Ökostrom & Ökostrom Anbieter in Österreich – Vorteile & Kosten

Was ist eigentlich Ökostrom?

Wie bereits der Name sagt, wird der Strom aus umweltfreundlichen erneuerbaren Energiequellen wie Sonne, Wind oder Wasser gewonnen. Beim Vergleichsportal „durchblicker.at“ werden nur Stromanbieter gelistet, die mit dem Zertifikat des österreichischen Umweltzeichens ausgezeichnet wurden.

Österreich verfügt über keine Atomkraftwerke. Standardmäßig bietet Österreich ca. 70 % Strom durch Wasserkraft an. Ökostrom, der aus einer Photovoltaikanlage gewonnen wird, gehört in die Kategorie Sonne als Energiequelle.

Die Verwendung von verbranntem Holz, Stroh und Biogas werden zusammengefasst unter dem Begriff Strom aus Biomasseanlagen. Ökostromanbieter gibt es sehr viele, da ist ein Vergleich im Internet zu empfehlen. Einige Anbieter sind nachstehend aufgelistet. Der „Ökomix“ ist bei jedem Anbieter anders, sodass der Verbraucher sehr sorgfältig wählen muss.

Wichtig: Vorteile von Solarenergie und Kosten für Ökostrom Angebote vergleichen

Österreich selbst hat nicht viele fossile Stromquellen, daher ist Ökostrom die natürlichste und wirtschaftlichste Lösung.

Der erste Schritt ist ein entsprechendes individuelles Angebot, welches aufgrund der persönlichen Daten, wie Postleitzahl, Haushaltsgröße und vorheriger Jahresverbrauch, erstellt wird. Nach der Entscheidung braucht nur noch die Bestätigung angeklickt zu werden.

Strom durch Geothermie auch in Österreich

Wie der Name schon verrät, hängt die Art der Stromgewinnung von geologischen Bedingungen ab. In der Steiermark oder im Burgenland werden beispielsweise bereits Gewächshäuser durch die Erdwärme versorgt. Prozentual ist diese Stromgewinnung jedoch minimal.

Vorteile von Ökostrom

In Österreich soll bis 2030 nur noch Ökostrom genutzt werden. Schon zum jetzigen Zeitpunkt werden bereits 70 % des Stromverbrauchs über erneuerbare Energien bezogen. Ökostrom garantiert eine saubere Energieversorgung, ist unbelastet von Kohlendioxid oder CO² oder wird CO² neutral gewonnen.

Durch den Verbrauch von Ökostrom werden keine fossilen Energieträger genutzt, die auch nur begrenzt ausgeschöpft werden können. Photovoltaik ist eine der Energiequellen für Ökostrom, die keinerlei negativen Auswirkungen in der Natur haben.

Die Stromgewinnung durch fossile Energiequellen ist auf die Dauer nicht ideal, denn diese Quellen wie Erdgas, Erdöl müssen auch in anderen Bereichen eingesetzt werden. Aus diesem Blickwinkel ist Ökostrom sehr nutzbringend. Durch den Einsatz von Ökostrom entfällt die Notwendigkeit, Strom zu importieren.

Nachteile und Kosten Ökostrom

Aktuell ist Ökostrom teurer als Strom aus den herkömmlichen Quellen. Die höheren Kosten sind zu erklären durch die Umwandlung der natürlichen Rohstoffe in Strom.

Die Windenergie ist ideal, jedoch nicht in allen Teilen des Landes, denn die Stromgewinnung ist witterungsabhängig. Durch die Gefahr für die Vogelwelt ist diese Art nachteilig. Biomassen sind nicht immer vorrätig, da manche Rohstoffe auch als Nahrungs- oder Futtermittel verbraucht werden.

Ökostrom Anbieter in Österreich

Nachstehend eine Auflistung der in Österreich wichtigsten Ökostrom Anbieter:

  • Oekostrom GmbH
  • Laxenburger Str. 2, 1100 Wien,
  • office@oekostrom.at
  • www.oekostrom.at
  • Tel. +43 50575 555

Mit 76,43 % Energiegewinnung aus Wasserkraft wird Oekostrom erwähnt. Oekostrom ist im Wikipedia unter Ökostromlieferanten Österreich erwähnt. Seit 1999 bietet dieser Lieferant Ökostrom an.

  • Alpen-Adria-Energie (AAE Naturstrom)
  • Hauptgeschäftsstelle
  • Kötschach 66
  • 9640 Kötschach Mauthen in Kärnten
  • info@aae.at
  • www.aae.at
  • Tel. +43 (0)4715222

Größtenteils Strom durch Wasserkraft.

Greenpeace hat einen Stromcheck durchgeführt und die beiden oben genannten Stromanbieter als die Top Anbieter in Österreich bewertet.

