Motorbezogene Versicherungssteuer 2019 für PKW & Motorrad in Österreich – Rechner

Neben der Mineralölsteuer (MöSt) und der Standardkraftstoffsteuer (NoVA) gibt es eine weitere Steuer, die die österreichischen Autofahrer direkt betrifft, die Kfz-Versicherungssteuer.

Während NoVA beim Kauf und am meisten pro Liter Kraftstoff und daher von der Arbeit abhängt, ist die mit dem Motor verbundene Versicherungssteuer zu entrichten – unabhängig davon, ob Sie viel oder wenig fahren, weil sie den Besitz eines genehmigten Autos oder eines Motorrads besteuern.

Steuerbetrag – Wie hoch ist die motorbezogene Versicherungssteuer?

Die Kfz-Steuer richtet sich nach der Leistung (kW) des Verbrennungsmotors. Dies bedeutet auch, dass saubere Elektrofahrzeuge vollständig von der Kfz-Versicherungssteuer befreit sind, Reichweitenverlängerer und Hybridautos jedoch nicht. Bei Motorrädern wird die jährliche Kraftfahrzeugsteuer auf der Grundlage des Volumens berechnet.

Wichtig: KFZ Steuer berechnen!

Tipp: Details zur KFZ Steuer in Österreich sowie die Option, die Höhe der Motorbezogenen Versicherungssteuer in Österreich mit einem Rechner zu berechnen gibt es auf https://www.foerderportal.at/kfz-steuer-in-oesterreich/ im Überblick.

Unterjährigkeitszuschläge

Die Kfz-Versicherung wird zusammen mit einer Haftpflichtprämie mit einer entsprechenden Versicherung belastet. Wenn Sie eine Versicherungsprämie und somit eine auf den Straßentransport bezogene Versicherungssteuer zahlen, können Sie diese einmal jährlich, alle sechs Monate, vierteljährlich oder monatlich zahlen.

Wenn Sie diese Zahlungsmethode für das Jahr verwenden, erhöht sich die Steuer um 6 Prozent (halbjährlich), 8 Prozent (vierteljährlich) oder 10 Prozent (monatlich). Daher sollte diese teurere Option – Zahlung während des Jahres – gut durchdacht sein.

Die Versicherungssteuer ist nicht gleich Versicherungssteuer

Verwechseln Sie die Kfz-Versicherungssteuer nicht mit der allgemeinen Versicherungssteuer. Während Ersteres sich direkt an Automobile und die Genossenschaft richtet, besteht Letztere in der Regel auf Versicherungsverträgen und schließt daher auch Haftungsverträge für Kraftfahrzeuge ab.

Die Versicherungssteuer beträgt insgesamt 11 Prozent der Versicherungsprämie und hängt somit von der Höhe des individuellen Bonus ab.

Für welche Fahrzeuge gilt die Kfz-Steuer?

Die auf den Straßentransport bezogene Versicherungssteuer gilt grundsätzlich für alle Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen. Dies bedeutet, dass Sie als Besitzer der folgenden Fahrzeuge diese Steuer zahlen müssen:

  • Motorräder
  • Autos
  • Kombinierte Autos (Kombi)
  • Alle anderen Fahrzeugtypen mit einem Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen

Grundsätzlich wird auf alle Fahrzeuge, die von einem Verbrennungsmotor angetrieben werden, eine auf einen Motor bezogene Versicherungssteuer erhoben. Die einzigen Ausnahmen sind die Traktoren und die sogenannten Karren, sodass auch kleinere Traktoren von dieser Steuer befreit sind, für die jedoch eine Kfz-Steuer erhoben wird.

Die Klasse der kombinierten Fahrzeuge umfasst alle Fahrzeuge, die sowohl für den Transport von Personen ausgelegt sind, aber auch große Ladungsmengen transportieren können, also Fahrzeuge, die üblicherweise als Kombiwagen bezeichnet werden.

