der Lohn bei 8,50 Euro in der Stunde im Monat ausfallen kann:

  • Mindestlohn: 8,50 Euro / Stunde
  • Stundenanzahl in der Woche: 40
  • 4 Wochen im Monat
  • Rechnung: 8,50 x 40 x 4 = 1.360 Euro

Bei einer regulären Arbeitszeit von 40 Stunden in der Woche beläuft sich der Lohn im Monat auf 1.360 Euro, wenn der Mindestlohn bei 8,50 Euro in der Stunde liegt. Fakt ist, dass in jedem Fall ohne Probleme über das Internet nach entsprechenden Referenzwerten geschaut werden kann. In der Regel ist der Lohn nicht nur von der Branche und vom Job, sondern auch von der Qualifikation abhängig.

Welche Branchen zahlen in Österreich einen guten Lohn?

In Österreich gibt es zahlreiche Bereiche, in denen gute Löhne gezahlt werden. Im Bereich der Banken und Versicherungen werden traditionell gute Löhne gezahlt, wobei das Arbeitsumfeld hier inzwischen deutlich schwieriger ist, als es noch vor ein paar Jahren der Fall gewesen ist.
Wer sich die Details anschaut wird schnell feststellen, dass dies auch daran liegt, dass der Leitzins nach wie vor bei 0% liegt und somit in jedem Fall sehr niedrige Zinsen gezahlt werden. Die Banken und Versicherungen haben es derzeit nicht leicht, wenn es darum geht, dass Geld verdient wird. Viele Banken beginnen, Gebühren für ihre Girokonten zu verlangen oder bei anderen Services und Leistungen Gebühren zu veranschlagen.

Auch bei der Depotführung verlangen viele Banken Geld. Ein anderer Weg, entsprechende Gelder zu verdienen ist die Einführung von Negativzinsen, die es bereits bei einigen internationalen Banken gibt.

Im Bereich der Chemie und Pharmaindustrie wird ebenfalls ein überdurchschnittlich gutes Gehalt gezahlt. Beide Branchen sind seit vielen Jahren dafür bekannt, dass sie ein gutes Gehalt zahlen und somit in jedem Fall sehr gut finanzielle Fakten geschaffen werden.

Neben den Banken und Versicherungen sowie der Chemie und Pharmaindustrie wird auch im Bereich der Elektronik sowie der IT sehr gut bezahlt. IT Experten, sowie IT Berater und Projektleiter erhalten in der Regel ein deutlich höheres Gehalt, als es in anderen Berufsklassen der Fall ist. Gehälter von 50.000 Brutto im Jahr und Höher sind je nach Qualifikation durchaus möglich und bieten eine gute Chance, sich zu entwickeln und einen guten Job zu machen.

In folgenden Branchen wird in Österreich besonders gut bezahlt:

  • Banken
  • Versicherungen
  • Chemieindustrie
  • Pharmaindustrie
  • Elektronik
  • IT und Technologie

Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Branchen, in denen in Österreich auf ein gutes Gehalt gehofft werden kann. In vielen Fällen ist das Gehalt aber davon abhängig, wie qualifiziert die Bewerberinnen und Bewerber sind.

Wie verdiene ich mehr als den Mindestlohn in Österreich?

Wer in Österreich auf der Suche nach einem Job ist, kann ohne Probleme mehr verdienen, als es beim Mindestlohn der Fall ist. Es ist durchaus möglich, dass zum Beispiel das Gehalt verhandelt wird. Daher ist es zu empfehlen, sich vorher über das Internet nicht nur über den Mindestlohn, sondern auch über andere mögliche Gehälter in einer Branche oder in einem Beruf zu informieren. Es ist durchaus möglich, dass ein Wunschgehalt, oder ein Zielgehalt bei einem Bewerbungsgespräch in Österreich angegeben wird.

Gibt es zum Mindestlohn Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld in Österreich?

Wer sich dazu entscheidet, in Österreich einen Job auszuüben, der sollte sich vorher natürlich auch darüber informieren, ob zusätzlich ein Urlaubsgeld oder ein Weihnachtsgeld gezahlt wird. Es ist durchaus möglich, dass das Urlaubsgeld sowie das Weihnachtsgeld zusätzlich zum Mindestlohn gezahlt werden. Da es sich um freiwillige Leistungen des Arbeitgebers handelt ist es nicht üblich, dass ein Urlaubsgeld oder ein Weihnachtsgeld gezahlt wird, bzw. es besteht rechtlich kein Anspruch darauf. Fakt ist, dass in jedem Fall in den Gehaltsverhandlungen danach gefragt werden muss, welche Sonderleistungen und Bonusleistungen gezahlt werden.

In den meisten Branchen ist es in Österreich üblich, dass nicht nur der Mindestlohn 2017 oder 2018 gezahlt wird, sondern darüber hinaus auch ein Urlaubsgeld oder ein Weihnachtsgeld gezahlt wird. Wer sich im Netz umschaut wird schnell feststellen, dass es häufig sogar noch einen Bonus gibt, der ebenfalls gezahlt wird. Dieser ist davon abhängig, in welcher Branche gearbeitet wird und natürlich auch davon, wie es dem Unternehmen gerade geht.