  • MeinAlpenStrom GmbH
  • Proleber Str. 6
  • 8712 Niklasdorf / Steiermark
  • info@meinalpenstrom.at
  • www.meinalpenstrom.at
  • Tel. 050 787660

Ein weiteres Kraftwerk gibt es in Frohleiten/Steiermark. Die Kraftwerke verfügen über Fischaufstiegshilfen, Wanderhilfen für Fischotter, Amphibientümpel und Biotope, um Beeinträchtigungen in der Natur zu reduzieren.

Welche Ökostrom Arten gibt es in Österreich?

Als größte Energiequelle in Österreich ist die Stromgewinnung durch Wasser genannt. Bis zu einer bestimmten Leistung wird der Strom durch Wasser vom jeweiligen Land gefördert.

Größere Anbieter können auch ohne Förderung überleben. Strom aus Windkraft, Biomasse und Photovoltaik kommen auch in Österreich in Betracht, denn diese drei Arten werden ebenfalls finanziell gefördert.

Anlagen für die Nutzung von Ökostrom

Strom durch Wasserkraft steht in Österreich an erster Stelle. Um diese natürliche Quelle für Stromleistungen nutzen zu können, werden Turbinen und Pump-Speicherkraftwerke eingesetzt. Durch die Wasserspeicherung ist die Gewinnung des Stroms optimal, da sofort verfügbar.

Wie kann der Stromanbieter in Österreich gewechselt werden?

Bevor der Stromanbieter gewechselt wird, sollte auf jeden Fall ein Vergleichsportal zu Hilfe genommen werden. In Österreich ist das bekannteste Portal „durchblicker.at“.

Die Suchmaske wirft zuerst die Frage auf, ob eine Wärmepumpe oder Zähler vorhanden sind. Der Stromverbrauch in kWh jährlich ist die Kalkulationsbasis. Die Postleitzahl ist auch von Belang.

Wenn 100 % erneuerbare Energie gewünscht wird, muss mit „ja“ oder „nein“ geantwortet werden. Bei Vorauszahlung werden verschiedene Rabatte gewährt. Es erfolgt die Berechnung, und die Auflistung der infrage kommenden Stromanbieter ist ersichtlich.

Windenergie

Die Nutzung der Windenergie erfolgt durch Abbremsung und Verteilung der Luftmassen durch eine Windkraftanlage. Durch die Windstärke werden die Rotorblätter in Bewegung gesetzt. Österreich ist nicht Hauptlieferant des Ökostroms durch Windenergie. Österreich möchte allerdings diese Branche ausweiten.

Für 2018 sind Informations- und Diskussionsabende vorgesehen. Bei mäßigem Wind muss die Stromkraft aus anderen Kraftwerken geholt werden. Durch den Bau von Windparks wird das Leben der Vögel stark beeinträchtigt, ja die Anlagen stellen sogar massiv eine Gefahr für die Vogelwelt dar. Strom durch Windkraft ist nicht durchgängig realisierbar, denn es weht ja nicht immer ein Wind.

Wasserenergie

An dieser Stelle ist der Nachteil erwähnenswert, dass durch den Bau von Wasserkraftwerken die Natur beeinträchtigt wird, in erster Linie für Fische. Fischaufstiegshilfen wurden gebaut, um den Fischen das Hinüberwechseln durch das Kraftwerk zu ermöglichen. Viele Stromanbieter sind jedoch bestrebt, hier Abhilfe zu leisten und wirklich viel für den Fortbestand der Fische zu investieren.

Wirtschaftliche Vorteile und der Nutzen der Stromgewinnung machen diese Art zu der Hauptquelle Österreichs. Der Bau der Anlagen, die Wartung und auch Verbesserung der Anlagen erfordern Arbeitsplätze. Aufgrund des Wasserdruckes gibt es verschiedene Bauweisen der Wasserkraftwerke.

Hallenkraftwerke, Außenkrankraftwerke, Pfeilerkraftwerke, Kavernenkraftwerke und Überflutungskraftwerke werden im Internet als die gebräuchlichsten Kraftwerke in Österreich ausführlich beschrieben. Die europäischen Länder Norwegen, Schweiz, Lettland, Luxemburg, und Österreich sind die größten Stromversorger durch Wasserkraft in Europa.

Photovoltaik

Diese Art Ökostrom ist eigentlich wunderbar. Die Photovoltaik Anlage wird meist nur von Hausbesitzern erworben. Die Anschaffungskosten sind sehr hoch, jedoch nach einigen Jahren ist diese Anlage auf jeden Fall profitabel. Der Vorteil ist dahingehend, dass der Verbraucher den überschüssigen Strom ins öffentliche Netz einspeisen und deswegen Förderungsgelder beantragen kann.

Empfehlenswert ist, diese Vorrichtungen bei Inbetriebnahme der Anlage zu berücksichtigen. Garantien sind auch hier nicht gegeben, denn die Sonne wie der Wind scheinen oder wehen nicht auf Befehl.

