Sparen – Nachhaltigkeit in den eigenen vier Wänden, Teil 1

Teil 1 einer 3-teiligen Serie beschäftigt sich mit ein paar konkreten Tipps, die sowohl der Umwelt als auch unserer Geldbörse dienen können.

Teil 1 einer 3-teiligen Serie beschäftigt sich mit ein paar konkreten Tipps, die sowohl der Umwelt als auch unserer Geldbörse dienen können.

Elektrische Geräte in Standby verbrauchen auch Energie

Das ist vermutlich nichts Neues, doch in der heutigen Zeit ist es so üblich, dass die meisten Gerätschaften mehr oder weniger „aktiv“ weiterarbeiten, auch in „abgeschaltetem“ Zustand.

Welche Geräte aber saugen wirklich Strom, während andere vergleichsweise sehr wenig verbrauchen und es energieeffizienter ist, sie weiterlaufen zu lassen, anstatt ein- und auszuschalten?

  • Kühl- und Gefrierschrank beispielsweise lässt man lieber bleiben.
  • Besondere Vorsicht ist geboten, wenn diese an einem gemeinsamen Schalter hängen, sodass man sie nicht irrtümlicherweise abdreht.

Smart-TVs sind wie der Name schon andeutet recht smart und verbrauchen oftmals im Standby-Mode nicht viel Energie. Brei ihnen ist es manchmal besser, das Gerät einfach in diesem Modus zu lassen als völlig abzuschalten, da das Ein- und Ausschalten mehr Energie verbrauchen kann.

Router und andere Netzwerkgeräte dürfen auch nicht gänzlich ausgeschaltet werden, v.a. wenn sie Voraussetzung für das Funktionieren von anderen Geräten sind (woran man vielleicht nicht immer denkt). Home Automation und andere Prozesse funktionieren oft ohne das Heimnetzwerk nicht.

Home Office verbraucht mehr Energie

Momentan steigen angesichts der Situation, dass wir wesentlich mehr Zeit zuhause verbringen auch die Stromrechnung sowie Heizungskosten und anderes an. Computer, die im Home Office den ganzen Tag eingeschaltet sind, die eigenen Kaffeemaschine, die nun viel mehr heiß läuft sowie viele andere Geräte, die wir sonst im Büro gewohnt sind, müssen wir nun selbst länger in Betrieb halten.

Heizung – eventuell Temperatur 1-2 Grad senken?

1 Grad kann die Energiekosten zwischen 5-6 Prozent senken. Dies hängt freilich auch von anderen Parametern wie etwa der Art der Heizung sowie der Wärmedämmung ab, doch kann generell gesagt werden, dass es sowohl der Geldtasche als auch der Umwelt guttut, die Heizungswärme im eigenen Heim ein wenig zu senken. Auch ist es für die Gesundheit dienlich, beispielsweise sollte man ohnehin nicht zu warm schlafen.

Abseits von Strom und Energie, wie können wir sonst zuhause nachhaltiger sein?

  • Lebensmittel, Wahl von nachhaltigen Materialien, Einwegverpackungen reduzieren bzw. recycelfähiges Material wählen sowie auf regionale Alternativen umsteigen.
  • Dies und vieles mehr kann wesentlich zu einem nachhaltigeren Sein beitragen, und man bestimmt dies völlig selbstständig im eigenen Zuhause. Auch das Reduzieren von Müll ist ein wichtiger Punkt sowie eine kontrolliertere Mülltrennung.

Beim Duschen nicht ständig das Wasser laufen lassen

Auch bei der Verwendung von Wasser können wir ein wenig sparsamer denken und etwa den Wasserhahn abdrehen, wenn das Wasser nicht benötigt wird. Beim Einseifen in der Dusche etwa kann das Wasser zwischendurch auch mal abgedreht werden.

Diese und weitere Tipps sind ein Ansatz, wie das Leben in den eigenen vier Wänden ein wenig nachhaltiger gestaltet werden kann. Der nächste Teil beschäftigt sich mit unserer näheren Umgebung und was Nachhaltigkeit dort bedeutet.