Viele Unternehmen zahlen einen erfolgsabhängigen Bonus, der davon abhängig ist, wie erfolgreich das Geschäftsjahr gewesen ist. Im Jahr 2017 erhalten die Beschäftigten in der Regel den Bonus für das Geschäftsjahr 2016. Vorab werden sie meist via Brief, oder aber auch via E-Mail darüber informiert, wie hoch der Bonus genau ausfällt. Fakt ist, dass es sehr unterschiedliche Bonuszahlungen gibt, da diese zum Teil nicht nur von der Performance des Unternehmens, sondern auch von den persönlichen Leistungen der Mitarbeiter abhängig sind. Meist ist es möglich, dass im Vorfeld genau berechnet werden kann, wie hoch der Bonus bei den einzelnen Mitarbeitern ausfällt.

Wie entwickeln sich die Löhne in Österreich 2017 und 2018?

Die Löhne/Gehälter sind in Österreich in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Es ist davon auszugehen, dass sie auch im Jahr 2017 sowie im Jahr 2018 leicht steigen werden. Fakt ist, dass es in Österreich unterschiedlich starke Anpassungen der Löhne gibt. Je nach Branche und je nach branchenüblichem Lohn kann es der Fall sein, dass die Löhnen in einigen Berufen stärker ansteigen, als es in anderen der Fall ist.

Wie finde ich Informationen über den Mindestlohn in Österreich 2017 und 2018?

Wer Informationen zum Thema Mindestlohn in Österreich im Jahr 2017 sowie im Jahr 2018 sucht, wir diese ohne Probleme direkt über das Internet finden können. Es ist möglich, dass problemlos danach gesucht werden kann, wie hoch der Lohn in einzelnen Branchen ist, oder aber auch danach, wie hoch der Lohn in bestimmten Berufen ist. Wer sich im Netz informiert wird schnell feststellen, dass es hier deutliche Unterschiede gibt.

Wie finde ich den passenden Beruf für mich in Österreich?

Wer in Österreich einen Beruf ergreifen möchte, hat viele Möglichkeiten, etwas Passendes zu finden. Fakt ist, dass es die Möglichkeit gibt, wie auch in Deutschland und wie in vielen anderen Ländern einen Beruf über das Internet zu suchen. Falls noch kein Beruf erlernt wurde, kann z.B. eine Ausbildung begonnen werden, oder aber auch ein Studium. Gerade im Bereich Studium gibt es deutliche Unterschiede und so besteht die Möglichkeit, dass zum Beispiel ein Bachelor oder aber auch ein Master Studium begonnen werden kann.

Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit, dass kleine Nebenjobs ausgeübt werden können – zum Beispiel direkt neben dem Studium, oder neben dem Hauptjob. Der Trend zum Nebenjob ist auch in Österreich spürbar, genau wie es in Deutschland und in vielen anderen Ländern in Europa der Fall ist. Gerade dann, wenn die Jobs nicht so gut bezahlt sind, ist es möglich, dass sehr viel Geld über den Nebenjob dazu verdient werden kann. Im Alltag müssen diese Jobs natürlich mit dem Hauptberuf abgestimmt und besprochen werden. Auch ist es wichtig, dass darauf geachtet wird, dass die Nebenjobs in jedem Fall ordentlich versteuert und angemeldet werden. In der Praxis funktioniert dies inzwischen überwiegend digital beim Finanzamt.

Kann ich als Selbstständiger mehr als den Mindestlohn in Österreich verdienen?

Auch ein Gewerbe kann als Nebenberuf aufgebaut werden. Wer sich selbstständig macht, kann seinen Lohn in der Regel direkt mit dem Auftraggeber selbst verhandeln. Es ist also ohne Probleme möglich, dass als Selbstständiger sehr viel Geld dazu verdient werden kann.

Wer in Österreich ein Gewerbe eröffnet (Gewerbeschein kann bei der Gemeinde beantragt werden!) kann unter Umständen deutlich mehr verdienen, als es durch den Mindestlohn der Fall ist. Zu beachten ist, dass bei einem Gewerbe natürlich die entsprechenden Versicherungen selbst getragen werden müssen. Häufig beginnen Menschen das Gewerbe neben dem Hauptberuf, was dazu führt, dass sie über den Hauptberuf sozialversichert sind.

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Kommentare

  1. Victoria H says:

    Also in Deutschland, dort lebe ich, gab es nach der Einführung des Mindestlohnes im Jahr 2015
    bereits zwei Erhöhungen. Seit 2017 liegt der Mindestlohn bei 8,84 in üblichen Branchen und ca.
    10,20 in Pflegeberufen. Der Mindestlohn in der Pflege wird voraussichtlich auf 11,35 erhöht.
    Bei einer Vollzeitstelle werden oft 38,5 Stunden und in gewerblichen Betrieben 40 Stunden berechnet.
    Da ein Kalendermonat meist 30 oder 31 Tage hat, arbeiten wir auch etwas mehr als 4×38,5 oder 4×40
    Stunden. Eine Vollzeitstelle würde somit bei ca. 170 Stunden im Monat liegen. In Österreich ist mir
    nicht ganz klar, ob sich der Mindestlohn von 1.500 auf eine 40 Stunden Woche bezieht. Wie dem auch sei: Ich finde, dass der Mindestlohn in beiden Ländern etwas zu niedrig ist.

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