Wenn die Sonnenenergie nicht ausreicht, muss Strom vom ortsansässigen Anbieter geliefert werden. Verschiedene Solarzellentypen sind erhältlich. Die österreichischen Banken geben einen sogenannten „Solarkredit“, um die Gewinnung des Stroms durch Photovoltaik attraktiv zu gestalten. Die Anschaffung kann sogar von der Steuer abgesetzt werden.

Strom aus Biomasse

Ökostrom aus Biomasse ist nicht so vorteilhaft, da sehr hohe Betriebskosten anfallen können. Diese Art Strom ist durchaus als Ökostrom deklariert.

Die biogenen Rohstoffe der Biomasse sind CO² neutral und erneuerbar. Kurz dargestellt, die Biomasse besteht aus in der Natur befindlichen Rohstoffen, richtiger gesagt deren Abfallstoffen. Drei verschiedene Gewinnungsarten gibt es:

  1. feste Biomasse,
  2. gasförmige Biomasse,
  3. flüssige Biomasse.

Die feste Biomasse kann beispielsweise verbranntes Holz sein. In Österreich gibt es eine Vielzahl von holzverarbeitenden Betrieben. Die Papierindustrie liefert auch einen Teil des benötigten Rohstoffes.

Durch die Verbrennung allgemein entsteht Wärme, welche durch Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen Wärme und gleichzeitig Strom erzeugt.

Die gasförmige Biomasse wird aus Pflanzen wie beispielsweise Mais oder auch Abfällen, Gülle aus der Landwirtschaft o.ä. gewonnen. Die Biomasse entsteht durch einen Gärungsprozess. Das Gemisch setzt sich größtenteils aus Methan, Kohlendioxid und Schwefelwasserstoff, Stickstoff in kleineren Mengen zusammen.

Die flüssige Biomasse besteht aus Bio-Ölen, Pflanzenöl. In den meisten Fällen wird die Rapspflanze bzw. deren Öl für die Herstellung der Biomasse benutzt.

Die Anlagen arbeiten mit einer Abgasreinigung und Filter, um eventuellen Schadstoff zu beseitigen. Holzasche kann als Dünger verwendet werden. Bei Einsatz der anderen Rohstoffe müssen auch andere Entsorgungsmöglichkeiten geschaffen werden. Der Wald ist der beste Lieferant für die Biomasse.

Bei der Holzernte können die Abfälle wunderbar eingesetzt werden für Wärme- und Stromerzeugung. Dadurch müssen keine fossilen Rohstoffe genutzt werden, ein Sparpotenzial ist geschaffen. Im Jahre 2015 war die Nutzung von fester Biomasse enorm. Kurze Transportwege sind ein weiterer Vorteil dieser natürlichen Rohstoffe.

Woran erkennt der Stromkunde reinen Ökostrom

Diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten, denn die Tabellen und Grafiken schreiben zwar nette Zahlen, aber woher der Strom nun tatsächlich kommt, steht meist nicht genau darin. Die Aufsichtsbehörde E-Control kontrolliert den „Ökomix“ der einzelnen Anbieter und die Energiequellen.

Man muss sich durch den Dschungel der oft kleingedruckten Texte in der Webseite quälen. Österreichs Stromanbieter dürfen höchstens 79 % Energie durch Wasserkraft anbieten.

Durch diese Regelung werden auch andere Erzeugungsarten gefördert. 10 % des Stroms muss aus Anlagen kommen, die nicht älter als 15 Jahre sind. Fünf Anbieter wurden an dieser Stelle genannt, welche diese Kriterien haben.

Der günstigste Anbieter easy green energy GmbH ist mit 4,04 Euro aufgeführt.

Der Strom besteht aus:

  • 79 % Wasserkraft,
  • 10 % Sonnenenergie,
  • 6,51 % Windenergie,
  • 3,45 % feste und flüssige Biomasse,
  • 1,04 % sonstige Ökoenergie.

 

  • easy green energy GmbH
  • Quellenstraße 51-55
  • 1100 Wien
  • service@easygreenenergy.at
  • www.easygreenenergy.at
  • Tel. +43 57805500

Der teuerste Anbieter, Salzburg Ökoenergie GmbH, wartet mit folgenden Zahlen auf:

  • 71,54 % Wasserkraft,
  • 15,37 % Photovoltaik,
  • 8,56 % Windenergie,
  • 3,50 % feste und flüssige Biomasse,
  • 1,03 % sonstige Ökoenergie.

 

  • Salzburg Ökoenergie GmbH
  • Bayerhamerstraße 16
  • 5020 Salzburg
  • office@salzburg.at
  • www.salzburgoeko.at
  • Tel. +43 66288841322

Acht österreichische Stromanbieter verfügen bereits über ein Umweltzeichen als Zertifizierung, genannt auch grüne Energie.

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