Betroffen sind hier alle Fahrzeuge, die auf innerstaatlichen Straßen für den Verkehr zugelassen sind und für die eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen wurde. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie eine Haftpflichtversicherung freiwillig abschließen müssen.

Wenn für Ihr Fahrzeug jedoch keine Versicherungspflicht besteht und Sie diese Versicherung ablehnen, können Sie auch die Kfz-Steuer sparen. Aber bevor Sie sich entscheiden, müssen Sie abschätzen, wie hoch die Steuer sein wird.

Die Kfz-Versicherungssteuer ist ein fester Bestandteil jeder Kfz-Versicherung in Österreich. Sie kann leicht vor dem Kauf eines neuen Motorrads oder Autos berechnet werden, um genauer zu vergleichen und die Versicherungskosten abzuschätzen. Seit dem 1. März 2014 ist dieser Indikator etwas gestiegen, insbesondere angesichts der Tatsache, dass stärkere Fahrzeuge höheren Steuern unterliegen.

Detaillierte Informationen zur Kfz-Versicherungssteuer

Grundsätzlich werden alle Motorräder und Autos bis 3,5 t (laut Zulassungsbescheinigung) besteuert.

Folgende Fahrzeuge sind von dieser Steuer befreit:

  • Für Behinderte zugelassene Fahrzeuge
  • Testfahrtanzeige und Übertragungsanzeige
  • Fahrzeuge zur gewerblichen Personenbeförderung (Taxis, Omnibus)
  • Motorräder
  • Nur Elektrofahrzeuge (Elektro-Hybridautos werden besteuert)
  • Motorräder mit einem Hubraum von bis zu 100 cu.

Ausschlaggebend für die Höhe der Versicherungssteuer eines Motors oder eines Motorrads ist die Motorleistung (kW), während die ersten 24 kW nicht steuerpflichtig sind. Der monatliche Mindeststeuersatz für ein Auto beträgt 6,20 Euro.

Die Steuer wird von den jeweiligen Versicherungsgesellschaften im Rahmen der Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung erhoben. Davon unberührt bleibt die Versicherungssteuer in Höhe von 11 Prozent auf die vertraglich vereinbarte Versicherungsprämie.

Steuersatz ab 1. März 2014 für Automobile und Motorräder

Die Steuersätze sind fest vorgegeben und somit für jeden Motorrad- oder Fahrzeugbesitzer nachweisbar. So haben Sie die Möglichkeit, die möglichen Steuerkosten vor dem Kauf im Voraus zu berechnen.

Laufende Kosten für Motorräder:

  • Pro Kubikzentimeter ab 0,025 € pro Monat

Für Autos (monatlich):

  • 0-24 kW – nicht steuerpflichtig
  • 24-90 kW: 0,62 € pro kWh
  • 90-110 kW: 0,66 Euro pro kW
  • Ab 110 kW: 0,75 € pro kWh

Beispielrechnung für ein Auto mit einer Motorleistung von 130 kW:

  • 66 kW x 0,62 = 40,92
  • 20 kW x 0,66 = 13,20
  • 20 kW x 0,75 = 15

Die ersten 24 kW werden nicht besteuert, was zu einem monatlichen Steuerertrag von 69,12 Euro führt.

Die Jahresrate beträgt somit 829,44 Euro.

Wie wird die Steuerbemessungsgrundlage festgelegt?

Die Kfz-Versicherungssteuer muss in jedem Fall zusätzlich zur Versicherungssteuer entrichtet werden, die bereits 11 Prozent der Versicherungsprämie ausmacht. Die genaue Höhe der Versicherung hängt von der Versicherungsdauer, der Zahlungsart und dem versicherten Fahrzeug ab. In diesem Fall unterscheidet der Gesetzgeber nach der Art der Berechnung zwischen Motorrädern und Autos.

Für Motorräder wird der in den Dokumenten für das Fahrzeug angegebene Hubraum verwendet, während für klassische Fahrzeuge die Leistung verwendet wird.

Von der in der Zulassungsbescheinigung angegebenen Leistung werden insgesamt 24 Kilowatt (kW) abgezogen. Wenn die Dokumente keine Leistungs- oder kubischen Informationen enthalten, werden annähernd feste Raten verwendet. Für Motorräder dann 350 cu. Für Fahrzeuge gibt es eine Gesetzgebungsrate von 50 kW.

Wie der Steuersatz tatsächlich aussieht, hängt auch von bestimmten Umständen des Fahrzeugs oder Motorrads ab. Grundsätzlich erfolgt die Berechnung jedoch monatlich und wird dann entsprechend der Zahlungsart für die Versicherung angepasst. Daher gibt es auch regelmäßige vierteljährliche oder jährliche Zahlungen, während sich die Zinssätze geringfügig ändern. Bei Motorrädern wird jeder Kubikzentimeter Hubraum pro Monat bei einer jährlichen Zahlung in Höhe von 0,025 EUR pro Monat berechnet. Bei einer halbjährlichen Zahlung sollten Sie mit einer Rate von 0,0265 Euro, bei einer vierteljährlichen Zahlung von 0,027 Euro und einer monatlichen Zahlung von 0,0275 Euro rechnen. Wie viele Versicherungsgesellschaften verlangt der Staat eine Art Zuzahlung von Minderjährigen.

Eine ähnliche Regel gilt für Autos. Die Sätze sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst:

Bei der Berechnung steigt die Rate mit zunehmender Motorleistung an. Die ersten 24 kW sind steuerfrei. Sie müssen die vollen Kosten für die Motorleistung zahlen, wen sie mehr als 110 kW beträgt. Die Berechnung ist im Einzelfall etwas kompliziert.

Die Orientierung sollte das folgende Beispiel eines 130-kW-Autos darstellen. Eine nicht steuerpflichtige Leistung von 24 kW wird zuerst von der Leistung abgezogen, sodass 106 kW als Grundlage für die Bewertung verwendet werden.

  • Für die ersten 66 kW sind dies dann 0,62 Euro, was einer monatlichen Steuer von 40,92 Euro entspricht.
  • Für weitere 20 kW werden 0,66 Euro angesetzt, was 13,20 Euro entspricht.
  • Für die verbleibenden 20 kW gilt dann der Höchstsatz von 0,75 €, also kommen weitere 15 € hinzu.
  • Der Gesamtbetrag beträgt somit 69,12 Euro. Somit sollte eine jährliche Steuer von 829,44 Euro mit einer jährlichen Zahlung für dieses Fahrzeug bezahlt werden.

Zu beachten ist auch, dass für Fahrzeuge, die vor dem 1. Januar 1987 zugelassen wurden, ein Aufschlag von 20 Prozent erhoben wird. Darüber hinaus gelten jedoch Mindest- und Höchststeuersätze. Der Höchststeuersatz für Fahrzeuge beträgt 72 Euro, der Mindeststeuersatz beträgt 6,20 Euro, wenn die jährliche Steuerzahlung festgelegt wurde.

Was gilt für An- und Abmeldung während des Kalendermonats sowie für Kennzeichenänderungen?

Wenn das Fahrzeug innerhalb eines Kalendermonats an- oder abgemeldet wird, wird die Steuer nicht für den gesamten Monat gezahlt. Die auf den Straßentransport bezogene Versicherungssteuer wird nur anteilig bezahlt. Überbezahlte Steuern werden zurückerstattet.

Für die Berechnung der proportionalen Steuern werden 30 Tage innerhalb eines Monats verwendet. Sonderregeln gelten auch für Benutzer von Änderungskennzeichen. Wenn mehrere Fahrzeuge unter der Autonummer registriert sind, muss die Steuer für ein Fahrzeug mit höherer Leistung berechnet werden.

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